132 Vorſchlaͤge zur Fuͤlfe

Baͤumen von 89 Durchmeſſer gewinnen koͤnn⸗ te. Er verlangt aber guten Boden.

Herr Profeſſor Leonhardi ſchlaͤgt auf Ver⸗ anlaſſung dieſes Berichts vor: man ſollte die Baͤu me, damit durch das Abzapfen des Saftes die Guͤte des Holzes nicht leide, nur Amal vor ih⸗ rem Abtriebe anbohren z. B. Baͤume, die 1815 im Winter abgetrieben werden ſollten, bohrte man 1808, 10, 12 und 14 an, um ſie immer in den Zwiſchenjahren ruhen zu laſſen. Zu dem Ende waͤren immer 2 Gehaue wechſelsweiſe zum Anboh ren zu nehmen.

(Allgemeine Polliceiblatter Nr. 26. 1800). 2. Aus Kaͤrnthen und dem Preußiſchen.

Zu Anfang dieſes Jahrs 1810 publicirte die Acker baugeſellſchaft in Kaͤrnthen ein Cirkulare, in welchem ſie zu nenen Derſuchen mit. der Ahorn- Zuckergewinnung aufforderte und fol gende altere des Herrn geheimen Raths Herm be ſtaͤdt zu Berlin) mittheilte.

teichlichſten geben in 24 Stunden etwa 18 Pf. die beina⸗

be 1 Pf. Zucker liefern. Alte Bäume geben den ſüßeſten, junge den meiſten, aber auch ſehr wäßrigen Saft. s D. H

5) Der Ahorn liebt nur etwas Thon oder Lehm beigemiſcht, und iſt außerdem ſo wenig zärtlich, daß er in den meiſten Boden- Acten gebeiht. Er pflanzt ſich ſelbſt durch ſeine Samen fort und iſt übrigens ſo leicht, wie Birke und Er⸗ le zu ziehen.

D. H. %) Reue Schriften det Geſellſchaft naturforſth. Freunde zu Ber⸗ lin. I Allgemeines Journal der Chemie von Scherer B. IV. S. 130.

Journal für Chemie von Gehlen. B. VIII. G. I. f

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