153 Neuer Natfonalkalender
und Regeln gibt, wie man, nach geuommnem Gift verfahren ſoll— der XXIII, welcher in einer Fabel die Lehre verſinnlicht, daß die beſten Zwecke durch ſchiecht gewaͤhlte Mittel nicht nur vereitelt, ſondern noch weit größere Uebel als man heben wollte, herbei gefuͤhrt werden koͤnuen— der XXVIIIte, welcher die wahre Zeit zu beſtimmen, den Gang der Uhren zu reguliren und die Mittagslinſe an jedem Ort ziehen lehrt — der XXXIte, welcher den neuſten Zuſtand der Oeſtreichiſchen Monarchie beſchreibt und die geo⸗ graphiſchen Lehrbücher berichtigt.
Der te Artikel hiugegen oder Anfang der Schilderung eines vollkommenen Dor f⸗ Sch ullehrers und der Wunder, die er wirken kann, moͤge zum Muſter und Ideal angehender Schullehrer oder Geiſtlichen dienen, dem ſie ſich, wenn ſie es redlich meinen, weine nach Kraͤf⸗ ten annaͤhern ſollen.
Das Arbelrslied fuͤr alle Profeſſio— niſten und Stände Nro. XIII. geſungen im friedlichen Verein bei einer Buͤrger-Zuſammenkunft oder bei der Verſammlung der Gemeinde im Wirths— hauſe, nach der beigelegten Melodie, nimmt ſich gut aus, wenn es nicht zu geſchwind und nicht mit zu großem Geſchrei vorgetragen wird. Es iſt allgemein verſtaͤndlich.
Schon in etwas hoͤherm Styl iſt das ſchoͤ— ne Herbſtlied Nro. XVI.)(von eben dem Dichter, dem wir das Morgenlied Nro. X. ver—
) Im sten Verſe muß es ſtatt Sorgenstritt h. Segenstritt,


