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Schnelle Justiz im Kloster Arnsburg.
Secretarius mit eigener Handt bezeuge.
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gefroren und halb verhungert kamen die Deutschen insgemein, den Krieg lediglich gg Drei wieder zurück und mußten wegen Ver⸗ Notwehr erkannt und eine solche zum Schug
schlimmerung ihrer Wunden in ein Hospital nach Bordeaux gebracht werden.
(Fortsetzung folgt.)
In einer alten Arnsburger Handschrift
findet sich folgende kleine, für die Zeit, aus
der sie stammt, bezeichnende Mitteilung: „Den 18./8. Aprilis 1673 seint Henrich Knöllig, der Zimmermann von Bircklar, Wörner Seip undt Niclas Seip, Zimmer⸗ gesellen, auch von Bircklar, uf dem mitleren Teich ertappet worden durch des Closters Förster, daß sie mit Anglen gefischet. Als
solches im Closter angezeiget worden, ist D
Herr Pater Bursarius Johannes Becker mit dem Sekretario undt des Herrn Visitatoris
Dienern hinausgangen, die Fischdieb umb⸗
ringett), hat dieselbe wehrlos gemacht und visitieret, nach befundenen Angeln ausge⸗ zogen undt uf der Wiese fustigiren?) lassen undt daruf ins Closter geführet undt jeden mit eines Gülden Strafferlegung wieder gehen lassen. So ich Johannes Berdtorf
Actum ut supra.“
Zum Verständnis sei bemerkt: Der Pater Bursarius war um diese Zeit der Vorsteher der klösterlichen Wirtschaftsverwaltung. Der Visitator eines Cistercienserklosters war der Abt des Mutterklosters, für Arnsburg also der Abt von Eberbach. Er war zufällig im Kloster anwesend; auffallend ist nur, daß der herzhafte Pater nicht seine eigenen Knechte mitgenommen hat. Diebe am Klo⸗ stereigentum, namentlich Holzdiebe, an Ort und Stelle zu pfänden, war ein Recht des Arnsburger Konvents.
K. Ebel.
) Umringt.) Stäupen, auspeitschen.
Kleine Mitteilungen.
Bei der gegenwärtig wieder mit Hochdruck einsetzenden Kirchenaustritt⸗ Propaganda, spielt das Schlagwort eine altbewährte Hauptrolle. Es handelt sich dabei zumeist um längst abgestandene Ladenhüter, aber sie wirken doch immer noch auf weite Kreise, die sich die Mühe der Nachprüfung sparen. Ein vom Evang. Landespreßverband für Sachsen soeben herausgegebenes Flugblatt bringt eine interessante Zusammenstellung solcher Schlagworte, von denen einige er⸗ wähnt seien: Die Kirche sei„Staatsdienerin in der Hand der herrschenden Klasse“— dabei gibt es keine Staatskirche mehr, nach⸗
der Frauen, Kinder und Greise anerkannt Sollte sie anders handeln?— Die Kirche se eine„Verdummungsanstalt“. Dabei steht in den überwiegend evangelischen Ländern die
außerchristlichen Ländern die Zahl der An⸗ alphabeten betrübend groß ist.— Die Kirche „vertröste nur auf das Jenseits und tie nichts für das Diesseits“. Dabei wendet sie jährlich rund 400 Millionen Mark fi Diesseitsarbeit im Dienst der Nächstenliebe auf.— Der Staat„gebe der Kirche zu viel!“ Dabei hat z. B. die preußische Landeskirche an reinem Geldeswert Jahr um Jahr(nat den Feststellungen des Kirchenstatistikerz „Schneider) mindestens das Drei- oder Vierfache dessen, was sie vom Staat emp⸗
staat Sachsen gibt der Staat für die ganz evangelische Landeskirche pro Jahr und Koh 1 Mark.— Die wenigen Beispiele dürsten schon genügen, die Beweiskraft der Schlag- worte auf ihren wahren Wert zurückzl⸗ führen. f
Die Wahlen zur Kirchengemeindevertre⸗ tung finden in Gießen in allen vier Gemein⸗ den am 28. November in der Zeit von 12 bi 6 Uhr in den Konfirmandensälen statt. Jeder Wähler hat in dem Saal seiner Gemeinde abzustimmen. Die Wahl ist eine Verhältnis wahl. Wenn 14 Tage vor dem Zeitpunkt der Wahl nur ein Wahlvorschlag eingereich wird, so braucht nicht gewählt zu werden, Hiervon wird den Wählern rechtzeitig durch den„Gießener Anzeiger“ Kenntnis gegeben.
Kirchliche Anzeigen. Sonntag, 16. November, 22. nach Trinitatis Gottesdienst.
In der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Becker.— Vormittags 11 Uhr; Kinderkirche für die Markusgemeinde: Pfar⸗ rer Becker.— Abends 5 Uhr: Pfarrer Mahr.— Montag, 17. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weib⸗ lichen Jugend der Markusgemeinde.— Dienstag, 18. November, nachm. 4 Uhr: Frauenmissionsverein(Kirchstr. 9).
In der Johanneskirche. Vormittags 9 ½ Uhr: Pfarrassistent Schaefer.— Vormittagz 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes; gemeinde: Pfarrer Ausfeld.— Abends 5, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.— Abd 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten
dem die Trennung von Staat und Kirche in die Wege geleitet ist. Und die herrschende Klasse ist jetzt bekanntlich die gewiß nicht
allzu kirchenfreundliche— Sozialdemokratie! Jugend der Lukasgemeinde.— Freitag,
Die Kirche habe„zum Kriege gehetzt“. Eine 21. November, abends ½8 Uhr: Verein Behauptung, der das wichtigste fehlt: der gung der konfirmierten weiblichen Jugend Beweis! Die Kirche hat, wie wohl alle der Johannesgemeinde.
Verantwortlich: Pfarrer Bechtolsh eimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗Buch⸗ und Steindruczere R. Lange, Gießen.
männlichen Jugend der Johannesgemeinde Montag, 17. November, abends 8 Ut, Vereinigung der konfirmierten männlichen
Schulbildung am höchsten, während in den f
fing, dem Volkswohl geopfert! Und im Fre.
Ger Nr.
Brief
Tote griff e immer nehml! düstere getrete Ernst weitab fernhe⸗ nimmt misten ben m eher d Krieg jedem näher ward 2 verschr Verluf den S wölbte wieder viel ko gegebe des ste Ganze religiö ein U wenn in den Geist s denn i heute? deutsch im St Jamm Haupt bleibt 6 mal di Reiche jahrhu unante Erfüll!


