bei der großen Zuckertheuerung 151
jenigen Bemerkungen, Erfahrungen und Thatſachen mitgetheilt werden, welche die vorherigen Nach⸗ richten ergaͤnzen konnen. f
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Dickere Staͤmme bohrte er mit 2, ſchwache nur mit 1 Loch au, 10— 16“ hoch von der Erde. 8 Bei gelindem Feuer dickte er den Saft auf den 20. bis 24. Theil ein. Das Erſchei— nen eines ſehr feinen, weißen Schaumes war das Zeichen, daß der Saft hinlaͤnglich eingekocht ſey. Hauptſache iſt, daß man hier das rechte Maaß treffe.. Der in der Waͤrme noch ſehr fluͤßige und weder zu wenig noch zu ſtark eingedickte Sy— rop ward in flachen, irdenen, glaſirten Ge⸗ faͤßen bei gelinder Ofenwärme kryſtalliſirt. Die Kryſtalliſation erfolgte binnen 10— 20 Tagen, ohne daß Syrop zuruͤckblieb. Durch Zuſatz von etwas Kalkwaſſer(ein hal— ber Eßloͤffel auf die Maß) konnte der Saft 4—6 Tage vor dem Saͤuern geſchuͤtzt wer— den. Wenn der Boden auch noch ſo ſtark gefroren war, erfolgte doch der Saft bei ſolchen Baͤu— men, welche die Sonne beſcheinen konnte, am meiſten aber, wenn ein Thanwind weh— te. Hr. Baͤr inger haͤlt zum Abfluß eine Temperatur von circa 5 Graden ohne Son- nenſchein fuͤr die vortheilhafteſte.
Die Lenne oder Spitz Ahorn(acer pla-
tanoides) hoͤrt einige Tage fruher auf zu


