282 Correspondenz Nachrichten
gen ohne weiters ſeine eigene Meinung als die wahre auf, daß Oeſtreich noch lange den Verluſt des Litorale fuͤhlen werde, waͤhrend er die entge— gengeſetzte ſchlechterdings fuͤr grund falſch er— klaͤrt. Fuͤr meine Meinung, fuͤr welche ich an Ort und Stelle vieles Thatſächliche geſammelt, und mit unbefangenem Auge beobachtet hatte(wo— ruͤber ich ſtatt jenes kurzen Aufſatzes leicht haͤtte ein Buch ſchreiben konnen) hatte der Receuſent wenigſtens in dem Vuchſtaben ſeiner Worte mehr Achtung zeigen ſollen, da eee doch hier entſcheidend ſind. N
Der Unbefangene mug bei äbnlichen Gele⸗ genheiten uͤberhaupt mit Vedauern bemerken, daß auch Schriftſteller, welche ſich in den engliſchen und anti- engliſchen Streit gemiſcht haben, und mit threr Feder, unter dem Schutz und Schirm fremder kraͤftiger Waffen, gegen die Britten zu Felde gezogen ſind, den fremden Gewaltton ſo ſehr ſich eigen gemacht haben, daß, ſobald ihre Sprache dieſe Gegenſtaͤnde beruͤhrt, aller literari⸗ ſche Geiſt von ihnen gewichen zu ſeyn ſcheint. Statt der Gruͤnde hoͤrt man da blos: der be, irrig, grundfalſch, Dinge, um andern den Kopf zu verruͤcken, und dergleichen Floskeln mehr; ſie ſind plötzlich von Zuckungen des Par— theigeiſtes gequaͤlt, aus dem Kreiſe beſcheidener Literatoren in den Tummelplatz politiſcher Jour naliſten getreten. Wird ſich Recenſent auch er— kühnen(um mich ſeines militaͤriſch-literaͤriſchen Ausdrucks zu bedienen) den eben ſo gruͤndlich als
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