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Anfragen, Vorſchlaͤge, Wuͤnſche 293
dazu beſtimmt iſt, einen vorzüglichen kraͤfti⸗ gen Magenſaft ab zuſondern, den der Biber zur Verdauung ſeiner haͤrteru Nahrungsmit⸗ tel bedarf. 5 tens. Zu dem Apparat, in welchem das Bibergeil abgeſondert wird, gehbren 4 Saͤckchen, welche hinter den Geſchlechtstbei⸗ len, nach dem After zu liegen. Die groͤßern, obern ſind 2 34 lang 12“ breit,7““ dick, hart und ſchwer. Ih⸗ re äußre glatte Haut beſteht aus dichtem Zellgewebe, in welchem viele Blutgefäße ent⸗ halten ſind; die innere Haut iſt dick, runz⸗ lich, gleichſam zottig und braun. Dieſe letztre ſcheint das Abſonderungs Organ des Bibergeils zu ſeyn. Ihre Fortſetzungen ſchließen ſich unmittelbar an dasſelbe an, das, wenn man es bald nach dem Tode des Thieres unterſucht, eine dunkelgruͤne Far be und einen ſtarken Geruch hat. f Die untern Saͤckchen ſind birufdrmig, weich, leichter, und enthalten einen druͤſigen Apparat, der ein Smegma oder eine fetti⸗ ge, weißgelbe Flüßigkeit abſondert. Sie ſind gaͤnzlich von den Hoden verſchieden. Bonn iſt nun der Meinung, daß dieſe 4 Säckchen durch die Fortſetzung der Haut gebildet wuͤrden, dadurch, daß das Corion der Cu- tis allmaͤhlig in die feine Haut umgeaͤndert wird. Die untern enthalten Druͤſen, welche ein Sebum abſondern; die obern ſind Ce 2


