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bei der großen Zuckertheuerung 147
öfter er angezapft wird, um deſto mehr Syrop erhält man von ihm. In dieſer Rückſicht folgt er dem Geſetze der thieriſchen. Ein jeder Baum iſt nicht nur am Leben geblieben, ſondern blühete auch noch, da er ſchon 42 Jahte angezapft worden war. Man be— merkt oft an Bäumen, die boch noch vortrefflich gedeihen, mehr als hundert Stellen, an welchen mit einem kleinen Holzpiker, Oefnun— gen für den Ausfluß des Saftes gemacht worden ſind. Wenn die Baume auf dieſe Art verwundet worden find, ſo kröpfelt der nach⸗ her überbleibende Saft auf den Boden und nimmt eine ſchwarze Farbe an. Der Saft bieſer Bäume iſt für den Geſchmack angeneh⸗ mer, als der, welcher von den Bäumen gewonnen wird, welche vorher noch nicht angezapft worden; auch bringen die ſchon früher angezapften mehr Zucker. Arthur Roble zu Neu- York erhielt 4 Pfund 75 13 Unzen gut getrockneten Zucker von 23 Gallonen Saft, der in ao Stunben bloß von zweien dieſer Bäume gewonnen war. Ein Baum von gewöhnlicher Größe gibt in einer guten Jahrszeit beina⸗ he z20—30 Gallonen Saft, von welchem 5—6 Pfund Zucker ge⸗ macht werden. Herr Samuel Low, Friedensrichter in der Graf⸗ ſchaft Montgomery, in Reu⸗ Pork, benachrichtigte den Herrn Arthur Roble, daß er 1739 in 10 Tagen von einem einzigen Baume zwanzig Pfund und eine Unze Zucker gemacht. ha⸗ be, der verſchiedene Jahre nacheinander angezapft worden war.) Philadelphia geſchickt, 1792 gewann man dort 16000 Pfund, im Werth von 15000 Dollar. Aus den ab gekochten Melaſſen hat man guten Rum gemacht; ſo wie der Saft auch einen ſchmackhaften Meth und We
Eſſig 8 1175 t
*) Die geichhaltigkeit des Zucketſtoffs im Safte ſcheint von 2 Umſtanden abzuhängen. 1) Alter. Je alter der Baum, deſto reicher iſt er an Zucker. 2. Boden. Je höher und bergigter der Standort, deſto mehr Zucker- Reichthum; daher die vorgeſchlagene Inſel Lobau zur Zuckerpflanzung uicht bie dienlichſte ſeyn mochte, 3. Von der Witte⸗ rung. Je größer die Winterkälte, je höher die Schnee— lagen, deſto mehr Zucker Gewinn. Bei Wind und Re⸗ genwetter rinnt oft nicht ein Tropfen. Aber auch bei trock⸗ ner Luft und heiterm Himmel bedarf es oft einer Stun⸗ de, um von einem Baume 1 Bonteille voll zu erhalten.(Man ſehe meine Geographie von Amerika S. 338). Im Winter ſoll der Saft klarer und, flüßiger ſeyn und daher immer fortfließen; im Frühling aber durch die Wärme gähren, dicker werden und ſo die Seff— nungen der in den Stamm aufgehauenen Gefäße wieder verſtopfen. Dies ſoll die Urſache ſeyn, warum der Saft im Winter und nicht im Frühjahr gewonnen wird; wo et in zu großen, dicken Tropfen kommt und der Zucker, den mau baraus macht, nicht nur einen Mannageſchmack, ſons dera auch deſſen purgierende Eigenſchaft 900 f
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