Nr. 260
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Neue Tagesazeitng. Don, « slag. den S. R»»e«U>er 191«.
der Handelskammer in Johannisburg, die Bahnen gegen das Risiko der Gefahr durch die Aufständischen zu cutschädigen. Hierdurch wurden die normalen Raten wieder hcrgestellt,
Italien bleibt neutral.
Beruhigende Meldungen. K o n ft a n t i n o p e I, 4.
Nov. (W. T. B. Nichtamtlich,) „Tanin" betont in feinem hentigeii Leitartikel die Bedeutung der Freundschaft Jta- liens für die Türkei und versichert, solange Italien seinen Verbündeten treu bliebe, könne eS ans die Freundschaft der Türkei rechnen. Die gegenwärtigen Umstände böten Italien die Gelegenheit, sich gut mit der muselmanischen Welt zu stellen und so zu beweisen, dag die einzige zivilisierte Macht, die mit dem Islam in Berührung stehe, Italien fei. Hiermit spielt das Blatt offenbar auf die Stellung Italiens in Tripolis an.
N o m, 4. Nov. Ans Konstankinopek gelangen beruhigende Meldungen über die Absichten der Türkei hierher. Der Angriff richte sich zunächst gegen Rußland. Wenn ein Feldzug in Aegypten notwendig wäre, würde sich die Pforte mit Italien verständigen und die Senussen durch eine Son- dergesandtlchaft veranlassen, ihren Widerstand gegen Italien in der Eyrenaika cinznstellen.
Keine italienischen Truppen für Aegypten. Mailand, 4. Nov, Der Gcncralstabshauptmann Cnbiati wendet sich in der „Perseveranza" ans das schärfste gegen den Plan, italienische Truppen zur Verteidigung Aegyptens hörzugeben. Italien könne der Lage, die nach der Schließung des Suezkanals in Erythräa und nach dem Ausbruch der zslanibewegung in der Eyrenaika entsteht, ruhig entgegen- chen. Cabiati fährt dann wörtlich fort: Wenn England
feine Interessen in Aegypten verteidigen will, so soll es das mit seinen Truppen tun, die es ja in jeder Rasse und Farbe hat. Tie italienischen Soldaten dienen für uns.
R o m, 4. Nov. Tie Zeitungen aller Richtungen und ns allen Teilen des Landes einschließlich des „Corriere della Sera" stellen heute jedes Abkomnren mit England wegen Aegyptens in Abrede und zeigen sich vollkommen beruhigt wegen der Möglichkeiten im nahen Orient.
Pom PaUm».
Ter König von Ruminikn wandelt in den Bahnen seines Vorgängers. Bukarest, 2. Nov. (Meldung der Korrespondenz-Rundschau.) Nach einer Mitteilung des „Rjetsch" hat König Ferdinand von Rumänien erklärt, er werde in keiner Weise von der Richtlinie abweichen, die sein Vorgänger ihm gezeichnet habe. Keine Ströniung in seinem Lande werde ihn dahin beeinflussen, diesen Standpunkt anfzugeben oder den Kurs der auswärtigen Politik.
Ein bulgarisch rumänisches Abkomme» R o m, 4. Nov. „Corriere d'Jtalia" meldet aus Sofia, daß dort wie in Bukarest ein Abkommen zwischen Bulgarien und Rumänien in die Wege geleitet fei. Wenn es bisher Mißverständnisse zwischen Bulgarien und Rumänien gegeben habe, so trage Rußland daran die Schuld, das den Apfel der Zwietracht zwischen die beiden Länder geworfen-stabe und Rumänier auf die falsche Bahn der Dobrndsche gelenkt habe. Nach dem „Corriere d'Jtalia" wiirde dieses Abkommen eine we- fentlich friedenSerbalteude Wirkung haben.
Bnlgaricn dankt schon. Sofia, 3. Nov. kW. T. B.) Das Blatt „Dnewnik" druckt seine Cntrüsinng über die Erklärung des serbischen Gesandten in Petersburg, Spalaiko- witsch, ails, wonach Serbien geneigt Wiste. Bulgarien.ein kleines Gebiet abzutreten, wenn Bulgarien seilien früheren Bnndesvertrag erfüllen »nd Serbien 200,000 Mann Hilss- trnppen gegen Oestereich-Ilngarn stellen wolle. Die serbischen Parasiten, sagt da? Blatt, würden ohnehin vom Schick- fal schwer gezüchtigt. Mazedonien fei von allen Großmächten als bulgarisches Gebiet anerkannt. Falls Bulgarien os beute besetzen wollte, würde hierzu der fünfte Teil von 200,000 Mann genügen,
Tie Neutralität Spaniens. Madrid. 4 Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Während des letzten MstststcrratS erklärte Ministerpräsident Tato, die Regierung werde die Neutralität Spaniens vor dein Parinmcnt bestätigen.
Die (Ulfen des Krkums „fnnlsniije“.
Tic Taten des Kreuzers „Karlsruhe." Amsterdam, ■1. Nov. Aus London wird telegraphiert: Das von dem Kreuzer „Karlsruhe" in Grund gebohrte große Tampsschiss „Ban Tych" war nicht, wie irrtümlich i» den Blättern ge- nieldct wurde, ein bclgischfer, sondern ein englischer Dampfer. Er ist 1011 gebaut, hat 10,300 Tons, mach!: iö Knoten »nd war mit drahtloser Telegraphie ansgcrüstek. Ter Wert des Schisses wird ans 230,000 Pfund Sterling geschätzt. Tie Ladung bestand ausK orn und Fleisch aus Argentinien, bestimmt für die Bereinigten Staaten, und !>atte einen Wert von 100,000 Pfund Sterling. Tic beiden von dem Kreuzer „Karlsruhe" vernichteten kleine» Dampfer hatten einen Gesanitwcrt von 8-1,000 Pfund Sterling. Das »ären Werte von zusammen über 8 Millionen Mark.
^fltsnimiitigf ^tinuuuug imlmr Solöniru.
Roch den vorliegenden Berichten ans znoerlofstger Quelle R die Stimmung der Truppen andauernd ausgezeichnet. Sie eifll sich im Ertragen unvermeidlicher Beschwerliche ebenso wie in drin bei jeder Gelegenheit bewahrte» Kampiesmut. Nicht ieltci, sind ou>h jegt »och wie in de» ersten Wochen de- Kriege!, die Fälle, in oencn das Verlange» »ach Betätigung des kampser,isers sogar zuruckgehotten werden muh. Der Gesund- H-Ilszvjtand ist nach wie vor vorzüglich, die Verpflegung gut. Wen» auch gewiß große Verluste zu verzeichnen sind, so ist nicht anßcr Rürksichi zu lassen, daß ihre richtige Bewertung nur durch
Vergleiche mit den Verlusten des Feindes zu gewinnen ist.
Diese sind aber bis jetzt in allen Kämpfen weit große: gewesen als unsere eigenen. Das deutsche Volk kann hiernach der Entwicklung der Kriegsercignifse weiterhin mit Zuversicht ent gegensehen.
Semin- und ydroldiinlaöfr in Anfivkrpen
in ffflütiirri?.
Berlin, 4. Olt. (Nichtamtlich). Aus Antwerpen wird geinclüet: Die Benzin- und Naphtallager der amerikanischen Atlaegeiellsihast in der Nahe der übrigen Petrvkeum- lagcr stehen seit gestern früh in Flammen. Wegen des Brandes der Petroleuiiitanks haben etwa 15 000 Einwohner die Stadt vcrlasien aus Furcht vor Strafmaßnahmcn gegen di« Stadt
Die deutschen Barbaren.
Aus einem Feldbrief. Aus Friedrichsdorf i. T. wird uns ein Auszug eines Feldbrieses vom 4. -10. 14 gü- tigst zur Versügung gestellt. Er wirst ein bezeichnendes Licht auf dos Verhalten der französischen Soldaten im eigenen Lande. „ . . . . Dadurch, daß ich gestern zerschossene Geschütze nach Bouziers an die Bahn brachte, hatte ich Eel:qenheit, nncl) in dieser Stadt umzusehen. Ich machte die Belanntschast einer ganz netten Französin, durch deren Vermittlung cs mir gelang, eine Tafel Schokolade, 3 halbe Flaschen Rotwein, 2 Fluschen Weißwein, sowie einen Laib Weißbrod zu bekommen. Auch I! Häupter Weißkraut, etwas Salat, gelbe Rüben usw. beschaffte ich mir Es war noch ein Unteroffizier mit, der auch gut srauzösifch sprach, und das Mädchen glaubte gar, wir seien Franzosen in deutscher Unisoim. Als sie aber üb-.rze:>gt war, Laß wir wirkliche Deutsche waren, nahm sie uns mir in ihre Wohnung zur Mutter und beide begannen furchtbar auf die Franzosen loszuziehen. Die fiaiizösischen Soldaten hätten ihnen für über 10 000 Fr. Wein gestohlen, das Haus geplündert und selbst Geld zu stehlen versucht. Von der Sittenlosig- reit „nd Gemeinheit der frouzüstsche» Ossizicre und Maiiuschuf- ten, die sie (das junge Mädchen) bedroht hätten, wolle sie gar nicht reden. Was seien dagegen die Dcuischcn anständige und wohlerzogene Menschen usw. Beim Abschiede weinte dir Klein: und wollt: mit und sagte, sie ginge bestiinmt nach Dcuischland, wollte keine Französin mehr sein und mit ihren nichismürdigen Landsleuten nichts ».ehr zu tun haben. Wir bedankten uns für die sreundlichc Aufnahme und weinend Ivinkie die Kleine uns nach. Auch solche Szene» erlebt man im Kriege. Die Leute taten mir wirklich leid. — Für alle meine Einlüuje hatte ich fast 10 M bezahlen müsse», sa teuer sind die Lebensmittel hier.....
Die großen Mängel der Feldpost und ihre Beseitigung.
Berlin, t Nov.
Unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern her bedeutendsten Firnien des Papierfaches fand hier im Papier- Hanse eine große Kundgebung statt, die sich mit den im Betriebe der Feldpost zutage getretenen Mißständcn befaßte. Tic Versammlung war cinbcrufcn von dem Kriegsausschntz für das deutsche Papierfach und stand unter der Leitung des Vorsitzenden der Papicrvcrarbeitnngs-Bernfsgcnossei- schaft Rudolf Bergmann (Berlin).
Der Hauptberichterstattcr Generalsekretär Tr. Kubatz (Berlin) führte aus, daß die Versammlung nicht aus geschäftliche» Erwägungen heraus einberufcn worden sei, sondern in dein Gefühl, daß noch viel geschehen könne, um auf dein Gebiete der Feldpost Großes zu leisten. Wenn wir aber auch gewiß Beschwerden auf drin Herzen haben, io soll das Ausland daraus doch nicht den Schluß ziehen, daß feine Einrillungen besser wären. Wir wünschen, daß alle uns -re Einrichtungen die besten seien, da wir siegen wollen, dah-r haben wir auch da? Recht zu versuchen, die Einrichtungen der Feldpost zu verbessern. Staatssekretär Krätke hat dem Berichterstatter und noch zwei anderen Herren eine Konferenz gewährt, in der alle einschlägigen Fragen besprach:» wurden, kl»d wenn wir auch nicht mit der klebcrzeugn >g aus der Konferenz gingen, daß die Leistungen der Feldpost nicht erhöht werden können, so hatten wir doch wenigstens den Eindruck, daß Vieles von dem, was jetzt über die Feldpost gesagt wird, nicht ganz als zutresscnd bezeichnet werden kann.
Der Redner verlangte dann insbesondere: die Organ'.- sution der Feldpost muß ausgebaut werden. Es wird vor- geschlagen, daß dei-Z Reichspostamt unter Mitwirkung der Heeresverwaltung eine entsprechende Abänderung der Feld- Post-Ticiislordnung vorbereitet. Der Fuhrpark der.Feldpost, liamentlsta der Bestand an Kraftwagen, muß weiter verwehrt lvere.ii. Es müsse» öfter als bisher, am besten jede zweite Walle, Feidpostpokete bis zu 500 Gramm zur Best.-'!, nn-z zugrlajien werden. Feldpostpalcte bis zu 5 Kilo- giamni müssen durch die Fcldvost in jedem Monat weo-a- fte.s einmal inS Feld befördert werden. Insbesondere muß srühzeitig die Versendung von Weihnachtspakrien znqe- lasten werden. Bei der Verpackung dieser Feldpostpatetc soll die klmhüllnug in Leinrivand nicht mehr vorgeschriebe,! werden. (Lebhafter Beifall.)
Ter Mitbrrichtrrstattcr Direktor HanS Krocmcr (Bee- I:») erwähnte einleitend, daß Staatssekretär Kraetke bei der erv.ätznten Konferenz erklärte, er fei wob! jetzt der bestge- haßte Mai,» in Deutschland. Da inutz man dock, die Fea ie anstvcrse», ans welchen Gründen die Erbitterung gegen die Feldpost eingetreken ist- Das war früher docki anders, »ntr Stephan waren wir stolz ans nufere PoswcrwaltiiNg. Jetzt ist sie z» bürokrakiickf. Tic Gssankengänge der F.'ldpvjl find leider immer noch dieselben wie die von 1870—71. Die Angriffe gegen die Feldpost im Angnst waren nllerdi» is
unbercchligt. Denn damals durfte die Fcldpystvcrwaltung nichts befördern. Aber, sie hat den Fehler begangen zu schweigen. Bis zum 18. August war ihr von der Militärverwaltung verboten worden, Briefe zu expedieren. Da haben sich nach meiner Schätzung bei ihr 75 Millionen Sendungen angesammelt, und die dann schnell zu expedierei, h,Qr natürlich unmöglich. Die tiefe Erbitterung gegen die Feldpost, die durch unser Volk gegangen ist, basierte darauf, daß man uns nicht rechtzeitig über das non possumus auf flärt hat. Wäre zur rechten Zeit gesprochen worden, dann wären uns und unseren Truppen im Felde viele bittere stunden erspart geblieben. Warum kommen denn über die Eisenbahn keine Klagen. Als wir diese Frage in der Kaufe- renz aufwarfen, da erklärte Staatssekretär Kraetke, diese liege in militärischen Händen. Eine stärkere Kritik seiner Verwaltung konnte er gärnicht aussprcchcn. Wenn gesagt worden ist, daß die höheren Stellen mit der Arbeit der Feld- post zufrieden sind, so glaube ich das ganz gern, aber die Soldaten find mit dieser Arbeit nicht zufrieden. (Lebhafte Zustimmung.)
Der zweite Mitberichterstatter Fabrikbesitzer Mar Krause schilderte an der Hand eigener Erfahrungen als Führer einer Licbcsgaben-Kolonnc die Sehnsucht, mit welcher unsere Truppen im Schützengraben Sendungen aus der Heiinat erwarten.
In der Diskussion machte Verleger Hilger (Berlin) den Vorschlag, man solle cs nicht erst mit Eingaben an die Post- vkrtvaltung versuchen, sondern ein Telegramm direkt ,.n den Kaiser schicken des Inhalts, daß es so nicht weitergehen könne. Dr. Cohn von der Fachpresse brachte folgenden Antrag ein:
„Die bisherigen Leistungen der Feldpost haben zu schweren und berechtigten Klagen sowohl der Angehörigen unserer im Felde stehenden Brüder als auch fast der gesamten Jndustxic, des Handels und der Presse geführt. Wir fordern daher den Staatssekretär des Reichspostamts auf. umgehend Wandel zu schaffen und »nt allen zu Gebote stehenden Mitteln für Abhilfe der Mißstände im Feld- postwesen zu sougen."
Von Seiten des Kriegsausschnsses lag ein längerer Beschluß-Antrag im Sinne hes Hauptderichtsersirktkers oor. Es wurde beschlossen, von einer Beschlußfassung zunächst ab- zusehen. — Eine Kommission wurde gewählt und beauftragt einen cnftprechcnden Beschluß zu forniulieren und diesen dem Reichskanzler, dessen Stellvertreter Staatssekretär Dr. Delbrück und dem Staatssekretär des Reichspostamts zu übermitteln.
Roosevelt und der Krieg.
Wie erinnerlich, haben wir uns jüngst mit den amerikanischen (»Präsidenten in nicht gerade liebsanier Weise beschäftigt. Die Veranlassung gab ein in den „Times" ab> gedruckter angeblicher Aufsatz des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Diesen Anssatz wollten die „Times" aus einem amerikanischen Blatte übernommen haben, und Roosevelt sollte in ihm oftenknndig und nnzweidcukig für Großbritannien Partei ergriffen haben.
Wir haben Roosevelt Unrecht getan, denn die „Times" hat wieder einmal gelogen.
Roosevelt nimmt keineswegs einseitig die Partei Großbritanniens. Das zeigen seine Betrachtimgen über den großen Krieg des Jahres 1914 in den „Ehicago Daily News", wo er eine Artikelrcihe über den Krieg erscheinen läßt. In dem am 10. Oktober dort erschienenen Aufsätze befaßt er sich auch mit dem Deutschen Kaiser, dem er vollauf Gerechtigkeit widerfahren läßt, ^ mit den deutschen Eigenschaften, auf Grund deren er die deutsche Nation eine große Nation nennt, und init einer etwaigen Vernichtung des Deutschen Reiches, die ec als sein Unglück für die Menschheit ansieht. Ter Kaiser und seine-Familie hätten gleich wie in FliedcnSzcitcn auch im Kriege Proben vorbildlich:! Eigenschaften gegeben, die für die Eigensckiaftcn des deutschen Volkes charakterisftsch sind. Ter Kaiser habe im übrigen ganz in Uebcreinstimmnng niit den Gefühlen seines Volkes gehandelt, als er das Schwert zog. Was aber das deutsche Volk betreffe, habe cs, Männer und Frauen, hoch und niedrig, eine glänzende Vaterlandsliebe und Entsiz- nngsfähigkeit an den Tag gelegt, was er den Amerikanern als Vorbild empfehle. Das deutsche Volk sei in den Krieg gezogen, weil es überzeugt war, daß es sich um sein nationales Dasein handelte. Er sagt wörtlich:
Eine Nation, die einen solchen Geist zeigt, ist stch-wlich eine große Nation. Die Tüchtigkeit der deutschen Organisation und der deutschen Vorbereitungen wurde schlagend bewiesen in der machtvollen Vorwärtsbewegung der ersten sechs Wochen de? Krieges. Nicht nur ist diese Organisafton, diese Bereitschaft höchst ruhmwürdig für Deutschland, son- dein noch rnhmwürdiger ist der Geist, der hinter der Orga- nisation liegt. Tie Männer und Frauen Deutschlands haben vcui tzöck sie» bi» zum geringste» glänzende Vaterlandsliebe und Eiitsagungsjähigkeit an den Tag gelegt. Liest man von ihrenl Benehmen, so ist cs unmöglich, nicht einen Schauer der Bewunderung zu fühlen, für den starken Mut i>nd die erhabene Uncigennützigkeit, welche die große Krise in den Seelen des Volkes nujdeckt.
Das Volk von Deutschland glanbl, daß cs vor allem in einem Kampfe steht für das Leben des Teutonen gegen den Slave» »nd für das Leben der Zivilisation gegen etwas, was nach Ansicht der Deutschen eine lvstste, drohende Flut: der Barbarei ist. Sie gingen in den Krieg, weil sie glaui-^ te», der Krieg sei eine unbedingte Notwendigkeit, nicht nur für die Wohlfahrt Deutschlands, sondern ftir dos nationale Daseu> Tcutschkands. z
Was den Gedanken anbetrijst, daß Deutschland zee- me.iint oder verkrüppelt werden und zu politischer Jmvw


