Ausgabe 
25.11.1914
 
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schon jetzt (fte werden »och wachsen) einen Betrag von »41 Millionen Kronen, in Ungarn aber werden die Zeichnungen zleichzeuig bereits auj 808 Millionen Kronen geschätzt das ergibt mithin schon eine Summe von 2'/, Milliarden Kronen, reichlich 1988 Millionen Mark, di- Sie beiden Reichshälstcn für ihre sinanzielle Kriegsrllsiu»? mit dieser ersten Emission ausgcbracht haben. Unseren Gegnern wird dieses Ergebnis wenig Freude bereiten. Sie hatten daraus gebaut, daß Oester- reich-llngarn sinanzieü schwach sei, geschwächt vor allem auch durch die autzcrordeutltchen Auswendunaen für die Te-lnivbili- sterungcn, die es während der Balkankriscn der letzten Jahre, in diesem Vorspiel unseres Krieges, hatte vornehmen müssen und nun criahrcn sie, dag dieses Ocsterrcich-Ungain ganz ans eigener Krast und ohne Zwang, rein aus dem W'ge der freiwilligen Zeichnung, einen Betrag von 2% Milliarden Kro­nen auszubringen imstande ist.

Der Heilige Krieg.

lieber den Suezkanal? Mailand, 24. 9!ob. Wie dieUmone meldet, besetzten die Türken bei El-Khazna am Ausfluß des Balah-Sees beide Kanoluser und sperrten damit den Suezkanak für englische Truppentransporte.

Tie Türken am Snezkanal. Rom, 24. Nov. Nach­richten aus Athen und Alexandrien bestätigten die Ankunst der Türken am Suezkanal und den siegreichen Kamps gegen englisch-indische Truppen, wobei eine türkische Kavallerie- Attacke den Ausschlag gab. Tic türkische Vorhut führt vier schwere Batterien mit. Tie Engländer schaffen eiligst in­dische Truppen nach Aegypten an die bedrohtesten Punkte. Trotz ihrer Wachsamkeit durchziehen zahlreiche türkische Emissäre das Tand.

Englisches Eingeständnis einer Niederlage. Kairo, ». Nov. <W. B. Nichtamtlich.) Meldung des Reutersckten Bureaus: Eine Abteilung des Mehari-Korps aus Bikani, die aus einem ErkundungSgcnge unterwegs tvar, kam am Mittwoch in Fühlung mit überlegenen Streitkräften des Feinde?. Tie Mehan hatten 14 Tote und 3 Verletzte. Sie vermochten jedoch ihre Stellung wieder zu besetzen. Eine Abteilung der Küstenwache. die zur selben Zeit aufklürte, wird vernäht. (Sonst wissen die Engländer nicht? zu mel­den? D. Red.)

Dir Vertridifliing Aegyptens. DasVerl. Tagebl." berichtet aus Konstantinopel: Ein aus Aegypten hier einge- trosfener türkischer Diplomat schätzt die Zahl der englischen Truppen in Aegypten aus 50,000 Mann, von denen etwa

10.000 für Kairo, 10,000 für andere größere Orte und

30.000 für die Verteidigung des Kanals bestimmt seien. Es seien durchweg weiße Truppen, meist jüngere, oft erst sirb- zehn>ährige kräftige, aber fast ungeübte und mit den Ver­hältnissen des Landes unbekannte Leute. Ten Kanal ha­ben die Engländer außerordentlich stark befestigt. An zwei Ausweichstellen liegt je ein großes englisches Kriegsschiff, mit sehr starker Armierung. Das westliche llfer wird durch Panzerzüge und Panzerautomobile verteidigt. Tie Eng­länder rechnen init großen Kämpfen im Innern de? Landes. Es ist bekannt, daß es trotz der strengsten Maßregeln den Führern der ägtfptisaien Bewegung gelungen ist, gedruckte PreNnmatianen im Volke za verbreiten, lodaß die Bevölke- rimg über die Verhältnisse unterrichtet ist und das Zeichen zur Erhebung ertvartet, sobald die Türken den Stiezkanal überschritten baden

Tin Blutbad in Tilbris. Konstantinopel, 23 Ron. Jtadi einer der hiesigen persischen Botschast zugeqaiiqenrn De­pesche war Täbiis, die Hauptstadt der persische» Pwotnz Aserdeidschan. am Samstag der Schauplatz eines surchtbmcn Blutbades. Mehrer« peifische Kurdenstämmc überfielen die in Täbrts weilendenNussen , die sämtlich, zweitausend an Zahl, erschlagen wurden.

Diese Nachricht ist mit Vorsicht auszunehmen, da in Täb- ris nur einige Rüsten wohnen. Daß die Knrdcnsüiinme den in der Nähe von Täbkis stehenden russischen Truppen eine so zroßc Niederlage beigebracht haben sollten, ist auch »ich! wahc- jcheintuh.

Persien in Kriegsftimmmrg.

Budapest, 24. Nov. (W. B. Nichtamtlich).Az Eli" er­hält aus Konklantinopel die Nachrichi, daß zwischen der Pforte und dem persischen Gesandten in Konstant',nopcl, Riza Bey, seit längerer Zeit Verhandlungen über ein türkisch persische» Bündnis gepslogcn werden. Riza Bey wurde auch von dem Sultan in Audienz empfangen. Nach Aeußcrungcn der Ge sandle» wünsch! Persien so lange wie möglich die Neutralität zu beumhrcn. Indessen >st die Auslegung im Lande sehr groß, die Regiermig ist kaum iinstandc diese zurückzudräiigcn. So er- oberlcn persische Bergstämnie die Dörfer zwischen Tolris and Dschulstr An der Spitze der Bcrgstömme steh! Salar ed Dau- leh. Andere Stännne haben das Uralgebirgc besetzt und von dort aus die russischen Grcazlruppc» beunruhigt. In Buschir wurde der engtandsreundtiche Gouverneur entfernt und em re- volurionäres Komitee ernannt, das die Tcheraner Regierung autiorderl«, «Illweder abzudaule» oder sich dem heiligen Krieg VN,»schließen. Infolge dieser Unruhen ist tu Bendc.' Adbas «in englische» Kanonenboot cingetrosse», um dir englische« und sranwsilche» Sraatsangchörigen zu schützen.

Englische Anstrengungen in Persien. K « nst an t >» ep e l. 14 Nov (Nichtamtlich). England macht in Persien verzwci seit« Anstrengungen, um zwecks politischer Ausbeutung eine Spaltung zwilchen Smnten und Schiiten herbetzusühren. Da die iithrrnden Häupter beider Nichtunge» jedoch entschieden für den Islam eintretsv. sind derartige Intrigen aussichtslos. Di« Lunite« und Schiite» sind völlig einig im heilig«« Krieg.

Aufstand in Südalgerlr». Paris, 22. Nov. Trotz oster offizichlcn Pertufchungsversuche kann die Tatsache nicht mebr eeteugnet werden, daß die Ausftandsbewcgung von Marolko --s-dalgerieu übergesprungen ist. Die Stämme, die dar dos War-dt Khedrar bewohnen, haben den hecki-

fitut Tageszeitung, «jttwoch, den 25. November 1»14

gen Krieg gegen die Franzosen erklärt »nd den Dersnch ge­macht, die Eisenbahnlinie nach Budja abzuschnciden. Das französische befestigte Lager El Eolea ist in die Hände der Aufständischen gefallen. Man glaubt, daß die Stämme der hassl Domra», der hasst Berghawi und der hasst Sirara sich der Ausstandsbcwegung anjchlicßeu werden, um einen Vorstoß nach Noidcn zu unternehmen. In Poris werten bereits Stim­men laut, die die Regierung beeinslusien wollen, die Spanier zur Niederwerfung des gesamten Aufstandes in Marotko und Süd-Algerien b-ranzuzrehen.

Französische Schwierigkeiten in Marokko. Der Bericht des französischen Generals Liautcy bestätigt, daß sich ganz Marokko in Bewegung befindet. Wenn auch der Bericht die Lage gün­stig hinzustellcn sucht, so muh doch zugegeben werden, daß die Franzosen am 13. November eine Niederlage erlitte» und viele Mannschaften und Kriegsmaterial verloren habe«.

Was geht in Indien vor? London, 24. Nov. (W D Nichtamtlich).Morinng Post" meldet aus Kalkutta- Neun Bataillone englischer Territorial-Insanterie und elf Barterien sind am 9. November in Bombay cingetrosfrn.

Kopenhagen, 24. ilkov.Rarionaltidende" perössent- ltcht folgendes Telegramm aus Bombay:Als bei englische Major Anderson sein Regiment nach Europa einschifscn wollte wurde er von einem fanatischen E-poq übersollen.. der hn mit dem Bajonett durchbohrte und tötete. Der Mörder wurde so­fort rrschosien.

Der BrlrermrrMmrd.

Die Zusammensctznng der anfständsschen Puren. Die

englischen offiziellen Berichte sprachen bisher davon, daß die Mehrzahl der Aufständifchcn aus der ärmeren Bevöilc- rnng den sogenannten Landburen, bestünde. In der Tat sind diese Elemente auch unter den Aufständischen vertreten. In der Hauptsache bestehen fcdoch die Anhänger der cmtf- englischen Bewegung aus heftigen Gegnern von Botha und Emuts. Außerdem gehören zu ihnen die sagenanuien Hertzogianer. Um Hcrtzog ist in erster Reihe die gebildete Jugend Südafrikas versaminelt.

'Die Kommando? Der Aufständischen beginnen überall aufzuiauchen, besonders im Westen Transvaals und im Oranje-Freistaats Trupps von Aufständischen haben sich so­gar schon in der Nähe von Pretoria gezeigt, auch Rust.'ir- burg ist von ihnen bedroht.

Die englische Flagge hcruntcrgeholt. Einige Buren haben die englische Flagge vom Gerichtsgebäude in Kap­stadt hcrnntergeholt. Trotz strenger Untersuchung ist es den Behörden nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden.

Aus Gnlaaricri.

Sobraujc. Ter Saal und die Tribünen sind überfüllt.

Der Präsident des Miniflerrals, Nadoslavov, erilärte in Beantwortung der Kritiken der Opposition, daß die Regier­ung der Neutraistät, die sie feit Beginn der europäischen Krise erklärt habe, treu bleibe und daß sie diese Neutrali­tät stets lotjal ausübe, trotz der ungerechtfertigten Vorwürfe, die ihr von der Opposition gemacht würden, die sie ener­gisch zurückloeise. Ta gewisse Mächte geglaubt hätten, über diesen Gegenstand Benierkungen aussprechen zu müssen, gab die Regierung sogleich Erklärungen ab. die als genüg­end angesehen wurden. Gegenwärtig billigten alle Groß­mächte die Haltung Bulgariens. Dieses unterhalte die freundschaftlichen Beziehungen zu Rumänien. Griechenland und selbst zu deni kriegführenden Serbien. Seine Bezieh­ungen zu der Türkei seien außerordentlicki aufrichtig. Tie Regierung fei glücklich, Nation mitteiien zu können, daß sie die Integrität des Territorinlbesitzes gesichert habe. Rodoslawow fügte hinzu: Wenn die Umstände uns zwin­gen. in Verhandlungen für die Vergrösi-rung unseres nati- onaleii Besitzstandes cinzutretc», so werde» wir es niit dem Wohlwollen des gefaulten europäischen Konzertes tun, mit we'ibeui wir die bestiriö"lichston Beziebnnaen »v^-'-bolten wollen. (Leute, anhalt. Veifollsrufc folgten den Worten).

Aus Frankreich.

Frankreichs Steuerschmclzcn. Eens, 21. Nov.Charles Be- iiott erklärt die Eiiilommcnsteuer für Frankreich unbedingi nct- mendig. Obwohl sich das Volk dagegen sträubt, da es ohnehin schwere Opfer bringt, und die Unzufriedenheit ständig wächst, müsie man doch zu neuen Steuern greifen. England habe schon die Eintomiiicnsteuei verdoppelt, die Bicrsteucr um eine» Penny für den Liter, die Tccslcuer »IN 3 Pence für das Pfr erhöbt. Dadurch vermehrt sich das Mchrcrträgnls jährlich um eine Milliarde: dies fei auch notwendig, weil England 43 Millionen für den Kriegsbedarf brauche..

Die Pariser Presse gegen die Zensur. Paris, 2t. Nov. In Pariser Zeitungen vom Sonntag befindet sich eine Protcft- erllärung des Ausschusses der iranzösischcn Prell« gegen die Zensurbehörde. Es wird darin verlangt, daß die Zensur sich ans militärische und diplomatische Nachrichten beschränkt u»o im übrigen de» Zeitungen die Freiheit läßt, ossen ihre Mei­nung zu äußern. Die Ertlärung hebt hervor, daß dir Zensur täglich eine große Zahl von Zeitungsartikeln, die weder mili- tärisihc, nach diplomatische Geheimnisse berichrcn, unterdrückt, und erhebt dagegen energischen Einspruch.

Ans rrutzland.

Die rscherkesie» meutern. Berlin, 24. Nov. DieB. z. am Mittag" meldet ans Wien: Ein aus Lemberg entflohener Oesierreicher erzählte, daß vor einigen Tagen zahlreiche tfcher- krssifche Soldaten gefesieit von einer russischen Patrouille nbge- führt worden seien. Die Tscherkesscn Regimenter hätten bei der Nachricht von der Berkündung des Heiligen Kriege» ge­meutert Die Meuterei wurde mir durch Gewalt unterdrückt.

Ter Großfürst schwer verwandet. Basel, 24. Nov. sNicht­amtlich). DieBasler Nachrichten" melde» au» Mailand: Der russische Eroßsürft Demetrius ist tu den Kämpfen mit »er deut­schen Kavallerie an der Warthe schwer verwundet worden.

Ans England.

Indische Messerhelden.Wir taten alles Mögliche, um die Gurkhas im Zaume zu Halle»", sagte er.Allmählich >a- men wir der deutschen Stellung näher und näher bis >chließ- lich der Befehl zum Augriss kam. Die deiüsche» Graben aa­len durch Drahtverhau« geschützt, aber die Gurkhas arbeiteten sich hindurch vud -rstcn vorwärts. Als die Deutschen bas sahen, erhoben sic >.>y, um den Feind zu cmptangen. Arme schwarze Menschen, werden sie dabei wohl gevacht hoben. Die Gurlhas hatten ihre Meller IN der Hand und wollen diese IN ein-r Entfernung von 23 Fuß aus die ihnen gegenützersiehen- den Deutschen. Dann packle» sie ihre Flinten und stürmten wciier, um da« Weil mn dem Bajonett zu vollenden. Sie wur­den handgemein und ein wütender Kamps cutspann sich, aber die Moral der Deutschen konnte diesem Anprall nicket ftand- halicn. Sie räumten das Feld die strahlenden und »chnauden- den Gurlhas als Sieger zurücklasiend. Einen besseren Be­weis wie tief England gesunken ist, kann cs nicht geä.n. als daß ein großes Blatt wie die Daily Mail" einen d.-arnaea Bericht veröstentlichen könnt«. Er ist so rechr bezeichnend sür das Gemüt der Engländer, wenn bei diesem rücksichtslosen Volke überhaupt von Gemüt gesprochen werden kann, daß sie die Bestie im Menschen verherrlichen. Und dieses rohgesinnte Volk ersrccht sich noch, uns Barbaren zu schimpsen!

Englische» Soldalenmaleriat. Ucber die kanadischen Solda­ten entnimmt dieFranks. Ztg." einem Privatbries ans Mon­treal folgendes: Hier wtnimelt alles von Soldaten, so wie sie eben hier sind, meistens betrunkene Stromer und llnbejckiästigtc. Hier in der Nähe ist fchon seit vier Wochen Mobilmachung von 33 008 Mann, er wird noch vier Wochen dauern, bis diele Bande cinercrzicrt ist und dann werden sie wohl nicht viel können. Letzte Woche war ich auf dem Mobitisationsptatz: da geht .es sehr bunt her. Es find meistens Vagabunden und Ar. beitslose, die sich für den Zweck hergcben, da sie über 4 Mark den Tag. Kost. Kleidung und Lager dabei haben. Die haben eine gure Zelt und wenn sic Urlaub kriegen, dann sind sie alle bcscfscn. Von Soldat keine Ahnung, krumme Schultern, <)- Beine und rote ausgcblasenr Gesichter. Das wird ei» Fressen für die Deutschen geben, wenn die ins Feld kommen. Kano­nenfutter!"

Die (\cU>c Gefahr.

Basel, 24. Nov. (Nichtamtlich). DerBaseler Anzeiger" untersucht in einem Leitartikel, was Japan im Schilde lühre. Erbetont die Möglichkeit ri^r Äuseinanderletzung mit den Waffen zwischen Japan und tihina wegen der Streitigkeiten betreffend die Schantungbahickonzessioncn usw. und weist da»» aus die Schassung einer fapanischen Flottenbasis auf den deut­schen Inselgruppen im Stillen Ozean hin. Der AriilcI schließt: Wenn etwas den Europäern die ganze Gefährlichkeit des Krie­ges recht deutlich vor Augen führen tan», so ist es die Lage im fernen Osten, und die Bemühungen Japan» in Petersbiirg, mir den Russe» zu einem Bündnis zu gelangen, müßten eigent­lich einem jeden zu denken geben. Gelingt der Bündnisab- schluß, dann ist der jetzt noch sehr seine Osten mit einemmal durch die russische Tür in da» Herz Europas gelangt. Die Fol­gen iann man sich ungesähr vorstcllen. Dann dürste die Zeit toinmcn, in der selbst gewitzen englischen Ministern oas Spöt­teln vergehe» dürfte.

£Yn{ fjriiiriiii nrnrn kn enift.

Der Trnstfirma Adler-Company ist vom Hoftnarschall- cmt des Prinzen Heinrich von Preußen die Wetterführung des WarenzeichensPrinz Heinrich" untersagt wor­den. Recht fol

Die Oessonttichteit bürste es übrigens interessier-m, daß beim Eigarrentrust 30 Millionen Mark englisches Kapital vertreten ist. <8 Millionen befinden sich in deut­schen Händen, wovon 5% Millionen dem Geschäftsführer des Trustes gehören.

IlfHU Wglil |)aliftf fiir fcir 21. Lklklvt- Sinifion aMMkn.

Die avgekiindigte Entsendung eines voni Stellvertreten­den Generalkommando des 48. Armeekorps bestellten Kom­missars auf die Etappenlinien des 18. Refervekorps hat zu dein erfreulichen Ergebnisflefülirt, daß auch hier neun für die 21. Reserve-Division bestinimte Waggons, welche infolge lleberlnstuiig der Bahnlinien zurückgeblieben waren, aus- gesunden wurden und dem von Frankfurt obgegangenen Paketsonderzug augchangt werden konnten: aus diese Weif« wurden etwg 20,000 bei de« immobilen Etappen-Komin.in» danturen Frankfurt a. M. und Darmstadt ausgegebcne Pa­kete nachträglich den einzelnen TruppenteUcn zugeführt.

Da die in der Wcihuachls-Pakelwoche ausgegebenen Pakete in Sondcrzügcn Msammengestcllt werden, die eine besondere Begleitung «rlüillen, darf mit Sicherheit erwartet werden, daß olle ans dem Bezirk des 18. Armeekorps ent­sandten Tng>penteile rechtzeitig in den Besitz ihrer Weih- «achtsseadutigen gelangen iverden.

UY:!)«ii!iitepl{ftf hir «nirrr Kritykr.

Lau amtlicher Stelle wird darauf aufmerksam ge- niacht, daß ru der Zeit vom 23. bis 30. November Weih­nacht k P ak c t e für alle im Beide stehenden Heeresangr- horigen. d. h. für alle zum KriegSdienft emgezogenen Per- jonen, init Ansnahine der in festen Standorten der Hestnat befindlick^n. abgesandt werden können, vermag der Ab­sender das Armee-, Reserve-, Omrdwehrksrps oder bn Ar-