Nr. 271
«C’fc 2
in Persien ein. (Eine englische Stcttung am persischen Meerhusen wurde von den Türken erjolgreich angegriffen.
17. November.
Südlich Verdun und nördlich Cirrey blieben englische Ausfälle erfolglos.
Der Gouverneur von Warschau, Baron o. Korsf, befindet sich unter den bei Kutno ffiejangenen.
In Galizien beginnen neue Kämpfe.
Die Oesterreicher haben auf dem serbische» Kriegsschauplatz in Len Kämpfen der letzten neu» Tage 8000 Gefangene gemacht. 42 Geschütze und LI Maschinenze- wehre erbeutet.
18. November.
Ein französischer Anguss gegen unsere Stellungen bei St. Mihiel brach gänzlich zusammen. Schloss Chatillon wurde von deutschen Truppen im Sturm genommen.
In Nusstsch-Polen entspannen sich nördlich von Lodz neue Kämpfe. Russische Kavallerie wurde bei Pillkallen geworfen.
Die Oesterreicher stehen in Russisch-Polen mit dem Feinde wieder in der Schlacht. 3000 Russen wurden gefangen.
Bei neuerlichen Kämpfen in Serbien wurden 1400 Gefangene gemacht und viel Kriegsmaterial erbeutet.
18. November.
Ein heftiger französischer Angriff tei Servon wurde unter schweren Verlusten für die Franzosen zurückgeschlagen.
Der Hafen von Libau wurde von unserer Ostseeflotte blockiert.
In den Kämpfen in Russisch-Polen nahmen die Oesterreicher 7000 Man» gefangen und erbeuteten 18 Maschinengewehre und mehrere Geschütze.
Die Türken sind gegen Aegypten im Vordringen und schlugen die Rüsten erneut im Karkasus.
pir pieiljttachtspaketn'ochr.
Zur Entgegennahme der Werhnachtspakete werden die in der beigesügten Liste ausgesührten Paketdepots in der Zeit vom 23. bis SO. November geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, daß es sich nur um die Sendung von Paketen an die im Felde stehenden Truppen handelt. Die Aufgabe von Paketen für die imInlaude stehenden Truppen fBefatzungs- und Ersatztruppen) ist bei den Patetdapots nicht gestattet. Für diese Truppen nehmen alle Postanstatteu Pakete nach den üblichen Postvorschristen an. Weihnachtspakete können als laiche dadurch besonders kenntlich gemacht werden, dass sie mit einem grellroten Zettel beklebt, oder mit einem roten Farbftrich versehe» werden.
Die Feldpostpakete können aufgeliefert werden
1. unmittelbar bei de» Paletdepots; in diesem Falle wird keinerlei Gebühr erhoben.
2. hei den Postanstalte»: in diesem Falle wird eia Porto von 25 Psg. für jedes Paket erhoben.
Die Verjendungsdedrugunge» sind folgende:
1. Die Pakete dürfen höchstens i Kilo wiege«: HLert- und Einschreibe-Pakete sind unzulässig.
2. Leicht verderbliche Waren fz. B. Weintrauben, frische» Fleisch) dürfen den Paketen nicht beigepackt werden: ebensowenig seuergefährliche Gegenstände l>Stieichhölzer, Feuerzeuge mit Bevzinfüllnng).
3. Die Perpackung muh fest und dauerhaft, auch gegen Nässe widerstandsfähig sein. Papptartons müsten mit Leinwand umnäht werden. Waren, die leicht zerdrückt werden können fz. D. Obst, Pfefferkuchen, Flüfsigleiten) sind nur in Kisten zu verpacken. Es wird ausdrücklich darauf hrngewie- sen, dah die Pakete nicht nur einen wochenlangen Transport auszuhalten haben, sondern auch zeitweise einem bettüchtlichen Druck ausgesetzt sind, da ungefähr lMVS Pakete in einem Eisenbahnwagen verpackt werden müssen. Ungenügend verpackte Pakete werden von der Weiterbeförderung ausgeschlvsien, falls sie versehentlich angenommen worden find
4. Der Anbringung der Adresse ist besondere Arnmerlsam- feit znzuweuden! Bei Kisten wird die Adresse am besten mit Tinie oder Farbe auf den Deckel geschrieben. Bei in Leinwand eingenähten Paleten muh die Adreste aufgenäht werden: zweckmässig sind dazu die im Handel erhältlichen Paketodresien aus Leinwandpapier, mit dem üblichen Vordruck für Feldpost- sendungen Sieben diesen aufqeichriebenen «der aufgenähten Adresten ist auch die Befestigung der Adresien durch Anhänger aus Leder oder Leinwand empfehlenswert. Das Aufkleben der Adresse mit Gummi, Leim oder Kleister ist z» vermeiden, weil derartige Adressen durch Rege« adgrweicht und von Mäusen während der Lagerung in den Paketdepots und auch auf dem Transport abgesresien werben können.
5 Die Beschreibung der Adreste. Die Truppen im Felde sind mehrsach und voäidrücklich darauf hingen» esen worden, ihren Angehörigen die richtige Abreste rnitziiteiten. Es wird dringend davor gervaru: A-nvrravgeri an dielen mitgeteilten Adreste» vorzunehrinrn. Bi brr Abfassung der Adresien sind tilgende Punkte zu beachte»: «) ob der Truppenteil des Emp- Mnger» einem ArmeechW» «der einem Mchervekorps oder eine-» Lendi-.-^i loii-s «pgr! >ri In öirlem Falle muh der Adreste stets dos be und dos dazu gehörige Po-
(e ^ "" . ■’ ' werben. ' *» Paketdepot zugehörig ist,
ergibt sich ans der am 6-r. ft beigefügten Lifte. Die Adreste lautet also z. B.: chaen- - Ernst Müllrr. b. Ke -prgnie.
Infanierie-ReW»uern 7 V - onterie Dirilion. 5. Ari'-ekorvs Paleidepot Groove. I i-r i En-pionger einem Truppenteil ang- hört, der webe einen, sirmeeknrps. noch einem Nes-rve- koii s noch er:-m t-ft: - -s angehört. In diesem Falle muh die SIMciic anher dem rrnppenteil »och die belrefirnde Ar-ee de-" die Elap-en Inipekriu» enthalte». Ein Paket- dep-' dars nidit angegeben werden. Jeder Adreste ist hinznzu- fügen: aeitt icmcm Arn.ee tReseroe. Landwehr-) Korps an. Die unter bi aiifgefllhrten Sendungen werden durch die Post- anftalien an b- : - -b-udt. deren Orte zwi
schen der heeresveewoltven und dem ftft'chspollamt oereinbort ^ - rbote», da sie nicht nur iit Auloh geben. Bei der letzten Paletauilie-erua, wurde unter anderem lotgende lldrene vorgelegt: E. K. K. 4. Ft. 3, das sollte heihen: Etap-
Neue Tageszeitung. Samstag, den 21. Afoveinst 1914
pen-Kraftfahr Kolonne 4, Fleisch!olonlie 3. Pakete mit solche» : Aufschriften werden zurückgewiesen oder nicht weiter befördert. - Auf jeder Adreste ist der Absender zu vermerken.
t>. Die Pakete sind mit Begleitadreste auszuliese.il. Auf dem Abschnitt dieser Begleitadreste dürfen keine Mitteilungen gemacht werden, da diese Degleitadreffen als Belege bei den Poftanfto.lt«» und Paketdepots perbleiben!
7. Die Versendung erfolgt auf Gefahr des Absenders. Ersatzansprüche künuen weder bei der Post, noch bei der Herreo- verwaltung erhoben werden. Sollten die Empfänger beim Einireffeii der Pakete — weil verwundet, gefallen oder vor- miht — sich nicht mehr beim Truppenteil befinden, so werden solche Pakete zum Besten des betreffenden Truppenteils verwendet. Ebenso werden Pakete, welche infolge falscher oder ungenügeuder Adreste nicht bestellt werden können, den Truppenteilen zur Verwendung überlasten. Eine Rücksendung findet in beiden Fällen nicht statt,
8. Pakete, die beim Paketdepot eingeliefert rvorven sind, können nicht wieder zurückverlangt werden: ebensowenig kann den Anträgen auf nachträgliche Berichtigung oder Äarderung der Adressen nachgegeben werden.
!) Verzeichnis der Paketdepots: In zweifekhaften Fallen wollen die Absender sich Rat bei unterrichteten Perionev oder bei den Poftanstalten, vor Abfassung der Adreste, holen.
Verzeichn,» der Paketdepots.
Es sind zu lenden
nach dem Paketdepot
Für Angehönge derjenigen Truppenleile. die dein Verband der nachstehe»d-n Korps angehören
Berlin
Garde korps
Garderef. -Korps
Königsberg i. Pr.
k. Armeekorps
1.
Reseroekorps
Stettin
2.
Brandenbg. l Havel)
3.
3.
Magdeburg
4.
4.
Etogau
5.
Brcslau
6.
6.
Düsirldvrf
7.
..
Eoblenz
8.
a
Hamburg
Ü.
a
Kannooer
10.
40.
Cassel
II.
ÖL
Dresden
12.
12 .
„ l-öchfs
Stuttgart
13.
13 .
„ (Ä^lTlt.j
Karlsruhe
14.
li.
Strassdurg i. E.
15.
17).
Metz
16.
16 .
Danzig
Frankfutt a. M.
17.
17.
"
(Darm stobt)') Leipzig
16.
1&
18.
Elbing
20.
20*
Mannheim
21.
■21.
Bettln
22.
Stettin
23.
23.
Magdeburg
24.
114.
Etogau
2Ä
Easiei
26.
26.
Dresden )
27.
Stuttgatt )
"
"
Königsoerg i. Pr.
28.
2 a
Brandendmg a. H.
20.
DLsietüorf
30.
20 .
Breslau
31.
*31.
Eoblenz
32,
32.
Hannover
33.
3L
Karlsruhe i. B.
34.
34.
Enatzburg t. E.
85.
2b.
Metz
36.
36 .
Danzig
37.
37.
Frankfutt a. M.
38.
38.
Leipzig
39.
39 .
„ (Sächf.)
Elbing
40.
40.
Alannheim
41.
41.
Glo au
42.
42.
Stuttgart
43.
4L
.. (Wiirtt.)
München
1, bayr. Armeekorps
1.
bayr
Nef.-Ziorps
Würzdurg
2.
2.
2.
„
„
8turnberg
L
„
■n
Atüuchea
4.
„ „
4.
„
'ttücvderg
5 .
5.
n
1t
Lobten;
Breslau
BePtznugstruppen Eftendayn-Forinarionen u .d-Kolonnen für den we.uichen Kriegsschauplatz Eiienbahn-fiormatronen und-Kolonnen sür den ö,iltchen Kriegs.chanplatz
’j Rur für die Grogherzoglich Hesttzchen Truppentelle.
Deutschland und Chile.
Während in d«n meisten südafrikanischen Repnblirken eine vom Golde Englands genährte deutfchfcindliche Stimmung herrscht, sind die Sympathien der Republik Chile auf deutscher Seite. Dos ist umso bemerkenswerter, weil in Chile allein unter all' den jüdameriknuifchen Staaten, die sich in ewigen Bürgerkriegen zerfleischen und niemals zur Ruhe kommen, Ordnung und Frieden herrscht. Während i» den südamerikanischen Raubstaaten nur die verlogenen eiiglilcheii Siegcsnachriäften verbreitet werden, arbeitet man in Chile den Liigennachrichten dadurch entgegen, dah die Ladeninhaber in ihren Schaufenstern die deutschen Berichte ausbängen. die grohe Menschcnmasscn anziehen. Die Mehrheit der Zeitungen nimmt stark zugunsten Dentichlands Stellung.
In der in Sanfiago, der Hauptstadt von Chile, erscheinenden Zeitung „La Gaeeta nfiltar", die von Offizieren des chilenisch--» Heeres hcrausgegeben wird, war jüngst folgendes zn lesen:
„An den Herrn Gesandten Deutschlands in Chile, Santiago. Exzellenz.
In diesen Zeiten, die für Ihr Vaterland Zeiten (dimer- st- r Prüfung sind, müsten bei uns die Gefühle herzlicher Sympathin und Dankbarkeit, die uns mit Deutschland verbinde», znni Ansd'iick gelangen: einmal wegen der zahl- reidien und namhaften Vorteile, die wir Deutschland als unserem Lehrmeister in allen Zweigen öffentlicher und privater Tätigkeit zu verdanken haben, dann wegen des beton-
i...,n Lei (wollens, das §. M. der Kaiser und leine -lieft -lang »ns stets cntgegengebracht haben. Unsere Ossi- >,re, die den Vorzug halten, in dem grossen deutschen Heere dienen zn dürfen, sind in Tcutschsond wie Deutsche einige, nommen und behandelt worden, ein Vorzug, wie ihn keine andere Nation genossen hat: cs hat sich darum im Herzen des chilenische» Beltes die Zuversicht eingewurzelt, dass uns ii» Falle einer Bedrohung unseres Vaterlandes durch ir-
Onibcine c
tnerrknnrfche c
der curc
»pasche
Station
d?.s lihicfv
lige Teil!-
che Reich selb)
llos un
d 1I1ID0'
räimHco
i;i '3clv.ii
llC-fllllCll wl
i;rfcc. Unb nu
n hat d
tcici
entschle.
d. fest ist
einstehend,
dem gcsmnte»
Cnropa
brn fix
icn er! ?
Wie könnt
c» wir dabei
gleichen"
■ 1 tig bl-
Wir liiüß'
ten, ganz >
abgesehen non
unserer
Dankt
irkeit. i
du) stigrta-
nifchcm Hc
ldentinne iir j
cdcm F:
ille uns.
:r voll.'
täulrigniir
zollen! T
ie zahlreichste.
' NNd
■[: ir ) i(V'(
der ins
ländischen
Kolonien in C
!hile ist
die den
erinz Hern-
rich von si
: ensien hatte
die Gill
!e, hier
imd n
-dersti-a zp
ecklärcn, dass unsere Armee der seines erhabenen Bruders nicht nachständc. Aus all diesen Gründen wundern irit uns, dass man hier bis jetzt gestl wiege» stet. . Vielleicht uv! man die Neutralität wahr„ wollte? . . . Aber 'eien ?ie überzeugt, Exzellenz, dass fast das getr::te chftenifch- Volk mit Ihnen ist, mit den Taxf-rsten unter den Tensoren. -ui; den Heldenmütigsten unter den Helden. V » dem chsistess- lichen Siege der grossen drutichen Ralivn sind wir Herr- zeugt. Nur den Trpseron n in't der Sieg, l -ft re 9t - g* nalhymue drückt dies ans: „Ter Tieg benai sich vor ib»e„." Geruhen Cw. ErzcLcnz. die Heissesten Wüni .- der dink- baren Soldaten Chiles enlgegenziinebmen und ftber---» -t zu fein, dass unser gesmntes Volk Ihr Vaterland log!--itet mit feinen besten Wünschen, mit seiner B-Knmdernng und teiner Dankbarkeit."
Als infolge diese? offenen Brieies der .Gaeeta militar" von anderen chilenischen Blättern Nentralitätsbrnch oe-ze- werfen wurde, vcrvfsvlllichle die Mflfiärzeiinng eine Cr- widerung, in der es w a. beisst: „Dar sich in der Ne>t nicht als Freund erweist, der ist nie einer gewesen!"
Dir sMüiMUWihknt in
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" druckt einen aof- „Eclaireur de Rice" ab, der fick; mit der Frage ter Landnngs- möglichkeit in England befasst. Er beginnt mit der. Wer-, ten- „Das Ergebnis, das sich in dielen Augenblickei: vorbe- reitei, ist die Lai,düng einer deuficknn Ainnee in England " Der Vorwurf, dass dies eine unmögliche Sache fei, und dost die Herrschaft der Meere England gehöre, wird von dem Verfasser mit den Worten zurllckgewresen: Die Ausführung dieser Idee ist vielleicht schwierig und srivst gewagt. Was -hre finmögtichlefi angeht: »iemals. Im Kriege gibt es nichts so Unmögliches, dass nmn es nicht oersucht und ein audxres Mal sehr crilsihafi besprochen wurde. Den Versuch bat Napoleon gemacht und die Besprechung der Laudmigsmöglichkeit stammt vou einem sranzöstschen General de Regriel und wmde vor etlv» zwanzig Jahren in der „Revue de deux mvndes" vires fentkrcht. Der Artikel erregte damals grosses Aufsehen. Wenn Enoland seinerseits die Invasion gefürchtet habe, Io sollte man meine», dass diese zu dem genannten Zeitpunkt möglich war. Und es iesürchtet sie immer nock;, dessen Mn ich sicher! Sonst würbe es rn diesem Augenblick nicht so ungeheure Anstrengnn gen machen, um den Schlag zu parieren. Dies beweist, dass die Landung fetzt möglich ist, genau so wie ebemals. Der Verfasser hat am 14. Oktober darauf hingewiesen, dass der Rückzug ia Frankreich sich beschleunigte, um den von Osten drohenden Stürmen begegnen zu können. Dies habe sich bestätigt. Die llmstönde haben es den Deutschen gestattet, den Rückzug nicht zu überstürzen und die Einnahme von Antwerpen hat ihre Ausgabe sehr erleichtert. Dieser Sieg gab ihnen die Idee rin, einen Vorstotz von Bouloqne aus zu versuchen. Ich zweifle nicht daran, sagt der Verfasser, dass Meier Plan seit langer Zeit reichlich erwogen und ausgearbettat morden ist. Der Generalftad in Berlin wird immer lieber zwei als einen und drei als zwei Kriegspläne vorbereiten, umer Be- riicklichtigung aller Möglichkeiten und der Plan einer »löglichen Landung in England ist sicher nicht unberücksichtigt q,-lassen worden. Die Deutschen sind durchaus fähig, sich mit den gewagtesten Experimenten abzugeben. Man beachte beispielsweise den Bericht der „Pall Mal! Gazette" über eine zuerst unglaublich erscheinende Tat, nämlich über die Legung von Minen seitens der Deutschen an der Nordseeküste Irlands. Lesen Sie endlich den Artikel der „Times", der kürzlich auf höheren Besehl in den Eymnasien von Paris verlesen wurde. Eie werden daraus entnehmen, dass er von einer lehr notür. lichen Angst erfüllt ist am Vorabende einer der grössten Röte, die England bedrohen können. Ist es etwa nur »n» Bergnü- gen am Kampf, daß die Deutschen bei Nieuport unb Dixmui- den, sowie von jedem wichtigen sttategischen Puntt, derirtig hefiige Angrisfe machen und versuchen, auf da» linke Iffcr ter Pser zu gelangen? Und diese Anhäusung von Armeekorps an einer Stelle, wo gegen der sehr engen und durch den Fluss wohl geschützten Front ein einziges genügen würde? Alle diele Anstrengungen, schließt der Artikel, wie auch diese enorme Zusom- menziehung von Truppen werden verständlich, wenn man die Entsernung ins Auge fasst, welche den unteren Laus der Psek von Dünkirchen, von Calais trennt. Bis zu dieser letzteren Stadt sind es kaum dreißig Kilometer, wahrend der Seeweg Calais-Dover weniger als vierzig Kilometer misst.
Deutsche Krieysbriefe.
von Paul Cchweder
S. u. H. Erotzes Hauptquartier. 11. November.
Zn den Schützengräben vor Reims.
II.
Es ist nicht ganz leicht, ein Bild von dem wundervollen Organismus der kleinen Stadt zu geben, die stch vor meinen Augen ausbreitete, als ich von den Offizieren des Eren.rd'^r-


