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140 Vorſchlaͤge zur Huͤlfe

gewöhnlich unter den Waldbäumen gefunden, welche eben genannt worden find. Man findet beinahe 30 bis 36 Baume auf einem Morgen. Sie wachſen vorzüglich gern in fruchtbaren Boden und Häufig auch auf ſteinigtem Grunde. In ihrer Nach barſchaft gibt es Quellen von dem helleſten Waſſer im Ueberfluß. Vollig ausgewach⸗ ſen haben ſie 23 Fuß im Durchmeſſer.

Sie bringen im Frühlinge eine ſchͤne, weiße Blüthe her vor, ehe ſie ein einziges Blatt zeigen. Die Farbe der Blüthe un terſchetdet ſie von dem gewöhnlichen rothen Ahorn(Acer ru- brum) welcher eine rothe Blüthe hat. Das Holz des Zuckerahorn⸗ baums iſt von einer leicht eutzündbaren Natur, und ſoll von den Jägern und Aufſehern dem gewöhnlichen Brennholze vorgezogen werden. Seine dünnen Zweige ſind ſo ſehr von Zucker angefüllt, daß ſie dem Pferd- und Schafvieh der anfangenden Koloniſten wäh rend bem Winter eine Verſorgung gewähren, bevor dieſe im Stan de ſind, Futterung zu dieſem Zwecke anzubauen. Es gibt ferner eine große Quantität Potaſche, welche von wenigen oder vielleicht von keinen der Bäume übertroffen wird, die in den Wäldern der vereinigten Staaten wachſen. Man glaubt, daß der Baum in den Waldern innerhalb zwanzig Jahren ſeine völlige Größe erreiche, Man ſchadet ihm durch das Anzapfen nicht;) im Gegentheil, je

Kohls, lauter den Bauern gewöhnliche Familienarbeiten, erfordern. Sein gewöhnliches Küchengeſchirr iſt dabei hin⸗ länglich. Die wildwachſenden Bäume, deren man 33 auf 1 Acre rechnet, geben jeder jährlich s pfuud des beſten Moscovadezuckers, der viel reinlicher ausfällt, und viel wohlfeiler zu Markte gel ſefert werden kann, als der weſt indiſche und noch dazu ein Erzeugniß des Fleißes freier Menſchen iſt. Wie leicht ließe ſich dieſe Manufaktur noch verbeſſern! Wie viele Erſparniſſe wären noch dabei anzu bringen! Da die hierüber gemachten Verſuche glücklich ausgefallen ſind, ſo eröffnen ſich den Einwohnern der weſtlichen Gegenden dieſes Staats die ſchönſten Ausſichten, ſich durch dieſen Induſtriezweig zu bereichern.(Zu A l⸗ bany brachte man 1792 durch Subſeription eine Summe auf, von welcher Preiſe für den beſten Puder Zucker aus⸗ getheilt wurden). Man hat ſchon in philadelphia Verſuche gemacht, dieſen Moscovade zu Hutzucker zu ver⸗ feinern, welche gleichfalls glücklich geriethen.

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) Auch Ebeling(a. a. O. S. eso) beſtätigt dieß und ſagt: daß grade die von den Spechten ſtark durchbohrten Bau⸗ me den meiſten Zuckerſaft geben. ö

Er beſtätigt auch Tim aus Nachrichten vom Ot ſe go⸗ See und führt an, daß 18000 Pfund als Kochzucker in Formen zu Markte gebracht wurden. Der übrige war der beſten Moscovade gleich. Rach Hamburg ge⸗ kommne Proben waren ungemein ſüß, wohlſchmeckend und trocken geweſen. Schon 1780 hätte man von Otſeg o 40 Orhoft ausgeführt und eine damit beladene Jagd nach