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ussiscl>en Soldaten nach Kasmin abgogange». Russische Gruppen trafen mit Munition und Lebensmitteln in Baku ,-pid in Choi ein.

Der Burenaufftanv.

(W. T. B. Nichtamtlich.) (Rcutcrweldnng.) Ein star- es Kommando von Aufständischen zieht, wie es beißt, unter em Befehl des Generals Kemp, durch das Tal des Great Zalt River nach dem Bezirk Bryburg. Oberst Albert zieht ,it den Rcgiernngstrnppcn in derselben Nickstimg Eme Abteilung Anfständifcher ist in Harrysmith rmgcrüft.

Die Neai'i B-e!si«h nbcrfchrit-

?n, die Ansständischen verfolgt und 85(1 davon gefangen gc- omnien. Im Freistaat besetzten die Aufständischen neuer- ings Harrysmith und entfalteten in mehreren anderen Distrikten ihre Tätigkeit. Oberst Mentz meldet, das; er nach inem Gefecht von Bronkhprstsvruit die von General Müller eschligten Aufständischen sechs verwundet und vier cfangcn genommen habe.

Ans Frankreich.

Eine vnverlißliche Organisation. Paris, 7. Noo (W.

Nt hiamtlich). Unter der UeberschriftEine unvcrläßliche iganisalion" kritisiert derXcmpä den Erlaß Nivianis an e Präickten in der Zone des Feldheeres vom 77 Oktober 5er Liljsaktioncn für die Bevölkerung der verheerten (be­ete, die Wiederherstelluna der Schäden usw. Die Absichten s Erlasses mögen noch so ausgczrichteet 5®»., sie wurden doch ne völlig ungenügende Wirkung haben, wenn den Präsckicn cht ergänzende Instruktionen gegeben und diese zur Kenntnis r Ocffentlichkcit gebracht würden. Der Ausgabenkreis sei chl genügend scharf Umrissen, in welcher Form und unter wcl- n Umständen sie eingreisen sollten. Im Prinzip habe die egierung den Gemeindeverwaltungen die Sorge anvcrtruut, :: Tatbestand von den Zerstörungen aus den Grundstücken, 'gern usw. auszanchmen. Danach sollen die Präsekten die 'itiative ergreife«. Das Blatt spricht zuletzt von der wichtig- n Frage der Beschaffung von Arbeitsgelegenheit, die sehr w-crig sei. Arbeit für alle Flüchtigen zu schaffen, sei kaum öglich. Darum fordert derTemps" die Ausstellung eines jenes von öffentlichen Arbeiten, die dringend in Angriff ge- .urmcii werden müssen. Nur so könne endgültig wirksame bh-Ist geschaffen werden. Je besser das Zirkular vom 27. Ok- ber erklärt und in diesem Sinne präzisiert werde, um so -visier werden die guten Absichten verwirklicht werden, die 'r Ministerpräsident dadurch zu erkennen gab.

Bearbeitung der Mohammedaner im sranzösischen Nord- srika. Der Generalgouverncur von Algerien, Lutaud, hat neu Ausruf an die mohammedanische Eingcborenenbevölke- mg in französischen Nordafrika erlassen, desien Wortlaut die anzösische Presse mitteilt. Es wird den Eingeborenen be- ciflich zu niachen versucht, daß die Türkei von Deutschland / usgestachclt worden sei, den Krieg gegen den Dreiverband zu öffnen, obwohl der mohammedanische Glaube nicht bedroht i. Frankreich habe kernen Groll gegen die Türkei. Der Auf- if erinnert die Eingeborenen an die Wohltaten, die Fronk- ich ihnen erwiesen habe, und fordert sie auf, für die Bernich- ing Deutschlands zu beten, wie dies die Mohammedaner in cgyptcn und Indien ebenfalls täten.

Konfiskationen in Frankreich. Nach einer Meldung' aus n'arfcille wurde die dem Fürsten Löwenstein-Brandcnburg ge- rend,. große Besitzung Chateau du Roure, die in der Gr­ünde Sts. Maries de la Mer liegt, von den französischen Be­uden beschlagnahmt.

Die französischen Stiefel. Paris, 7. Nov.( W. B. Nicht- ntlich!. Ein Rundschreiben des Marincministers verlangt n den neu cintrctcnden Matrosen die Beschaffung eines Paa- s neuer gut erhaltener Stiesel gegen Riickerstat- ng der Preises.

Ans Gnfllnnd.

Ein Bekenntnis edler Seelen. DieTimes" schreiben im itattitel vom 7. November: Es bestehen Vergleiche über s, was wir geleistet, und das, was andere Nationen (natüe- : Frankreich und Belgien) getan haben. Eigentlich leisteten l mehr als unsere Verbündeten, denn wir hatten nie beab- Üigt, mehr als 150 000 Mann nach Europa zu schicken, und ben doch schon doppelt soviel getan. Wir dürfen nicht ge- >ngi werden, »och darf man von UNS Wunder erwarten. .nn dieser Ton weiter beliebt, werden wir ja noch manche kenntnige edler Seelen zu hören bekommen.

DerFriedhof der Gefallenen der Verbündeten". Dir inei- » englischen Blätter geben nunmehr zu, daß die Verluste : Verbündeten besonders bei Dixmuidcu weit stärker gewesen d als die der Deutschen.Daily News" schreibt wörtlich: lxmuidcn ist zum Friedhofe der Gefallenen der Verbündeten werden.

Di' deutschjciudlichca Ausschreitungen in Deptsord. Lon- 7. No». (W. SB. Nichtamtlich).Daily Telegraph" üdct: Gestern wurde vor dem Schwurgericht gegen 21 Män- r und ,unge Leute wegen der deutschfeindlichen Ausschrcit- gcn am 17. und 18. Oktober in Deptsort verhandelt. Der aalsanwalt führte aus: Der Zweck der Ausschreitungen war Beschädigung des Eigentums Deutscher. Es sei unnötig, die möglichleit zu betonen, den Pöbel regieren zu lagen. Der oaule. daß cs patriotisch sei das Eigentum zu zerstören, weil Deustchcn gehöre, müsie gründlich ausgetrieben werden. Der !tcr veizängtr in drei Fällen Gesängnisstrafe» von vier, 9 d :2 Monaten: die übrigen wurden unter der Bedingung iftigcu Wchlverhaltens frei,«lassen, würden aber bei Wie holungeu nachträglich Strafen für ihre jetzigen Vergehen alten. Ter Richter erklärte den Angeklagten, daß jede Wic- .holung strenge Bestrafung zur Felge haben würde.

Wackycilde Erkenntnis. Lp n d o » , 7, Rvv. (Nichtamtl,) i>ail, Mail' schreibt: Der Sieg kann nur gewonnen werden

Reue Tageszeitung. Dienstag, den 10. November 191t

und das britische Reich nur gerettet »erden, lvenn England für

Armeen sorgt, die eine kräftige Ossensive gegen Deutschland er­greifen können. Wir stehen dem Angriff durch eine vollkonourn bewafsucle hoihorganifierter Nation von 05 Millioneji gegcn- ilber Es ist ei» Kampf, der um unsere Existenz geht. Eng­land kann den Angriss nur Niederschlagen und alle Ziele er­reichen, iven cs möglichst bald Armeen von 12 Miilloucn Mann ins Feld stellen kann. Es gibt keinen anderen sichtbaren Wieg zum Ersvlge. Wenn die freiwillige Rekrutierung die er­forderlichen Strcitkräste schafft, so muß Euglaud die ollgc- u»r.' Wehrpfficht annchmcn. Ir länger die Nelrutiermigsbe- horde zögert, bessere Methoden anzuuchmen, desto näher rückt die allgemeine Wehrpflicht. Das Blatt sieht zwei große Schwieriglcite», dis die freiwillige Rckruffcrung behindern. 1. macht sich ein großer Teil des Publikums die wirkliche Lage an der Front nicht klar, was eine Folge der Geheimnistuerei der Behörden sei. Der zweite Grund sei die ungenügende Für­sorge für dir Frauen und Familien der eintrctendcn Kriegs­freiwilligen und für die Verwundeten.

Rückgang des englischen Hansels. London, 8. Novb-, (ÜB. B. Nichtamtlich). Nach dem Ausweis des Handelsamts betrug '»> Monat Oktober der Wert der Einfuhr 51559 289 Psund Sterling, d. i. gegen den gleichen Monat des B-rjahrcs eine Abnahme um 29170 887 Pfund. Der Wert der Ausfuhr im Monat Oktober belief sich aus 28 991 815 Psund Sterling; das bcdcutci gegen das Vorjahr eine Abnahme um 18 929 884 Pfund.

Erbeutet und versenkt. London, 6. Nov. sW. B Nicht­amtlich). Die Londoner Blätter melden, daß der Sunderland- DampferB i u e b r a n ch" von dem deutschen KreuzerL e i p- z i g" an der Küste von Chile erbeutet und vcrfcnlt wurde. Die Mannschaft ist In Sicherheit gebracht.

Aus |titßlanfc.

Brochlegung des russischen Handels. Haag, 4, Rovbr. DieTimes" weife» neben der politische» auch aus die große wirtschaftliche Bedeutung hin, die das Eingreifen der Türkei für Rußland hat. Im Norden sperre die deutsche Flotte die gesamte Holzausfuhr Rußlands, rm Süden werde der gesamte Ectrcidchaudel von der Türkei brachgclcgt. Beide Ausfuhr­güter bildeten die Haupteinnahmequclle Rußlands, Diese sei durch die Sperre verstopft, und man werde bei einer langen Kriegsdauer dem Verbündeten höchstwahrscheinlich finanzielle Hilfe gewähren mllsien.

Mißernte in Rußland. Petersburg, 2, Nov. Nach den offiziellen Angaben der im Fiilanzministciium in Peters­burg a.ntlich herausgegebenenHandels- und Jndustriezeitung" über sie diesjährige Ernte in Rußland ergibt sich, wenn man diese Zahlen mit den vorjährigen vergleicht, für alle landwirt- lchistlichen Erzeugnisse ein so außerordentlicher Rückgang, daß von einer schweren Mißernte gesprochen werden muß. Der Rückgang des Eruteertrages betragt für Weizen 7,887,999 Ton­nen zu 19 Doppelzentnern, für Roggen 3,719,999 Tonnen, für Hafer 4,129,999, für Gerste 3,999,999 Tonnen, d. h. es wurden nur y, für Weizen nur % des in anderen Jahren geerntete» Ertrages eingebracht. Zweifellos sind diese Zahlen des amt­liche» Rußlands immer noch viel zu günstig gefärbt. Gerade die hochlultiviertc» Seeprovinzen und das fruchtbare Wolga­gebiet jollcii am schwersten von der Mißernte betroffen sein. Was diese Zahlen für die Einnahmeausfälle des russischen Staates und für die Stimmung der hungernden Bevölkerung gerade jetzt bedeuten, läßt sich leicht ermessen.

Staatlicher Diebstahl in Rußland. Der Minister des In­nern Hai eine» Gesetzentwurf ausgearbeitet, der Maßnahmen vorsieht zum Zwecke einer Reduktion des deutschen Grundbesitzes in Rußland. Der Gesetzentwurf wird der Prüfung durch eine Spezialkommisston unter dem Vorsitz des Justizministers unter­breitet werben.

Der Dnis MrttmiiirH im Jt&.

Stuttgart, 9. Nov. (W, B) llcber die Fahrt des Kongs und den Aufenthalt aus dem westlichen Kriegslchauvlatz ist einer Zuschrift an denEtaatsanzciger" u. a. zu entnehmen, daß de: König, nachdem er am 21. Oktober in Metz vcrjchicdcne Lazarette besucht und den dort kommandierenden General emp- s Ilgen hatte, kurz daraus zu den westlich von Metz befindlichen Truppenteilen sich begab. Am 2. November suhr der König nach Montmcdy, wo er die Landsturmsormationcn und das meist von Württembcrgern geleitete Lazarett besuchte. Die Fahrt führte alsdann zum deutschen Kronprinzen und am 3. November zum Kaiser. Tags darauf begab sich der König nach Velgie», wo an verschiedenen Orten einzelne Truppenteile be­sichtigt wurden. Aus der Weitersahrt begrüßte der König de» Kronprinzen von Bayern und den Herzog Albrecht von Würt- tcmbei x. Der jolgcndc Tag führte ihn nach Brüssel, wo er den Genclalgouvcrncnr Fcldmarscho.il Frhr». v. d. Goltz und ein­zelne Ecncrülc empfing. Am 7. November traf der König wie­der in Stuttgart ein.

(fin dkiltlchcr fJirarr iibrr Piinhirdirn.

London, 9. Nov. (Nichtamtlich).Daily Mail' mel­det, daß ein deutscher Flieger gestern zwei Bomben über Dün kirche» abwars. Die eine Bombe siel in ein Dock, ohne Scha­den aazurichte», die zweite fiel in der Nähe des Rathauses. Im Umkreis von 199 Meter sprangen alle Fensterscheiben.

Fort mit lim ZlhmWjldlrn.

DieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt z» de» un­würdigen Kriegs-Anfichtspostkarten:

Unsere Anregung hat i« weiten Kreisen der Bevölke­rung lebhafte Zustimmung gesunde», ein treffliches Zeichen jür den gesunden Sinn des deutsche» Volkes. Besonder» er- sreutich aber ist es, daß das Oberkommando in den Marke» sowohl wie das Polizeirpästdiuni durchaus unsere Auffcl- suug teilen und bereits feit längerer Zeit gegen diesen un- w.iidigen Bildervertrieb Vorgehen. In vielen Läden find

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schon derartige Bilder beschlagnahmt worden. Der gute

Geschmack des deutschen Publikums wirb es sicher nicht bil­lige», daß weiterhin solche Schmähbilder in den Handel komme», und die oben genannten Behörden sind gewiß

daulbar. wenn sic aus dem Kreise der Bevölkerung auf Bilder der grnamiten Art auffnerlsam geniacht werden, da­nn! j'o de» weiteren Vertrieb hindern köunen.

(fm Itoflliidiefiill.

Straßburg, 7. 3lo». (SB. B. Nichtamtlich). In ci- tnin Munrlivnsdcpot am Wafstrturni ereignete sich gestern ein schwerer UugUiüssult. Durch unvorsichtiges Niedersctzen eine» Kastens, in dem sich einige vom Gciechtsfeld zurückgckomuieue Jünd-r und Zündeilcile besandcn, entstand eine heftige Ex­plosion, wodurch ein Arbeiter und der die Aussicht juhrende Obcrfeucnvcikcr getötet, und zwei Arbeiter schwer verletzt u-urden.

(i'jjjloliofl finrr Milk.

A i» sterdam, 7. Non. (SB. B. Nichtamtlich).Nieuivs van den Dag" meldet ans P'muidrn: Ein hier eingrcrnffeuer Herinzslogger entdeckte beim Hcrausholen des Netzes, daß er S e c m l u c u darin gefangen hatte. Beim Versuche, dis Ney abzuschnciden, explodierte eine Mine und beschädigte da» Vor­derschiff arg. Del Kapitän und der Eteucrinan« ertranken.

Sven Cevitt über den Kaiser.

Dclliil, 8. Nov. (Nichtamtlich). Sven Hedin er­zählte rutetn Vertreter desBerliner Lolalanzeigers" jerne im dL'rtfchrr: Hauply-rcarrrer gewonnenen günstigen Eindrücke. Er sagte über den Kaiser: Ich hatte das Glüa, ihn in jruhe'en Jahren lcnncn zu lernen. Er hat sich nicht verändaK. Ich kann Ihnen sagen, daß er nichts von seiner Frische und Bcmeg- lichleit eixgebüßt hat. Dabei ist der Ksisrr Eie können es fast «vrttich nehmen jeden Tag 24 Stunden beschäftigt. Al­les tnj| ihm gejagt und ihm mrtgsteilt werden und wird run ihm mrtbearbertct. Ich habe niich oft gefragt, wie der Kariar das körperlich und geistig ertragen tönue. Die Antwort glaube ich gefunden zll haben: Es ist sei» reines Ccwisien, daß er r-.r Gott, der Mitwelt und der Nachwelt nicht nur schuldlos an die­sem L'cilbiairde ist; sondern daß er ihn zu verhüten oos Acu ßeiste tals Tie germanische Sache konnte sich keinen be,seren Vollbringer wünschen, als ihr das Schicksal in der Person dieies Kaisers gewährt hat. Es ist, als sei er für diese Zeit geboren, denn wie er für den Frieden sein Letztes eingesetzt hat lo jetzt sllr das Erringen des Sieges. Er fühlt, daß er die Dcraniwor- tung für die Gestaltung der deutschen Geschicke trägt. Danach ist heute all sein Empfinden, Denken und Handeln gerichtet.

Russische Aantasiesiege.

Wien. 8. Nov. (W. B. Nichtanftlich). Die Rüsten ge­fallen bch darin, phantastische Nachrichten über angcblick-c Siege ihrer Truppen und die schwierige Lage der llnsrigen, übe: zahl­reiche Gefangene usw. zu verbreiten. Gegenüber diesen Ersin. Lungen ist es nützlich, festzustellen, daß seit mehreren Tage» we­der in Galizien »och in Russisch-Polen ein Zujammenstvß stait- gcsunden hat, daß die letzten Kämpse, wie beispielsweise bei Stary Sambor und Turka für unsere Truppen siegreich verlau­fen sind, und daß diese 2599 Gefangene machten. An der Lysa Eora haben unser« Truppen sich vom Feinde ohne Kamvf ge­löst und versclgen die Bewegungen, die ihnen aus strategischen Gründen besohle» wurden, in voller Ordnung ohne vom Feind« belästigt zu werden.

<*in Feldpostbrief.

Warum ich das Eiserne Kreuz erhielt.

L..... ,26. Oktober 1914.

Trüb und neblig war der Morgen des 22. August. Unsere Stimmung war auch nicht die beste, da wir um 12 Uhr nachts ciarmicai woroeu waren. Mir eprsönlich war cs um so unan­genehmer, weil ich zum erstenmal im Feldzug rin frisch über­zogenes Bett bei liebenswürdigen Quarftcrleutcn in Libra- mvnl hatte. Warum wir eigentlich aus dem schönsten Schlum­mer ousgemcckt wurden und die übrige Nacht an einer Hecke im Freien zubringcn mußten, "-eiß ich heute noch nicht Jeden­falls hat es seinen guten Grund gehabt. Früh morgens bra­chen wir auf und legten im Morgennebel ein gut Stück zurück. Unser Weg suhlte an einem belgischen Hospital vorbei, das nur allzu viele von uns in anderem Zustande an demselben oder anderen Tage sehen sollten. Selbstverständlich fiel uns über die gewohnte» Sicherheitsmaßregeln beim Vormarsch nicht das gc-ingjlc ein, und wir dachten schon auch an diesem Tuge un. xcraps: dnrchzutomnien. Schließlich gelangten wir in ein lich­tes Waldstück, wo wir dann einige Zeit liegen blieben, unser Hauptmann lag vor dem Waldrand aus Sftoh und beobachtete sehr gespannt. 'Aber als wir um 1 Uhr Esten holten bei der Feldküche, die wegen des sumpfigen Geländes nicht heronfah- ren konnte, schwand jeder Gedanke, daß wir heute noch mit den Rethosen nähere Bekanntschaft machen würden.

Da sprengte so gegen 2 Uhr der Adjutant in sausendem Ga­lopp heran:Herr Hautpmann .... in der Richtung ans das Torf -- Antreten!" : nd schon war er weg und überbrachle andeeen Kompagnien Bcs.hlc. /

Unheimliche Stille herrschte im Dorfe Anloy, als wir durch norjchicrten, lein Bewohner wor zu sehen. Heiß brannte die Senn-' äcrnieder, und gern hätten wir einen Trunk Waste: gehabt. alte Frau lugt verstohlen aus ihrer Hauslüre

und jta'.ie uns voll Entsetzen an. Als ich nach Master frage, eilt sie nicht gcjchwind zurück, um zu holen, wie wir es auch i» Feindesland gewohnt sind, sondern lispelt monoton: plus loin (clieoe weiter). Jedenfalls haben wir kern Wüster ge­kriegt, u. es mar ein Glück, daß wir einen Bach mit silberNa - rem Wojjer durchschritten, ans dem wir, ungeachtet der Sen chengefahr, schöpften hat uns auch nichts geschadet. Aas der Höhe augelommen, ist es uns allen zur Gewißheit geworden: es gehl in die Schlacht. Nicht als ob es «ns besonders erregte -- waren schon lange daraus vorbereitet »her. ein prrOekn-