Ausgabe 
24.11.1914
 
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^reichen wtb vernichten loll. dem Jnsanlerieangriss vorge- »rbettet und durch Vernichtung der feindlichen Artillerie die feindliche Stellung sturmreif gemacht werden. 2y, Stunden haben wir da oben in strömendem Regen ahne ousgerollten Mantel exerziert und instruiert, dann rückten Wir wieder in die Quartiere. Tie Impfung ist nicht ganz ohne Folge» geblieben. Ich habe etwas Fieber und suhle Lohmungsbeschwcrdcn im linken Arm ». der linken Seite. In 8 Stunden solle» diese Erscheinungen verschwunden sein. Wir sihcn eben es ist h>»8 Uhr am genicinsamen Tisch und schreiben sämtlich an unsere Lieben daheim. Trauben stüriiits und wellcrts. drüben brüllen die Kanonen und knallen dir Franzosen. Tausendfach schallt das Echo durch das Tal. Meine Gcsährten sind Feldwcbellcutnant W. leben traf ich zniällig Kamerad Diehnhold, der mir anliegendes Bildchen übergab, eine Ausnahine seines Bruders bei unsrer Absahtl in Bautzen), den Miitting von der Fahrt Marburg. Gießen kennt. Fähnrich und Lssiziers-Stellvertr. N. ans Görlitz und Dizefeldwebcl Schmidt, der uns am 5. ll. zu- geteilt wurde und mit dem ich schon in L- 8 Wochen geübt habe. Nette Menschen! Wir teilen Alles brüderlich zu- faminrn und liegen auch oben in den Erdhöhlen zusammen. Wir sind »un nicht mehr in unserer alten Stellung an dem Denkmal ein Siegerdeulmal der Franzosen von 1813, etwa 30 M. war es doch, jetzt ist es von unseren Pionieren gesprengt worden. Blücher hat damals diese Höhe, die wir Helten, simol gestürmt und nichts erreicht! sondern sind weiter rechts gerückt. An den letzten Tag in unserer alten Stellung denke ich mit Schrecken. Am vorigen Tonners­tug Morgens 6 llhr war es, als auf einmal die scindlichc scu-ocre Artillerie zu feuern begann und gerade unsre» Ab­schnitt das Denkmal bildete für den Gegner ein ausgp- zcichnrtrs Ziel! mit schweren Granaten bestrich. Ich war gerade ganz vorne mit mein«,, Zug. W. links oo.i mir und 3t. in Berciljchastsstcllung. Es »var eine Stunde der Todcc-gcsahr. Bor mir, hinter mir. links, rechts, über­all schlugen sic Granaten ein. einen schwarzen Rauch oer- breilcnd »nd die Erdschollen 20 Meler hoch auswersend. die dann niit Platschten u. Mrai^n vermischt mit heißen Eisen­splittern, zur Erde wieder »icderprasseln. Ein Zurück gibt es nickt, man ist wehrlos gegen diese Ungetüme. Einen von W.'S Leute trat rin Volltreffer und tötete ihn, wäh­rend er 6 andere schwer verletzte. Ich mußte nachher c.n W.'s Stand vorbei. Ter ar getötete Kaiiierad lag in zwei Hülsten aus der Erde, das linke Bein lag in einer Ecke. In einer Zeltbahre trugen wir die Teile zurück und be- swtteten sie. Ein trauriger, erschütternder Anblick: aber

man wird hart im Kriege. Ich danke meinem Schöpfer, daß er mich in dieser Todesangststunde gnädig beschützt Hot. Tie Kanonade datierte von 87 llhr. Brüllend, zi'chend. fauchend, surrend kommen die Geschosse an. bis sie mit einem furchtbaren Krach erplodierrn. besonders wenn ne auf einen barten Gegenstand, einen großen Stein und der­gleichen treffen. Tic Nerven haben viel auSzustchcn in solchen Momenten, das Gehör leidet. Am Freitag morgen rückten wir das l. Mal hierher nach B. 5 llhr war s. Um 7 llhr rückten wir hinunter nach A.. nachdem wir 3 Wochen oben gehaust. Bni Ausgang von A.: ..Haltl". Doch horch l Was ist das? Aus der Ferne Musiktöne:Jesus wrinc Zuversicht!" Ans meine Frage an einen vorüber- reitenden Nnterrriler erbaltr ich die Antwort:Drüben ans dem Friedbol bringen sic einen toten Kameraden zur letz­ten Ruhe" ES war mein verletzter Unterossizier, von dein ich schrieb, der den erhaltenen Wunden erlegen war. Ei» prächtiger Mensch. 28 Jahre alt, verlobt, selbstständiger Baiimcister in Tresden. dekoriert mit dei»Eilerncn", der .Friedrich Augiist-Medaillc". einem badischen Orden. Helm ab!" lautete das Komniando deS Kompagnieführcrs. Still und bewegt beteten wir eine Weile. Dockt horch! Was ist das das?Tie Wacht am Rhein" und .Ter Tor- gauer-Marschl" Tie Mustkkapallc iibt weiter. Das ist der Krieg!! Wir rückten ins Quartier. An, Sonntag waren wir hier unten, abends wieder in Bereitschastsstell- vng. dort 2 Tage. Am Dienstag gegen 5 Uhr Ablösung in dir neue Stellung. Leider hatte ich dort sofort einen toten Kameraden zu beklagen, mit dem ich erst kurz vorher Scherzworte gewechselt. Hatte der Gegner gemerkt, daß wir ablöstcn. oder hatte er gerade die Ablösungszeit zum Artillrricscurr bestimmt, kurz, wir hatten ndch nicht die Tornister abgelegt, als ein fürchterliches Schrapnellsener lrsging. Ter Rclervist stand ansrrcht im Graben, der Brennzünder cincs Schranells trat ihn am Kops, ging die linke Schlüte berrin und trat zur rechten beraus, so daß er jasort dir Besinnung verlor und noch 8 Min. in den», den des Sanitälsuntcrossizicrs starb. Am nächsten Mor­gen hatten wir leider noch einen Toten, den ein feindlich?? Gcwrbrgrschotz mitten in die Stirn getroslcn. Die übrigen 28 Stunden hatten wir keine Derluftc. Tas sind traurige Bilder. Und Ihr seht welch' stündlicher, ja minütlicher Gekoste wir trotz Fehlens einen osfenea Feldlcklacht ausge- frtzt sind. Tie letzte Nacht droben war auch böle. Ansäug- lick ftickdunkel. daun Zslündigrr Rege», daraus ausNäread. Mond, bitterkalt. Wir waren schön froh, als wir gestern Abend von, 1. Bat. abgclöst wurden. Ihr macht Euch kei­nen Begriff. wie langsam solche Nachtstunden schwinden. Man kann sagen: ein ununterbrochenes Wacken während voller 48 Stunden. Nur hie und da ein Hineinkriechen in : den Unterstand, etwas schriftliches zu erledigen oder \\ ! Stunde zu ruhen. Ich lag mit einem sehr netten Käme- . vaden zulammen, einem aktiven Feldwebel von der 9. Kom­pagnie, der früher Diener bei dem Schriftsteller und Pocken 8. v. Ompteta war und nur inanchcs Interessante aus des­sen Leben erzählte. Be, aller Echlvere der Zeit und Ge- «ahr gibt es auch heite-e Bilder und interessante Erlebnisse fd« .Schützengraben. Wir liegen jetzt so nahe dem Feind.

Neue U]«i|tUii|. SitMtag, den 24. ünmhr 1*14

daß wir dessen Kommandos hören. Rechts von »nS bcsin- dct sich der sogenannte Leichengraben, wo noch Dutzende toter Franzosen und Zuaven liegen, die in der Schilach! in, September dort gefallen sind. Trüben haben sie scheinbar einige Scharsschützen aus Horchposten ausgestellt, die immer i,ur ans einen Punkt schießen. Jcdensalls schießen sie ans fest eingebauten Gewehren. A,u 1. Tag warfen die Kerle ein Paket Tabak herüber mit einen, Zettel (zu brii'.'di): Tabak haben wir, aber nichts z» essen". Bei einem tot? > französische» llntcrosjizier solid man eine Fab >.rte nach Berlin sür jeden französischen Bürger, der die W slen ?on- tre IcS Allemands ergreift. "Für genügende Verpflegung i» Hotels kan» nicht verbürgt werden bei dem Massenan- drang. Nückfabrt nicht frei!" Toll! M-"'--" ist

Gottesdienst mit Abendmabl in der Torttiecke, in der keine Fensterscheibe mehr bcil ist. Ich werde meinem Schöpfer dan'en, danken, daß er bis jetzt nuck b gnädig behütet und ibn bitten, mir auch weiter seinen S st-!"» an- gedeihen zu lassen. Morgen Abend rüch»n wir wieder bin- auf. Was werden uns die nächsten Tage brinae»? Eben kommt wieder der Beseht ;vm Fertiemach", d'r Stellung zum St'irm. Ter Gegner soll von der H"'e beruntwae- worsen werden Ich bitte Euch, nickt mit Trauer, seiid.nn voll Stolz meiner zu gedenken, wenn ich Euch »i-M wi der. sehen soll, Soll es so sein, dann denkt immer d' "». d ß ich mit Leib und Seele Soldat gewcten bin, mit meiner ganzen Begeisterung für die Wastenebre Denis,"auds ei»- getrcten bin.

Ich erbaltc eben täglich 3. sa 7 Bo'et-^on h"h- ich schon eihaltcn. Es ist mir unmöglich, sie ei - 'n nen­nen oder mich sür sie zu bedanken. Besonders l. F-,'k- snrtcr u. Sprendlinger habe» mich so nett t?' A. Selche Liebe tut doppelt wobt, dan"' bitte allen lieben Spende:» für ihre Gaben, auch H's u. A.

Der Brief möge kursieren oder vielleicht vervielfältigt Ihr ihn, dann folgen unten noch einige Adressen. Und nun lebt wohl! Tie Kameraden schlaten sckon. Traust-n flattert ttzewehrfeuer, vielleicht feindlicher Angrisf. Ich grüße Euch und AllcS, was mich lieb.hat, besonders aber Euch trcugelicbtc Eltern »nd Geschwister.

In Treuen Euer H.

So geleckt wie auf dem Bildchen sehe ich nun nicht mehr aus. habe mächtigen Dollbart, oesgl. alle Kamerad.'i. Denn wir aus den Schützengräben kommen, sehen wir nicht aus wie Russen, sondern wie richtige Russenbrenncr. Gott sei Tank! geht es ja überall vorwärts! besonders ans dem rechten Flügel. Tante Anna auch besten Gruß imb Tank für Karte. Sardellenbutter har sein gemuudet. ebenso Speck und Zwieback, käse. Eben koinmcn Eakes, Dank! Soeben konimen wir vom Gottesdienst mit Abend- mahlsseicr. Feierlich und crgreisend. Das ganze Batail­lon. die Offiziere an der Spitze gingen z»ni Tisch des Heren. Wir haben »ns neuen Mut, Kraft und Zliverücht geholt. Pastor B. sprach prachtvoll. Tie genieinsame Gefahr und der gemeinsame Kampf bringt uns auch innerlich näher. Blut kittet doch stärker, als alles andere. Eine kirckitiche Feier unter ganz »ngewöbnlichen Verbältnissen. Drinnen im Gotteshaus der Verkünder des Wortes Gottes mit Weit­lingen der Stimme, draußen als Begleitakkord der Donner unterer schwere» Geschütze! I» der Kirche ein derartiges Husten der Leute, daß Pastor B. kauiii durchdringen kann, (besungen haben wir als HanptlicdLiebster Jesu" unter Begleitung der Musikkapelle 103 und während der Abend- mahlssewrAch bleib' mit Deiner Gnade",Harre meine Seele, harre de? Herrn",Wir treten znm Beten". Man­ches Auge, beionders der ältere» Reservisten und Landwehr- Männer, die meist Frau und Kinder in der Heimat zurück- gelassen, war friicht. Ich werde diele Segensstunde nie vergessen. Das Gewehrtener grslcrii Abend bedeutete einen Feiierüverfall meines Regiments. Erreicht wurde nichts, die Franzosen erwiderten dos Feuer. Aber weiter reckst? östlich von S. fnücn unsere Truppen -ünen ersolgreickien Angriff geniocht. Sogar einen feindlichen Augriss mit starken Verlusten für den Gegner abgewiesen. 1800 (tze- iaiigcnc imirden gemacht. Wen» werden wir diesen Er­folg melden können?

Vorhin liid mich Lt. A. L. z» einem Frühst,icksbemme-i ein: rin B,,ttrrbrot mit Oelsardinen. Aber dcis hat ge- mundrt! Tie Jnipsung zeigt heute doch noch Folgen. Ich rmvsindc ein hckiiprs Reißen und Stechen in der rechten Schiilter, unter dein Schulterblatt, so daß ich meinen Tor­nister wohl kaum trage» kann Wo steckt Kurt? D. Darnist, lchickte mir voihin liebes Pakete! I Ich muß die Leute zur Fcldkückic jühren. Lebt herzlich wohl! Euer gctr. H.

vo»n Felde

der Ehre.

* Landsturm-Jnsanterie-Boiailloi, Friedberg. Der komin-m- dierende General der Infanterie, Ezz. o. Eberhardt, hat für ihr vorzügliches Verhalte« in de» Vo,^sentämpse« bei Mar- ttrch den nachstehende« Ostizieieu. llnlerossizierc» und M->«n schaslcn dar Eiserne Kreuz verliehen:

L Oberleutnant Echüz von Langen,

2. Leutnant Fuhr von Bad Nauheim,

3. Leutnant Weber von Konradsdors,

-I. Leutnant Schüz von Nidda.

5. Feidivebelleutnant Metzger von Friedberg ll. Feldwebelleutnant Koch von Büdingen.

7. Feidivebelleutnant hinket von Vilbel,

8. Otsizierdt««stt»er Gombet von Friedberg,

8, Vizeseldwebel Stier von Vilbel,

iS. Unteroffizier Ullrich »»« liiilerSchwitte»

N. Ecsrritcr Laubach von Klein-Karden,

Gesielter Meud von Büdingen.

" Södel, 2t. Nov. Der Cohn de» Wachtmeister» » D. und Kaiisaianns Diehl dahier, Uuterosfsticr Philipp D > e b l vom Dragoner Regiment 3ir. 23. hat sür sein mnttge» Berhrl» le» im l2?ögigcn Getecht vom 18.30. Oktober bei Mcnln- ''H ern die he n che Tcpierlcttsmcdaille verliehen bekommen. S. ii Glückiri nicke! Unlerossizier Wilhelm Raab »am In­fanterie Regiment Rr 1 IR. Sohn des hiesigen Händlers Vhil. Rand, tcr sür sein lapicres Borgrh?» beim Sturmangrisi aus ein sronü ä,-i'es Dorj mit dem Eisernen Kreuz a»s,ezcich»ct und dabei n ocrr. Uiidet morden mar, ist im Angujla Vikta- r:3 Rtaiiltr ?u Berlin Üii.ißcnsee seiner Verwundanu er» legen und daselbst am vergangenen Mittwoch mit re'der mili- -.aäl" f nbez.uguiig bestattet uwitcn. Er ruhe in Frie» idcns_ :

?- rr ffciiitnt.

* ft Frledbrrg, 24 Stoo. Die Frier des Totensestes be­ging der Klrchengesangvercin m-I einer geistlichen Musil,i< lüstrung in dcr Stad.lirche. Die Auswahl der Lortragsstüste und deren ueidige iüiiedergode waren einheitlich auf ocn liefen Ernst des Tages gestimmt. Den Grundlon gab Foh. Sebastian Pech ad mit zwei kernigen Chorälen und zwei Lieder», »»ge- wessen umrankt von gleichartigem Anderem. Mi« dem ^riegs- lied" von Adrianus Balerinr (1C26| insbesondere wurde sich mit dem Leid und d.» schweren seelischen Erschutternngen ab- gesunden, die dcr Krieg im Ecsolge hat. U'bcrast drang der Einigkcilsgcdtmlc dlirch: sieghast und eiudtinglich kam »r zum

lusdruck durch den Vortrag von händcls: Fch weiß, daß mein Eilöscr lcbl. Zum Schluß verci»:« sich dcr Eemcindegisoiig lm Gebet:Herr, meine» Slawen schreib in s Buch des Leben» ein" Miiwirkcnde anßer dem Kirchcngcsangvcrein waren Fräulein Lina Diener vou hier <mit 3 Copransoli), irrnec der Organist Herr Lehrer Rcinhcimcr und die von ihm gcititcie Chorschulc. Mau hat ihnen eine erhebende Feier zu danlcn.

Bnd-Rauheim. 24. Sio». Bis zum 31 Oktober 1 I. be­ttu g die Personcusreguenz 2« 982 Kurgäste unb die Voder, b- gabe 341,481.

* Rendel, 24 Rov. Am verflossene« Sonntag fand dabler ein Kirchenkonzert statt. Die Kollekte, die nach demselben er­hoben wurde, brttug nahrz» SO Mark, hieran reihte sich eine Sammtnng in der Gemeinde, di« di« Summe von nahezu 20V Mark ergab. Der ganze Bcirag ist sür Ostpreußen bestimmt.

Rendel, 24. Rov. Verflossenen Sonntag hielt Herr Gar- tenbau-Fnspcttor John im hiesigen Obst- und GartenbiUver- ein einen sehr schöne» instruttioen Vortrag überPflege der Krone und der Blätter". Neicher Veisall wurde dem Vortra­genden zuteil. Herr Lehrer Will dankte dem Redner sür die lehrreiche» Ausführungen in herzlichen Worten und gab der Hosjnrmg Ausdruck. Herrn 2«hn bald wieder zu höre». Am Schluß der eigentlichen Verchandlmigen fand noch ein? Gratis- uerlosnng von Obstbäumen statt.

" v. Reichelsheim i. ». SB., 23. Rov Unsere Juugwehr, die sich durch sleißigr Uebungeu betätigt, ist in den Hessischen Landesverband Jungdeutschland ausgenommen word-n. Z» de» seitherigen llebungcn ttalen die A«Iagr eine» Schiitzen- grabrnr und Rachtscldwachdienst hinzu, was den ju»pen Leu­te» viel Freude inachl. Nächste» Dorincrslag abend, den 28. November, u» 7% Uhr. steht uns alle« eine besondere vielsei­tige Belehrung und A«regung bevor. Der Vorsitzende de» bessischc» Laudrsvcrbandes Jungdeuljchland vom Bezirk gried- berg, Herr Rcgicrungsrai Herbrrg, sowie der weitere »US- sührende Leiter. Herr Rcgicrungsasseßor Walter. Iverden bic 2'ingmannschasten durch ihren Besuch beehren und begrüßen. Diesem wird sich ein Vortrag des Herrn Oberlehrer Dreher über dieVorgeschichte des Weltkrieges" oiiichließen, sowie ein Iustrrikiionsvorttag des Herrn Oberleutnant Q n a d e. Ritter des Eisernen Kreuzes, welcher einen Teil des Feldzuges bis z» seiner Verwundung mitmachie. Die Jungwehr entbietet ollen herveir einen ttcuvaterländischc» Millkonmigruß! Auch die Jlingwehren van Dorn Assenheim. Weikesheim un» Be-enheim werden mit ihren Führern zugegen sein. Diese Orte mit Rei­chelsheim sollen zu einer Jungwehr Kompagnie vereiuigt wer­den. Alle Freunde der Jiingdeulschlaudsachc werden zu die­sem Abend herzlichst ringeladeu. besonders aber die Baker, Lehr- und Dienstherr» unserer Fugendwehre». Die Versamm- inng findet im lüafthofZur Rose" ftott.

Hellen -Nasia«.

* Orb, 24. Nov. Aus dem Truppenübungsplatz Orb wer­den nnnmehr die Arbeiten wieder ausgenommen Bor allem wird das Barackenlager sur die Kriegsgefangenen in den ehe­maligen Orten Lettgenbrunn und Dillbach, für das zwei große geräumige Bauten mit Schlasstätte« usw. vorgesehen find, her- gestellt. Auch die Baubahn nach Billbach wird serliggestclli, «m die Ausbauarbeiten der Truppenübungsplatzes karlsetzen zu können. Durch die Vornahme dieser umfangreichen "-Arbeiten haben über 2V0 Arbeiter au» der Umgegend Beschästigung.

Aus der Rhön. 24. Rvv. Sechs Zentner Kuchen sandten rier Rhönorte an die Ersrischungsstotion am Bahnhof in Würzburg und an die dortigen Lazarette sür die verwundeten Krieger, als Liebesgabe.

Kirchiiebr An-----en Gottesdienst i» der Stndttirch«.

Mittwoch, den 25. November, vormittags Ski Uhr. Fest- gotiesdienst zur Feirr des Gebuttstages Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs. Herr Pfarrer Kleberger.

Mittwoch, de« 25. November, abends Hy. Uhr Kriegsbttt- ondvcht Herr Psarrer Kleberger.

Gottesdienst i» Stadtteil Kauerbach.

Mittwoch, den 25. November, abends y,9 Uhr: Kriegs- «ittaadacht. Herr Psarrer Zatzmann.

Beremttoortlich sur den po!,tischen und lokale» Teil: Ltt« Hirtchel- Friedberg: für den Anzergeitteil: K. Schmidt,

Friedbesg. Druck und Verlag derNeuen Tag«-cstnng' *l. G. Friedberp l H.