das„sil⸗ nden von
och keine ißen noch rusgebaut zwischen en haben, „ so daß und Rei⸗ ontrugen. n wollte, 5 r Abreise 0 ie und
lige Be⸗ en über den e es vor⸗ ein Stück anzuver⸗
er macht hin die tscher und der Flü⸗ an, daß ienwagen das„gol⸗ mehreren welchem n sollen, n darauf reis von euzer be⸗ aß Appel vohl aber r Kauf⸗ in einem reihäuser⸗ ittel⸗ und und ich ich, wenn ltersweg, ktplatz zu r Mäus⸗ 1 und bild mit etrachten, tür hatte ich einen uck unter nt, seine Uppel ein Nr. 15), Umfang hatte, daß iferei ein⸗ sazin lag se Appels „welches aße ver⸗ il, dieses rei“; der äter auf.
Ein Winter an der Bzura.
Aus dem Kriegstagebuch des Hauptmanns d. R. Landgerichtsrat Trümpert in Gießen. (Fortsetzung.)
5. Januar 1915. Heute ist Mutters. morgen Schwiegervaters Geburtstag. Viele gute W̃ zünsche wandern von hier zu ihnen. An solchen Tagen denke ich immer, im näch⸗ sten Jahre wollen wir sie um so feiern. Hier gibt es sehr viele, nahe bei⸗ einander lieg 85 D Dörfer, die meist aber nur aus dreißig bis fünfzig Gebäuden bestehen. Meine sechs Geschütze sind ungefähr 500 Meter hinter der südlichen Hälfte des Dorfes Bronislawy, durch dessen Häuser und hohe Bäume gegen Sicht gedeckt, eingegraben. Neben jedem Geschütz befindet sich ein etwa 1 Meter hoher, oben mit Balken und Erde eingedeckte 1 Unterstand, in dem sich auch ein kleiner Ofen befindet. In dieser halten sich die Bedienungsmannschaften Tag und Nacht auf; sie können nicht aufrecht darin stehen, und nur gelangen. Die Leute sind aber vergnügt und guter Dinge. In einem Hause des Dorfes
wohnt der Batterietrupp, und unter dem
Dach der zugehörigen Scheuer ist das Scherenfernrohr aufgestellt, an dem man, auf einer Leiter stehend, beobachtet. Gewöhn⸗
lich beobachte ich aber mit meinem Glas von unten, vor der Scheuer 9 Wir befinden uns hier etwa 2000 Meter von
— Bzura entfernt, liegen aber viel höher wie diese. Jenseits der Bzura ziehe n sich die feindliche n Schützengräben hin. Sie gehen durch Dorf und Gut Kozlow⸗Biscupi, von denen nur noch Trümmer stehen. Wir kön⸗
nen von unserer Beobachtungsstelle aus einen
e Teil des feindlichen Geländes über⸗
ehen, nach Nordosten zu bis nach dem stark
zerschossenen Sochaczew, nach Südosten bis an das Gelände der Rawka.
In dem Beobachtungshaus ist ein großes Zimmer mit einem Herd, unter dem den ganzen Tag das Holzfeuer brennt. J In diesem Zimmer wohnt der Batterietrupp; auf der Erde sind die Strohlager.
Bei dem Trupp ist auch der Unteroffizier
der Reserve Wilhelm Nebel aus Worms, der als Junge lange bei meinen Eltern in Pension war. Er rückte als Gefreiter der Reserve mit der Batterie aus und zeichnete sich so aus, daß er bald das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt und Unteroffizier wurde. Von dem Hause gehen Telephonverbin⸗ dungen zur Feuerstellung und zur Abtei⸗ lungsbeobachtung. Tagsüber bin ich mit Leutnant Thüre auch in diesem Zimmer. Einer von uns oder ein Unteroffizier ist immer draußen zum Beobachten. Die Zeit verbringen wir, wenn Kicht geschossen wird, mit Unterhalten und Lesen. Der Tag geht gar langsam herum. Um 1 Uhr! kommt die Feldküche und bringt warme Suppe mit
froher
Stiefel aus
Erdhöhle re ichlich
kriechend hinein⸗
werden, den
und Stühle ein.
schütze
mehrmals auf,
haus.
etwas Fleisch. Um 4 Uhr wird es schon dunkel, und dann schläft so allmählich der Artilleriekampf ein, dafür lassen sich dann die Maschinengewe hre und das Infanterie⸗ feuer verne ehmen. In den letzten drei Tagen herrschte ein scheußlich kalte er Ostind, auch liegt Schnee. Durch das viele Stehen im Schnee habe ich mir, da die Stiefel etwas eng sind, mehrere Zehen leicht erfroren, was recht unangenehm ist.
Zwischen vier und fünf Uhr gehen wir in den etwa 5 Minuten entfernten nörd⸗ lichen Teil des Dorfes, wo sich unser Wohn⸗ haus befindet. In einem geräumigen Zim⸗ mer steht ein kleiner Herd, der auch den ganzen Tag geheizt und auf den für uns gekocht wird. Pier angekommen, werden die und die warmen Pantoffeln angezogen. Infolge de* geringen Bewegung habe ich den ganzen Tag kalte Füße. Um 6 Uhr gibt es meist warmes Abendessen, und gut zubereitet. Zum Glück finden sich hier bei jedem Haus große Kar⸗ toffelvorräte vor. Das nötige Kochgeschirr nen noch aus Frankreich. Zu trinken gibt es Tee, Kakao, Grog und seltener Wein. Bei bescheidenem Kerzenlicht spielen wir dann han Dame oder Mühle; Zum Skat fehlt noch der dritte Mann. Das Zimmer hat zwei nicht gut schljeßende Fen⸗ ster. Auf⸗ der einen Seite ist auf dem Boden das Lagerstroh ausgebreitet, auf dem dann abends die Decken und Kissen zurechtgemacht andern Teil nehmen ein Kleider⸗ ein Küchenschrank, der 5 Tisch An der Wand hängt eine Uhr mit hübf chem Schlag, die 5 Raum he imischer macht. In einem zweiten Raum wohnen die Leute des Beobachtungswagens, dabei mein Bursche Ackermann und der Koch, Kanonier Heldmann.
Spätestens um 9 Uhr geht es zur Ruhe. Gegen Morgen wird es immer recht kalt.
schrank,
Natürlich schlafen wir in den Kleidern, nur
die Stiefel sind ausgezogen. Da auch nachts geschossen wird, und bei dem Abfeuern der weiter rückwärts stehenden schweren Ge⸗ unser Häuschen wackelt und die Fensterscheiben klirren, wache ich nachts aber man hat doch genug Schlaf. Um ½7 Uhr wird geweckt. Wir waschen uns im Stalleimer; aber die Haupt. sache ist, daß wir uns hier täglich was schen
und die Zähne putzen können. Nach dem
Kaffeetrinken pilgere ich zum Moba n Der Weg führt in freiem Felde an einem sehr hohen Kruzifix vorüber, an dem ich mein Morgengebet verrichte. Meine Ge⸗ danken weilen gar viel in die liebe Heimat. O, wie sehne ich mich oft nach meinen Lieben!
Wie lange dieses Leben hier so fortgehen
soll, ist nicht abzusehen. Es heißt, wir bleiben wohl bis Mitte März hier liegen. In Frankreich ging es uns nicht so gut Dort


