Einzelbild herunterladen

Ir. 271

Se'te 2

Reue Tageszeitung. Mittwoch, den 18. November 1S14

n reichen nicht hin, um einen solchen Ausstand zu unterdrücke», ie Bevölkcruug des Sudans hat sich bereits erhoben und ringt gegen Norden vor. Die eingeborenen ägyptischen Ofsi- ere und Truppen, die nach dein Sudan verschickt worden sind, erden stch der Bewegung anschließcn. Andererseits nähern h die Senusti der Grenze Aegyptens

Kr» sta n ti n o pe l, 17. Nov. (SB. 93. Nichtamtlich!. Die ligiose ZeitschriftSabil Urreschad" verosscntlicht eine Uebcr- .tzung von IN Aegypten verbreiteten arabischen Proklamatio- n, in denen die Acgyptcr ausgcsordert werden, den Moment , benutzen, sich von der englischen Knechtschaft zu befreien. Die goktamction führt die dem Islam durch die Triple-Entente ad in Aegypten durch die Engländer zugcsügtcn Schädigungen r, die das sruchtdare Land durch die ausschließliche Erzeugung nr Baumwolle sür ihre Industrie hcruntcrgcbracht Härten chlichlich legt die Prollamation de» Acgyptern dar, daß der egcnwörtige Krieg die Schwäche Englands enthüllt Hobe, des- n Flotte, angeblich die stärkste der 9Bclt, nichts leiste.

cnlmol das an den Krieg von 1877 erinnert, war den Mn- lmancn stets, ein Dorn im 9!uge. Es enthält Heku'ombcn n 10 MV im Kriege gefallenen Russen und eine sehr reich ge- muckte Kirche daneben. Vor der Zerstörung entsernte die ienge zur möglichsten Vermeidung einer Verletzung der reli- ,ölea Gefühle aus dem Sanktuarium olle Heiligenbilder, pungclien und Kultusobjckte. Die Erichtung des Monu- ents bildete eine der von Rußland gestellten vornehmsten edingunge» beim Abschluß des Friedens von 1878. Eo.'tilha- w bestand sogar daraus, daß über dem Hauptcingang zur Ka­rdiale eine Inschrist angebracht werde zur Erinnerung des eges der rassischen Truppen über die Türkei. Sultan Abdul amid lehnte dieses unerhörte Anstnnen ab und gestattete nur ne Inschrift, welche den wohltätigen Charakter des Denkmals zeichnete. Zwei hohe russische Offiziere, darunter der Mili- rattochee General Peschkow, wurden im Verlause des Baues s Denkmals ihrer Stellungen plötzlich enthoben, weil beide .eile Unterschlcife von je 300 000 Rubel aufgcdeckt wurden.

Die Türkei UN» Pcrste». Die KorrespondenzRundschau" bält über Konstantinopcl folgende Information: Zwischen der tomanischen Regierung und dem ehemaligen persischen Gc- ndtcn in Konstantlnopel. Prinzen Riza, der in einer oehei- cn Mission der perstschen Regierung in der Türkei weilt, weben Verhandlungen über den Abschluß einer türkisch-irrst­en Union, die bereits als in günstigem Sinne beendet zelten irften.

Der Burenaufstand.

Die gestern ciugetrossenen südasrikanischen Blätter datieren gar alle »och vor dem Eingreisen der Generale Beyers und e 9Bet in den Ausstand und außerdem stehen sie unter dem -nsluß einer starken Zensur. Aber immerhin geben sie einige ichtige Ausschlüße. So schrieb man, daß Botha, als er zum ricg gegen Dcutjch-Südwestasrika aufrief, nur sehr wenige reiwilligc erhielt, und es nicht wagen konnte, das Verteidig- Igeheer zu den Massen zu rufen. Der 9lusstand des Moritz ar also eigentlich ein Elücksfall säe Votha, da er hiermit in e Lage versetzt war, die regulären Truppen einzuberufen. ber das war trotzdem wieder eine höchst zweischneidige Sache, a» Lppositionsblatt ..Volk" trat äußerst scharf aus. weil Voiha ir die Frage des Rassenhastes in den Vordergrund schiebe >d noch dazu Bur gegen Bur in das Feld stellen wolle. Die usdchnung des Ausstaudes ist dann augenscheinlich auch die olge der Einberusung der Burghers zum Heer gewesen. Wich- t ist es ferner, daß man nun sieht, wie sich General Hertzog ehr als lau gegenüber der Aussordcrung verhielt, den Aus- >»d unterdrücken zu Helsen, daß er lediglich bereit war, bei ner friedlichen Aktion mitzutun, daß aber Botha anderer cinuufl mar als Hertzog und den Aufstand mit bcwas'vcter nid Niederdrücken wollte. Auch Sen Geistliche» der Kapkirche,

1 denen Hertzog i» hohem Ansehen steht, hat Hertzog telegra- icrt, daß seine Mahnungen von Botha in den Wind geschla- n worden seien, und daß er sür Botha nichts weiter tun unc. 9Bichiig und interessant ist auch die Haltung des frühc- n Präsidenten des Oranjcsrcistaatcs Steyn. Er telegraphierte n Geistlichen lediglich: Ich bin nur des Ernstes der Lage mußt und tue für mein teures Vaterland, was ich kann. Die irebc darf nicht vergehen, daß Gott es ist, der regiert. Das egicrunasblattVolkstem" warnt davor, Steyn zu einer Er- ärung nötigen zu wolle». Dies sagt genug, denn aus dieser erficht geh« deutlich hervor, daß die Regierung keineswegs, NN mai>>e7eyn zu einer Erklärung zwingt, erwarten kann, 7 ^ t>!jk7,?lärung sür die Regierung günstig aussallen werde.

I (.item geht also hervor, daß der Ausstand viel weitere -eise in Sudasrila ersaßt hat, als die Engländer zugebe» und s man bisher mußte.

Deutsche Flieger über englische Stellungen. Wichtiger ist lgendc Nachricht: Aus verschiedenen englischen Lagern kommt e Nachricht, daß ein deutscher Flieger über den Stellungen der I.itijchcn Streitkräste manövriert, die den Einsall in Dcutsch- üdwistasrika unternommen habe». Eine Anzahl Schüsse wur- aus diesen Flieger abgegeben, jedoch ohne Ersolg.

Ans Frankreich.

Roch trinc Rückkehr nach Paris. Genfs 17. Nov. erFigur»" denienticrt alle Gerüchte von einer Rückkehr er sranzös,schon Regierung nach Paris im Lause dieses stonals. Wenn die Frage auch wiederholt im Ministerrat /-wogen worden sei, so sei doch noch kein Datum festgesetzt »orden: nmso weniger, als Jofsrc, aus dessen Wunsch die Regierung Paris verlassen habe, noch keine formelle Er- lärung darüber abgegeben habe. An hoher Stelle habe wn vollständiges Pertrauen aus de» endgültigen Sieg, m aber den .Heerführern volle Aktionsfreiheit zu lassen, cnnc die Regierung ihre Rückkelir jetzt nicht überstürzen.

Man habe es in der Oeffentlichkeit mit der Festsetzung eines bestiinmten Zeitpunktes allzu eilig.

Aus England.

England soll Truppen hexen. Aus dem Haag wird der

Post. Ztg." gemeldet: Der Korrespondent derDaily Mail" in Petersburg berichtet: Hier in England müssen wir V/; Mil­lionen Monn schleunigst aus die Beine bringen. Die Rußen tu», was sie können. Aber es können noch Monate vergeben, che sie bis Berlin vcrdrinaen. Daß er ihnen gelingen wird, ist bestimmt. Aber cbc cs soweit ist. können die Dcurjch-I, vielleicht wieder Truppen cn'behren, die sie nach Frankreich und Belgien senden. Deshalb muß England militärisch mit- hclicu. Schon fängt Rnßlgnd gn zu denken, dgß sich England I zuviel auf das verbündete Rußland »crlößk. anstatt stch ielbst ' anznstrengen. Wenn England hexen könnte, wären die Trup- pcn zi. heschasicn.

flandrischen Kanälen betragen 138 eingeborene Ossizicre und 6 englische Obersten

Der Prinz von W-les in der Front. London, 17. Rov. (SB. B. Nichtamtlich. Reuters. Der Prinz von Wales Hot fick, nach der Front der Expeditionsarmee begehen. Es verlautet, daß der Prinz dem Stabe Fr-uckm zugcteilt worden sc«

Der Schlag gegen England. Haag. 11. Rov. In einem nervöse» Leitartikel schreiben dieTimes": Die Stunde kommt bestimmt, wo die deutsche Flotte, wahrscheinlich in Verbindung m!l der Armee zu einem verzweifelten Schlag gegen uns o»s- »hrlt. Wir müden bereit fein. Unsere Radfabrertruppeu dür­fen Enalgiid nicht verlaßen. Keine andere Truppe kennt so genau jeden Zentimeter der englische» Küste, keine kennt ja jeden Weg, jede Tclegrophenstation. Die ganze Kriegslage ble-bt unklar, bis die deutsche Marine den Schlag geliefert hat, aus den ste schon so lange vorbereitet ist. Die Leute, die ßch cinreden Deutschland habe nicht Truppen genug, um in Eng­land zu landen, sind fürwahr Optimisten. Viele Millionen Dentschcr stehen unter den Waffen und ihre vetterliche Lieh« sür uns ist übernatürlich.' lleber die verschiedenen Oualitälen der englischen und der dentschen Marine zu sprechen, ist unsin­nig. Die Gegenwart hat gezeigt, was beide können. Die Zu. kunft wird es weiter zeigen.

Die Besatzung de» Lazarettschisjes in England beschimpft nnd mißhandelt. Bor einigen Tagen ist die Besatzung des deutschen LazarettschissesOphelia", welche wider alles Völker­recht von einem englischen Kreuzer an der Ausübung seines Rcttungswcrkes in der Nordsee gehindert und beschlagnahmt wurde, in Gravesend an Land gebracht worden: als Kriegs­gefangene! Die Acrzte und Krankenpfleger derOphelia", jeder mit dem Abzeichen des Roten Kreuzes versehen, wuroen durch eine Abteilung Soldaten mit ausgcpflanztem Bajonett bewacht, durch Eraoesend hindurchgesührt. Dort hatte man die Bevölkerung bereits vorbereitet: dasharmlos auslehende Rote Kreuz-Schiss sei vor Yarmouth (in Wirklichkeit wurde die Ophelia" nahe der holländischen Küste bcschlagnahmr! uufge- griffen worden und man hätte dann bald herausgckriegt, daß hier ein niederträchtiger Betrug zugrunde läge. Daß man keine Mine» gefunden habe, mache ja wenig aus, denn wie ber Daily Telegraph" sagt:Die See ist weit und tief" Genug, das Lazarcttjchisf, so hatte man wider beßeres Wißen die Ein­wohner von Gravensend glauben gemacht, war nur ein verkapp­tes Werkzeug deutscher Niedertracht gewesen. Die Folge war, daß bei ihrem Durchmarsch durch Gravensend die Besatzung der Ophelia" in empörender Weis- insultiert wurde. Dichte Men­schen,»aßen umgaben sie, und, wie derDaily Telegraph" mit Befriedigung scststellt, kam ein W.'ibcrhausen angestürzt, wel­cher schreiend verlangte, man solle ihnen die Deutschen nur überlassen, sic würden sie schon zurichten. Ein englischer Scc- soldat riß einem der Deutschen sein Abzeichen des Roten Kreu­zes ab. welches dieser, wie das genannte Blatt sagt, augen­scheinlich entehrt hatte. Unter Gebrüll und Schmähungen ging der Zug dann weiter und wiederholt wurde von der Menge begonnen. die Deutschen tätlich zu mißhandeln. DerDaily Telegraph" schließt:Gefangen, erniedrigt, entehrt und ge- demütigt und ein Gegenstand der Verachtung, gelangte ber Zug aus dem Bahnhose an, um nach Chatham instradiert zu wer­den."

Ans Diißland.

Der russische Gcneralstabsbcricht. Petersburg, 17. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Der Große Eeneralstab veröffentlicht folgenden Bericht: Nach den Kämpfen im

Oktober auf den Straßen nach Warschau und Jwangorod, die durch unsere Siege gekrönt wurden, begann der Feind den Rückzug zu seiner Grenze, wobei er schonungslos die Eisenbahnen und die Chausseen zerstörte. Längs der Eisen- kahnen sprengten die Deutschen die Bahnhöfe nnd die dazu gehörenden Gebäude in die Lust oder steckten sie in Brand und vernichteten alle Wassertürme und Weichen. An ge­wissen Kreuzungen sprengte der Feind die Schienen so voll- ständig, daß für die Wiederherstellung der zerstörten Strecke und das Legen neuer Schienen längere Zeit erforderlich sein wird. Ebenso sprengten die Deutschen alle Brücken und Wasserleitungen, selbst die kleinsten, von Grund aus, um dadurch ihre Wiederherstellung unmöglich nnd einen Notbau notwendig zu machen. Aus den Chausseen wurden sämtlich« Brucken zerstört, die Straße selbst schachbrettartig auf der rechten und linken Seite ausgegraben oder ge­sprengt, Der Feind schlug die Telegraphenstangen um, zertrümmerte die Isolatoren nnd zerschnitt die Drähte. Alles dies hielt unsere Verfolgung ernstlich auf. tvodurch es dem Feind« gelang, aufd er linken Deichsel usw. allmählich ans unsereni Aktionsgebiete herauszukommen und sich sei­nem Gebiete zu nähern . Nachdem die Deutsclu-n diese Auf-

gäbe erfüllt hatten, benutzten sie ihr ansgedchittcs Eisen- l-ahnnctz, ihre Truppen aus dem schnellsten Wege nach Nor­den zu schaffen, um gegen unseren linken Flügel starke Streitkräfte zusannnenznziehen.

Rusßiche Kompseswrise. Ein besonderes schroffer Beispiel barbarischer Kriegssührung haben uns kürzlich die Rußen bei Tomaszow in Polen geliefert. Anftliche Ermittelungen über die Wahrnehmung, daß die Rußen feindliche Einwohner als Kugclfänger vor sich hertricben. um unseren Truppen das Feuern unmöglich zu machen, sührten zu solgcndem Erlebnis:

Das Landwehr-Kavallciie-Reqiment Rr. ... meldete am 31. 10 dem Armee-Oberkommando dienstlich folgendes:

Das dem Kavallerie-Regiment unterstellte Landwehr- Bataillon . . . hatte bei einem Rückzugsgcsccht am 29. .0. bet Tomaszow am Sützufer der Pilica eine Ausnahmestellung zu nehmen. Hierbei bcobachicie es. daß die aus nördlich» Rich­tung nachdröngenden Rußen Bcmohncr von Tomaszow. dorun» ter Frauen und Kinder, aus der Hauptstraße vor stch herichob-n, wie ß cs Bereits in Kipancn und Scndrowen bei Willenberg in Ostpreußen gelan hatten, um sich dadurch vor dem Feuer un­serer Truppen zu schützen. Da stärkere russtlche Abteilungen stch aus diese Weise bis auf 300- 100 Meter unseren Ctelkringen genähert batte», wurde das Feuer von uns eröffnet. Es war nicht zu vermeiden, daß dabei viele von den vorgeschabenen Zi­vilpersonen unschuldig ihren Tob fanden."

Die Feststellung in der amtlichen Meldung spricht eine so beredte Sprache, daß jeder Zusatz übcrslüsstg erscheint.

Vom KaUmn.

Bulgarien gegen Rußland. S o si a, 17. Rov. (Nichtamt­lich!. Das Sofioter BlattUtro" zitiert eine in derBiriche- wiia Wicdomisti" vcrösscntlichte Aeußcrung des russischen Pro­fessors Iastredow, daß das Ziel des jetzigen Krieges die Erobe­rung Armeniens, Klcinasiens, des Bosporus und der Darda­nellen mit dem bulgarischen Hinterland und die Umwandlung des Schwarzen Meeres in einen russischen Binnensee sein müsie. Er zitiert weiter die Erklärung des Präsidenten des Londoner Balkankcmitees, Burton, daß Rußland den Besitz der Darda­nellen mit Bulgarien und Rumänien als Hinterland anstrebe Das Blatt iogt: Man ruft uns also zu Hilfe, damit wir Skla­ven des Staates werden, testen Einrichtungen so ganz anders als die unseres kleinen, aber sreien Vaterlandes sind Da» sollen also die Ideale sein, sür die ganze Generationen erzogen wurden und zehntansende von Opfern fielen. Iastredow össnet auch dem verblenoetsten Rußophilen unter uns die Augen da­rüber, daß Bulgarien mit allen Kräften sich dagegen wehren muß, daß das Schwarze Meer ein russischer Binnensee werde. Da die Wunsche Iastrebows, sowie die Knechtschaft Mazedo­niens gerade von den Mächten des Dreiverbandes unterstützt werden, müssen alle bulgarischen Kräfte gegen diese Tendenzen organisiert werden.

Deutsche Feldvriefe.

Lob der Freiwilligen.

.....Ich hatte draußen in meinem Zuge «inen Berliner

Jungen, der von zu Hause sehr verwöhnt wurde, welcher sehr unter wunden Füßen zu leide» hatte. Trotz der Blasen und Entzündungen und da nun der Tornister um so mehr drückte, hielt er iupser aus. Zuletzt mußten wir ihn in ein Etappen- lazarett schicken. Es war kurz vor unserer Feuertause, und de: Junge weinte wie ein Kind, daß er nicht weiter mit UNS konnte.

Wenn man in Bettacht zieht, daß unsere Kriegsfreiwilligen vor wenig mehr als zwölf Wochen noch ihrem Beruie uochgiu- gen, in de» Hörsälen und zum großen Teile noch an- der Schulbank saßen, und dann ansieht, was sie inzwischen geleistet haben: Nach schneller Ausbildung große Anstrengungen und Mär>che, Entbehrungen in Feindesland, die mindestens denje­nigen alttver Regimenter gleichkame», daß sie vor allen Din­gen ihre Feuerprobe glänzend bestanden haben, so sragt man unwillkürlich: Mit welchem Rechte werden unwahre Gerüchte über sie in Umlauf gesetzt? Meine persönliche Erfahrung ist die, daß gerade Leute, denen man hier während der Ausbil­dung wenig zutrautc, draußen sehr brauchbare Soldaten wur­den.

Und wer erdreistet sich sogar von Furcht zu reden? Ich stelle nicht in Abrede, daß wir beim Pseiscn der ersten blauen Bohnen zusammcuzuckten und uns duckten, aber das hat leder getan, bis man stch eben an diese Musik gewöhnt hat. Desto ausrechic: gingen aber unsere Jungen beim Sturme aus D . . . vor. Mitten tut stärksten feindlichen Feuer erfolgte der An- griss mit ausgepjlanztem Bajonette, und keiner blieb zurück. Am besten sür sich jelbst spricht wohl der englische Schlach'be- richt übel den Sturmangriff auf D . . . den unsere Berli­ner Rejeine-Regimentcr als ihre Feuertaufe ousfühvten Der Daily Telegraph" schreibt am 27. Oktober u.

Gemacht wurden acht getrennte Bajoncttangrijse, alle mit großem Mute und ausgesührt durch Truppen, die. mi, wir seitdem überraschenderweise jcststellten, erst vor acht Ta­gen anxekommcn waren. Unter ihnen bcsanden sich bartlos« Jünglinge von 1718 Jahren."

Ich gebe zu. bei unseren Kriegsfreiwilligen mangelt es noch an der nötige» Ruhe, aber diese kommt mit der Zeit, da­rüber können die Nörgler und Miesmacher hinter Vcm Oien oder am Biertische beruhigt sein. Es steckt -in sehr guter Korn in de» Jungen», und von Furcht kann keine Rede Irin: ich

könnte dies noch mit viele» drastischen Beispielen bezeugen.

Diesilbernen Kugeln".

Der englische Schatzkanzler Lloyd Georg« hielt eine Red«, in der er sagte:Diesen Krieg werde» die letzten hundert Mil­lionen gewinnen. Die Deutschen können sic nicht mehr auf­bringen. Unser Geld wird eine große Rolle spielen. Wir ha­ben schon oft mit silbernen Kugeln gesiegt. Wenn die andereu vollkommen erschöpft sind, holt das englische Gold erst zum zwei

Zerstörung eine» ensstschen Denkmals. Konstantin opcl, Rov Das Rußendenkmal von Galataria bei San Stefano von Bauern per umliegenden Dorier zerstört worden. Das

l Die Verluste der Inder. London. 17. Rov. Die Oifi- i ziersveiluste der indischen Truppen in den Kämpfen an den