ömpagnie „die 11. e, später die Uni⸗ chießende 57 wurde serne am ingungs⸗ Imgestal⸗ djutanten er Regi⸗ sich dazu In dem be Nächte nen und Erholung,
der erste häter das eres, als chen ein⸗
Gießen so zu der 1821 zur ren Alten bracht ge⸗ Regiments Vermitte⸗ zeschlossen. vrachte ich Ich hatte die elsaß⸗ zu lernen. 1, es fehlte Lothringer ner seinen n können: den neuen irden aber en und als die straf⸗ Auch der
festgelegte nung und gemildert eine wirk⸗ idliche Be⸗ eben. Die itsadiutanm nzösisch ge⸗ lange Zeit 1 die Bou⸗ zwang ein⸗ französische war, hörte zurück mit machte sich id bei allen ranstalteten ings gesagt Widerstand tarkung des icklung und Ruß⸗ gland.
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stand der Elsaß⸗Lothringer im Durchschnitt
worden wo die Keisserlichen geschlagen
auf dem Standpunkt: Ich warte ab. Die worten.“
gutmütigen Deutschen habe ich nicht zu fürch⸗ ten! Der französische Präfekt läßt nicht mit sich spaßen! Das sehen wir jetzt.
Unterstützt wurden die französischen Nei⸗ gungen durch die meist französisch gesinnte latholische Geistlichkeit, wie sich noch kürzlich
*
einer der zwei Generalvikare von Metz dem
einziehenden französischen General gegenüber rühmte. Während der Bischof die Berührung
mit den deutschen maßgebenden Persönlich⸗ keiten nicht vermeiden konnte, hielten sich die Generalvikare völlig im Hintergrund, beein⸗ flußten als Kenner der Verhältnisse aber in einschneidendster Weise die Bischöfe, in deren
Auswahl man zudem kein Glück hatte. So
blieb in dem Priesterseminar in Montigny
bei Metz die Unterrichts⸗ und Umgangs⸗ sprache die französische. Diese galt in ganz
Elsaß⸗Lothringen als die feinste. So sprach der Erzpriester von Mörchingen, mit dem
ich später in besten Beziehungen stand, mit Vorliebe französisch. Als ich ihn beim ersten
Besuch fragte, warum er nicht deutsch spreche, er sei doch dicht bei der deutschen Grenze zu Hause, meinte er, sein Deutsch laute nicht gut,
seine Heimatsprache sei der elsässische Dialekt.
trete ihr i ine orfälsch⸗ 28 5 5 Ich tröstete ihn mit meinem unverfälsch Schlagfluß mit Tod abgegangen welches vor
ten hessischen Dialekt, und sprachen wir
von da ab deutsch. Dabei legte ich ihm
einmal die Frage vor, wie bei einer Ab⸗ stimmung über die Zugehörigkeit die ihm unterstellten Pfarrer wohl stimmen würden. Er sagte: Wenn die Abstimmung geheim ist für Deutschland, wenn öffentlich—
Run folgte ein bedeutungsvolles Achsel⸗ zucken. Das hieß wohl: Jetzt stehen wir
uns besser und fühlen uns auch wohl, aber wir dürfen dies nicht zeigen. Ein⸗ fluß der Generalvikare!
(Fortsetzung folgt.)
Johann henrich Schaffstädts Gießener Chronik 1776 1825. (Fortsetzung.
D
„D. 13ten November haben die Fran⸗
sosen winn(Wien bekommen d. Aten Decem⸗
ber ist ein Schlagt geliefert worten bey Austerlitz in Mehren(Mähren). Von dem Franßosen gegen die Oesterreicher und Rus⸗ sen welche die Keisserschlagt mag heißen weil⸗ len der Frantzeschiese Keiser nebst Keiser Frautz und Keisser Allexander von Rußlandt in eigner person zu gegen wahren und zum forteil des Ersten aus fiell.“
„D. 13ten December ist zwischen Frank⸗ reich und Oestreich Friede geschlossen worden.
Die Franßosen haben auf 2000 Canonn aus
dem Winn(Wien) nacher Frankreich trans⸗
porttirt. Die gantze Preuschise Armee wahr
in Bewegung d. Zten Jan. wahren Preu⸗
schische husarren bey Fluß(2) von den Köhln
(Cöln 2) bis in der gegend Frankfurt.“ 1806.
„D. 13ten Janwary sind zum ersten mahl die Laternen angesteckt worten der Anfang ist gemacht worten in der Walthor Straße. d. 11ten Mertz sind die letzten von den großen aufgehangen wordten.“
„D. 26ten Jenner des Sonntag früh 5 Uhr ist H. Supperntent Schultz durch einen
unß sehr schmertzhaft weillen Er den Nach⸗ mittag Pretigen wolte. Er wahr ein vor tref⸗ licher Redner auf der Kanzel.“ Johann Christoph Friedrich Schultz war Professor der Theologie und erster Burgprediger; er starb im Alter von 58 Jahren 9 Monaten 10 Tagen. „Bey dem Frieden Schluß hat der Fran⸗ schesische Keiser Bonnobarth Curbeyern und Cur Württemberg zu beiden Könnigen Er⸗ hoben auch Curbaden die Subirinitet(Sou⸗ veränität) zu Erkant weillen sie 3 Allirte von Frankreich geweßen und mit Ihren Truppen gegen den deuschen Keißer gezogen.“ D. 26ten Feber ist von hier nacher Darmstadt die Kannonen mit den Cannonier abgangen. Auch ist in dießem Monnath die Bürger Markwachten abgeschaft worden.“
„D. Aten October sind auch die Wolische„D. 13ten Mertz haben wir Fransosen zur
Chevauxlegers) an zwey hundert Mann hier ankommen; sie haben die Bürgerwacht an
Neuenwegerthor und Neustadt abgelöst.“
ein quatierung bekommen. D. 27ten April sind sie wieder von uns auß maschirt, auch haben wir von den Fransosen Erhalten, das
„D. Aten Novem hat die Herschafft der wir keine ein Quartirung mehr bekommen.“
Stadt die Schooren nebst den Schlüssel zu
den schlag Beummen über geben.“
„D. Sten Novem sind H. Burger Meister
„Der Mark(Markt) vor Ostern ist wegen dem großen Wasser bey dem Schießhaus ge⸗ halten worden. Auch ist Ausgangs Mertz das
Wörmser und H. Hoffrath Krug zu dem Gießhaus auf dem Wall abgebrochen wor
Landtag nacher Darmstadt.“
den, und ist ein neues sogleich wieder auf
„D. Aten Novem ist der Parucen Macher gebaut worden.“
Kollermann den Rathsdinner(Wort unver⸗
„D. 10ten Mertz ist mein Jung(Lehr⸗
ständlich, bedeutet wohl: ernannt) worten.“ junge) Johannes Groshoffer nacher Berg⸗ „D. Aten December ist H. Magister Keill zabern ins Elsaß.“ 2 f vor der Instruckry(2) Schul als Magiste!n„Auch ist in dem Mertz der Seckler(Säck⸗
bey hiessig Stadtschul vorgestelt worten.“
ler) Schulz an des Magister Keils Stelle als
„Da zwischen Frankreich und Oestreich Armmen Magister in die Stadtwag kommen.
Feindsehligkeiten aus gebrochen ist d. Iten Oetober bey Cuhlm eine Schlacht geliefert
„Im Anfang des 1806 Jahrs haben die Fransosen das Könnigreich Neapel eingenom⸗


