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Nr. 267

Seite 2.

Neue Tageszeitung. Freitag, Len 13. November 1914

genau so geführt hat, wie ihn jeder deutsche Kapitän führt, und die gute Behandlung der Mannschaft gekaperter Dam­pfer verstehe sich sür einen deutschen Kapitän von selbst. Die Engländer hatten allerdings oft genug Beweise gelie­fert, dasi ihnen eine ritterliche Kainpssührung fremd ist. Was bezweckt also dieses Manöver edlen Grosimuts? Die Ant­wort gibt das genannte Blatt mit folgender Ausfiihruaz: Es bezweckt, den Schein des englischen Gentleman zu zeigen and anfzusrischen, nachdem der Glaube an einen Wirklich­keitskern dieserfable ronvcnne" nach drei Kriegsnwnaten völlig in die Brüche gegangen ist. Es beziveckt weiter, den in Massen fabrizierten schmutzigen und niederirck'. ligen Verdächtigungen der Deutschen inid ihrer Kriegführung da­durch den Hintergrund eines Scheines der Wahrheit zu geben, dasi man mit Hinweis auf dieEmden" sagt: Wo wirklich ein Deutscher einmal anständig und ritterlich Krieg führ!, nicht aber in so abscheulicher Weise, wie die Deutschen in Enrova es bis jetzt getan haben, da sirO wir vornehmen und grosidcnkcnden Briten die ersten, die das anerkennen I Diese Art derAnerkennung" bildet also in sich eine neue Verleumdung und Beleidigung gegen die deutsche Krieg­führung in Europa, nichts weiterl Deshalb vor allem wäre cs tief bedauerlich, ansierdem töricht, wenn sich auch nur ein einziger Deuisck! r durch die englischen Loblieder aui Kapitän von Müllerwohltuend berührt" fühlte und vollends etwa in seinem Weichen, der ausländischen Aner­kennung so bedürftigen Herzen eine leisehumane" Reg­ung fühlte, zur Belohnung sein Urteil über unsere britischen Feinde zu ändern.

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Truppenverschiebungen in Galizien. Wien. 12. Nov. (SB. B. Nichtamtlich.) Die Blätter stellen übereinstimmend fest, dasi unsere Truppenverschiebungen in Galizien voll­kommen kampflos ohne Druck des Gegners lediglich aus strategischen Rücksichten erfolgt sind. Sie bedeuten die tnrhlüberlegte Einleitung eines neuen Operationsabsch-iit- leö Unsere Truppen, so betont dasFrcmdenblatt" lind vorzüglicher Verfassung. Die Kämpfe der letzten Wochen in denen sie dem Ansturm der feindlichen Uebermacht nicht nur erfolgreichen Widerstand boten, sondern vielmehr den Gegner überall zurückwarfen, gaben ihnen einerseits dak- incrolifche Uebergewicht, andererseits haben sie dem Geg­ner bedeutenden Abbruch getan. Bezüglich der Einschliesi- ung Przemtzsls sind die Blätter der festen Ueberzeugung, dasi dieses Bollwerk Mittelgaliziens dank seiner Anlage und dank der tapferen Besatzung seine Aufgabe in der gleichen Weise erfüllen wird wie bei der ersten Einlchliesiung.

Tic Kämpfe in Serbien. Wien, 12. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amt­lich gemeldet: Unter fortwährenden Gefechten mit der Kind­lichen. in vorbereitenden Stellungen sich besindenden'Nach­hut wicrdc gestern die Verfolgung auf der ganzen Front fortgesetzt. Am allgemeinen wurden die Höhen östlich Lsctschina-Nakutschani-Novolrlo an der Save erreicht. Der Gegner ist in vollem Rückzüge gegen Kotscheljevi-Daljevo, wo nach Meldungen unserer Flieger viele Tausende von Trainfuhrwerken alle Kommnnikntioneu verlegen. Au­ster der gestern gemeldeten Kriegsbeute wurden neuerdings vier Geschütze, vierzehn MunitionSwagcu. eine Munitions­kolonne, mehrere Munition?- und Verpflegmigsdepots, Tiains. Fette und sonstiges Kriegsmaterial erbeutet sowie zahlreiche Gefangene gemacht, deren Anzahl noch nicht bc-

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Tie offizielle «ciegocrGüriing. Berlin. 12. Nov. Der Berliner Lokalanzeiger" meldct aus Konstantmvpel: Der Sultan hat heute ein Ir ade mit der osiiziellen Kriegs­erklärung an R u st l a n d, Frankreich und England erraffen.

Ter Heilige Krieg. Berlin. 12. Aon. Aus Konstanti- nopel wird de»,Berliner Lelalanz-iger" gemeldet: Der be- rells ougekündiaie Fetiva a» alle Mohammedaner bedeutet latfachl.t, den Heiligen Krieg mit gewissen Einschränkung zeu zu Gunsten d-r Bund-sg-nosi-n und der Neutralen. Zahl­lose Kundgebungen in Indien, Persien. Afghanistan u. Aegyp­ten und die Eoiidaritätsrrklärn.ig der Senussen und Schicken bewegen das Elwachen der gesamten islamitischen Viel! gegen ihre Feind.'.

Der Heilige Krieg in Perfi-u. Auch dir Ulenca von Aad- schai hat zum Heiligen Krieg aufgefordert. Diesem Aufruf wird e.ue groß.' Bedeutung zugeschricben. Teccn darnach müs­

sen alle Schiiten, also Perser, und alle übrigen Muselmanen

Asiens a» dem Kriege teilnchmcn. In Konstantinoprl wild eine Maffcnverfommlung vorbereitet, an welcher Ottomanen. Perser u. Araber teilnehmen und ihre Sympathien für Oester­reich und Deutschland bekunden werde»

Am persischen Eols K o n sta n ti n o pe l, 12. Nov. sW. V. Ri r.lamtkch).Tcrdschumani-Hakkiat" erfährt: Ein tür­kisches Motorboot beschädigte bei Maden in der Nähe der Mündung des Schalt cl Arab ein englisches Kanonenboot und tötete dabei vier Mann der Belatzung. Ein anderes türki­sches Motorboot. das vor dem Haufe des Schelk von Kuweit. Mubarak il Saboch. auf Beobachtungsposten stand, hatte mit einem englischen Kanonenboot einen Kampf, bei dem dieses ernstlich beschädigt wurde und später sank. Nach eraäinen- den aiclheutlfchcn Nachrichten über die Einnahme des Forts El Arisch entfernten Angehörige der Eingeborenenstämme mit ei­gener Hand die englische Föhne und leisteten der von den siea- rcichcn Truppen aufgepflanzten ottomnaifchen Fahne die Ehrenbezeugung, indem sie sich zu Boden warsen. Die Stamme gingen dann nach alle» Richtungen auseinander: sie riefen:

..Möge Gott nuferem Sultan den Sieg verleihen!"

Die Haltung Bulgariens.

Sofia, 12. Nov. (SB. B. Nichtamtlich). Die ritiziöse Narodni Prawa" bespricht dir Strömungen unter den Par­teien sür eine der kriegführenden Gruppen und betont, dost in einem Punkie unter allen Parteien völlige Einmütiakett herrsche, nämlich, daß die Hauptbedingung für die aktive T-nl- nabme Bulgariens zu Gunsten einer der Ernvpen sei. bah eine vollständige Bürgschaft für Erfüllung der nasionalen Ideale Bulgarien? geboten werde. Alle Parteien seien sich darüber einig, daß wenn nach Erschöpfung kller friedlichen Mittel Bulgarien zu einer Aktion gedrängt würde, diese nur im Ein- vcrnebmci! mit jener Mächtegruppe geschehen kennte, die mit der tatsächlichen Verwirtlichung der nationalen Ideale des bul­garischen Volkes im Voraus arnverstanden sei.

Der Birrenaufsitmv.

London, 12. Nov. (Nichtamtlich). Das Reute eiche Bureau meldet aus Pretoria vom 10. November: Amtlich wird bekanntgegcbsii: Am 8. November kam es zu einem hef­tigen Gefecht außerhalb von Kroonstadt, wo die Buren sich seit Zwei Tagen in starker Anzahl versammelt hotten, offenbar um die Stadt anzugreisen. Oberst Botha griff die Buren 12 eng­lische Meile» von der Stadt entfernt mit 209 Man» an. Die Baren, 499 Mann stark, durchbrochen Bothas Stellungen, zogen sich fcdoch vor angckommenen Verstärkungen zurück. Sie ver­loren einen Toten, sieben Berwnndete und sieben Gefangene. Botha hatte »ur zwei Verwundete. Weiter wnrde cm ty. Novembe- amtlich mitgeteilt, dah Botba 20 englische Meilen lüd'.'cstlich non Kroonstadt abermals Fühlung mH den Nebel- len bekam icnd lli Gefangene machte, darunter Hendrich» Ser- sontein. Mitglied der gesetzgebenden Versammlung der Oranje- fluß-Kolonie.

Amsterdam, 12. Nov. (Nichtamtlich).Telegraas" meldet aus Pretoria, die K»mMandanten Greyling und Roh wurden in dem nördlichen Teil des Freistaates in ei» Gefecht mit Rebellen verwickelt, in dessen Verlaus sie von diesen gefangen nnhme».

Kapstadt, 12. Nov. (Nichtamtlich). Meldung des Neuterfchcn Bureaus: Leichte Kavallerie aus Natal hatte an der nordwestlichen Grenze der Kavkvlonie bei Maraiiole ein Scharmützel mit einer kleineren Abteilung Aufständischer unter Stadler, die sich vor ihr auf der Richtung nach Schnitsdrcst zu- rilckzog.

Bei all' diesen Nachrichten ist nicht zu vergessen, dah sie aus englische» Quelle» stamme». Eie beweisen in der Haupt­sache, dah die Buren rührig sind. Selbst wenn cs wahr sein sollte, dag sie einmal zurückvstchen. so will da? gar nichts be­sagen. denn Vorstöhe und Rückzüge sind in der Art ihres Kumpics begründet.

Ans VsrtrrsMl.

Unruhen in Portugal. In Portugal dauern die Ver­wüstungen durch Bomben an Brücken und Bahnhöfen fort. In einem Falle entgleiste ein Zug, in wcschein der Ministerpräsi­dent ans dem Norden Portugals zurüclkehrte. auherdcm fan­den Mililiirmeutereien in Braganza und Mafa statt, über de­ren Erfolge wegen der Zensur die Zeitungen leine Nachricht:» bringe». Schristleilnnge» und Druckereien nceh-crer monar­chischer Zeitungen w-'-den - erste rt und geplündert, ,'lm 9. November ist von : *> deutschen Konsulat in Oporto eine Bombe geplatzt. Niemand war zu Hause, der Schaden ist gc- rtugsügig.

Das Lnxemyrr- giiche Parlament.

Threicl.de der Geotzhe.-' - ln von L-.zemburg. Luxem­burg. iv. 2:e». ('£. B ii-ckrainilich). Heule nachmittag trat tue Kai-imcr gemösi der D.'rsasivnz zu einer ordentlichen Tu- gung zusammen. Dabei hielt dl: Grohherzogcn folgende Thron­rede. wobei |ic u. n. sagte:

Gin wirkliches Herzensbedürfnis führt mich heute in Eure Mitte, Wir alle sind crfchürlcct durch das furchtbare Schau­spiel eines blutigen Krieges. in dein sich unsere Nachbarstaaten ,-rileischc». Stach hundert Tagen eines entsetzlichen Kampfes keiiimt das llöortFriede" noch auf niemandes Lippen liniere Neutralität ist verletzt worden, und wir haben uns beeilt. Ich und ,i,eine Regierung, dagegen Protest zu erheben. Wir habe» diesen Prolcst zur Kenntnis der Earantiemächte unserer Neu­tralität gebracht. Die Kaucnccr hat unsere Handlungscveis,' gebilligt. Obwohl verkannt, bleiben unsere Rechte durchaus bestehe». Es wurde uns für das uns zugcjügte Unrecht eine E»-.schädigung versprochen, und für de» von den Truppen an- gcrici.tetcc- Schaden wurden uns Ecitschädigungsgelder bereits ausgpzahl. Das Laad fühlt sich keineswegs von den Pflichten entbunden. die ihm durch die internationalen Abmachungen »ccierleg! wurden. Unser Protest bleibt bestehen, wir halten

ihn in seiner Tragweite aufrecht. (Beifall). Ich danke der

Bevölkerung für ihre korrekte Haltung, durch die unlieblaine

. Vorkommnisse verhütet wurden. Bleiben wir geeint inmitten der Ereignisse, ivebci unsere Nachbarländer Wunder der Tapfer«

lcit für die Grase und das Glück ihres Vaterlandes »errichten.

wolle» auch wir uns ganz für unser Vaterland einsetzen. Gott schütze unjcr teure- Vaterland.

Deutsch-? Fewvriefe.

A»f?eichnnu-ei: rn-es E»fe«d6i»?rers.

Aus Stammheim crhaUcn wir folgenden Brief eine? Soldaten der Etsentnhu Vnu-Kempagnie.

Gnignieourt. t». Oktober iStl.

Am 8. August, abends 11 Uhr, stand unsere Eiseaduhn- Bau-Kompagnie fertig verladen auf dem Bahnhof Hanau- N-'id. Ter 12U Achsen lange Zug setzte sich, von zwei Lukon-.a- tioen bcspannt, in Bewegung: wohin? war die Frage eines Jede», die ober Niemand beantwor-cn konnte. Nur nicht nach Rußlands das war die allgemeine Sorge. Um 3 Uhr nachts waren wir in Kästet (Mainz) und nun war das Nicksel gelost, cs gehl liuksrheinisch nach Frankreich. Dah uns auch Belgien feindlich gesinnt war, davon wußte noch Niemand etwas. Au, selben Tage, nachmittags 5 Uhr, trafen wir in Aachen Rate Erde e:»: wir wurden au-gcladen, unser Zug mit den Geräten >>nd Materialien, außer denen, die wir i» 4 Fahrzeu.eil mit uns führten, blieb dort stehen. Jetzt begann der erste Marsch nach Siolberg, wo wir noch aus deutschem Boden Quarcker ne- zogen. Am 8. August brachen wir von hier aus nach «'nein hnsgut. t» Minuten von der holländischen Grenze. Der Haupt­mann sagte:Wir schlafen heute Nacht zum letzten Mal aus deutschem Boden, legt Euch zeitig aus's Stroh und Ich'ast gut. das letzte Mel sür jetzt." Ich dachte für mich, wir sind doch lang« noch nicht t» Frankreich. Am nächsten Tage iioerlchrir- te» wir von dem Gute au» die deutsche Grenze bei dem belgi­schen Dorfe Homburg. Dort fanden wir die erste Aro.-it: die guten Belgier hatten vier Lokomotiven, von jeder Seite zwei, in einen Tun not gejagt, die sich in der OJiitte trafen und dort begreifliche Zerstörung onrichtcten. Zwei unserer Eisenbahner entdeckten dies. Jetzt wußten wir, woran wir waren und sahen, daß die Belgier unsere ersten Feinde seien. Die vier Lokomotiven waren in zwei Tage» aus dem Tunnel befördert und der Betrieb kennte eröjfner werden. Wir niarschierren am 11. August hier weg, teils auf der Straße, teils auf drr Bahn­strecke, um nachzusehen, ob dort alle Geleise, Weichen »sw. in Ordnung wären. Zu ihrem Leidwesen hatten die Belgier we­nig Zeit gehabt, viel zu zerstören, nur die Telegraphcnleitun- xei, waren überall unterbrochen, doch die wieder herzustellen, ist ja sür uns Eisenbahner eine leichte Nebenarbeit. Wir ka­men mittags in Battice an, setzten die zerstörten Wabertürme am Bahnhof, die zum Wasiereinnehmen für die Lokomocwen bestimmt sind, wieder in Stand und Übernahmen hier den Be­trieb Unser in Aachen zurückgelasiener Zug folgte kurze Z:it daraus, er war jedoch mit zwei belgische» Lokomotiven be­spannt. Unsere deurschen Maschinen waren wieder in di« Hei­mat geschickt worden, um dort dem Betrieb zu dienen. Nur drei Tage verweilten wir in Battice, da lam schon eine Adteilung der Betliebskompagnie, um uns den Betrieb abzunehmen, da­mit wir wieder unseren eigentlichen Zweck erfüllen konnte», vorzugehcn und zerstörte Verbindungen wieder in Ordnung zu bringen Wir kamen am 14. Aiigust nach Angleur, einer Vor­stadt von Lüttich. Dort war nm!s ei» Fort zu nehmen, das ge­rade von Krupp sche» Ingenieuren durch drei 42 Ztm.-Mör c: befchofse» wurde. Auf der Strecke BatticeÄuglein flogen die b.1 Ztr. schweren Geschosse nur so über uns. Als wir an- kamen, war die Arbeit geschehen und das letzte Forteiwm- men. Uebec das Aussehen der Forts will ich nichts schreiben, nur eins, es ging ein Schiiß fehl, ungefähr 20 Meter vor das Fort, alle übrigen genau auf ihren Bestimmungsork: Also

lauter Grüße von Krupp an den Feind. Ich kann oie« vcr- antworten, denn ich habe das Fort gleich nach der Uebergabe gesehen. Es war das letzte von 14 Forts von Lüttich. Auf den Bahnhöfen der Vorstädte war nicht viel zerstört, h daß schoa a n nächsten Tage deutsche Züge ankame» und abgingen. Welche Freude bei unseren verwundeten Kameraden, die gleich mit der Bahn zur Heimat befördert werden konnten. Hier überholten uns jetzt andere sür hierher bestimmte Bau-Kom­pagnien, fvdaß wir am 20. August von Angleur im Zuge zwei Tage weiter vorwärts gehen konnten. Am 2V. abends hatten wir Biwak auf der Bahnstation Waremmc. Morgens am 21. August fuhr unjcr langer Zug weiter nach Landen, hier wur­den Mannschaften. Wogen, Fahrer und Pferde entladen und eo begann ein Marsch, von zirka 19 Km. nach St. Trond. Dort war nämlich von Belgiern eine Bahn-Uebersührung geipreagt worden Der Berkehr auf der Bahn war gänzlich gestört. Die Best rderung der Kolonnen wurde aus Umwegen weitergeleitet. Nun begann unsere Arbeit, die meterhohen Träger der Ueber- füdrungen wurde» in etwa 1919 Zentner-Schwere gesprengt und vom Gleis befördert: »ach der Aufräumung ging es a» den Bau der Ucberführung, welche nach acht Tagen serugge- stellt war. Nun kannte wieder sämtlicher Verkehr vor sich gehen. Am 29. August gingen wir wieder von St.-Troud »och der Station Tirlement, bcfetzten diese sowohl als alle umlie­genden Sralconsn. Hier in Tirlcmont war rechtes Lebe», täg­lich wurden hier Züge mit Gesungenen verladen oder 'a«iun schon in Zügen von vorhergchendeii Stationen, welche von un­seren Eisenbahnern besetzt waren. Es überholten uns ver­schiedene Bail-Kompagnien, welche alles Zerstörte weiter r«rne ui Ordnung brachten. Wir blieben in Tirlemont bis zum 8. Septeucber, alsda>> hatten wir eine eintägige Bahnfuhrt nach S». Quentin. Bon hier gingen Manuschasten, zwei Fahrzeuge mit den nötige» Pserdc-u in zwei Marschtagen über L»«« nach Euigcueou,.. Alles entbehrliche, wie Pferde u. Fahrer, Bewarb u»g des Zuges blieb zurück, da wir mit dem Zuge nicht vsrfcch- reii konnten, denn der Feind stand von Guignicourt nicht weit entfernt. Hier galt es um eine wichtige Sache, die Skfikahw- brücke ocn 199 Meter Länge und 12 Meter Hohe war van Franzosen tadellos gesprengt, so daß auch nicht ein Fetzen st«»d. Unser.' erste dlrbeit war hier wieder Aufräumung, als wir