fuͤr die oͤſtr. Monarchie 159
danken, gedichtet); doch das Allermeiſte iſt faß— lich. Und es muß ja grade nicht alles gar zu einfach ſeyn. Theils veranlaßt ein etwas ſchwe— rerer Ton heilſamen Reitz zum Nachdenken bei Ungebildeten und gewohnt ſie nach und nach an eine edlere Sprache; theils kaufen ſo manche aus den gebildetern Klaſſen dieſen Kalender, welche auch etwas fuͤr ihren Geſchmack finden moͤ— gen. Dieſen wird denn auch das gar ſchoͤne Win— ter- und Semmerlied mit der beigegebnen, feier— lichen Melodie willkommen ſeyn; ſo wie ich wuͤnſch— te, daß die XXVIte Erzaͤhlung allzuzaͤrtlichenMuͤt— tern ein warnender Spiegel ſepn moͤchte.
Der XIVte und XVte Artikel uͤber Feuers⸗ gefahren und ihre Abwendung kann unge— mein viel Ungluͤck verhuͤten, wenn ihn Beamte beherzigen, ſeinen Inhalt bei jeder Gelegenheit in Erinnerung und vorzuͤglich alle Hausvaͤter auf das aufmerkſam machen wollen, was ſie zu besbach—
ten haben. Daſſelbe iſt der Fall mit dem XXten
XXIten und XXIIten Aufſatz, wo gegen Afteraͤrz— te gewarnt, uͤber Behandlung der Ohnmachten und die Schaͤdlichkeit ſchlechter irdner Toͤpfe belehrt wird.
Alle Hausvaͤter und Hausmuͤtter in der Stadt wie auf dem Lande finden im XXIVten Artikel 11 erprobte Anweiſungen zum Seifekochen, zur Selbſtverfertigung wohlfeiler Schuhe, zur Abhal— tung der Keller- Feuchtigkeiten, zur Abhaltung der Faͤulniß vom Holzwerk, zum Weichmachen je— des harten. Waſſers, zu einem dauerhaften Kirt geborſtner Herd Platten und andern Eiſenwer ke,


