Ueber die Rothwendigkeit wiſſenf. Ausbildungzer
auf mathematiſche und chemiſche Kenntniſſe ſich ſtuͤtzende Gewerbe— grade jene Gewerbe, wel⸗ che fuͤr die geſammte Nationalinduſtrie die, aller- wichtigſten ſind— größtentheils mit empyriſcher Plumpheit betrieben werden, und warum wenig— ſtens nicht ſchen lange durch Etablirung zweck maͤ— ßiger Veduͤrfnißanſtalten ein beſſerer Geiſt unter die Gewerbtreibenden gebracht und ihnen Gelegen— heiten zur erwuͤnſchten Ausbildung gegeben worden ſind, wie das ſchon lange in Bezug auf die bil⸗ denden Kuͤnſte durch die k. k. Akademie bil⸗ dender Kuͤnſte, die ſchon ſo viele ſchoͤne und reife Fruͤchte getragen hat, geſchehen iſt. N Der geſchickte Maſchiniſt bildet ſich in kei⸗ ner Werkſtatt blos in emppriſcher Handarbeit. Ihm muß, wenn er mit Nutzen und Ehre thaͤtſg ſeyn will, durch zweckmaͤßigen Unterricht das ungehens re Feld geöffnet werden, auf dem Mathematik und Phyſik unzaͤhlige Entdeckungen und Kombina tionen derſelben im Ruͤckhalte fuͤr ihn aufgeſtellt haben. Dieſer Mangel an geſchickten, wiſſenſchaft⸗ lich gebildeten Arbeitern iſt fuͤr die Nationalinge⸗ ſtrie vom großen Nachtheil. Denn wir entbehren dabei mehr oder weniger die ungeheuern Vorthei⸗ le des Maſchinenweſens, durch welches 3. B. die Englaͤnder den gewerbfleißigen Nationen ſo ſehr zuvorgekommen ſind, und durch deſſen Vervellkomm⸗ nung allein von jetzt an nur bleibendes Gewerbs— gluͤck, vorzuͤglich in einem Ackerbau treibenden Staa— te, der mithin an und fuͤr ſich fürs Fabrikweſen keinen Ueberſchuß an Arbeitern haben kann, noch
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