220 Ueber die Noth wendigkeit
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darf, ſich begruͤnden laßt. Sprechen Sie dort mit jenem Inhaber einer Cottonfabrik: er hat ſich ei⸗ ne eugliſche Cylinder Druckmaſchine anſchaffen wollen, 6-800 fl. daran gewendet, und nun ein Machwerk in ſeinem Hauſe ſtehn, das er nicht brauchen kann. Efnem andern geht es ſo mit Waſſerbauten, oder mit Dampfmaſchinen; bei amüstigen Gelegenheiten, beſonders bei dem im— mer mehr ſich entwickelnden Steinkohlenvorrath der Monarchie wären dieſe ſo nuͤtzlich; allein durch die Weitläuftigkeit der Unternehmung und durch die Beiſpiele des Mißlungeuen wird der grbßte Theil abgeſchreckt. 4 Gibt es auch einzelne Arbeiter, welche der großen Schwierigkeiten ungeachtet, durch eigenes Genie ſich Kenntniſſe zu groͤßern Aus fuͤhrungen im Maſchinenweſen verſchaffen; ſo geht thnen auf der andern Seite der große Vortheil der Benutzung fremder eingreifender Vorarbeiten, oder der An— wendung tauglicher Vorbereitungsmaſchinen, welche die Arbeit ſo erleichtern und fabriksmaͤßig ma⸗ chen, ab. Er muß vom Rohen bis zum Vollen⸗ deten alles groͤßtentheils aus der Fauſt arbeiten, wodurch denn ſeine Arbeit zu langſam und zu theuer wird. Mit unſern Spihnmaſchinen ſind wir noch nicht weiter gekommen, als ſie uns von den Englaͤndern, die ſie hier zuerſt verfertigten, uͤber⸗ laſſen worden ſind. Ganz natuͤrlich, zur Vervoll⸗ kommnung ſolcher Werkzeuge und ihrer Funktionen gehoͤren Kenntniſſe in der Phyſik, Chemie und Mathematik, die man weder in dem Attelier ei⸗


