152 Vorſchlaͤge zur Huͤlfe
fließen als der gem eine(acer pſendopla-
tanus), ſcheint aber reicher an Zuckerſtoff.
7. Ganz freiſtehende Baͤnme mit vielen Ae ſten
lieferten mehr Saft als ſolche die im dich⸗
ten, dunklen Walde ſtanden und arm an
Aeſten waren.
8. Er erhielt von 81 bis 180 Maß Saft von
60 bis 130jaͤhrigen Baͤumen. a
i—
Hr. Baͤringer hat letzten Winter 70 Pf. Rohzucker erzeugt und wird den naͤchſten 6000 zur Zucker- Erzeugung taugliche Ahorne auf der Herrſchaft benutzen. Der Fuͤrſt Auerſperg hat die noͤthigen Summen zur Anlage bewilligt und alle Unterthanen ermuntert, Ahornpflanzungen an— zulegen.
6. Aus Maͤhren.
Herr Staatsguͤter-Adminiſtrator Sedlaczek hat ebenfalls einige Maß Sprop dieſes Fruͤhjahr erzeugt, den ich bei Sr. Exzellenz dem Hrn. Lan⸗ desgouverneur zu ſehen und zu koſten Gelegenheit hatte und der vortreflich war.
7. Aus Wien.
1. Se. Majeſtaͤr der Kaiſer haben zwei eigne Hof⸗ Commiſſſonen eine uͤber die Anwendbarkeit der Runkelruͤben, die andre uͤber die Anwendbarkeit des Ahorns zum gemeinnützigen Zuckergebrauch an— geordnet. 9 Einem Befehle Sr. Majeſtaͤt zu Folge ſoll nun erhoben werden, wieviel ſich Ahorn baͤume in der Monarchie vorfinden.


