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Seit» 3.

KklNk Kr'jWÜiiMling in PoNnaal.

DieB Z. am Mittag" erfahrt aus einem PrivLlbri-f aus Portugal vom 23. Oktober folgendes:

Mi» der angeblichen Mobilisierung poktugiefifcher Truppen zwecks Hilfeleistung für England haben die auswärtigen Zei­tungen Unfug getrieben. Asterdings sollte gestern der Kongreß zusammenlreten, um die Mobilisterung zu beschließen: die Re­gierung hat aber die Einberufung aus unbestimmte Zeit ver­schoben. Im Balte herrscht nur geringe Begeisterung über dir beabstchtigien Truppenfendungen nach Franlrcich. In der Pro­vinz sind dienstpflichtige junge Leute über die Grenze geflohen Die Oilizier« haben sich offen gegen ein« Mobilmachung er­klärt. Eie sagen, solange die jungen Engländer im Lande Fußball und Tennis spielen, hätten die Portugiesen keine Ber- onlaffung, ihre Sohne als Kanonenfutter ins Ausland zu len­de», Di« gemäßigte Porlci ist der Ansicht, daß der Berirop mit England, wenn wirklich ein solcher besieht, nie so zu ver­stehen ist. daß die Portugiesen Truppen nach Frankreich zu len­den häite». An diese Möglichkeit wurde nie gedacht. Die Al­lianz bezieh« sich hauplsächlrch auf eine etwaige Hilfeleistung in den Kolonien. Wenn auch die Kriegshetzer, die die Regie­rung als Feiglinge und Verräter bezeichnen, die Mob!li>a:,on durchsetzen sollten, so würden die Truppen doch erst in drei Mo. naten marschbereit sein, da die feldgrauen Un'formen »och nicht hcrgestcllt sind und auch ein Mrrnitionspark Ichl». Die Regierung hat augenblicklich andere Schmerzen. Sie besürchlcl einen Arbeitcrausstand wegen Mangels an Beschäiligung. Cs herrscht glotze Teuerung. Alles ist um 20 25 Prozent im Preise gestiegen. Die große Mehrzahl der deutschen Militär- dicnstpslichtigen ist hier geblieben. Die Rcgireung bat aus An­fragen großer deutscher Exportfirmen Mitteilen loen. daß leibst im Falle der Mobilisation die Deutschen nicht ousaen-rcien werden, da der Konflikt nicht auf wirtschaftliches Gebiet über­tragen werden soll. Bis jetzt sind die Deutschen wenig belästigt worden.

Eine Enzyklika zum Kr'req.

Rom. ist. Nov. lW. B. Nichtamtlich). Der Papst rich­tete an die Bischöfe der katholischen Welt eine Enzgklika. in der es heißt: Der Papst war, als cr auf den Stuhl von St. Peter stieg, schmerzlich betroffen über die bedauernswerte Lage, in der sich gegenwärtig die bürgerliche Gesellschaft befindet, aber freudig berührt von dem erfreulichen Zustand, in dem ihm sein Vorgänger die Kirche übergab. Die Enznklika be­gründet ausführlich diese beiden Eindrücke und spielt hinsichtlich des ersten auf de» schrecklichen Krieg der Geister an, wofür sie vier Hauptgründe findet: 1) Mangel an gegenseitiger aufrich­tiger Liebe unter den Menschen: 2) Verachtung der Autorität: S) Ungerechtigkeit in den Beziehungen zwischen den verschiede­nen bürgerlichen Klassen und 4) die materiellen Güter, welch« das einzige Ziel der menschlichen Tätigkeit geworden feien - Rach einer Prüfung der günstigen Lage der Kirche und de» weiten Gebietes, welches ihrer Tätigkeit noch offen steht, schließt der Papst mit dem heißen Fricdcnswunsch: Frieden jür die Rationen welche in ihm unschätzbare Güter finden würden, Frieden für die Kirche, welch« in ihm die ihr notwen­dige Freiheit finden werde, sowie die Beendigung des anor­malen Zustandes, in dem sich heute der Stellvertreter Ehriftt befindet und gegen den der Papst in Ersüllung seiner heiligen Pilichten die Proteste seiner Vorgänger wiederholt. Zu diesem Zwecke empfehle er. zu Gott um Frieden zu beten unter Ver­mittlung der heiligsten Jungfrau.

Deutsche Ncservetrnppen.

Mir lesen in de»ZüricherNeuesten Nachrichten":

Berlin, 13. Nov. I» den letzten Tagen sind amtliche Erhebungen in Berlin über die Zahl der deutschen Reierve- iruppen zum Abschluß gelangt. Die Präsenzstärke des deut- chen Heeres beträgt 800.000 Mann einschließlich Offizieren und Unteroffizieren. Jahre und Jahrzehnte lang sind jährlich über IM 000 Militärtaugliche zum Dienst mit der Waise nicht aus- gehoben worden. Daraus erklärt sich, daß Deutschland heute über ungefähr 2 Millionen Kriegsfreiwillige verfügt, das sind lauter militärtaugliche Leute, dir deshalb nicht ausgchoben worden sind, weil die im Gesetz festgesetzte Präsenzzifser er­reicht war. Heute hat Deutschland zirka 4K Millionen Män­ner unter Waffen stehen. Die non England verbreitete Be­hauptung, daß sich darunter zahlreiche Leute zwischen 50 und 00 Jahren befinden, ist vollkommen unzutreffend. Es handelt sich nur um eine verschwindende Zahl Kriegsfreiwilliger in diesem Alter. Die deutsche Prelle hat nahezu jeden einzelnen Fall in dem solche Leute übetz <5 Jahren sich meldeten, ver­zeichnet. Eine ziemlich genaue Schätzung ergibt, daß die Zahl dieser Kriegsfreiwilligen nicht 5000 erreicht. In den letzten Wochen haben nun genaue Ermittelungen darüber stattgefun den. wieviel wehrfähige Männer, d. h. Leut« zwischen 18 und 45 Jahren noch in Deutschland als Reservetruopen zur Ver­fügung stehen. Diese haben das Resultat ergeben, daß Deutsch­land in der Lage ist. noch 6 Millionen Soldaten ins Feld z» schicken, ohne daß Jünglinge unter 18 Jahren und Männer über 45 Jahren cingczogen werden. Angehörige neu­tralen Staaten, die nach Deutschland komme», sind daher auch ganz überrascht, in allen Städtrn dies« gewaltige Zahl von Soldaten zu sehe», die man überall erblickt.

Ein Wollzng.

Berlin, 14. Nov. (Nichtamtlich). Der Kriegsausschuß für warme Unterkleidung hat auch in der abgelausenen Woche seinem Programm enisprcchcnd je einen Wollzng sowohl nach dem Westen als auch nach dem Osten zur Beförderung ge­bracht. Ein erheblicher Teil der diesmaligen Senduugcn stammt aus dem Königreich Sachse» und konnte seiner BZtim- mun, rasch zugeführi werden. Jn.zwischen haben sich die Au spräche nach Versorgung der In den Schützengräben liegenden Truppen mit Wollsachen außerorbentlich erweitert. Der Kriegs- ausschuß hat bereits mehr als 1000 000 Marl zur Befchaiiung solcher Decken aufgewandl und di« Truppen werden mit änßer jte, Dankbarkeit und dem Gefühl großer Erleichterung dtefe

N«»e Tageszeit»»,. L»un«r,ta^ »«n 19. November 1914

Spenden empfangen, di, eine neu« Bürgschaft für die Aufrecht erhaltung der übrigen, vorzüglichen Gesundheitszustandes un- serer wackere» Krieger im Felde gewähren. Es ist nuninetzr Ausgabe de- Kriegs-u-fchusies für di- Beschaffung weircrcr Mittel zu sorgen, wodurch «ine Uvlerbrcchung der bisherige» Lirbcsiatiakeit verhindert und nach Möglichkeit sicher gesellt wird in der plonmüßigen Versorgung der einzelnen Trupoei- teile mit dem über die vorschristsn-äßigen Ausrüstungegeoen stände hinansrcichenden Költcschutz sortzusohren. Di« Einsicht der Nolwcndsgkei« solcher vvrsorgenden Tätigkeit ergreif, i , met weitere Kreise. So hoben sich z, R. sämtliche Fachoerbände der Großherzoglich Hessischen Eifenb-ibngcineinlchaft und der Reichscisenbah» mit fast 000 000 Mitglieder» augeschiossen. Dieses Beispiel bedarf dringend der Nachahmung durch anoei» Verbände und Prioatper'oncn. Es ergeh« deshalb hierdurch die Bitte an die große Ocflcntlichkeit, vor ollem Ecldbeiträoc an das Bankhaus Mcndelsohn ». Go. in Berlin. Jägcrstraße für den Kriegsausschuß für warme Unierlleidung daldmög- lichst einsenden zu wollen.

Kriegs-^gerei.

Das Kriegsgefangenenlager bei Limburg bas noch Diet­kirchen hin am rechten Lahnufcr errichtet ist und 10 000 kriexs. gesungene Franzosen, Rusicn und Engländer sollen soll, ueht seiner Vollendung entgegen. Am ?! R-"-e-ber werden die umfangreichen Arbeiten, die etwa sieben Wachen beanspruchten, unter Berwendung von bereits vom Trupvcnübungsplatz Darmstadt eingctroffcnen Gclanaenen fcrtigoestellt werden Das eigentliche Gefangenenlager besteh, aus 8g Baraeke», Io daß jede Baracke zur Ausnahme von 145 Gelangen» berechne» >si Dicies ausgedehnte B-rackenla-cr wird noch vergrößert durch eine große Anzahl Wirtfchaftsdaracken, Geräteschuppen. Borratsbaracken usw., zu denen weiter noch Baracken für die Wachmannschaften sowie für die Verwaltung des Lagers kam. men. Dieses ganze Lager ist non einem zwei Meter hohen Bretterzaun umgeben, der von doppeltem Ctoebeldroht gekrönt ist. Aut einem anschließenden ober abgesonderten Terrain sind 8 Baracken für etwa 800 verwundete und kranke Kriegsocfa»- gene errichtet. Auch hier kommen noch verschsedene Wirt- schaftsabracken, Wachbaracken. Woschknchbaracken. vor allem ober Absonderungsbaracken hinzu, welch' letzlere kür den eoeniuelicn Ausbruch von Epidemien norgelchen find Auch dieses Lazarett- lager. das weiter eine größere Lrichcnballe ausweif». ist mit ei­nem zwei Meier hohen Breiterznun und Stacheldroht umgeben. Für die Stadt Limburg wurde sodann noch, um sür all- Fälle vorgesehen zu sein, eine weitere Leichenhalle errichtet. Der Ausbruch von Epidemien dürfte Io gut wie ausgcschlollrn sein, denn die ganzen Anlagen sind bis ins kleinste an ein gefchtffe- nes Kanalnetz angeschlosien. Die Belcuchiung geschieht in allen Gebäuden durch elektrisches Licht. Für die Wallerversorgung ist ein besonderer Wasicrturm errichtet worden. Die Einrich- tunq der Barocken, besonders ist k neu des Lozarettbarocken- lagcrs, entspricht den modernsten Anforderungen der Hnaiene.

Wovon man in einem Lazarett geheilt «erde, k»»n, M ü »- 4(n, 16. Nov. Aus einem deutschen Etappenlazarett an der französisch belgischen Grenze erhält dieMünchener Post" einen Brief eines leitenden Arztes, aus dem sie folgende Stellen wie- dcrgibt:Es sing außer unserem noch drei französische Hospi­täler hier mit Deullchcn belegt- Dort wirken franzöä'he Acrzlc mit freiwilligen Pflegerinnen- (Damen aus der Bür- gkifchofti und je ein deutscher Unterarzt- Dies« französischen Acrzte benehmen sich ausgezeichnet- Unsere Verwundeten sind des Lobes voll über die gut« und freundliche Behandlung Ein Ncdokleur desPetit Parificn" ist als Verwundeter in . . - - Er besuchte seine Kameraden und war äußerst befriedigt über ihre Behandlung. Er erklärte, er sei von seiner Schwärmerei für England gründlich geheilt und werde daraus auch kein Hehl machen, sobald cr wieder Gelegenheit dazu habe. lieber hanpt ist die Bevölkerung seit den letzten Tonen sehr schlecht aui England zu Iprechen. Wir batten die Sache nie angcsqu ge», wenn uns die Engländer nicht alles versprochen hält.'», das sagen die Leute hier allgemein"

Uom ^rlde der ikhre.

Aufzeichnung. Dem Kanonier vom Artillerie Regt. Nr. 6! Pb. JHI n»s Ober-Wöllstadt ist die hessische Tapfer- leilsmedaille verliehe» worden.

Ans der Heimat.

* Frretberg. 19. Nov. Die Einberufung des gezo­genen ungedienten Landsturnis soll noch im Lause bieses Monats erfolgen »»d die cingczegcnen Mannschastcn aus hiesiger Gegend werde» zum Teil dem hiesigen Landsturm- Bataillon zugeteilt.

" Friedberg, 18. Nov. Tie Angehörigen von Soldat»» des Reserve-Jiifonlerie Rrgimente Nr. 221 werden zu einer Ziisommcnknnst am Freitag, de» 20. ds Mts., abends 8 Ubr in die PH Steinhänßer'sche Wirtichrst > c- laden, um den Versand von Liebesgaben, Weihnachts- Paketen nfw. für dieses neue Regiment, in dem sich sehr viele Soldaten aus Friedberg und drr Umgegend besinden, zu organisieren.

Fricdbcrg, 18. Nov. Nachdem gestern Nacht der erste Frost gekommen ist setzte er auch beute Nacht ein. Die litzlen Blumen, die noch in den Gärten blUbten, sind nun­mehr dahingegangeu und der Winter tritt in seine Röchle. Für uns muß der Tcmpcraturwechjel eine Mahnung sein, doppelt und dreifach unserer Truppen draußen in, Feld zp gedenken, die jetzt die warmen Wollsackü'» notwendiger

denn zuvor gebrauchen. - . , . , . .

» Friedberg, 10. Ro» «roßherzogs Geburtstagsfeier. Dem Ernst der Zeit entsprechend soll in diesem Jahre davon abge­sehen weiden, da, Allerböchste Geburtsfeft Seiner Köuigliche» Hoheit des Großherzogs »"ich Festeste». Kommers u. 0 ,»

f-lera. Festliche Veranftaltnngen ernster Art find nicht »» de- anstonden. In Friedberg wird demgemäß der Tag lediglich

durch einen Festgottesdienft der verschiedenen Konfessionen ge­feiert werden.

* r. Wärme-Oeschen. Damit unsere Soldaten in der fetzt

eingesetzten kalien und nahen Winterszeit nicht frieren, hat man spezielle Ocschen lonitrviert. die mit Kohlen geheizt wer­den, die man bequem in der Wassenrocktasch« »ragen kann und

di« auch lehr gute Dienste als Hand und Leibwärmer lu». Jede M:>! er kann ihrem Sohn kein willtommeneres Geschenk als ein Wärw.Ocfchc» mochen. Diese Oeschcn sind bei der ,z.rma David Groedel Söhne , hier. Kailerstraße 13, zu b-brn und werden aus Wunsch solche nach direkt von dieser ins Feld geschickt. Auch ist der Preis ein sehr niederer und kann krsotzkobke stets »achgelicscrt werde».

* Abgabe r-n -osrangierten Militäiplerde». Samstag,

den 21. d M vormittags 10 Ubr werden in der neuen Dra gonerkascrne in Mainz etwa 15 20 ausrnngierte Militär pserdc durch die Londwirischaslskammer an bclsiiche Landwirte rerstciger». Zur Bersteigerung werde» nur Landwirte zu.elai- ien, die sich verpsiichlen die Pserdc in ihrem Betriebe zu ver­wenden sind sie wahrend des Krieges nicht zu verlausen. Die Bersteigerung ersoigl gegen Barzahlung. Gleichzeitig wird da- rau: ausmerksam gemacht, daß das Pserdedepot Saargeu-ind Montag, den 30. November, vormittags l0 Ilbt In Saargcinünd ebenialls zirka 90 ausraiigieitc Militärpierdc versteigert. Be­scheinigung wegen Zulassung zu der Bersteigerung in Soarge- »nünd erteilt die Landwirtsachitslamnicr Darmstadt sür die Landwirt- des Eroßherzagtumg aus Anfoldern. Die Gesuche um Erteilung dieser Bescheinigung müsieu von der Bürgermei­sterei des Antragsstcllers Mit den, Vermerk versehen sein, daß Ges-ichstcller Landwirt ist und die Pserdc für seinen eigenen Bedors benötigt -

* Gießen, 18. Nan. An Offiziere, klnteroffsziere und Mannfchasteil de» Landwehr Jnfanteiie-Regimcnts Nr. 116. das sich aus Landwehrmännern der sämtlichen Provinzen des Eroßherzogtum Hesien zusi.nimensetzt, wurde» für ihr mutiges und lapseres Verhallen während der letzten Kämpse in No,d frankreich 101 Eiierne Kreuze und 14 Eroßhcrzoglich Hessische Tapferkcitsmedaitlen verliehen.,

.Hesien.Nassau.

» Wiesbaden, 19, Nov. Der -nr Fahne elnberufene N'ch. Bcsicr verstarb aus dem Transport nach dem städtische» Kran kenhaus. Bester war oon einem Schlagansall betroffen wor­den, siel nieder, zog sich dabei Kopfverletzungen z», die seinen Tod zur Folge hatten.

* Wiesbaden. 19. Nov. Die für Haiger vorgesehene Ge ncraloersommlung des Vereins »asiauischer Land- »ild Forst­wirte, die wegen Kriegsausbruch ausgehoben wurde, soll nun­mehr doch slattsinde». Zeit ist noch nicht bestimmt, als Ort der Tagung wird Wiesbaden gewählt werden. Eine Tierschau soll nicht stattfinden.

* Oberlahnstei». 18. Nov- Die Milch hat hier eine» Auf­schlag von vier Psennig sür das Liter erfahren. Sie lostet von mm an 24 Psennig stakt wie bisher 20 Psennig.

* Limburg e. d- L., 18 Nov Im nahen Isi-stlirchen ver­starb ein in ganz Nassau dckannicr laiholiicher Geig,scher der Dekan Ohler, im 74. Lebensjahre. Der Verstorbene, der ou» Hallgarten im Rheingau gebürtig ist. hätte am 27. Dezember d. I. fein goldenes Pricsterjubiläum begehe» können.

Starkeiiburg.

* Darinjiadt, 18. Nov. I» eine schwere Lage ist durch den Krieg auch die Elisabeth-Duncanjchiile, resp. deren Leiter Direktor Merz und die eigentliche Inhaberin Elisa­beth Dnncan gekommen. Gegen Merz, der sich angeblich in Nenyork oufhalt und gegen Eiisabeth Duncan, hat die Firma August Pviich in Leipzig eine Wechjeiklage über Dreitausend Mark durch einen hiesigen Rechtsanwalt ein­reiche:, lasten.

* Darmstadt, 18» Nov. Nohe Patrone haben a» den auf dem Paradeplatz anfgcstcUIen französischen Geschützen die Linsen fNadstistenj und Röhrscheidcn entwendet. Es ist sehr bedauer­lich daß das Berlrauen, das die Militärbehörde durch die nn- bcwachtc Ausstellung der Geschütze der Bevölkerung, der Doik»- stimmung Rechnung tragend, cntgegeiibringt, so schlecht belohnt wird.

And Rbeinbelle».

* Mainz, 17 Nov. Von Beamten »nd Arbeitern der Kö­niglich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahnver- walinng sind bis zum 1. November d. I, 128 aus dein Felbe der Ehre gesallen. Für tapsere Taten sind ausgezeichnet mor­den mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasie 170 B«omien und Arbeiter

Kirchliche An--!oen.

Gottesdienst in de« Stadtkirche.

Freitag, den 20. Raven,der, abend» 814 Uhr: Kriegsbitt, andacht. Herr Pfarrer Ritter.

Fronkturier Wetterbericht

Voraussage: Bedeckt, zeitweise Schnee, späte» Negenxsue,

mild, südwestliche Winde.

Veronlworllich sür den politischen und lokalen Teil: Otto -Hitschel, Friedberg: kür den Anzeigenteil: K. Schmidt, Fricdberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A, Ol.. Friedberg t. H.

Als Feldp«»4 - Brief z» versenden :

K^vnhaut'Mantel

feldgrau J40 (iramin Mk. 27.

.Aus Seide 344) Gramm Alk. 42.

flAVKK. J. HIIISCH,

Kriedhcrg i. ff., Telephon Nr. I.