Ausgabe 
16.2.1919
 
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will heute den Geistern öffentlich absagen und viele unter ihnen konnten infolge ge⸗

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und Gott als Herrn über sich anerkennen. brochener Gesundheit nicht mehr dorthin zu⸗ Mir war's, als erlebte ich einen kräftigen rückkehren. Ihrer in dieser Teuerung beson⸗

Zusammenstoß Neuen. Gewiß, das Alte wird nicht kampf⸗ los das Feld räumen; aber schließlich wird es in diesem Kampf doch unterliegen, und Gottes Sache wird triumphieren. Wir sind

auf eine Gegenwirkung gefaßt; doch soll uns das nicht abhalten, das Eisen zu schmieden,

zwischen dem Alten und ders zu gedenken, ist unsere Ehrenpflicht.

Auch unserer Missionsgemeinden in Afrika und in Indien, zu denen wir gezt keine unmittelbaren Beziehungen haben kön⸗

men, wollen wir nicht vergessen. Sie be⸗

solange es heiß ist. Von Tai then konnten

gleichzeitig 19 Personen getauft werden.

Daneben gibt es ändere, nicht ferne dem

Reich Gottes, die aber noch durch heidnisches

Wesen gebunden sind. In Thai then hesuchen auch einige Heiden den Gottesdienst, doch

haben sie noch nicht um die Taufe gebeten.

Sie sind noch gebunden durch allerlei heid⸗

nische Verpflichtungen, die sie teils frei⸗ willig übernommen haben oder die teils vom Vater auf sie übergegangen sind. So möchte z. B. der Graduierte Tschong Sin len, der schon so manches Jahr an unserer Sekundar⸗

schule in Nyenhangli unterrichtet, gerne Christ werden. Aber neben Gott möchte er

auch noch nach wie vor seine Ahnen anbeten. Wenn er das nicht mehr tut, verliert er etwa

30 Lasten Reis, die er als graduierter

Bücherleser aus dem Ahnenschatz zu beziehen berechtigt ist. Unser chinesisches Missionsfeld, das so

dicht bevölkert ist und das noch so große 1 8 trage durch Freud und Leid. Dieses Ver⸗

Ausdehnungsmöglichkeiten hat, stellt hohe

Anforderungen an uns. Sie sind während

des Krieges besonders hoch, weil infolge der Entwertung des Geldes die Missionsarbeit in China mehr als doppelt so teuer zu stehen kommt als bisher.

Auch in der Heimat ist uns noch eine

große Aufgabe geblieben. Während die mei⸗ sten Missionshäuser schließen mußten, dür sen wir in Basel zur Zeit über 40 zunge Männer auf ihren Missionsberuf vorberei⸗ ten. In diesen jungen Männern, deren Mehrzahl uns Gott während des Krieges ge

dürfen jetzt in ganz besonderer Weise un⸗ serer Fürbitte, daß sie in dieser Zeit der Anfechtung die Probe bestehen. Denn es ist eine ernste Anfechtung für sie, daß ihnen ihre geistigen und geistlichen Führer und Leiter, die Missionare, genommen worden sind.

Daß die Missionsgemeinde in der Hei⸗ mat in bewährter Treue und Opferwilligkeit durch mehr als vier schwere Kriegsjahre hin⸗ durch die Hände gefüllt und gestärkt hat zu all diesen Aufgaben, das erfüllt unser Herz mit tiefem Dank gegen Gott und gegen alle, die dabei mitgeholfen haben. Wir sehen in dieser Missionsgemeinde, die unter dem wachsenden Druck des Krieges bisher so tren bei uns ausgehalten hat, ein besonders köst liches Geschenk unseres Gottes und zugleich ein Angeld dafür daß der Herr sie auch in Zukunft zu neuen Aufgaben brauchen will Und wenn augenblicklich der Weg unserer Mission noch in tiefes Dunkel gehüllt ist, wir vertrauen, daß die Missionsgemeinde auch in Zukunft unser Missionswerk weiter

trauen schöpfen wir aus der Gemeinschaft, die wir im Glauben an unsern Herrn Jesus Christus haben, der auch uns zuruft:Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Wo er ist, da ist Kraft und Aus⸗ dauer der Liebe und die Gewißheit des Glaubens:Das Feld muß er behalten. In dieser Gewißheit laßt uns auch im neuen

Jahr am Missionswerk festhalten.

geben hat, wie auch in denen, die noch durch

den Kriegsdienst ferngehalten sind, deren Herz aber immer noch von brennender Liebe zur Mission erfüllt ist, sehen wir ein Unter pfand dafür, daß Gott unserer Mission auch

nach dem Krieg noch eine Aufgabe in der

Heidenwelt beschieden hat. Dazu kommt die große Schar von Missionsarbeitern, die in die Heimat zurückgeschickt worden sind, und ie auf die Stunde warten, da sie wieder

auf ihr Arbeitsfeld hinausziehen dürfen.

Uirchliche Anzeigen.

Sonntag den 16. Februar(Septuagesimae. Kollekte für das hessische Krüppelheim. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags Uhr: Pfarrassistent Schaefer. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrassistent Schaefer. Abends 6 Uhr:

Pfarrer Mahr. Beichte und Feier des heili⸗

Ihre Zahl ist groß; auch ihre Bedürfnisse in dieser teuren Zeit. Es ist unsere kampf⸗

und sturmerprobte Truppe. Wir dürfen sie

nicht vergessen, sie auch nicht aus unserer Fürsorge streichen. Das gleiche gilt auch von unsern beiden Kinderhäusern und der großen Schar von Missionarswitwen und Invali⸗ den. Die letzteren haben ja des Tages Last

und Hitze auf den Missionsfeldern getragen,

gen Abendmahls für Matthäus⸗ und Mar⸗ kusgemeinde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 9h Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Abends ½8 Uhr: Ver⸗ einigung der konfirmierten männlichen Ju⸗ gend der Lukasgemeinde. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannessaal.

Verantwortlich: Pfarrer Becht 01 sheim e r. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗ Buch- und Steindruckerel N. Lange, Gießen.

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Nr. 8

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