2*
.
5
— 46
Neuen Mühl gegraben worten.“ Mühlgraben am
nach der Es war dies wohl der jetzigen Elektrizitätswerk.
„Anno 1787 d. 18ten Gerbast seine Frau in der lahn ertruncken.
Juny ist des
Unser Kirchenbuch teilt hierüber nichts mit, vermutlich fand das Begräbnis nicht hier statt.
Anno 1787 im Juny hat
Korn 9 fl. kost, das Pfund brod 3 Kr.“
„Auno 1787 im Julio ist mein Vetter
zu Königs Berg, der Haubmann Jungk gestorben.“ „Anno 1787 den 31ten Julius habe
einen Lehr Jungen bekommen Von Watzen— born. Jacob Brückel.“ „Anno 1787 d. ö6ten Beckers Noll seine Magd in der Lahn er trunken, Von Heichelheim gebürtig.“ Das Kirchenbuch schreibt unter dem 7. Ok⸗ tober 1787;„Margaretha, Eberhard De⸗ bus, Einwohners in Heuchelheim ehel. Toch ter, ertrank in der Lahn ihres Alter 31 Jahre und wurde still beerdigt.“ „Anno 1788 d. Ferber am Selserthor in der Lahn er⸗ trunken an Wißmarweg.“ Der Kirchen⸗
buchseintrag lautet:„Johann Balthasar Ferber, Bürger und Becker allhier, kam
unglücklicher 10 Jahre.“ „Anno 1788. Ist Keißer Josep mit der Russischen Keißerin Catharia der Aten haben sie den Türken 8 Vestungen weg⸗ genommen: Sabatzs; Cocim; Kradiska; Jossy; Occokopf(Oczakow); Bellgrad; Ben torn; Orsova; Wendin. Diese Städte hat Keiser Leopold wieder an die Türcken durch Vermittlung des Königs von Preußen ab⸗ gethrätten gegen so viele Million.“
„Anno 1788 hat das Keiserliche Consi⸗ storium der Augsburger Confession folgen⸗
tes Gebät bey dem Gottesdienst seiner Kir chengemein vorgeschrieben: Allmächtiger Gott Du Höchster scher des Himmels und der Erden. In deiner Hand sind die Reichen und die Völker
gen, Du ortnest und lenckest Alles nach Deinem weißen oft unerforschlichen Rathe zum besten Deiner Geschöpfen. Du rufts den Krieg und schaffest den Frieden. Dr bist auch allein meine Zuversicht und Stärke. Unsere Hilfe in den Nößten Nöthen, die uns trefen können, zu Dir wenden wir uns daher auch jetz, Barmhertziger Vatter, da unser land im verlaß uns nicht unter diesen mit Deinem Allmächtigen bey Stande. Sey unser Schutz Schirm und schild in allen ge fahren, minder das Ellend, Das der Krieg über länder und Völker s Erleuchtern dieses
die daß selbige Erfahren mußten, Du hast als liebreicher Vatter der
Menschen auch
1
das Achtel haben können,
Octoper ist des die Brüder zu
über sein theures leben wenn er die des Krieges mit Seinem heer theillet. Schütze Stärcke
22ten Januar ist Becker den Glantz und Ruhm des
Weise in der Lahn um, alt
2 gegen den Türck ins Feld gezogen und im Febery
knechts
Beher⸗
1. 9 die Rei die Götzin mit allen ihren Schicksalen und VerEndrun⸗
Krieg verwickelt ist. Ach umständen
bey dem gegenwärtigen Kriege Wohlthätige Absichten für unß und für das Gantze. Dies beruhigt und tröste uns wen traurige auf tritte und bangebesorgnisse unser gemüth Niederschlagen. Dies sey aber auch für uns allen 19 kräftiger Antrib uns so zu ver⸗ halten, das wir zu aller Zeit unter 10 Umständen, frohe kindliche Zuversicht zu D
Dir Enfehlen wir daß all gemein Wohl der Menschheit. Das wohl dieser Staaten. entscheide das Glück der Waffen nach Deinem weißen Rathe, zum Besten unsers Monarchen und seiner länder. Rüste sein Heer mit Eifer Muth und Tapfer⸗ keit aus für die Rechte ihres Herrn für die Wohl fart des Landes zu Streitten; und mit christlicher Entschlossenheit das leben für wagen. Sei insbesonterer mit unserm geliebtesten Monarchen, wache gefahren Leite
ihn mit Deiner Allmächtigen
Rechte, schänke uns balt den Frieden mit eig Segnungen wieder einen Frieden, der das Allgemeine wohl der Menschheit
Oestreische haußes, die Sicherheit und wohlfart dieser außge⸗ breiten Staaten befestigt und erhöhet. Wie freudio wollen wir dann Dir danken das Du so gnädig bist und die geringen nicht zu schande en werden läßest die auf dich ihre Hoffnung setzen. Erhöre uns Gott Vater und Erbarmer. Erhöre uns um Jesu Christi deines Sohnes unsere Herrn willen Amen
Dieses gebätt ist in den Kirchen gegen
die Türcken gebättet worten.“
„Anno 1788 d. Zten May ist des Stall Sohn Johann Phillipp Lony des Morgens nachdem er die Kuh losgebunden durch einen Schlagfluß in seiner Scheuer tod gefunden worten.“ Das Kirchenbuch teilt mit, daß der Metzger Johann Philipp Lony, alt 44 Jahre, am Schlagfluß gestorben sei. „Anno 1788 d. 20ten Octoper ist der junge Reiber als Schullehrer in die Stadt schul eingesetzt worden.“ „Anno 1788 d. Zten D gestorben.“ Das Kirchenbuch der Burgkirche verzeichnet„Johannetta Doro— thea, des Feldwebels Johannes Götzen Ehe, frau, alt ohngefähr 56 Jahr 3 M. 12 Tag.“ „Anno 1788 d. 29. Decemper ist der Feld
schütz Hetrich auf dem launspacher Weg er
frohren.“
„Anno 1789 d. Landbattaillone von hir nacher maschirt den 17ten sind von Allhiessigem Regiment dritthalbhundert Mann auch dahin maschirt. Von da sind sie auf Eccusion(ver mutlich ist Exekution gemeint) nach Bischofs
- heim bey Straßburg kommen.“ Diese Trup⸗ pen waren wohl bestimmt, Verbreittent und Traurige Schicksal allen
tionäre Bewegungen aufzutreten. f
„D. 17ten May ist ein Collischer(Köl⸗ nischer? Furmann mit ferd und Karn in der Kißkaut(7) ertrunken.“
ecemper ist die Bas
ten Septem, sind die dreh Auerbach
gegen revolu⸗
„Ar Bockin
Krämen Gewitt! buch de Datunt alt 50
„Ar Schild
worten aufgehe
Geschi
15. D
In chen de ehrsam eine h ganzen Den un zwei ki der Me Junger merma bewohr doch b. niedrig schmale Stufen einer e suchen oberen im erst über U stube. Küche mern. hatte Feld⸗ Halter seine war d Die K mädch die sich wenn manch
W̃
namer werks! Fami erzeug ziehen her e Meist zu de seinen noch das unbed spitze, vorge in P große age oder


