e N
Bewegung kam und nach einiger Zeit auch in die andere, ja, bis endlich beide Hände ihre alte Kraft wieder gewannen und zur Arbeit tüchtig wurden. 5 5 Mit Flügeln ihrer Seele, die infolge der langen Gefangenschaft schlaff geworden und abgestorben sind, so werden viele Gefangene zu uns zurückkehren. Da sind gelinde Hände nötig und gelinde Herzen, deine Herzen und Hände, deutsche Christenheit, mit denen du still und sanft über die Seelen fährst mit unermüdlicher Liebe und unermüdlicher Ge⸗
duld, bis langsam, langsam die Freude am
Leben und an der Heimat und an Gott wiederkehrt, bis die Flügel sich wieder regen, bis es auch von unseren Gefangenen heißt, was jeder von uns jetzt allem Kleinglauben, aller Verzagtheit zum Trotz sich von Gott schenken lassen und täglich üben muß:„Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.“ G. v. B.
ur hessischen Heimatliteratur.
Seit dem 31. Juli 1919 erscheint beim
„Darmstädter Täglichen Anzeiger“ in drei⸗ bis vierwöchentlichen Zwischenräumen eine von dem Unterzeichneten herausgegebene Beilage„Hessische Heimat“, die es sich zum Ziel setzt, die Heimatliebe dadurch zu stär⸗ ken und zu pflegen, daß sie die Kenntnis von der Heimat, ihrer Geschichte und ihrer Eigenart im weitesten Sinne zu verbreiten sucht.
Dementsprechend ist ihr Inhalt möglichst mannigfaltig gestaltet. Er soll sich aus fol⸗ genden Gegenständen zusammensetzen:
1. Hessische Geschichte im allgemeinen. 2. Ortsgeschichte. 3. Familiengeschichte. 4. Lebensbeschreibungen, Erinnerungsblätter zu Gedenktagen bedeutender hessischer Män⸗ mer und Frauen, insbesondere zu anschau⸗ lichen Lebensbildern ausgebaute Nekrologe. 5. Kriegsgeschichte, namentlich in Form von Erinnerungen und Briefen. 6. Kirchenge⸗ schichte. 7. Kulturgeschichte. 8. Literatur⸗ geschichte. 9. Kunstgeschichte. 10. Rechts⸗ geschichte. 11. Volkswirtschaft und Wirt⸗ schaftsgeschichte. 12. Volkskunde, Sitten und Gebräuche, Aberglauben, Sagen. 13. Be⸗ schreibungen des Landes, Reiseschilde⸗ rungen. 14. Naturgeschichte(Zoologie, Botanil, Mineralogie) in Bezug auf Hessen. 15. Werke der schönen Lite⸗ ratur(Erzählungen, Gedichte, Dramen), soweit sie auf Hessen, sein Volk, hessische Persönlichkeiten, Städte und Ort⸗ schaften Bezug haben oder als Quellen zur hessischen Literaturgeschichte in Betracht kommen. Ueberall sollen, wo nötig, kurze Einleitungen und Erläuterungen beigefügt werden.
Die„Hessische Heimat“, die sich selbst⸗ verständlich in den Dienst keiner politischen
Partei stellt, sondern über den Parteien stehen will, soll einen durchaus volkstüm⸗ lichen Charakter haben, wenn sie sich auch die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu eigen macht. 5 „Die„Hessische Heimat“ will neben neuen, die genannten Gebiete behandelnden Auf⸗ sätzen und Darstellungen auch gelegentlich gute alte, unverdient in Vergessenheit ge⸗ ratene oder selten gewordene Schriften und Aufsätze bringen.
Die Zeitverhältnisse legen für den An⸗ fang eine sparsame Beschränkung auf und machen es unmöglich, gleich von Anbeginn an den Plan in dem gewünschten Umfang zu verwirklichen, vielmehr zwingen sie dazu, zunächst klein, einfach und bescheiden zu be⸗ ginnen. Es besteht aber die Hoffnung und die feste Absicht, das in jeder Beziehung gemeinnützig angelegte Unternehmen mit dem Besserwerden der knappen und über⸗ teuern Papierverhältnisse und der Wieder⸗ kehr gesunderer Zustände in dem Druck⸗ gewerbe zu regelmäßigerem und häufigerem Erscheinen sowie zu besserer Ausstattung überzugehen.
Aus technischen Gründen erscheint die „Hessische Heimat“ ursprünglich in Zei⸗ tungsformat. Da dieses das Sammeln erheb⸗ lich erschwert, hat sich der Verlag ent⸗ schlossen, dem von vielen Seiten geäußerten Wunsch entsprechend, eine Oktavausgabe zu veranstalten. Diese Ausgabe soll, da eine Nummer der Ausgabe in Zeitungsformat etwa einen Bogen gibt, und ferner in die Oktavausgabe gelegentlich geeignete Auffätze aus dem„Unterhaltungsblatt des Tägl. Anzeigers“ aufgenommen werden sollen, je nach Gunst der Verhältnisse in jährlich drei bis vier Heften zu je fünf bis sechs Bogen, die einen Band oder Jahrgang bilden werden, erscheinen. Der Preis des Heftes würde sich auf höchstens 1.50 Mk. stellen, weil nur die Papier- und Versand⸗ kosten dadurch gedeckt werden sollen. Dabei ist jedoch eine Abonnentenzahl von minde⸗ stens 300 erforderlich. Bei einer hoffentlich erheblich größeren Abonnentenzahl könnte entweder der Preis der einzelnen Hefte herabgesetzt oder der Umfang des einzelnen Heftes vermehrt oder noch ein fünftes Heft hinzugefügt werden, jedoch so, daß das Jahresabonnement von 6 Mk. nicht über⸗ schritten würde.
Die„Hessische Heimat“ wendet sich an die weitesten Kreise unsers engern hessischen Vaterlandes, und sie darf wohl allenthalben auf Verständnis, Entgegenkommen und För⸗ derung hoffen. Ebenso wird die Oktavaus⸗ gabe nicht nur den Lesern des„Täglichen Anzeigers“, die ihren Inhalt schon von der Zeitung her kennen, sondern auch an⸗ dern Freunden der Heimat willkommen sein: denn sie will nicht nur Er⸗
wachsenen, sondern auch der reiferen Ju⸗
75
gend f gleich schwin Fall i Da dem Z zahl alle 8 der K beten, Beitri! werder leisten Vaterl ment neten an der Anzeig
Da
Sektie Die
ergiebi Erst 1 ganda Tage“ die di und de treibt
Wesen holt b charakt ander dann f denen
brand Mann griffen arbeite den so ausges fort ar wahns dies g unsere dieser sucht,
Daß und„ vorher wiesen Mann Danie begom wieder noch
er in Welt! Sekte und st bensle Wider Mann Gemif


