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Eine Ercurſton nach Tieſchan 299
käbrigen Dominfen folgen; ſo bleibt dem Staat
ein Kapital von mehreren Millionen Gulden im Lande, was bisher jährlich fuͤr Ruſſiſches und
Turkiſches Nindoieh uͤber die Graͤnze ging.
Eben ſo große Freude hatte ich uͤber den ſchoͤnen Kuhſtand. Kein Schweizer ⸗ Ste ier märker⸗ oder Salzburger Parade Vieh! Lau⸗ ter ſelbſtgezognes von 1 Schweizer und 1 Tyros ler Stier.
Ein großer kraͤftiger Schlag fuͤr Landesart, geſund, munter, wohlgepflegt und gefuͤttert! 21 Stück gaben nach der Tafel 80— 90 Maaß Milch taͤglich in dem einen Hof. Die Stallung war ganz einfach, itzt reinlich und mit Abzügen wenigſtens fuͤr die Miſtſtaͤtte verſehen: da bei der Uebernahme der Dung im Stall zu Bergen an⸗ gewachſen war und allen Abfluß der Jauche theils ver— ſtopft, theils ſie in das Dorf als baaren Verluſt getrieben hafte. 5
Alle zur Zucht beſtimmten Kaͤlber, die nur von den milchreichſten Kuͤhen ausgewaͤhlt werden, kommen gleich weg auf einen eignen von allen jungen Stieren freien Hofldie wieder ihren eigenen haben) bleiben bis zum dritten Jahr vom andern Wieh abgeſondert(eine bekannte und doch ſo all⸗ gemein vernachlaͤßigte Vedingung zur gedeihlichen Zucht!) und erhalten das erſte Jahr kein Gruͤn⸗ futter. Dies verhuͤtet freilich viele Unfälle, Krank⸗ heiten und begruͤndet mit dem trefflichen Futter die Gute der Nachzucht. ö


