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-»«»« ^agerzeirung. »«»rwoa,. «en r. ^nezemoer ' ivi«.
Mllk 4 .
Der Dei> eninß uns gestern Abend den Gründer und Inhaber unserer
Firma
Herrn Adolf Laurenze
Sein edler Charakter, sein freudiges, sruch,bares Schaffen wird bei uns i» stetem, ehrendem Andenken bleiben.
Selzerbrunnen, den 30. Nov. 1914.
Lclzerbrunnen Groß Karben. Laurenze Ac Co.
Ein älteres erfahrenes
Dienstmädchen
bis zum 15. Dezember oder 1. Januar bei hohem Lohn gesucht. Zu erfragen unter H. 2994 bei der Neuen Tageszeitung.
Vaterländischer Abend
zum Besten der Verwundeten.
Sonntag, de» 8. Dezbr. 1914, abends 8'/« Uhr Saale des Hotel Trapp.
Mitwirkende:
Herr Dir. Felix Hauser-Franifurt a. M. (Rezitation). Herr F. Kuhn lTenor), Herr K. Strauch (Bariton).
I. Lriedberger Doppelqnnrtett.
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Ablchrift.
£t. 23. 49/14. In der Privatllagesache
des Großh. Forstmeisters Ohl zu Ober-Rosbach, Privatklägers vertreten durch Rechtsanwalt Jäckel zu Friedberg gegen den Metteur Karl Ludw. Thomas Reuther zu Rdr.-Rosbach, Angell, wegen Beleidigung, hat das Großh. Schöffengericht in Friedberg am 17. Ilfooember 1914 für Recht erkannt:
Der Angeklagte Karl Ludwig Thomas Reuther geb. 6. August 1bti7 zu Jsny. evangelisch, verheiratet, wohnhaft in Rieder- Rosbach ist des Vergehens IM Sinne der §§. 185 186 200 Str. E. B. schuldig, und wird deshalb zu einer Geldstrafe von Einhundert Mark, im Falle der Uneinbringlichkeit mit zehn Tagen Gefängnis zu verbüßen. sowie zu den Kosten des Verfahrens einschließlich der dem Pilvatllägcr erwachsenen notwendigen Auslagen verurteilt. Dem Prioatllägcr wird die Befugnis zuge prochen, den entscheiden- den Teil dss.Urteilsbi»nen2 Wochen nach Rechtskraft einmal in ter R. Tages .cilung zu Friedberg, sowie durch Anschlag am Gemeindehaus zu Ober-Rosbach aus die Dauer von einer Wache aus Kosten des Angeklagten öffentlich bekannt machen zu lassen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urieiissormel wird beglaubigt und die Bollstreck- barleit des Urteils bescheinigt.
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Friedberg, den 28. November 1914.
L. S. gez: Gabel
Gerichts chreiber des Eroßhcrzoglichen Amtsgerichts.
F. d. 21.: Jäckel, Rechtsanwalt.
Arbeitsvergebung.
Zur Herstellung einer Kleinpflastersahrbahn auf der Straße Bonames—Homburg von Km. 0 (Landesqrenze bei Bonames bis Km. 3,3 vor Obereschbachs Kreis Friedberg fOberh.s soll die Lieferung nachstehender Materialien unter Hinweis auf den Ministerial- erlaß vom IS. Juni 1893 durch öffentlichen Wettbewerb in 3 Lofen vcigeten werden:
In jedem Los sind ersorderlich:
I> Wandstcine aus Plattenbasalt 2299 lsdm.
2s Kleinpftastersteine 5599 qm.
3) Sand (reiner Flugsand! 559 cbm.
Aidettsbechreibungen und Bedingungen liegen aus dem Büro des Unterzetchnclen lBismarckftraße 32) zur Einsicht offen; Angebotsvordrucke sind, solange Boirat reicht, daselbst erhältlich.
Die Angebote sind verschloffen und postfrei mit der Aufschrift: „Kleinpslastcrmateriolien Bonames-Homdurg bis Freitag, den 18. Dezember, vormittags s Uhr bei dem Unterzeichneten cinzureichen.
Zufchiagsfrist 3 Wochen.
Friedberg, den 1. Dezember 1914.
Der Großh. Kreisbauinfpeltor.
__ I. B.: Witzler. _
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Beitrage für Ne,ne und mittlere Landwirte vom 1. Januar 1915 an :
für Pferde 2'/, 0 /„ pro Jahr, für Rinder 2'/.."/» pro Jahr. Weitere Austünfle erteilt bereitwilligst die Direktion.
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lullrtga, »in uns curch die Bahn oder Post übermittelt werden, finden prnmp- lesta Erledigung. Wir litten snlchn Cirelt an die Fabrik richten in wollen.
Nur mit Zagen »nd Bangigkeit wagen wir es, auch in diesem Jnsir wieder mit einer „Weihitachtsbittc" hervorzu- tieten. Es ist gar keine Frage und wir wissen es selbst sehr wohl, daß in diele» ernsten und schweren Zeiten unsere Bruder im Felde in ihrer überaus harten Kampfesarbeit für den heiinifchen Herd und für des Vaterlandes Bestand und Csirc das erste Recht au uns haben und daß der Fürsorge für die. Verwundeten und für die Hinterbliebenen der Gefallenen vor allen Dinge» unsere Hilfsbereitschaft gelten muff. Außerordentlich viel ist schon geopfert worden und »och größere Opfer werden notwendig fein. Aber wir dürfen uielleicht darauf Hinweisen, daß über de» Anforderungen des Kriege» mich die Barmherzigkeitswerke des Friedens nicht leiden dürfen. Wir wollen gewiß in diesem Jahr keine große Weibnachtsbescherung halten und auch unsere Pfleglinge haben soviel Vaterlandsliebe und soviel -Opferst»», daß sie sich gerne bescheiden, daniit den Bedües-
tigeren geholfen werden kann. Aber eine andere Bitte kegt
sich uns sehr nahe: Die Anstalt selber bedarf dringend der llnlerstützung. Die Gaben und Kollekten sind in den letzt-
vergangenen Monaten fast ansgeblieben, die Kosten aber in allen Zweigen größer geworden. Wir schränken uns ein und sparen, soviel wir können, aber doch erfüllt uns ernste Sorge, kvic es weiter gehen wird, wenn wir durch- kcinmcn sollen. So wagen wir es denn in dankbarer Erinnerung an die uns schon so ost und reichlich zu teil gewordene Unterstützung und im Blick ans Weihnachten, das Fest der Liebe, nm eine Gabe der Barmherzigkeit .zu bitten für unsere Anstalt.
Lasset uns Gutes tu» und nicht niüdc Werdens Rieder-Ramstadt, im Dezember 1914.
Anstalt für Gpileptilche.
_ Weimar, Pfarrer.
Herrin für ilultiMiiiig örmrr Kinder. Bitte nm Weihnachten.
o»m bevorstehenden Weihnachtsfeste haben sich 79 bedürftige Kinder gemeldet, welche mit einer Weihnachtsunterstützung erfreut werden sollen. Da unsere Einnahmen in diesem Jahre infolge der schweren Zeiten, welche Uber unser Vaterland her- eingebrochen sind, gegen frühere Jahr- bedeutend zurückblieben, unsere Bedrängten zu Hause aber hierunter nicht leiden sollen, so dürfen wir auch wohl in diesem Jahre die höfliche Bitte aussprechen, uns nach Möglichkeit mit baren Zuweisungen >m- terstützen zu wollen. Gaben werden dankend entgegengenommen von den Vorstandsmitgliedern:
I. Dörr, Kaufmann. W. Georgi, Apotheker. I. Heineck, Geometer 1. Kl. E. Kleberger, Pfarrer. Th. Mörschel, Bauunternehmer. Ph. Philipps, Hauptlehrer. H. Rausch, Kaufmann. W. Roßbach, Fabrikant. Dr. L. Seyd, Rechts, __ auwalt. R. Walz, Profeffor.
Amtliche Zlotieruny der Frankfurter oielf- marktpreile vom 80, November.
Zum Vertäu: itanoen: 189« Rinder, oarunter 391 Lchien
96 Bullen, 1409 Fällen und Kühe, 272 Kälber, 138 Schale 2311 Schweine.
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dl matzia genahrie Kühe und Färsen e) gering genährte Stübc und Färsen 0. Gering genädrres Jungvieh lJreffer)
47-50 80-83
40-43 70—7«
48—53
86—93
44—47
40—46
37—42
28—34
23-28
80-84
.7—88
70-78
56-68
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47—50 80-85
42-45 71-7«
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bl iiiduiaminei und Masthammel .
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d) maRia aenahrre Hammet u. Schate
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40
29
86
70
IV. Fettschwetn«:
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w>ch> • t i » i i « i i i -
j) oaoueiichtge Schweine Über 2M Ztr.
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Lebendgewicht es Ueischiae Schweine ......
t) Sauen
54-57
69-71
54- 56
55— 57 55-57
68- 7«
69— 71 69—71
Marttverlaus: Am Rindermarkt in guter Ware lebhafte»,
sonst ruh ges Geschäft: es wird nahezu geräumt. Bei Kälbern und Schweinen georüdter, bet Schafen ruhiger Eeschäslsgang.
Bei Schweinen Uebersiano.
Frankfurter Fruchtmarkt «m Wonlag, 30. Nov.
W e i z eZr 27.50—00.00, Roggen 23.50-00.00, Hafer 22.00-22.10, Gerste 00.00—00.00, Kar- tofsetn 7.00-8.00. Die Preise verstehen sich per 100 Kilo franko Frankfurt.
Weizentleie 16.50—17.00, Weizenschalen 00.00 - 00.00, Roggenkleie 16.50—17.00, Biertreber 18.00—18.50. Die Preise für Futkermiltel verstehen sich per 100 Kilo einschließlich Sack ab Mühle. Weizenmehl 00.00—00.00, Roggenmehl 00 00— 00.00 ab Mühle.
Fruchtbericht. Frankfurt a. M., 39. Nov. Das Eeschüst
war mangels Angebot äußerst schwach. Was zu Höchstpreisen augeboten wurde, fand glatte Abnahme. Eine eigentliche Preisnonerung konnte lucht stattsinden. Die meisten Großmüh len haben säst nichts mehr zu mahle».


