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Hindenburg und Ludendorff:
Auf alle Fälle haben sich die beiden Helden des deutschen
Ostens hier im Westen in die Herzen aller „hineingesiegt". Ter Name fliegt gleich einem Fanal aus den schneebedcck- len Schützengräben an der Aisne zu denen der Gegner hinter und wir haben die Ursache, anzunehmen, daß denen da drüben bei der Nennung dieser beiden Namen nicht ganz geheuer ist.
Paul Sch weder, Kriegsberichterstatter.
lUirkuna des Tabaks auf Stimmung and Midtlstandskrast nniem Truppen.
„Wen» wir zu rauchen Haien, La tann Essen und Trinken ruhig fehlen."
Alle Berichte von der Front stimmen darüber überein, daß Zigarren und Zigaretten die begehrteste Liebesgabe bei unsren Truppen sind. Die aus Frankreich von der Autosahrt des loten Kreuzes zurückgekehrten Herren, so schreibt die „M"gd. Zeitung", bestätigen das. Der hierunter abgedruckte Brief eines Offiziers gibt von der Bedeutung des Tabaks und von .einer Wirkung aus Stimmung und Widerstandskrast unserer Soldaten ein anschauliches Bild:
.....Nachdem wir (Kronprinzen-Armee) am IS. 9. un-
.-ren strategischen Rückmarsch über Bercnncs angetreten hatten, erlangten wir am 14. 9. in die Nähe von Montfancon. Hier .'am unser Bataillon auf Vorposten und lagen wir die ganze lacht ohne Stroh im strömenden Regen unter unseren Zelten. Sen Tag daraus muhten wir schwer arbeiten und früher von
:en Franzosen angelegte Schützengräben und Vers^-".....
m Vorgelände eincbnen. Verpslegung gab cs nur einmal am Tage, und zwar in der Dunkelheit einen Teller warmes Este» der Feldküche und dazu - o Freude — an einem Tage hn Mann Brot, wir haten seit drei Tagen kein Brot ge- IN». Am 15. nachmittags ging ich dann mit meiner müden, ungrigcn und abgearbeiteten Kompagnie in die vorderste Linie :cr Vorposten im Walde von Montjancon, um die Schanzar- jciten der Unsrigen bei Montsanco» zu decken. Der Himmel Vitt» seine Schleusen geöffnet und überschüttete uns ausgiebig :it Regen, so dah der berühmte trockene Faden bei keinem von ins mehr vorhanden war, dazu besahen die Franzosenkcrls, die m Anmarsch waren, die Frechheit, sich dahin zu pflanzen, wo .vir hinwollten: ernst nach energischer Aufforderungen mit unsrem Schiehgewchr stellten sie bei Dunkelheit jede Belästigung in Bloh der Regen hört- nicht ans, und, o Jammer, wir urften nicht einmal Zelte bauen» denn jeden Augenblick konnte bet Tanz wieder losgehen, dazu Hunger, und zwar unheimlich, auherdem zerschlagen, müde und abgehetzt. Ich sah nicht ge- rode zu rosig in die dunkle Nacht. — Da endlich KU Uhr nachts kam die Feldküche, doch sie konnte meine verhungerten Zeute, noch dazu cs kein Brot und nur wenig Esten gab, nicht v.chr recht aufrichten. Doch mit der Feldküche war mein Kom- mgnie-Feldwebel, der in Montjancon gewesen war, gekommen md brachte einen grohcn Handkorb mit. Auf meine müde Frage, was denn der Korb bedeuten solle, flüsterte er inir zu: Herr Leutnant, in dem Korb sind die ersten Liebesgaben aus er Heimat, Zigarren und Zigaretten." Im Augenblick war »eine Abspannung verslogen, wie elektrisiert spring- ich empor, md nachdem ich mich von der Wahrheit überzeugt, ruse ich cs -einen Leuten gedämpft zu. Hei, wie der Blitz kamen sie an- eschosten, die bleierne Müdigkeit war gewichen, und als sie etzt wirklich einige Zigarren erhielten, da schmunzelten alle -friedigt. Auch meinen drei Feldwachen lieh ich sosort durch Patrouillen Zigarren schicken. Und als uns im Dämmer des ommcndcn Morgens die französischen Truppen mit Eewehr- euer überschütteten, da erhielt jeder meiner Leute an Stelle >vn Kaffee einige Zigaretten. Keiner vermihte den Kajjece, « Gegenteil, die durch die Anspannung der Nacht ermüdeten triegcr waren frisch und munter und versicherten mir über, instimmend: „Wenn wir zu rauchen haben, da kann Essen nd Trinken ruhig fehlen." — Und, — ruhig sich dem Gerüste des edlen Rauchkrautes hingebend, traten sic dem wild ringenden Gegner mit ihrem rauchlose» Gewehr in aller l-nruhe entgegen, zwangen ihn, starke Kräfte gegen uns zu ntwickeln »nd hielten ihn so lange auf, bis die Schützengräben intet uns fertig waren, um dann, gemütlich rauchend, bis inein in die Schützengräben zu rücken. — Die nachfolgenden ranzvscn holten sich an den ibräbe» blutige Köpfe.
Wohl keiner von den Tabakspendern in der Heimat hat an ine derartige Wirkung seiner Gabe gedacht.
Dentlche Eltern.
In dein warmen Stübchen sitzen Vater, Mutter — still versonnen —
Weithin drängen die Gedanken,
Weithin über die Argonncn.
Wandern z» dem E'nz'gen, der dort Wochen sckion im Schiibengrabe»,
Und von dem sie, sonst so pünktlich.
Lang schon keine Nachricht haben.
Weiht du „Mutter" spricht der Alte.
„Brauchst dich nicht so sehr zu bangem Hat so wenig Zeit, der Junge,
Um znm Schreiben zu gelangen.
„Ach. ich macht' cs gerne glauben"
. Spricht die Mutter. „Doch so bange Ist mir heute!" — Eine Träne illiimt ihr von der bleiche» Wange.
Mutter, konlin', lag, uns gedenke»,
Lieber doch vcrgang'ner Zeiten,
Wo lvir uns des lieben Jungeis,
Trotz der tollen Streiche freuten.
Weiht du iwch, wie wir so gerne
Schafften für den li-ben Knab-—
Bene Tageszeitung. Samstag, »«« 8. Dezember
— Sollt' es dach, wenn einst erwachsSi ,
1 Besser als die Eltern haben.
- Also sprach er und die Mutter •fi Lächelt wieder unter Tränen < — Trost gewährt schon der Gedanke,
Ihn versorgt daheim zu wähnen.
Und nun herrscht im trauten Stübchen Wieder Schweigen, heil'ge Ruhe,
.....In der Ecke tickt die Wanduhr
Und der Holzwurm in der Truhe.
Vom Kamine knistert's leise.
Ab und zu die Funken sprühen,
Schöne Träume, süßes Hoffen,
Heimlich durch die Herzen ziehen.
Leises Pochen weckt die Alten,
„Vater, ach, was träumt ich eben,
Unser Sohn war hier im Zimmer Hat inir einen Kuß gegeben.
Wieder klopft es an die Türe „Wer mag wohl so spät noch kommen?
Feldpost?, Hab von meineni Jungen Freilich lange nichts vcrnonimenl"
Doch er stutzt! Was hast du Vater?"
„Unser Jung' hats nicht geschrieben —
Mutter, fast' dich, ach ich weist jetzt,
Warum Nachricht ausgeblieben.
Und man meldet, daß sein Junge Sich Unsterblichkeit erworben,
Als er, bis zum Ende kämpfend,
Für da? Vaterland gestorben.
Mutterl bittend sprach's der Alte,
Last' uns ninnncrmchr verzagen,
Was uns Gott für unsere Heimat Mit zu Helsen, ausgebcagen.
Wenn auch einsam, sei zufrieden,
Ist der letzte Sieg errungen,
Halte aus, und sei als Mutter,
Würdig deines tapfer» Jungen.
Slznt,
Deutsche Frauen, zeigt euch gras; in dieser groszen Zeit!
Von I. P a ch a l!.
Vielen von meinen deutschen Schwestern wird es so gehen, wie cs mir immer von neuem geht, dah man wieder und wieder erschüttert, ergriffen steht vor der Größe der Gegenwart, doh einem zu Mute wird, als müsie man niederknien und Gott danken, der uns diese gewaltige Zeit erleben Iaht. Ich will hier einmal ganz absehen von dengroßcn herrlichen Siegen, die wir durch Gottes Gnade schon zu verzeichnen hatten und aus die wir in demütiger und doch freudiger Zuversicht weiter hoffen dürfen, ich denke an die Größe von Opfermut und Treue, bis in den Tod, von Selbstverleugnung, Hingabe und Ausdauer, von Hilfsbereitschaft und treuer Kameradschastlichkeit, die des eigenen Lebens nicht achtet, die uns immer wieder in so vielen leuchtenden Beispielen aus unserem Heer — im weitesten Sinn — entgcgcnkritt, Deutschlands Männcrwttt zeigt sich der Väter, der Ahnen wert in einer Weise, die jeden der den deutschen Namen trägt, mit freudigem Stolz ersüllen muh. Ta drängt sich uns, den Müttern, Schwestern, Gattinnen unserer Kämpser, wohl mit unwiderstehlicher Gewalt die Frage in Herz und Gewissen: Sind wir deutschen Frauen in dieser grohcn, heiligen Zeit auch wirklich groß? Sind wir unserer Helden draußen wert? Meine deutschen Schwester», Gott redet gewaltig ernst mit unserem Volk und mit jedem Einzelnen: Gott gibt uns nach so viel Versäumnissen noch einmal Gelegenheit aus den Acker unseres Volkes neue, heilige Saat zu streue» mit Blut und Tränen, das Liebste, Beste, Edelste, was wir aus Erden haben — aber wehe uns, wenn wir die große Stunde versäumen, wenn wir unsere Pflicht nicht tun. Ich rede hier von einer heiligen Wehrpflicht für olle, einer großen Mobilmachung sllr alle! Unsere todesmutigen Männer setze» draußen ihr alles ein — für uns — welche Aufgaben sind hier in der Heimat zu löse», an denen wir Mitarbeiten dürfen, um nicht das schmerzliche, niedcrdrük- lende Eesühl zu habe», in solcher Zeit müßig sein zu müssen. Nein, Gottlob, es ist Arbeit genug für uns da, unser himmlischer König gibt uns seine große Mobilmachungsorder, aus der ich einzelne Punkte nennen möchte. Zunächst die Opfer- sreudigkeit! Vielleicht lau» man sagen, die Frauen bringen in dem großen heiligen Kampse, die schwersten "Opfer, Unsere Helden draußen setzen das eigene Leben ein, die deutschen Franc» geben das, was ihnen lieber ist als das eigene Leben. Und wieviel stilles Heldentum bringt mancher Witwenschleier, manchrs blutende Multcrherz! Aber, meine Schwestern, zuerst ei» Wort für diejenige» von uns, welche dienen, arbeiten sürs Vaterland, öfsentlich diene». Wir wollen uns mit heiligster Sorgsalt hücen vor jenem Trachte» nach Ehre und Ruhm vor den Leute», nach Lohn und Anerlcnnung vor Mensche». Still verborge» muß die deutsche Frau ihre Opfer bringe», ihre Tränen weinen und über dem eigenen Leid nicht des Vaterlandes Sorgen - und, was vielleicht schwerer ist, — desBatcr- landos Freude vergehen, sich mitfreuen können am Sieg, auch im schwarzen Kleide,
Und nun ein zweiter Mobilmachungsrus! Deutsche Frauen benutzt diese heilige, große und so todcsernste Zeit, um endlich wirklich ganz d e u t s ch zu werde»! Deutsch in Kleidung und Sitte rein, keusch, würdig in all eure» Ecbahren und Ausire- ken! Es muß uns doch unmöglich erscheinen, nach dem, was wir jetzt erleben, jemals wieder Sklavinnen sranzösifcher Moden -u werden! Wir waren ans oeni besten Wege, daß n niete
Heranwachsende weiblich« Jugend schainlos würde: — laßt auch hier den Kriegsruf nicht vergeblich sein. Schafft eine rein- edle, keusche, deutsche Kleiduug und Mode.
Und weiter! Es bahnt sich ein Neues, ei» Frühling in unserem Volle an, aber die Blättlein und Knospen sind »och gar zart und tönnen leicht ersricren, hier gibts Arbeit genug. Es wird wohl vielen meiner Schwestern jetzt so gehen, daß man fast mit Neid auf die Männer schaut, die sich ganz einsetzen dürfen fürs Vaterland, wohl, sie haben jetzt nicht viel Zeit, sich den Ausgaben im Innern des Landes zu widmen, da heißt cs: Ihr Frauen, mobil zur Arbeit an der Volksseele!
Um mit dem Persönlichsten anzufangc». Laßt uns heute mehr denn je rechten sozialen Sinn pflegen, damit nicht, wenn Gott der Herr uns in Gnaden den Frieden schenlt, von neuem die alte Zerrisienheit der Stände da sei, die durch gemeinsame Opfersreudigkcit und gemeinsames Tragen jetzt so schön über- brückt wird. Entlaßt nicht euer Dienstmädchen, um euch ceich- licher an öffentlicher Wohltätigkeit beteiligen zu tönnen. Spart nicht auf Kosten anderer! Vermeidet jeden unnötigen Luxus, vor allem in der Kleidung: denkt daran: das tut denen weh die durch den Krieg kaum das tägliche Brot haben. Ich meine cs wäre ein unbeschreiblicher Segen des Krieges, wenn er e» dahin brächte, die Ansprüche der Lebenshaltung in allen Ständen wieder zurückzuschrauben, laßt uns mit gutem Beispic! vor- angehcn: wir werden mit Staunen sehen, daß viel weniger als wir dachten „unbedingt notwendig" ist zur Toilette! Wir Helsen damit denen, die darben mästen, daß sie nicht bitter werden: wer cs versäumt, versündigt sich und wird mitschuldig an neuer Verbitterung. Es sind hier so gewaltig ernste, ver- antwortungsschwcre Ausgaben zu lösen als Vorbereitung für die Zeit, wo wir wieder Frieden haben werden! —
Vor allem, ihr deutschen Frauen, wenn jemals, so gilt es heute zu lämpsen für Gottesfurcht und Frömmigkeit, für Zucht imd Sitte! Es ist eine Schande, wenn auch heute noch das Laster sich öjscntlich breit macht, wenn deutsche Frauen sich nicht entblöden, jetzt nicht nur wertlose, fade, sondern schlupf- rigc, anstößige Theaterstücke zu sehen. Das Blut, das draußen vergehen wird, müßte ihnen dabei aus der Seele brennen. Galt hat den Acker unseres Volke» ansgepflügt mit gewaltiger Pflugschar der Boden ist empsängllch — weh uns, wenn wir den großen Augenblick ungenützt verstreichen Iahen!
Und darum noch ein ernstes Wort zum Schluß! Unsere Soldaten schauen fast mitleidig auf die elenden, kümmerlichen Jünglinge, die in Frankreich jetzt vielfach eingestellt werden. — Mein Volk, das ist Gottes furchtbares Gericht über das sittenlose Frankreich. — Ob wir wohl, wen» cs so weiter gegangen wäre bei uns, wie es ansing, nach zwanzig Jahren noch zwei Millionen frische kräftige Kriegsfreiwillige hätten liefern können, wie wir cs jetzt so stolz und freudig konnten I —
Gott kan» nur mit uns sein, wenn wir mit ihm sind: hier liegt die Verantwortung siir jeden Einzelnen! Wir wollen doch nicht Landesverräter und Vatcrlandsfeinde sein! Auch hier muß cs heißen: Mit Gott wollen wir siegen und mühen siegen'
Zehn Minuten.
Als v. Hindenburg, der Sieger in den Rusienschlach-
tcn, noch Divisions-Kommandeur war, waltete er mit strenger Eenauigleit in großen und kleinen Dingen und legte auch Wert auf das Einüben richtiger Zcitabschähung. So fragte er bei einer Besichtigung plötzlich einen Soldaten, wie lang ungefähr der Zeitraum von 19 Minuten sei. „Nun zehn Minuten." antwortete der Rekrut. — „Ganz recht", erwiderte Hindenburg, „wir wollen aber gleich mal sehen, ob Sie auch wihen, wie lange zehn Minuten talsächlich dauern. Ich nehme jetzt meine Uhr und wenn Sie meinen, daß zehn Minuten ver- slohcn sind, so rufen Sie: Halt."
Der General nahm seine Uhr aus der Westentasche und der Soldat stand stramm da, den Blick wie nachdcnkend cinpor- gewandt. Nach fünf Minuten fragte der General, wie l nge er denn noch warten soll. Der Rekrut sagte kein Wort, grinste nur und schielte wiederum nachdenklich in die Höhe, Plötzlich rief er mit Kommandostimme: „Hali!"^
Genau 19 Minuten! Der General war erstaunt und zugleich erfreut über eine so präzise Zeitabschützung.
„Ausgezeichnet", sagte er, „mein Sohn. Es sind tatsächlich gerade zehn Minuten verflosien. Woher haben Sie nur diese auf die Minute genaue Zeitabschützung," Ganz treuherzig erklärte der Rekrut: „Von der Turmuhr,
Darob allgemeines Gelächter bei Mannschaften und Offizieren: und auch v. Hindenburg, der stets viel Sinn für Soldatenhumor hatte, lachte mit.
Die Fahne des Propheten.
Die im alten Serail zu Stambul ausbewahrte Fahne des Propheten, die bei Verkündung des Heiligen Krieges entfaltet wird, aber ihren Aufbewahrungsort nie verlaßt, besteht au» einem nägelbeschlagenen Schaft, der mit Samt überzogen ist, und einem Fahnentuch aus dunkelgrünem Seidenstoff mit goldenen Inschristen in reicher Stickerei verziert. Rach der Uebcr- kieferung diente die Fahne, wie wir in der „Dosi. Ztg." lesen, ursprünglich als Vorhang vor dem Zelte Ajschas, der Lied- lingsgaltin Mohammeds, und ging dann als Kriegrsahne in den Besitz und Gebrauch der Ommajaden und Abassidcn über, während welcher Zeit sie zu Bagdad und Kairo ausbewahrt wurde. Dort siel sie im Jahre 1517 bei der Eroberung Aeqnv- iens in die Hände Selims I., der sie nach Damaskus bringen und alljährlich der nach Mekka pilgernden Karawane vorantra- gen ließ. Murad III. machte als erster den religiösen Charak- ier der Fahne lriegcrffch-politischen Zwecken dienstbar, indem er sie nnch Ungarn bringen und im Lager der Wort kämpfenden Truppe» entfalten ließ. Im Jahre 1595 wurde die Fahne i> feierlichem Anszuge nach Konstantinopel in die Moschee des alten Serails gebracht, in der sie sich bis zum heutigen Tag befinde!.
Wen» der Sultan persönlich ins Feld zog, begleitete ihn die Fahne. Außerdem wurde sie jedesmat dann entfaltet,
wen» der Scheich nl Islam durch ein Fctwa erklärte, der Staat fri in Gefahr. Zum letztenmal trat dicker siiall im Jahr


