Ausgabe 
28.11.1914
 
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dir. 280

71 ,«e X«flt»jei*«ng. Samsta,. den 28. November 1»1«

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pcier und 84 Eingeborene. Einige Tage später räumte der Feind Longida, das von den Briten besetzt wurde. Der Feind rückte am 28. November mit starker Macht In Uganda westlich des Vittoriasees ein. wurde jedoch mit einem Verlust von 88 Mann zurückgeschlagen. Die Engländer hatten in diesem Ge­fecht 8 Verwundete. (Notiz des Wolfs-Bur.: Longido ist ein oulkanischcr Berg in wasserloser Gegend an der deutsch-briti­schen Grenze etwa 88 Kilometer nördlich des Mcru. Die Be­setzung dieser Stelle ist deswegen eine Angelegenheit ohne jede Pedeutung).

vorMges frivoles Fritdtnsgfttdt.

Zu dem erneuten amerikanischen Friedcnsgcrede erklärt »teKölnische Zeitung" mit Bezug auf entsprechende Erklärun­gen des Rcutcrschen Bureaus: Uns mutet solches, vorzeitiges Fricdensgcrede frivol an: kein deutscher Diplomat, kein deut­scher Soldat denkt daran, einen faulen Frieden zu schlietzcn mit Mächten, die wir geschlagen haben und noch weiter zu schlagen zuversichtlich hoffen. Es ist ausgcschlosien, dasi Dern- burg in Amerika einen Frieden befürwortet haben sollte, d^r alles lassen würde, wie es vorher gewesen sei und Deutschland der Gefahr aussetztc, in zehn Fahre» von dem politischen Er- werbssi'ndikat aus Gegenseitigkeit unter britischer Anleitung erneut überfallen zu werden. In Deutschland ist alles, vom Kaiser bis zum Tagelöhner, entschlossen, diesmal reinen Tisch zu machen. Was man in England vom Frieden redet, ist Blusf.

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I Der österreichische Generalstaö ______ - meldet: ... __

Wien, 27. Nov. Amtlich wird verlautbart: 27. Novbr.

ags: An der polnischen Front verlief der gestrige Tag verhältnismäßig ruhig. In Wcstgalizie» und in den Karpathen hielten die Kämpfe an Eine Entscheidung ist nirgends gefallen. Ezernomitz ist von unsere» Truppe» nieder geräumt worden.

Der Stellvertreter des Ehefs des Geacralstabcs: v. H ö f e r, Generalmajor.

Ans Przemysl.

Wien, 27. Nov. A» der zuständigen Stelle in Wien ist vom Armeeoberkommando die Mitteilung eingclangt, dasi die zweite Belagerung von Przemysl für den Feind bisher keine Fortschritte gebracht hat und dasi alle Forts der Festung trotz wütenden Ansturms der Rusien kaum nennenswerten Schaden erlitten haben. An den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Sylvester ist eine Feldpostkarte von dem in der Festung Prze­mysl weilenden Abg. Malik eingelangt, die ein Aeroplan aus der Festung beförderte: darin ist mitgeteilt, dasi in Przemysl in allen Kreisen, auch der Zivilbevölkerung vollste Zuversicht und die feste Ueberzeugung von der lleberlegcnhcit der öster­reichisch ungarischen Waffen herrsche.

Berlin, 27. Nov. Mittelst Fliegerpost beförderte Feld- postkartcn aus Przemysl, die gestern in Wien eintrafen, teilen mit: Uns geht cs gut: habt nur keine Angst.

Die Kämpfe an der Kotubara. Wien, 27. Nov. Von: südliche» Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 27. Novbr.:

Die Kämpfe n« der Kolubara nehmen einen günstige» Berlaus Aach gestern wurde» fast an alle» Gesechtssronteu trotz des zähen Widerstandes des Gegners Rauul gewonnen. Zirka 888 Gcjangcue wurde» gemacht und ein Geschütz erbeutet. Die überaus ungünstige Witterung in den Niederungen, grundloier Boden auf den Höhen und jede Fernsicht wehrende Schncestürme erschweren zwar di« Operationen, doch ist die Stimmung bei den Truppen nach einer Meldung aus der Front vorzüglich.

Der Heilige Krieg.

Zuversicht Enver Paschas. Wien, 27. Nov. (W. B.

1 uchiamtlichs. DieSüdslawische Korrespondenz" meldet aus Konstantinopel: In einer Unterredung erklärte Enver Pascha, dasi die im Kaukasus und Aegypten operierenden türkischen Ar- mccn ihre Aufgaben bisher mit den größten Erfolgen durch- fllhrte». Im Kaukasus feien infolge der überaus schwierigen Tcrrainverhältnisi« und der harten Wintcrstürme naturgemäß mit einer langsameren Entwicklung des türkischen Vormarsches zu rechnen. Trotz der ungünstigen äußeren Berhältniffe bewie­se» aber auch hier die offensiv vorgehenden türkischen Truppen durch eine Reihe bedeutsamer Erfolge ihre Ueberlegenheit. Brillant bade sich der Aufmarsch der türkische» Streitkräfte in Aegypten entwickelt, desieu Wiedereroberung nur eine Frage von kürzerer Zeit sein könne. Die türkischen Truppen hätten bei dem Vormärsche auf ägyptischem Boden außerordentliche Marschleistungen vollbracht. Bis zur Stunde verlause die ägyptische Expedition bis in ihre Einzelheiten programmge­mäß Der Kriegsminister drückte schließlich die Ueberzeugung aus, daß der Feldzug siegreich zu Ende gehe» werde, für den inder ganzen mohammedanischen Welt weihevolle Begeisterung herrsche.

Am Suezkanal. K o n ft a »t l n o p c l, 26. Nov. fW. B Nichtamtlich!.Tasvir-i-Efkiar" meldet, dle eingeborenen Truppen in der Umgebung des Suezkanals hätten sich gegen die Engländer erhoben und eine große Anzahl getötet. Bor 4 Tagen feien mehrere Eisenbahnwagzons mit verwundeten Eng. ländern in Kairo eingetroffen.

Einigleit der Araber gegen England. Wie di«B. Z. a.

J!.' aus Konstantinopel meldet, haben die Angriffe der Eng­länder aus öe» Schatt-el-Arab zur Folge gehabt, daß sich viel« arabische Stämme, die bisher untereinander in Fehde lebte» und euch der türkischen Regierung feindlich waren, nunmehr geeinigt und sich zur Bekämpfung der Engländer zusamineiigr- i,hlossen haben. Sie haben sogar unabhängig von Konftanti- »opel den Heiligen Krieg gegen England verkündet, s» daß dieses die Hoffnung ausgeben muß, bei seinem Borgehen die Unterstützung der Eingeborene» zu finde».

Was macht Perfien?

Rußland und di« persische Regierung. Man darf sagen,

daß jetzt der größte Teil Nordperstcns sich in kriegerischer Ak­tion gegen Rußland befindet, aber auch aus SLdpcrficn, der englischen Einslußzone, ist eine mehr und mehr zunehmende kriegerische Bewegung sestzustellen. Der Schcith Haz al Han, der Chef des Iribus Kiaob und Riza Kuli Han, der Chef des Tribus Puchtkiuh, welche beide über annähernd 25 888 waffen­fähige Männer verfügen, schlossen sich der Bewegung an. Der ruisische Botschafter in Teheran überreichte der persischen Re­gierung einen sehr heftigen Protest gegen die Vorgänge in Aferbeidscha». Das Teheraner Kabinett antwortete jedoch, daß Aferbcidfchan von den Rusien feit Jahren besetzt und regiert sei. Sein Einfluß dort sei konsequent von den Russen ausge- fchaltet worden und es lehne daher kategorisch ab, irgend eine Verantwortung wegen der dortigen Ereignisie zu übernehmen. Die Teheraner Regierung fügte noch folgende Argumente hin­zu: Im Vorjahre hätten die Rusien in Aferbeidscha» mehrere Perser zum Tode verurteilt und gehängt, ohne daß man auch nur der Teheraner Regierung Kenntnis davon gegeben hätte. Der russische Botschafter zeigte sich wenig befriedigt von diesen Erklärungen und drohte Repressalien an. Jedoch gilt der Einfluß der russischen Diplomatie, der in Teheran noch vor wenigen Wochen allmählig war, als hilb gebrochen.

Teilnahme Persiens an dem Krieg. Konstantinopel,

26. Nov. kW. B. 'Nichtamtlich).Tasvir i Essiar" erfährt, daß auch Perfien an dem Kriege gegen Rußland teilneh­men werde. Es warte nur noch einige Tage, bis die türkische Armee im Kaukasus weiter vorgcdrungen fei, wodurch die Enl- fcndung neuer russischer Kräfte nach Persien ausgeschlosien würde. Die Niedermetzelung der Rusien in Täbris würde die Ausbreitung des Krieges nur noch beschleunigen können, denn man sei darauf gefaßt, daß Rußland in Teheran ernste Schritte unternehme» werde, deren Folge der Krieg sei.

Die Schiiten für den Heiligen Krieg. D eAgence Otto­mane" meldet ans Bagdad, daß einer der religiösen Führer der Schiiten sich nach Basiora begeben hat, um die Bevölkerung zur Teilnahme am Heiligen Krieg aufzufordern. Ein zweiter Schiitenführer ist zu dem gleichen Zweck auf dem Wege nach Basiora. Alle Araberstämme i» Schat el-Arav haben sich ge­einigt im Kampfe gegen England.

Die Niedermetzelung der Russen in Täbris.Ikdam" zu­folge befindet sich auch der russische Konsul in Täbris unter den dort von Angehörigen persischer Stämme getöteten Rusien. Die Niedermetzelung der Rusien in Täbris ist auf ihr heraus- fcrderndcs Benehmen anläßlich der Kundgebungen zurllckzu- führen, die die persische Volksmenge beim Eintreffen der Nach­richt von der Verkündung des Heilige» Krieges veranstaltete. Die Erregung unter der Bevölkerung dauerte de» ganzen Tag an, in dcsic» Verlauf alle in Täbris wohnenden Nusien »ic- dcrgemacht wurden.

Die Gärung i» !"i>dien. Rottcrdamcr Großhandslshäufcr habe« vertrauliche Nachrichten erhalte», daß in Haidarabad llnrnhen unter der Bevölkerung ausgebrcchen sind, weshalb denn auch am g. November in Bombay englische Infanterie und Artillerie ans dem Mutterland« ausgefchifft worden. Au­ßerdem gärt es weiter am Oberläufe des Indus im sogenann­ten Pandschab. wo etwa 14 Millionen Mohammedaner woh­nen. Doch scheint es bisher zu blutigen Zusammenstößen nicht gekommen zu sein. Die aufrührerische» Elemente beschränken sich aus Zusammenrottungen in den Moscheen, wo dle Derwische trotz des Verbotes der Behörden de» heiligen Krieg predigen. Infolge der strengen englischen Zensur ist man selbst in Lon­don außerhalb der Regierungskrcise über die Vorgänge in Ost­indien vollkommen unterrichtet.

Der Bnrenanfstand.

Weitere Ausdehnung des Aufstandes. Amsterdam,

27. Nov. Die Operationen der Engländer in Südafrika staben eine weitere Ausdehnung erfahren, trotzdem wieder einmal nach den letzten Meldungen der Aufstand so gut wie unterdrückt erschienen war. Nun sind die Engländer mit drei Panzcrzügen vorgegangcn. Der eine geriet nabe bei Rcitz in einer Terrainjchlucht in ein mörderisches Feuer. Auch ein anderer Panzcrzug erlitt ein ähnliches Schicksal. Die englischen Blätter sagen nur, daß ein Fcldkornett der Aufständischen getötet wurde. Don ihren eigenen Verlusten spreche» die Engländer nicht. Auch habe» die Ansständi- lchen Angriffe auf Hainerskraal gemacht und schließlich ^»üb­ten 700 Mann zum Teil berittene Regierungstrupven bei Nandsontcin vor 300 Mann Aufständischen, die zum Kom­mando De Weis gehörten, den Rückzug antreteu. Di: triumphierende Meldung, daß Te Wels Kommando voll­ständig zcriprcngt sei, bewahrheitet sich also nicht und vor­erst sieht cs nicht so aus, als würden die Engländer oder Botha des Ausstandes in der nächsten Zeit Herr, trotzdem, wieder die llebcrgabe einer Reibe von Männern gemeldet wird, wie des Pfarrers va» Brockhutzzcr.

lii» Erfolg dr Buren. Berlin, 27. Nov. Die ..B. Z. am Mittag" meldet aus dem Haag: Nach einer Meldung aus Pretoria umringten am Samstag Nachmittag die auf­ständischen Buren den Polizeiposten von Hanmianskral. Bei Klipdrift kam es zwischen ihnen und englischen Truppen zu einem mehrstündigen erbitterten Kampf. Die englischen Truppen mußten sich unter bedeutenden Verlusten an Offi­zieren und Mannschaften zurückziehe». Die Aufständisch:» hatten ztoei Tote und fünf Verwundete.

Ein nkütrales llrtfil iibrr bir kliglilch-bch- ilchkn Vkllriitzk.

Basel, 26 . Nov. (W. B. Nichtamtlich) Unter der lleberschriftVor der Krisis" erklärt derBaseler Anzei­ger": England hatte, wie die Enthüllung derNorddeut­schen Allgemeinen Zeitung" Nachweise, init Belgien eine

Militärkonvention geschlossen. Die Belege hierfür sind so

erdrückend, daß man dem deutschen Generalstab heute recht

geben muß, wenn er behauptet, daß Belgien eine Konbrn- tion mit seinen Gegnern eingegangen sei.

Ans Rußland.

Der russische Landsturm. R o in, 27. Nob. Wie hier­her gemeldet wird, berief Rußland acht Klassen vom Land­sturm ersten Aufgebots ein, nämlich die Jahrgänge 1007 bis 1912.

Russische Hilfe für Serbien? London, '27. Nov. Nach einer Meldung derTimes" ans Sofia ist das 10. russische Regiment auf 70 Barken mit Munition und Proviant auf

der Donau iu der serbischen Stadt Nadujevaz bei Negotin nugekommen. Falls die Nachricht wahr ist. liegt e>ne arge Verletzung der rumänischen Neutralität vor.

Ans Frankreich.

Eine Schande füe Frankreich. Diegrandc Nation" ichcini den Befähigungsnachweis erbringen zu wollen, daß sie ihre Größe nur noch in Gemeinheiten und Schandtaten erblicken will. Nachdem in der vorige» Woche deutsche Aerztc und Sa­nitätssoldaten zu entehrenden Etrajcn vor den oidrntllchen Gerichten in Paris verurteilt worden sind, weil sie ihre Schul ­digkeit verwundeten Franzoien gegenüber nicht getan hatte», veruiteilte jetzt das Kriegsgericht zwei deutjchc Aerzte und »1 deutsche Krankenträger wegen Diebstahl zu Strafen von einem Monat bis drei Jahren n.,^^nis, selbst Diakonissinnen öcjin- den sich bei den Venn* Der Diebstahl wird dann er-

biicki, daß die Berurtel' -> f, .nzösijch« Eebrauchrgegenstände fici sich getragen hätten. Uu*ti ist es bei Freund und Feind allgemein üblich, im Felde, wenn es daran mangelt, das nächst­beste Material zu nehmen, wo cs sich findet. Diese Schandur- teile finden übrigens selbst in Frankreich Widerspruch. Das darf uns aber nickst genügen. Wir bcsttzen weit mehr Gefange­nen als Franzosen. Wir wolle» in Niedertracht gewiß nicht mit unseren von einer nichtsnutzigen Regierung ausgehetzten Nachbarn wetteifern, aber ze geduldiger wir derartige Gemein- beiten hinnehmen. umso größere Gemeinheiten sind unsere deut­schen Gefangene ausgesetzt. Darum sollte sür jeden deutschen Gefangenen, der verurteilt wird, mindestens die fünffache Zahl vckn Franzosen zu strenger Hast eingcsperrt werden. Denn auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Ans England.

Aufrührerisches aus Irland. A m st e r d a m, 27. Nov. Die englischen Berichte aus Irland sprachen bis vor kurzem lediglich von Sympatbiekundgcbungen, von der scharcnwei- son Anmeldung der Irländer zuin Heere und von der Er­gebenheit Rednwnds. 9?im der strengen Zensur ist es zu- zuschreiben, daß die Wahrheit nicht an den Tag kam. Wie die irische Stimmung ist davon zwei Beispiele:

Irish Frecdom" sagt: Zu Eurem höchst distinguierten Patron und Wohltäter England sagen wir: Kämpfe deine Kämpfe selbst aus! Wir wollen nichts von dem Ruhme deines aufgeblähten Jmperiunis haben! In der Schlacht von Fontenoy, wo wir euch geschlagen haben, baden wir Ruhm geerntet, als in tausend Schlachten, die wir für euch gewonnen haben. Uns geht die Verlegenheit, in der ihr euch befindet, nichts an. Es sei denn, daß wir hoffen, daß ihr geschlagen werdet.Irish Dolonteer" v-»i 7 . Nov.'na­her schreibt: Auch die Blindesten unter uns wissen letzt. daß der Seeräuber England derselbe unbar-.-herzige Friedens­störer geblieben ist, der er ltkir, als er die dänische Flotte vor Kopenhagen vernichtete und Aegypten? Kampf um dis Konstitution durch die Beschießung Alerandriens unniöz- lich machte Wir sehe» klar, daß das Imperium seinem Wesen nach bleibt, was es immer war: eine unerträgliche Daohung für den Frieden und den Fortschritt in der Welt. Unsere einzige Sicherheit und einzige Hoffnung ans eine nationale Entwicklung und nationale Ehre liegt darin, daß wir das Band, das uns an den englischen Jinperialismns bindet, durchschnciden. Ter einzige Weg zu dem ruhm­reichen und glücklichen Irland unserer Träume führt üb er­den Zerfall des britischen Reiches.

Mpgßlir'tst bis 000 Gramm.

Berlin, 27. Nov. (Amtlich.) Vom 2. bis einschließ­lich 8. D'-öMber sind wieder Feldpostbriefe nach dem Feld­heer in: Gewicht von 2.70 Gramm bis 700 Gramm zuge- lassen.

Ans der Heimat.

* Verwundete in Fricdbcrg. Gestern kam ein langer Sanitätszng hier an. der etwa 130 Verwundete nach Fried- berg und Bad-Nauheim brachte. Die Verwundeten, die hierher fauK-i?, wurden in die verschiedenen Militärlazarette gebracht, wo ihnen, tvie bekannt, die beste Nerpssegnng zu­teil wird: sie kamen von den Schlachstseldcrn in Frankreich, z. T. befinden sich recht sclwere Verwundungen darunter. .Hoffen wir, daß ihnen Allen Heilung in Friedberg wrrdel

* Friedbcrg. 28. Nov. Zu Ehren unserer siegreichen Helden und zu Gunsten für die notseidcndcn Familien der im Felde stehenden Krieger und das Rote Kreuz, findet im Hotel Trapp hicrsclbst, nächstens ein einmaliges Gastspiel, Reuters Franzosenzeit des erfolgreichsten Darstellers Reuter'lcher Gestalten Herrn Anton Melzer statt. W>r haben in diesen Tagen ein Land voll überwältigender Pstichttrcue. voll Eifer und Opfermut in allen Ständen li. Kreise». Jeder besinnt sich auf sich und seine Pflicht und dient dem Vaterlande mit bester Kraft. Auch die Kunst kann ihre nationale Aufgabe erfüllen, denn sie bot nicht