Anfragen, Vorſchlaͤge, Wuͤnſche 391

ö Buffon ſagt hieruͤber gar nichts, d'Au⸗ benton in ſeinem Supplemente ſagt: daß der maͤnnliche Geſchlechtstheil des Bibers in dem Schmeerbauche verborgen, und alſo nicht ſichtbar ſey; das nehmliche erwaͤhnt Linné: doch macht keiner Meldung von den Oeffnungen, die ſich unter dem Schwanze des Thieres laut obiger Erzaͤhlung befinden ſollen, und die mir doch am merkwuͤr⸗ digſten zu ſeyn ſcheinen. Leske uͤbergeht dieſen Gegenſtand mit Stillſchweigen. Da ich in dieſem Augenblicke andere Natur⸗ hiſtoriſche Werke nicht nachſchlagen kann, ſo kann ich auch nicht beſtimmen, ob dieſes beſondern Umſtandes bei einem audern Schriftſteller erwahnt ſey. f Finden Sie dieſen Gegenſtand Ihrer Auf⸗ merkſamkeit werth, ſo bitte ich Sie durch Ihre geſchaͤtzte Zeitſchrift, Belehrung von irgend einem Zoologen zu verſchaffen.

Nicht unintereſſant ware es wohl, wenn man auch erfahren konnte, in welcher Donau ge⸗ gend Biber gefangen werden, und von wo ſie

dahin kommen, oder ob ſie alldort auch erzeugt werden.

f Freyherr von M9. Vorlaͤuſige Antwort.

Ohne eigentlichen Kennern der Zoologie vor greifen zu wollen, bemerke ich nur, daß das ge wiſſeſte Kennzeichen der Weibchen in den 4 deut⸗ lichen Saugewarzen beſtehe, die ſie an der Bruſt haben. i

4. Daud 3 Stück.*