Rr. 272
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Rene Tageszeitung. Donnerstag, den iS. Ronembrr 1M14,
Er irar jo lieb und gut. Er starb zu iriif»,
Wer ihn f.etnmii hat.
Der vergißt ihn ! ie.
Am '2'-. August starb den Heldentod fürs Vaterland unser guter Neffe
mm Äiinri mii; Heister
Einj. Irclw. Unteroffizier im Znf.-Regt. Sir. 116, 12. Komo.
vcn Hain türiindau.
Hain-löriirrÄau. den 18. Rov. 1914.
3iü Nülilkll k?c IriilkNldkil Siiitt^ücbeiikii:
Faniilic Heinrich Heister II.
Familie Christian Wolf.
Familie Zoh. Heifrich.
U
Gnierverpachntttg.
Bkontag, den 2Z. d. Mts. sollen nachoerzeichnete Grundstücke s anderweit aus !> Jahre verpachtet werden und zwar:
ttrvrmittags um >t> Uhr die Grundstücke der Eemarkung! Friedberg im Saale übe: den städtischen PferLesiällen sE.n i gang vo» der Haagstrahe).
Flur II.» 9>r. 1b— 3252 qm. am Ringgraben die sog. Koppe! werde in 5 Abteilungen.
st
IV.
V. IV. IV.
Vlu.
II.
II.
II.
VI. VI. II.
Rr. 1 3 241 „ lo3 .. 1>
a*1480qm) ber und Schlazweg.
= 3.0 qm. Weg hinter der Blindenanstalt. — 1825 qm, 'Wiese INI Usaseldchen.
104 — -4 t qm, Acker am Psafscndrunaen.
, 205 20 80 qm. Wie e die Sauerwerdein8Ab!eiIungen
„ 1 — li:i qm, Erabland hinter dem Friedhof.
, 150 --- 1820 qm, turabearten im Ro enthal.
, 103 — 2181 qm, Wiese der Königestahl.
’ ^165) strii, Grabtand vor dem Mainzertor.
Uaneliesler-
Illil-Hif!
Einladung
Sks MS&iltiiingfrfifins
ui dem t rritag, den £0. Sion., abentr 8 r Uhr im 6ae T> dcs Hotel Trapp stattfind den
Vortrag
des Herrn Dr. Pohlmever
aus Berlin:
„Der Krieg 1914, wie er entirandei und was wir oo» ihm erwarien."
Eintritt frei sur jedermann
M(tfUit!i!ad)Hii!t.
Cs wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, dag dis städtische Briickenwage bis auf weiteres von 12 bis 2 Uhr mitiags geschlossen ist. Friedber.z, 14. Rov. 1914. Der Bürgermeister
Stahl. _
Fräulein
Nichtig in Haushalt ». Krankenpflege mchr Stellung. Off. »nt. I. £827 au d. Erp. .\ A. Tages t'.
35. — 1217 qm, (örn'jjarlon im Rascnthal.
Nachmittags 4 Uhr die Grundstüae in der tsemarlung des Stadtteils Faueioach im Stadthau,s da elvjt. i.lur XXt.I. Rr. 131 — 169 qm, Aacc am Friedhof in 4 Abteil | „ XVI. Rr. 391 — 9730 qm, Erabla nd über der Wehrbach iRon- döl) in 8 Abteilungen.
„ XVI. Rr. 391, Ber chieoene Pffanzstückc aus der Bleiche.
Fricdberg, den 14. November 1914.
Der Bürgermeister
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©tto Appel, Wölfersheim.
Betanutmachung.
Es ist vielfach angeregt worden, Feldpostbriefe mit Wareninhalt, die von den Truppenteilen nicht ausgehsti- digt werde» könricn, weil die Empfänger abkommundiert verwundet, vermißt oder tot sind, nicht an den Aufgabeort zur Rückgabe au den Absender zurückznscnden. sondern den Truppenteile» zur beliebigen Verwcndnng zu überlassen. Ohne ausdrücklichen Wunsch des Absenders ist dies nicht möglich. Wenn der Absender aber durch einen ans der Sendung — sei es handschriftlich oder durch gedruckten Riftcl anznbringcnden Vermerk — etwa folgenden Inhalts:
„Wenn iiiibrstcllbar. zur Vkrsügiing dcs Truppcntcils"
zum Ausdruck bringt, daß er die Preisgabe wünscht, io werden die Postvcrwaltnng und die Truppenteile diesem Wunsche entsprechen. Unbestellbare Sendungen, die einen selchen Vclnierk nicht tragen, werden nach wie vor an den Absender zuriickgelcitet werden.
K r a c t k c.
Kekannlrrrachrmg.
Feldpostbriefe nach dem Feldheer ini Gewicht über 250 Kr. bis 500 Ki. find für die Zeit voni 15. bis einschließlich 21. November von neuem zugelassen. Die Kcbühr beträgt
20 Pfg.
Tic Vorichristen über die Verpackung sind während der ersten Zulnssiingszeit leider vielfach nicht gehörig beachtet worden. Infolgedessen sind zahlreiche Päckchen mit Warcninhalt schon bei den Postsnmmclstellcu beschädigt und mit teilweise verdorbenem Inhalt angekomnien. Um der Wiederkehr solcher Erscheinungen vorziibcugen, wird nochmals dringend empfohlen, zur Verpackung mir sehr starke Pappkartons, festes Packvavier nder dauerhafte Lein-
ivand zu verwenden. Für die Wahl des Verpackungsstoffe» ist die Natur des Inhalts maßgebend', zerbrechliche Gegenstände sind ausschließlich in starken Kartons nach vorheriger Umhüllung mit Papier oder Leinwand ;,;t verpacken. Die Päckchen, akkch die mit Klanimerverlching verfehcncn, müssen allgemein mit dauerhaftem Bindfaden fest nm- iihnürt werden, bei Sendniigru von größerer Ausdehnung in meltt'fachkr Kreuzung.
Tie Rusichristeu sind ans die Sendungen »iederzu- schreiben oder unbedingt haltbar aus ihnen zu befestigen und müssen deutlich und richtig sein.
Aus die Versendung kleiner Bekleidungsstücke und Ge- braiichsgegenstände braucht sich der Päckchenverkehr nicht zu beschränken. Es sind auch Lebens- und Geiuißmittel zulässig, aber nur soweit, als sie sich zur Beförderung mit der Feldpost eignen. Ausgeschlossen sind leicht verderbliche Waren, wie frisches Obst, Butter, Fett, frische Wurst; ferner feuergefährliche Gegenstände, wie Patronen, Streichhölzer und Taschenfener,zeuge mit Benzinfüllung. Päckchen mit Flüssigkeit sind nur zugelasseil, wenn die Flüssigkeit in einem starken, sicher verschlossenen Behälter enthalten und dieser in einem durchlochten Holzblock oder in einer Hülle aus starker Pappe fest verpackt ist, sowie sämtliche Iwi- scheiiräume mit Baumwolle, Sägclpänen oder einem schwammigen Stoffe so angefüllt sind, daß beiin Schrdhast- wcrdcii des Behälters die Flüssigkeit ausgesaugt wird.
Sendungen, die de» vorstehenden Bedingungen nicht entsprechen, werden von de» Postanstalten unweigerlich znrückgewiese».
K ra «tke.
Weihnachtsüttte!
Das Rescrve-Ncgimeiit Nr. 222 hat, da es als Kriegs- bildung einen dauernden heimatlichen Standort nicht bc- sitzt, bisher keinerlei Liebesgaben erhalten. Uni nun den Tapferen ini Felde, die mit Begeisterung zum Kamps für uns hinauszogen, eine Wcihnachtssrelide zu bereiten, bitte ich, als Frau des Regimenlskoiiimniideurs, recht herzlich um Gaben. Willkommen sind:
Warmes Unterzeug, Strümpfe, Handschuhe, Taschen- tücher, Cigarren, Cigaretten, kurz? Pseiscbe» und Ta- bak, Bücher, Zeitungen, Seise, Kerzen, Fette zu Haut- behaiidluttg i» Tuben, Lössel, Taschenmesser, elektr. Taschenlampe» mit Rcservebatterie, Tee, Dauerwurst, Hpeck, Schokolade, Keks, Zucker und Salz.
Es wird gebeten die Gaben, gut verpackt, bis spätestens zum 20. November ds. Is. im hiesigen Stadthaus, Zimmer Nr. 4 gefälligst abgeben zu wollen, wo für die Weiterbeförderung Sorge getragen wird.
_ Fi'nu U o t e Itott.
Amtliche Notierung der Frankfurter s>iel>- marktpreile vom 16 . Novemder.
Zum Berlau, «snven. 1765 Rinder, oarnmer 397 Och «n, 44 Butten. 1324 Färsen und Kühe, 269 Kaloer,114 Schale. 2211 -chweine.
Preis, für 1 Zentner
I. Niader;
A. Ochsen:
,> 1. nottftench. ausaemästete höchsten Echlachtwerts, 4—7 Jahre alt 2. Die noch nicht gezogen haben sungeiochle) .......
dl tunae, ftenchtde nicht ousgemastele und allere ausqemattete . , , . r) mnnro oenöhiie lange, gut »enahrte altere L Bullen:
,) oollilenanae. ausgemöftete höchsten
Sttlachlwerts........
hl v OcrnrMe 'Itnaere.....
c) mnsio »enöbne. lunge und gut aenährt« alter«
O. Forten und Kühe: i) volltleiichtge. ausaemattet« Fället!
höchsten Lchlachtivens . , , , . d> vollttenchfge, ausaemästete Kühe hochüen Scktackimeris dis zu 7 %
c) 1. wenig gut entwickelte Färse»
2. altere ausgemägete Kühe . .
61 mötzio aenodrie Kuv« «nd Färsen es aerina aenüdrt« Kühe und Färsen t). tüering genadrre« Jvnavieh lZresser)
II. «aldn:
,) Dovpcllenbei teinue Mast
d) retnste Maittälber.....
cl mutiere Mail- and beste rvavatölher 6s geringere Mast- und gute Sauglätber al qerffigrre Laualälder , « , , .
III Schal«!
,s Wcwcmastschaje: ......
b) inn..ianiinti und Masthammel .
c) geringere Masthammei und Schafe 6l moina acnahrl« Hammel a. Schuir
lMerzschaiel
IV. Fetthh»«!«:
,s Fettschweln« Uder 3 Zrr. Lebnrdr«- ldicht
dl vouttetschrge Schweine öder 2hi Ztr.
Eedendnewrcht ..... .
cl votUterlchiae Schweine Uber 2 Ztr. Nedendgeimchl ...... .
d) oollileitchfge Schweine bis zu 2 Ztr Lebendgewicht
cl flertchrne Schwein« ......
f) Sauen ...... , , , ,
ecoeno,
gewicht
.*
Schlacht,
qenti ht
.«
52-56
95—98
45-50
80-90
45-47
50-82
42—44
75—78
—
—
47-50
84-9*
43-46
80-83
3i—«4
'«5—h5
36-42
67-78
30—L5
60—70
23-28
52-64
—
—
46-50
78-85
42—45
71-76
40
88
57-69
72-74
56-57
70-72
,57—50
72-71
57-59
72-74
—
—
Martteertaui: On allen Biebgettuagen schleppender Ee- schüstsciang: lleocrstnnd namcn.lich der Weidennderu u. Schweinen,


