276 Kritik der beſchriebenen
delt worden ſind, zur Sudhitze gebracht werden konnen. Jedes der angebrachten Gefaͤge wuͤrde zu Folge der ſo eben angefuͤhrten umſtaͤnde ſeine eigene Zeit brauchen, wo die Brauntwe in ⸗Deſtilla⸗ tion Anfang und Ende erreichte— Waſſerdaͤmpfe und Branntweindaͤmpfe wuͤrden ſich in den Kom— munikations ⸗Gefaͤßen des Apparats unaufhoͤrlich
Gefaͤßen, und ſcharfes, brenzlichtes Produckt aus den zwei Blaſen ſich beruͤhren und am Ende ins⸗ geſammt einen ſchlechten Weingeiſt liefern.
Ich kaun gauz und gar nicht begreifen, wie man ſich hat erlauben koͤnnen zu ſagen„da ß dieſer ſchoͤne Apparat bequem zu bedie⸗ nen ſey.“ Jedermann, der nur einmal mit dem Woolfſchen Apparat gearbeitet hat, iſt im Stan⸗ de die unendlichen Schwierigkeiten und den Zeit- verluſt einzuſehen, welche bei der Bedienung des Adamſchen— der in der mechaniſchen Einrichtung eine Nachahmung des Woolfſchen iſt— unauss weichlich eintreten muͤſſen.
Auch der geſchickteſte Direkteur muͤßte fich uͤber die Zeit, in welcher ein oder das andere De— ſtillationsgefaß geleeret und wieder gefuͤllet werden ſolle, in der groͤßten Verlegenheit befinden. Die Vorrichtungen, welche der Erfinder Adam in die⸗ ſer Hinſicht angebracht hat, ind— da der De⸗ ſtillations Apparat ſich in allen ſeinen Theilen kommunicirt und die verſchiedenen Gefaͤße nicht nur mit ihren eigenthuͤmlichen, ſondern auch den Branntweindaͤmpfen anderer Gefaͤße angefuͤllt wer—⸗


