II'. 274________
Masse noch hält und daß sic noch den Tod verbreiten kann? ■)tetn. Deutschland ist leider nicht tot, es bleibt furchtbar und wir werden es noch hart treffen müsse», daniit cs fällt. ES hat Soldaten, Waffen und Lebensmittel, es hat Munition. Behandeln wir es also wie Männer, die sich keiner Illusion hingeben, die klar sehen, um richtig zu treffen."
Ans England.
Widerstand gegen die allgemeine Wehrpflicht in C»g- and. München, 20. Nov. Aus London wird der „Mün- hcner Post" über Holland gemeldet: Angesichts der Kampagne der Militaristen, die allgenicinc Wehrpflicht einzu- ühren, ist unter den englischen Sozialisten eine Bewegung .ntstandcn, um den passiven und aktiven Widerstand zu or» :anisieren. Ter „Labou- Leader", das Organ der Arb.'i» erpartei. richtet in der letzten illtnntner eilten Ausruf an .lle Männer zwischen 18 und 38 Jahren, die unter allen Umständen und ohne Rücksicht auf irgendwelche augcdcohte Ztrafe entschlossen leien, die Teilnahme am Kriege als Nitkämpfer zu verweigern, ihm Namen und Adresse zuz»- chicken. Aus diese Weise werde die Widerstandsbewegung mstande sein, ihre eigene Kraft richtig cinzuschätzen und di- wtigen Vorbereitungen zu treffen.
Fußball, Musik und Krieg. Rotterdam. 20. Nov. D. B. Nichtamtlich.) Ter „Nieuwe Rotterdams Cou- ant" meldet: Tie englische Fußball-Vereinigung beschloß, nter den Svortsleuten Propaganda für die Rekrutcaan- erbung zu mack>en. Ursprünglich wurde erwöge», die geUkämpfe einzustellen. Man wandte sich an die Militir- «Hürden mit der Anfrage, ob dies gewünscht werde. Die lntwort lautete, daß man es der Vereinigung überliege, liefe beschloß darauf, die Wettspiele fortzusetzeu, aber m n Zwischenpausen kurze Ansprache» halten zu lassen, ui» m Eintritt in das Heer anzuspornen, und die sich Meld.-n- n durch Musikkorps zur nächstgelegencn Werbestation be- reiten zu lassen.
Ein englischer General über die Deutschen. Ein eng- -scher Brigadegeneral schreibt der „Times" aus der öchlachtfront: Wir haben es sehr schwer xn den Laufgräben enn wir werden Tag und Nacht beschossen. Das Jitfan- riefeuer ist verheerend, da die Gegner Seharsschützen sind, ie jeden sich bewegenden Kops erfolgreich ausS Korn neh- :,en. Tie deutsche Artillerie ist besser, als ich mir hätte öumen lassen. Man ist nie sicher vor ihr und man weiß, ie, wo man Transportpterde und anderes verbergen soll. >e>» mir selbst gar niebt zu reden. Zweimal bin ich angerissen worden und jedesmal bat es mich eine Menge guter Mannschaften und Offiziere gekostet. Ich bin empört über ie Zeitungen, die von der Inferiorität der deutschen Sal- okrn sprechen. Glauben Sie keilt Wort davon. Ter .-irische Soldat ist in jeder Beziehung großartig. Sein >k,rt, srilic 2 iiehtigkeit, die Organisation, sowie die Ans- istnng und Alfffübrung der Truppen suchen ihresgleichen l der Welt. Tie deiltichen Soldaten siild i,inner in der .fsensive. Ich hegc die größte Bewunderimg für sie und ' geht es jedem Menschen, der sie kennt.
Ans Untzlaud.
Verluste der Russen, lieber die Verluste unserer Feinde ibt eine von dem „Be l, Lokal-Auz." wiedergegebene Älel- ung der Londoner „Times" Ausschluß, wonech die R»l!.'n ei de» letzten Siegen Hindenbnrgs 40,000 bis 50,000 'kann eingebüßt baden,
Baron Korff in Küstri». Tein „Teil. Lok Anz." wird ns Küstrin gemeldet, daß der gefangene <">,»:verneur von -Warschau, Baron Kerfs, dort cingetroffeu l.nd aus dein ort Aorndors einciiesert worden ist.
Russische Lruppentrauspertc nach Finlnud. Russische eiiungen belichten, daß der gejauste Verkehr aus den iin- ischen Bahnen Plötzlich durch TrupPeutransporte nut-r- rorhen wurde: dies stelle sich als ine Folge der Lib.iuer lottruaktion heraus:
Russische Beutezüge. Wien, 20. Nov. IW, B, Nicht- rmttich.) Bus dem 5kriegsprcssrr!>tartser wird gemeldet: sltveelliüigc Berichte aus den vcn den Russe:', besetzten Tei- n Galiziens besage», daß die Russen ganze Cisenbahnziigr , !l M. .tgegcnständen nach Rußtaud abschieü.u.
Kriegs-A",Lr'cr.
Kerche und der Kamps um Dixw.uidrn. Tic Alustw- rnrcr „Tijd" brachte einen anschmilieben Le,-scht, der das ewaltige Ringen bei Rirnpsrt und Dir,:n-ikschildert, öie auk de» Teiche» und um die Teiche gerechte» wurde, >>c man buchstävtich iin Wasser läinpfte, c-ft Mann gegen 'kann. »ie die Soldaten durch die Kälte 'und die dnrchaäh- n Kleider, die am Leibe klebten und die Bewegungen inderlen, fast erschöpft waren, uiw. Eine noch weit an- -Mtlicheir Darstellung ist jedoch, wie ein Mitarbeiter der Franff. Ztg." schreibt, von einem anderen Kriegsbericht- rstatter vorhanden und ztvar von keinem Geringeren „ls soethe. Dieter läßt nämlich in den Aolksjzencii seines Egneout" de» alten Soldeckcn Dnqck die Schleicht bei Gra-
elingen erzählen:---„und wir stritten lange hin-
ber. herüber, Mann für Mann. Pferd- gegen Pferd, Hause »it Hanse, aus dem breiten flachen Sand' an der See hin. luf einmal kam's, wie vom Hinimel herunter, non der Nüudiliig des Flusses, bavl banl immer mit Kanonen in ie Franzosen drein. Es waren Engländer, die unter reut ldmiral Mali» von olmgefähc von Dünkirrhen her vo.ä i uhren. Zwar viel lkcksen sic uns nicht- sie konnten ..ur »it den kleinsten Schissen herbei, und das nicht nah'
Reue Tageszeitung. Samstag, den 21. November 1811
nng: schaffen auch Wohl »nter »ns — Es tat doch gut! Es brach die Welschen und hob unser» Mut. Da ging's rieft rack! herüber, hinüber! Alles totgcschlagen. alles ins Wasser gesprengt, Und die Kerle ersöffe», wie sie das Wasser schmeckte»; »ud was wir Holländer waren, grad hinten drein. Uns, die wir beidlebig sind, ward erst wohl im Wasser, wie den Fröschen; nnd immer die Feind« im Fluß zusanuuengehaue», weggcschoffen wie die Enten." — Ganz so wie damals den Holländern wird nun nnsern >vake-n Deutschen ini Wasser nicht gerade zu Mute geworden sein, allein die Gleichartigkeit jener .Kampfesweise aus dem tedy zehnte» und jetzt im zwanchrsten Jahrhundert ist doch recht bemerkenswert. Und noch einst Man sieht an jenem klei- ncn Beispiel, wie unsere Großen sich keineswegs mit deni Glanz ihrer Diktion begnügten, sondern auch vorher das zu Grunde liegende Material gewissenhaft und sorgfältig studiert hatten.
Ter Fliegervseil. Mit dramatischer Lebendigkeit schildert Geheimrat Payr die erste Bekanntschaft unserer Truppen mit dieser Masse, lieber einer maschicrcnden Infanteriekolonne erscheint ein fctnblidxcr Flieger. Trotzdem man beobachstet, daß er keine Bombe abwirst. bricht plötzlich ein Manu mit d-m Auffchrei: ck^ch bi» getrosten!" zusam- men. Obwohl die ärztliche^ Untersuchung zunächst nur eine unsrbeinbare Verletzung an der liuk-"i Schn'ter a»t- wies, verblutete der Getroffene unter den Händen der Chirurgen. Tie Sektion ergab, daß der Fliegerpseil in die obere Schlüsselbeingrube eingedrungen war, daß er die linke Lunge, das Zwerchfell, die Milz, das Becke» nnd den Oberschenkel durcbbobrt heckte, um am Knie wieder an? dem Körper hinauszutreten. Der Pfeil wurde in den Beinkleidern de's Getöteten gefunden. Tie Gestalt dieses jüng- sten Projektils der Franzosen ist inzwitchen auch in der Heimat genügend bekannt geworden: Es ist ein fedmh.-ilk.-r- starkes Stück zu->e».»tzter Stahfftanoe. dessen hintere stälite vierkantig ausgeschliffen ist, so daß sich beim Falle die schwerere Spitze stets nach unten senkt. Eine Anzahl solcher Pfeile hängen in einem durchlochten Brett unter dc-n Flugzeug, von wo sie durch einen Druck de? Fußes des Fliegers gleichzeitig ausgeläst werden können- so d^ß eine gewisse Streuung und Salvemvirkung erzielt wird. Boi einer Höhe von 1500 Metern, aus der sic meist abgeworfen Vierden, erreichen sie die Erde mit einer Endgeschwindigkeit von 200 Sekimdenmetern. was der Schnelligkeit einer älteren Büch'enkugel entspricht. In Fällen, wie dem beschriebenen, ist die Wirkung tätlich gewesen, doch gehören die
Die Tragödie esiier Familie. Dieser Tage erschien bei der Geschäftsstelle einer Mandauer Bank ein nab-zn 60 Jabre alter Bauersmann, der mit dem Direktor über die Derwertnng seiner Spareinlagen verhandeln wollte. Der Mann erklärte- Einen Teil meines Vermögens ioBen die Kinder meiner vier im Kriege gefallenen Söhne erhalten. Der andere Teil soll munen beiden Tückster», der»n Männer ebenfalls auf deni Felde der Ehre gefallen ffnd, zukommen. Meine Frau endlich selbst braucht kein Geld. Denn meine Frau ist infolge der Schicksalsschläge geistesgestört worden, ich aber bin als Freiwilliaer in das Heer eingetreten mit der Bedingung, an die Front gestellt zu N>erdeu. um das- inir zugefügte Unheil zu rächen.
Unser armes Ostpreußen.
In einer süddeutschen Zeitung wurde dieser Tage ein Brief einer Effäsierin veröffentlicht, der auf Grund eingehender Berichte vom belgischen und französische» Kriegsschauplatz unser» Truppen herzlich dafür dan'te, daß ihre Tapferkeit die im Kriege unvermeidlichen Schäden bald voin heimatlichen Baden ferugehalten habe. Dieses bef-eite Aufatmen nachemplinden ist das gleiche wie die Not der ormen Ostpreußen iinifühlen. Schon von Natur arm und seit Jahrzehnten nach daran gewöhnt, einen guten Teil ihrer Jnngmannschaff an die Großstädte und Jndustrie- bezirke abzngcben. ist diele Provinz nun auch noch von herbem Kriegsleid beimgelncht Warden. Inzwischen wn--de ihr ja volle Enischädianng zugclngt. Aber auch so bleibt noch die üOcntlrTx' Mi>dtätig'eit anzurulen, um in der Zwilchenwit, d. h. bis zu der nicht im Gondnmdrehen zu erledigenden Abmessung aller Einzelschäden und der Ans- zablnna der Entschädigungen, über die augenblickliche Notlage hinwegenbelfen. H>ck doch leider in einer ganzen Ri'be von Kreiten der arößere und ärmere Teil der Be- t-"s»'r„ug nichts a's dos nackte Leben gerettet. Obendrein ist die Antwort aus die Frage, ob die Bevölkerung zu blei- len oder zu flüchten bade, ob sie noch in der Fremde ans- barren u-iisie cd > zurück'chren dürke, anscheinend nübt Vcn allen -.»ständige» Stellen immer mit sicherer Vorius- sio t citeilt Word: so daß hier lind da }>->?, an sich ich»!
grcße Tt'rcheiun-.zLer noch erweitert worden ist.
Denkbar sei anerkannt, daß sich eine ganze Reibe von Ju-ionzr» uni die Linderung der angc-ublicklicheu Not äe- inübcu. Hier nur ein Wort zugunsten der vom Bund der L»ud!v:rle einge-rich;e!e»t Hilii-auelle. Im Einverständnis mit dem Oberprä,identen will sie nicht Geld sammeln, so». ' -c» Kl-iduug, Lebensmittel »nd Saalant zur Bersüau-tg stellen. Für d»; bittere Heute lall sie dem kleinen Bauer »nt Ferkeln »nd Hühnern, mit Haus und Küchengeräten teispringc». Tal-.i kann lie sich aut die Erveäguug stützen, da!; „ch -.» Stadt und Land in manche»» Schrank alte, aüer vee gut eihaitcue warnte Kleidungsstücke vorsindcn, läe lu. e in „n .llmiißigster Liebcstätigkeit abgegcbe:, werb- a könnten. Daneben ist natürlich auch für die nächste Zu- k>-uir t e.zuiorgeu. Reben Heu und Siiob sollen deshalb 'fff die Frühjahr-Bestellung namentlich Saatgetreide (mög- I-s-! r»'-- -aal) i» großen Muffen brschafst werden. Er-
________ Se'te 2
sreulicherweisc ist die Hilfsstelle des Bundes schon seit Wochen ein Mittelpunkt der Liebestätigkeit geworden, der pon Geber» und Hilfsbedürftigen lebhaft in Anspruch k-enoniinen wird. Tie gejchädigten Ostpreußen erbitten hier nicht nur Naturallieserungen für Menlckien, Vieh, zur Bodenkultur usw., soudek» verlangen auch Raterteiluna auf dem weiten landwirtschaftliche» Gebiete, wünschen Sachver- ständige, Deanite, Hilfsarbeiter usw. Tainit wirkt das von c-er Bundesorganisation in langer, zäher Arbeit geweckte und gestärkte Zujammengehörigkeitsgetühl zwischen Groß- >,nd Kleingrundbesitz, zwilchen Ost- und Westelbien, zwi- sckzcn Getreidcbauer und Viehzüchter, zwisck»en städtischem und ländlichem Mittelstand wohltätig nach. Aus allen Provinzen und Landesteilen, auch aus dem cntierntesten Süden und Westen haben BuudeSmitglieder und sonstige hilssbereite Mittelstandssreunde in riihmlicher Opferwillig- kcit ihr Scherflein für die anten Ostpreußen aiegeineldet. So haben auf der Generalverianimlung einer weftpreußi- scheu Zuckerfabrik 12 Herren 52 Waggonladnngen Stroh gespendet, der Bezirk Minden in Westfalen snitcie 1400 Ferkel, eine andere Hanptgruppe dort eine Ladiiiig Hühner, die „Fahnengruppe" aus der Julei Febniari-. schenkte 28 Waggons Futter und Streustroh nnd die kleinen Baiiern des Wesierwaldcs und der Eiiel, die aus den Gebirgswegen ihrer Heimat Sainmelladungen Heu nur mit Ochsengespannen transportieren können, haben an Opferwilligkeit geradezu gewettcisert; liier sammeln die BundeSsrauci, de- ren Männer im Felde stehen, Kleidungsstücke, Betten und Lebensmittel, dort meldet der Pfarrer oder Lehrer eines armen Törschens freudig den Eriolg seiner charitativ-n Tätigkeit an. Aber noch immer ist das Heer der Hilssbe- dürftigen unendlich größer als die Zahl der Geber.
Die ersten Sendungen sind bereits im weiten Notstandsgebiet angekommen und werden dort von besonderen Hilfsousschüssen verteilt, in denen neben den Vertrauensmännern des Bundes Vertreter der Ortsbehörden und der Landwirisehastskammcr Mitwirken. Diese Organisation bietet die Gewähr, daß die Gaben, an wirklich Hilisbedürs- tigc gelange». Aber das Größere bleibt erst noch zu tun, um das bange Los der armen Ostpreußen z» mildern und eine Menge Vich vor Untergang oder Verichleuderung zu bewahren. Vtan inuß die Geschädigten selbst sprechen hören, um das Rieienelend absckiätzen zu können. Da schreibt ein Amtsvorsteber aus dem Kreise Ncidcnburg: „Zwei Drittel meines Amtsbezirks sind abgebrannt. Die stehengebliebenen Wirtickzaffen sind ihrer Habe völlig beraubt. Es kehlt alles, die Not ist unbeschreiblich." Ein Freigutsbesitzer im Kreise Insterburg meldet: „Ich verlor die ganze Ernte. 91 Stück Vieh, darunter 84 Milch'llbe. sämtliche Kleider und viel totes Inventar." „Erbarmen Sie sich meinerI" — ruft ein kleiner Besitzer aus dem Kreise Osterode — „meine Familie nnd ich haben nichts anzu- ziehen, mein Haus und mein ganzer Besitz sind verbrannt." Elend und imnier wieder Elend und vabei doch oft die rührende Bescheidenheit, mit der ein Landwirt, der in biiitrr- ster Erfüllung des alte» Philosowhenwortes „all das Seine mit sich trägt", nichts als ein Ferkel und einen Stamni Hübner erbittet. Erschütternd die Klagen kleiner Handwerker, denen alle Vorräte davongcichleppt worden lind, tränenweckend die Berichte von Bauern, die sich ini Fleiße von Jahrzehnte» und in darbender Sparianikeit vom Landarbeiter zu eigenem Besitz emporarbeiteten und jetzt von Vorn anzufangen haben. Wer möchte solckter Not sein -Herz verschließen? Tie HilsSstelle des Bundes der Landwirte lBcrlin SW., Teffaurr Str. 26) erbittet herzlich die Anmel- ung weiterer Opfer der Barmherzigkeit. Tie Liebesgaben müßten in den einzelnen Dörfern und Städten je nach Vereinbarung vom Vertrauensmann des Bundes. r>e>»! Orlsvorsleher, Psarrer oder Lehrer gesainmelt und von ibm bei der BundeShilfsstelle angemeldet werden. Diese übersendet dem angegebenen Vertrauensmann ben Frachtbrief und die Liefenmgen gehen sür Waggonladnngen wie siir Stückgut brachlfrei an die erwähnten Hilfsausschüsse in Ostpreußen ab.
(övtt wecke niildtätige Herzen »nd segne jeden Gebet!
Notes Lrrenr.
Im Anschluß an die verschledene« Hinwelle der obersten Hecrcsleitemg „Die Versendung von Wcihnachtsgoben o» unsere Truppen" betreffend, möchten wir, um Irrtum z-, vermeide», solgende» zu unserem Artikel der »origen Woche bemerken:
Die Beichlüffe der Vereine »om „Roten Kreuz" erf-idren durch die kriegsministeriellen Bestimmungen, welche In den lehren Tagen in allen Zeitungen »ekunnt »egebr» »nrden, wesentliche Veränderungen.
Die oberste Heeresleitung geht dabei von de» sehr richtt» aen Kedanken au», allen, die Angehörige draußen im Felde haben, Eelegenheit zu bieten, ihren Lieben ein Weihnacht»- pakct zukommen zu laffen. Es werden daher für die Zen vom 2:?. November b Kilo-Pukete durch »!e Post gugelnsten und kann also Jedermann seine« Liebe« in der ongegebe- nen Zeit ei» Wrihnachtsgalct durch die Post sende». Wir ma- >bra nochmal» daraus aufnierklam. bah ei» sichere» Anlommen nur »röglich ist, wenn die Adresse nicht «ur g»»«u IRegi- ment, Kompagnie, Division und Armeekor»») angegeben, son. der» auch deutlich und gut leserlich geschrieben ist. Die I (Geschäftsstelle vom Roten Kreuz. Haagstroße 18, (Geschäfts» stunden von lv -12 und 3— 5 Uhr) ist gerne bereit, allen, di« nicht selbst in der Lage sind, die» richtig und ordnungsmäßig aurzufiihren, Heini Schreiben der Abreffen behilflich zu lein. Die oberste Heeresleitung will aber auch, daß allen unseren Tapfere», denen eine treusorgende Hand kein Weihnochtogaker senden kann, eine Weihnachtssreude bereitet werben soll; anch sie so!!«» wissen, daß es in der Heimat b»^b»re Herze« gibt, die ihrer am schönsten aller Koste in Liebe gebenken. Sie bat


