Einzelbild herunterladen

Theater⸗ ie einen bst ihrer piritisti⸗ em eine den war, ed herum. eschichten zeichen.“ e Jahr⸗ estanden Nannes⸗ 1 Jakob en über⸗

nsitz hat. H. B.

Jahres gelischer id seines s er am eich ab⸗ um eine jewissen⸗

ernster, die der

5 bereits Heneral⸗ ahm am. tschlie⸗

) Jahre an dem tage in in Gott 'ensrecht

Erwar⸗ ter Lan⸗ nächst⸗ cher Ge⸗ deutung un wer⸗ u einer er nach⸗

initatis. hristen⸗ ius der Vorm. Kinder⸗ de: Pfr. abends r Män⸗ nde im Themas

Vorm. voraus⸗ Kinder⸗ zechtols⸗ srechung

ndruckerei

onntagsgruß

Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen

Nr. 26 Gießen, 5. Sonnt. n. Trin

itatis, den 4. Juli 1920 9. Jahrg.

vom heimatglück der Kinderseele. Von Heinrich Schaefer. Evangelium des Matthäus 18, 10. Sehet zu, daß ihr nicht jemand dieser Kleinen ver⸗ achtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Ich sehe nichts lieber als Kinderaugen, wenn sie zur heiligen Weihnachtszeit in ihrer stillen herzensreinen Gläubigkeit auf den Lichterbaum gerichtet sind. Und wenn im unverwandten Schauen die frohen Lieder vom Kindlein in der Krippe hell und herzlich von den jungen Lippen klingen, dann ist es mir, als würde ich selbst mitgerissen in ein anderes Land, das nicht von dieser Welt ist.

Sie haben fürwahr eine stille und lichte Heimat, die lieben, kleinen Seelen. Sie leben in einem anderen Reiche als wir, die wir uns oft vor lauter Not, Jammer und Sünde nicht zu helfen und zu retten wissen. Sie haben ein verborgenes schönes Vaterland und werden getragen und gehalten von ewigen Vaterarmen, während wir freiwillig und unfreiwillig heimatlos geworden sind und umherirren wie in einer dunklen Fremde. Gerade dann, wenn sie vom Licht ihres heiligsten Festes umflossen sind und ihre schönsten Lieder von den Lippen und aus den Herzen klingen, gerade dann sehen wir am deut'ichsten, wie ei Hei matluft sie umweht, und wie sie in inniger Berührung stehen mit der ewigen Lebens⸗ quelle, aus der sie wie frische Brünnlein geflossen sind.

O du reines und heiliges Heimatglück der Kinderseele! Wer könnte es übers Herz brin⸗ gen, sich nicht vor dir zu beugen in frohem Dank und in stummer Sehnsucht? Oder wer könnte es wagen, dein strahlendes Bild, wenn auch nur mit dem leisesten Hauch, zu trüben? Oder wer könnte gar den Mut finden zu der grausamen Freveltat, die jungen Seelen aus dem Lichtreich ihrer heiligen Heimat zu führen und sie hinauszu⸗ stoßen in die kalte, dunkle Nacht? Für die, welche es fertig brächten, zu solcher Tat Hand und Fuß zu regen, gibt es kein mil⸗ deres Wort als jenes durch Blut geheiligte Gebet: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

Und doch geschieht das Unerhörte in un⸗ seren wirren Tagen. Wer es fassen kann, der fasse es; ich fasse es nicht.

Es gibt keine Mutter, die still schwiege, wenn du ihrem Kinde ein liebes Spielzeug

eine wundersame Hei⸗

entreißen wolltest; aber es gibt viele Mütter, die keinen Finger darum rühren, wenn ihren Kindern das Beste, das Heimatglück der Seele, genommen wird; ja es gibt deren genug, die selber mit Hand anlegen, das erbarmungslose Werk zu vollbringen.

Ich wüßte keinen Vater, der nicht Geld und Gut und alles daran wagen würde, um seinem Kinde in Gefahr das Leben zu retten; aber ich weiß viele, die nichts da⸗ gegen tun, wenn das innerste Seelenleben in ihren Kindern langsam ertötet wird, ja ich weiß deren genug, die noch dabei helfen, daß es gründlich geschieht.

Vater und Mutter? Ja, gewiß! Es sind Vater und Mutter, die sich zusammentun, um religionslose Schüler zu schaffen für ihre Kinder. Sie tun es im Namen des Rechts. Jedem sein Recht! So heißt ihr Feldgeschrei. Aber das heilige, angestammte, verbriefte Recht der Kinderseelen auf das Heimatglück der Religion treten sie mit Füßen! Die reinste Sonne des Lebens soll diesen Kleinen nicht scheinen. Im Schatten sollen sie wach⸗ sen. So wollen es ihre Väter und Mütter? Ja, ihre Väter und Mütter!

Was soll man tun gegen diese unerhörte Vergewaltigung des heiligsten Kindesrechts? Nichts als dies:

Wo Väter und Mütter rechter Art sind, da sollen sie mit doppeltem Eifer und drei⸗ facher Treue über ihren 1 wachen und ihre ewigen Rechte hüten und pflegen, nicht zum wenigsten mit ihrem eigenen Bei⸗ spiel und Vorbild.

Wo Lehrer und Lehrerinnen sind voll wahrer Liebe zu ihren hilflosen Schützlingen, da sollen sie die stille Heimatswelt der Kinderseele doppelt heilig halten und mit um so frischerem Leben erfüllen, damit den Kleinen ihre Seelenheimat lieb und heimisch bleibe.

Geschichten und Bilder aus Alt⸗Gießen.

24. Eine Erinnecung an das dritte mittelrheinische Turnfest und das Gefsangfest des Deutschen Sängerbundes am 17., 18. und 19. August 1862 in Gießen.

Nach den mißlungenen Freiheits⸗ und Einheitsbestrebungen des Jahres 1848 hatte sich unser deutsches Volk unter dem Druck scharfer polizeilicher Maßregelungen während der Reaktionszeit einer großen Teilnahm⸗ losigkeit hingegeben. Erst gegen Ende der fünfziger Jahre war ein Wiedererwachen