Beilage zur „Neuen Tageszeitung".
Kr. £71 |__Mittwoch, den IS, Ilovemker 1914. 1 7» Jahrgang
Wk ironfef. Uachrichirn u. dir kandwirtlliiati.
. Tic flrofiftäbtiicfic Presse venrcibl sich i» der Gege»- wnrt neben der vkriegsberichtcrslnttmig die Zeit damit, ibre Leser in eine künstliche Erregung »der die »kartonel- breise hinein zu treiben. Das Vorstandsmitglied der Land- «oirlschaftskniitmer siir das Gr. Hesse«. Herr Ad. Hensel zn Dortelweil »ab«, daraus Gelegenheit, de» „Franks. Nachrichten", die erst a,n 4. Nov. von dein „krassen Banernbe- slreben. sich die Taschen ans (kosten des armen Itadtvolkes p> ftiNen", gesprochen batte», eine Darstellung der Berhält- nisse zu geben, die di« llebertreibnngen ans das richtige Pias; znrürksühren sollten.
Die Ausführungen laiftclen:
Foilgesetzt werden Angrisse au« allen Kreisen der städtische» Pevöllcrung. wegen der Höhe der Kartosselpreise, gegen on» Lauern gerichtet, ohne das, man sich bemüht, auch nur halbwegs zu untersuchen, ob die Angrisse gerechtfertigt sind »der nicht. Auch in der Stadtoerordnetcnsitzung hat man sich s-'ye eingehend mit dieser Frage beschäftigt und kam mit ganz wenigen Ausnahmen zu dem Endresultat, das, die Bauer» an den hohe» Preiseii die Alleinschuldigen seien.
Besonders von einer Partei, wurden wir Bauern als Men- ,'cheii b,»gestellt, welche die Kriegslage zur Ausbeutung der städtischen .Konsumenten benutzten Ja man vcrstieg sich so irr!, UNS Franktirenrpolitik vorzuwerse«. Das, man sich nicht sa-eut. softer die jetzige Lage zu benutzen, die Teuerung agitatorisch gegen »ns zu verwerten, bewaist. mit weichem Hasi diese Parte: den Banernstand verfolgt.
Diese Angrisse veranlassen mich, folgende Richtigstellunge» zu »lache».
Ec- bed.uert Niemand inchr die hohe der Kartasielpreise als w-r Landwirte, denn wir sehen voraus, das, uno van gewisser Teile in Ankunft voigcworsen werden wird, die dcut,che Landwirtschaft tönne »nfer Volk mit Lebensmittel nicht genii- gc»d rersorgen. Trotz der gegenwärtigen Kriegszeit, in der durch die Militaioerwaltung große Vorräte an Getreide nfw. ausgespeichert werden, wird die Landwirtjchnst Gelegenheit Habei,. zu beweise», bas, das Gegenteil der Fall ist.
Wie sehr uns di« Versorgung des Volkes mit billiger Rah- rnng »in Herze» liegt, geht aus einer Bekanntmachung der Vereinigten Landwirte von Frankfurt und Umgegend in de» Zeitungen am 2 Mobilmachungstage hervor, darin wird gelugt ... . ei». Beftirchteng. die Bevölkerung könne mit
Lcbclisinittei nicht genügend versorgt werden, sei unbegründet. Unsere Bereinigung >sl bestrebt, ohne Ausschlag die Lebensmit, tel. hatiptsächlich die Kartasscln. abzugeben. v o r a u s g e s e >, t, das, uns die F u t t e r a r t i k e l und l a n d w. Hilss >losse nicht reite uert würde »."
Wir ist cs aebr getomme»? Eine Preistreiberei in Futter- »rtiteln Hai siattzesunden, die unerhört ist. Aus folgende» Preisen lzusanimengcstellt von der Landw. Kammer in Darm- stadt, möge der städtische Konsument ersehen, wieviel mehr der L'.ndwirt heute zahlen muss.
Bar drin Krieg Heute niehr durchjchnittl.
Mk.
Mk
Mk
in *•
Wei;e»kleie
>0.75—U,25
1U.50
5,10
46,30
Rogacntici»
11,50-12,00
16,00-
10,50
4,50
3b, 3i
Diert:ebcr
11.60—11,75
16.00—
17,10
4.34
35,25
Palnikuthei
13.60-14.10
17,50 -
18.1X1
3,90
28,16
Eldnuhii chen
16,50—17,00
19,75-
20,50
3,35
2-,00
Leinmeht
15,85—16,25
10.0(1-
20,50
3.70
23.0.5
Rrismeht
10,25—10,75
17,75-
1 u ,50
7,60
72,38
Wenn die Landwirte auch höhere Preise für ihre Frucht be- kenrwcn, so k«-,-> damit nur zu einem Neinen Teil die Minder, einte «.»--geglichen werde«: die Weizenernte ist in Hess-n min- d-stens 50 Prozent unter dem Durchschnitt geblieben.
Wer ist mm schuld au den gestiegenen Kortosselpreisrn DOelt Niemand: aber folgende Umstände habe» mitgewirkt.
ti Die städtischen Konsumenten, indem sie schon seit aosang Oktober bemüht waren, ihre» Winterbebars einzudecken. Die Konsumenten lstitle» wissen können, dah der Landwirt im Oktober osl nick« IN der Lage ist. Kartosseln zu verkaufen, weil er durch dringcude Herbstarbeite» Diüwurz-Zuck-rrüde»
eriite. Au-saat des Mntergetreides ufw. - so in Anspench genommen ist. das, er hier,zu sede Minute verwenden muss Ganz besonders in diesem Fahre, wo durch die Pjirdcanshebnng. die Gespanne schien und Arbeitskräfte mangeln: ja vielsach !ind
di: Vancrn selbst unter den Fahnen lind unzählige Frauen steben allein und müssen sehen, wie sie die Herdstarb-!,len be- -wältigen, durch diese Umstände kommen die .Kartosseln nach später, tls in srühere» Jahren um Verlauf Statt un» 'sicht- fertig in drr Ltadloerordnetensihung zu beschuldigen, aast wir mit dem Verlaus zurückhiettrn, um t ic Preise in die Höh- zu treiben, hätte man sich über die Ursachen des ichwoch.-n Angebotes erkundigen sollen, don» häiken. wenn man gerecht denkend gewesen, derartige ungeheuren Beschuldigungen nicht erhob- n
werde» können.
2, Veranlaht durch die stürmische Nachfrage der Koniun-eii. te» waren die Händler gezwungen, höhere Preise zu bietrn Große Mengen Kartosseln l-.ctzcn auch die Proviantämter durch Händler auskausen Ein Händler bot mehr als der andere, kein Wunder, wen» der Preis stieg.
r, Fsl die Höhe der Futtcrinittcl wesentlich mit ,chuld. der Bauer ocilaust weniger Kartosseln als janst. da er sie als Ersatz sür teuere Futtermittel verwenden muh.
4 ! Trägt die Mahnahme der Neichsrcgierung. um die Fleischverjorgung sicher zu stelle», auch mit Schuld Diese
' ' '....... stellen schwerwiegende Forderungen an die Land-
' ' »nter 75 Kilo, weibliches Rindvieh nntsr 7 dstrsen nicht geschlachtet uireden.
Dieses Verbot erhöht die Biehdestände. die Folge davon ist -.in größerer Futterbedarj (Kartosseln).
«) Sind die Erträge erheblich geringer als in 4SI.,. Fm zogtum Hesten das Gegenteil von oem bewirlt. was ge erreichen solltet,: die hessischen Städte sind säst ohne Kartosseln Richlhessische Händler kaufen die Kartoffeln zu 7 Marl frei Waggon aus und verladen sie nach Elsaß Lothringen, Westfale» ujw, He-ssen ist zu klein, um Höchstprerse sestsetzen zu können,
ll> Snd die Erträge erheblich geringer al» in 1913. Fm Grohherzoglnm Hessen ist die Ernte in einige« wichtigen Kar tosselonbangebceten erheblich unter dem Mittel ausgefallen. Fn Deutschland berechnet ma» den Müiderertrag aus 5-1 Millionen Doppelzentner, gegenüber dem Vorjahr
7) Sind die Betriebskosten höher als sonst, das Fehren der Gespanne bewirkt eine Verminderuirg der Maschinenb.'nutzi.nq, es müssen daher mehr Kräfte zur Handarbeit herangezogen werben, die rar und teuerer find als sonst: die Arbeitslosen der Städte haben meistens keine Luft zur Bauernarbcit, sie lassen sich lieber unterstützen.
8) Da« am 16 Oktober erlassene Ausfuhrverbot der Niederlande,
Noch se> kurz erwähnt, die Landwirtschast hat joiori beim Kriegsausbruch Höchstpreis« gesordert, aber nicht nur sür ihre Erzcugnisie sondern auch für die Produkte, die aus landwirt- schafttichen Erzeugnisie» hergcstellt werden, wie Brot. Fleisch und kür di« unbedingt nötigen Hilssstosse — Krastsntter. Düngemittel nud andere mehr. Die einseitig« Festsetzung von Höckstprrijrn sür landwirtschatsliche Erzeugnisie schädigt die Landwirtschast und wirkt mit Recht verstimmend in >>nseren Kreisen, Fetzt, nachdem der Karren in Dreck gefahren ist, und die Bauern alles, was sic brauchen, teurer geworden ist, kann man ihnen auch nicht zumuten, die Kartosseln billig zu oeckan- fcn. Die Preise die jetzt geboten snicht verlangtt werden, sind bcrcchiigt, dies zeigt auch die Preislage verschiedene: Märkte Norddeutschlands vom 26. Oktober,
Es wurden bezahlt für 50 Kilo (1 Ztr.) bei Ataggon- ladunge» für gute Speisekarlossel».
Berlin :i,50—4,00 Breslau 2,80 5,00 M, Leipzig 3,85
Posen 2,70—3,00 K, Magdeburg 3,35 ,K, Hagen 4,00 Altona 4,0».
Wen» nun in der Sitzung der Stadtverordneten geäußert wurde, die landwirtschaftlichen Organisationen verjagten, so ist dies cbenklills unrichtig. Vom Vorstand der Vereinigten Landwirte war in einer Reihe von Orten der Wetterau und de- Kreises Hanau uugichahnt worden, die Kartosseln in direktem Verkehr, vom Produzenten dem Konsumenten zuznsülncn. Ueberall sanden die Bemühungen des Vorstandes grohen An- klang, als dann aber, durch die ungeheure Rachsrage eine starke Steigung der Preije eintrat, verzichtete unser Vorstand aas weiteres E.ngre.ses. da »r seinen Mitgliedern unmöglich zu,»n- ten konnte, billiger zu liesern, als die Händler boten Recht auffällig ist uns. Sah man sich übe; die hohen Kartosfeipreise so furchtbar ausregt, wahrend man im Vorsommer gar keine Ver- aiilaifting sand, die minderbemittelte Bevölkerung vor den hohen Fleisihprcisen zu schützen, welche in gar keinem Verhältnis zu den tsefstcbcnden Viehpreisen standen.
Sollte'', durch meine Ausführungen vorurteilslose Konsumenten zu dem Standpunkt kommen, uns Bauern Gerechtigkeit wiedersahre» zu luisen, da die Landwirtichas! unschuldig on den Preissteigerungen der Lebensmittel ist. dann wäre der Zweck inein.r Ausjührunftc» erreicht. Die Zeit ist zu ernst, »m sich gegenseitig ungelcchlsertigt« Boiwiirse zu machen. Es tut bitter not. dah das deutsche Volk einig ist »nd bleibt.
Hensel, Landwirt in Dortelweil.
Vorsta,»dsmilglied der hessische» Landwirtsschastskamnrer.
Ans dieser Darstellung, die getvitz sachlich »nd :>er- svhnend gestallo» ist,, haben die „Fi'i-mks. Nachrichten" ledig- lirh de» kleinen Abschnitt, den mir oben zwischen zwei Ticrpchc» angeüenlcl haben, zu,» Abdruck gebracht. Ter Rest wird mit einigen »ichtssagcndcn Worten abgetan. Tie „Franks. Nach,schien" benierteii, dah mit solchen AuS- sj hrnnge» dem Borbrancher nicl't gedient sei. denn er habe ein Recht mit Nahrung und ar-'cuiess.ac Preise, die er bizablen könne niiv.
Die Landwirte erlebe:, hier deii'Uben Fall, den wir schon einmal Heini „F>.Gene,.:! Ang'iaer" sestitell?., konnten. (5s war im -adre NN«. a!» dos Fleistsmolgeschrei seinen Hölpepon-'l erreicl't liatie. a,->. dainaso sch'ckte Herr Hensel dem gcnann'-e» Btalle e - Tchudcrnng der wirklichen Verhältnisse, die .'her -5 -t vom ,». nernl-Anzeiger abgelehnt wurde. Lei den F -o.u-i-r Vläitrrn scheint der Tal» zu gelten: Ein Fra.,-- rter >ei> ag.sniettüh kann keinen Vanern leiden, dark, s.ü::e ■ ' nir-Qlli er e.ern.
Gerade die „Franks, stkach. l" eats, -iea cof ganz niifi.'t» ordentliche Ncklnmetätig'eii euj Lai-de, »m Abonnenten zu gewinnen. Wen:- e- piit. die Rechte dieser Abouiirnten z» vertrete,! >>-d r >e,>k» noe, rechte Anschnl dse.imgen in Schutz z» nehn-e ', '. -»n oer-eoe» dir „Franks. Nachrichten" genau so wie t v A .eigrr".
Mögen sich die Land'.: ir:e : --- r !-:i merken!
Kann «SN Hferr dkii 'fiti! ?
S iete Deutsche Hessen und »i-:le En-tliinder sürcht.-n. dah di: englische Kaste »on Calais a-.-, b schossen werden wird, sobald Caloin den Händen der Deuiscken ist. Fst das über. Haupt möglich" Kan» ma» über den Kanal schiehen? Ein Holländer sucht diese Frage im „Nieuwe Rotterdamsche Lour." zu l-eantwoeten. Er weist daraus hin. dah setzt, wo die Welt seit ore! Monaten die Kruppschen 42-Zentim«tcr«eschütze kennt, die Fama von noch gröhere», nämlich von 52-Zentimeter-<<i«-
sch ii-cn. zu erzählen weih, »nd meint dann: natürlich ist e» viel wert, wenn man das Ziel sehen kan», »ach dem man schient, aber notig ist es nicht unbedingt, desondeip L»: einem Ziele um der Größe Londons. Mißt ma» de» Abstand aus de: Kalte, so kann mit Hilfe der übrige» bekannte» Grohen. <deschosjg«-o,ch». Anfangsgeschwindigkeit. Lustmiderstand usw. das Geschütz richtig eingestellt werden, — Geschütze, die über ja ge valtige Entjcrnunge» schiehen. stnb gegenwärtig noch nicht bekannt, abek theoretisch sind sie durchaus nicht so »»möglich, Scho» vor viele» Fohren hat ein «merikoner grundlegende Un terstichungen angestellt, der die Frage austvars, ob man etwa Havanna ans All, Kilometer Entfernung beschießen könne, <5o handelt sich bei dieser Entfernung um einen Abstand, der di« Strecke Eaia!«—Dover »in das Sechsfache Lbertrisst. Der Amc- rikanr: beantwortete die Frage, ob man so weit schießen könne, theoretisch mit ja. und dieses Ja war nicht völlig unberechtigt. Freilich bars man dabei nicht an ei» Geschütz denken, da, sich eines Sprengftajses bedient, sandern es handelt sich um etwas ganz nadrles: der Amerikaner dachte an eine elektrische Kanone, Ran ist geiicigt. Erfindungen von Amerikanern, die unmöglich Scheinendes verwirkliche» wolle», kurzerhand in» Reich der Fabel zu verweisen. In diesem Falle wäre dp.» vor. eilig, denn ein angesehener europäischer Gelehrter hat diesen amerikanische» Plan ein paar Fahre später ausgenommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dah tatsächlich etwas daran ist. Es bondeli sich um Professor Firkeland in Christiania, der e.n erfolgreiches Psrfahren der elektrischen Stickktojsgewiniiiing au» Luft nusgeo,beitet hat. Fm Fahr- 1005 führte Birkeland aus. ma» müsse tatsächlich eine elektrische Kanone bauen kön. nc», die nu! den, Grundgedanken de, Solenoid, beruhe. Da, Solenoro. ein« Drahtspule, wirkt auf Eisen nämlich wie ein starker Magnet, wenn es von einem elektrischen Strom durch, flössen wir». Auf der Solcnoidwiikung soll die schienenlos» Schnellbahn Bachelet, beruhe», von der vor vielen Monaten überall geredet wurde, und diese Wirkung kann tatsächlich auch «ui» Schleudern von Geschallen angewandt werden. Brrkeland dachte als ltzcschoh eine 25 Zentimeter lange Eisenstange zu neh- nien, die i.» Ouerichnitt 6,5 Lluadralzcntimeter messen sollte. Da, Solenoid sollte die gleiche Länge, eine lichte Wefte von 5 Zentimeter» und eine» äußeren Durchmesser von kt, 5 Zenrime- tern haben: buru> den Draht von 2,5 Millimeter Durchmcsier sollte während einer zehntel Sctunde ein Strom von 2300 Ampere geschickt werden, der den Draht nicht schädigt »nd eine gewnltige Kraft ans da» eiserne Geschah übertrüge, die diesem eine Anfangsgeschwindigkeit von 700 Meter verleihe» sollte. Auch Porriihtungcn, die die Drabtwindunge» a» den Stellen, an denen das Geschah schon vorbeigestrichen ist, stromlos machen sollten, hat Birtclond ersonnen, und selbstverständlich bat er auch au d>e nötigen Maschinen gedacht, die die gewaltige clel irische Krcft liesern könnten. Er hatte dabei Dynamos im Auge, die während des Augenbli.ts des Slromschlnsses einen Strom von 2000 Polt und 50 000 Ampere liefern und damit eine gan,ze Batterie schwere» Geschützes bediene» könnten. Auch an eine weitere Steigerung der elektrische» Kraft hat er ge dacht. Theoretisch ist gegen «in solches bzeschütz wenig rorzn- bringe», ja diese eleltrischen Geschütze würde» den Feuerge- schlltzcn gegenüber auch dadurch im Vorteil sein, dah man *n ihren Geschosse» die gefährlichsten Sprengstosse unterbringen könnte, wie man sie Geschützen, die Sprengmittel als Krafi- quelle brauchen, nicht anvertrane» darf. Wenn eine laiche elelirikche Kanone, wie Birkeland sie aus dem Papier konstruiert hat, wirklich einmal gebaut werden sollte, kann man die Abmesinnge» und die Große der angewandten Kraft natürlich beliebig steigern, so dah man damit nicht nur über den Kanal, sonder» eben so gut von Florida nach Havanna schiehen könnte. Spätere Gejchlea/ter werden solche jurchlbaren Zerstörung»,verk- zeuge, gegen die der gswaltige 42 Zuittmeter-Rlörser der Gegenwart e>» Kinderspiel ist. vielleicht erleben.
Hrrböt non itb und l)iintn)frflfi(imin«ii.
* Alle Versteigerungen von Hnntcii und Fellen sind bis ans weiteres verboten. Der ttommandierende Gene-
rcl: gez. Frhr. von Gall.
Drntsll'c Hrieflsbriefr.
von Paul Lchweder Gelegentlich eines Ausfluge» »« die Jchiltzen gräten vor Reims ist unser Kriegsderichterstatt^
Paul Schweder im Rebel «bgei »ud .chikder uns nun, was er erlebte, i« »^rtikeHerttz
mit deren Abdruck wir nachstehend fc**-^*.
(Die Red ).
(ifufccr. Rnchdr. verb.)
S u. 5» Grohes Hauptquartier. IN. Rov.
I» -eu Lchüheugrubea vor Rei»».
Der Novembernebel ist ein heimtückischer Gesell. Tr kommt wie der Dieb in der Nacht, und ehe man ftch's versieht, bau» er um die h.'Ue Mittagsstunde seine Schleierwände rings um dich auf. Bald ist Weg und Steg. Feld und Wald verschwun« den, und du tappst im Ungewissen. Aber schon schärsen sich alle Sinne. Aus srohen Wanderoogeltagen her weih man die Spuren des Msgec. die Zeichen un Feld und die Stimmen des Waldes £ii deuten, und es wird dir zur Lust, dein unbekannte» Ziel zu suchen, sei cs auch in Feindesland, und ohne die Möglichkeit, niit der Waffe in der Hand den Gegner abwehren zu können, d^r hinter den Nebelwänden und bei jedem Daum und Strauch o^er gar im unsichtbaren Schützengraben aus dich lauert. So rrandre ich denn und wandre, zum erstenmal seit 5irieg?beginn angeführt, ganz aus die eigenen Führ gestellt, aus c gee.es Empfinden und Fühlen angewiesen. Ein Hurra


