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Teile I.

Neue Tagesazeitng. Mittwoch, den 21. Oktober 1911.

Am 4. Oktober starb den Heldentod fürs Vater­land mein innigstgeliebter Gatte, unser guter Cohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

fallt) 5'thm

Infanterie-Regiment Nr. 116, 5. Komp.

im 27. Lebensjahre.

Södel, den 21. Oktober 1914.

In tiefem Schmerz:

Marie Schneider, geb. Bender Familie Joh. Schneider.

Heute, Mittwoch Abend

/.9 Uhr treten alle drei Kompagnien im Turnsaal der Äugustinerschule an. Neuannieldungen können jetzt noch entgegengenommen werden.

Todes Anzeßge.

Der Wehirnann

ünbolf ijnlfnr

vom Res. Inf. Reg. Nr. 22 aus Markersdorf

i in Ober-Schlesien ist am 20. ds. Mts. infolge seiner im I Kampfe fürs Vaterland erhaltenen schweren Verwundungen | | im hiesigen Reserve-Lazarett gestorben.

Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Freitag, den 23. ds. Mts.,

| nachmittags V-4 Uhr vom Burgerhapitat aus nach dem j Friedhof statt. Die vereinigten Kriegeioereine werden I | hierdurch benachrichtigt.

ReservckMtlt FriMerg i.S.

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empfiehlt sich. Zu erfragen in der Geschäftsstelle urUer AZ. 2626.

Gesucht zu alsbaldiaem Ein­tritt in dauernde Stellung 2 tüchtige solide

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Dreillajsige Tagesschule mit besonderen Abteilungen für Bauhandwerler,Metallarbeiter.Maler u.Weihbinder. Beginn des Unterrichts: Mittwoch, den 4. Nov. 1914, vormittags 9 Uhr.

Beste Vorbereitung für die Meisterprüfung. Bei erfolgreichem Besuche der obersten Klasse kann der Ein­tritt in die zwcitobersten Klassen der Baugewerkschulen Hessens erfolgen.

Anmeldungen sind spätestens bis zum 24. Oktbr. an die Schulleitung zu richten, von der auch Schulpro-1 gramme und Anmeldungsscheine unentgeltlich abgegeben ' u erden.

Friedberg, den 3. Oktober 1914.

Für den Anfsichtsrat: Die Schulleitung:

Stahl, Dipl. Ing. Schneidt.

Vorsitzender. Erofzh. Hauptlehrer.

Ailkliil! kiilks ^rt eiodjiciL

Die Gemeinde Oppershofen will einen jungen Iprungsähigeu Faselochsen ankausen. Besitzer solcher Tiere wollen ihre Offerten mit Angabe des Alters bei Unter­zeichnete Stelle einreichen. Oppershofen, 10. Oktober 1914. Er. Bürgermeisterei Oppershofen Schmidt.

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Grösst«! Betrieb der Branche im Grossherzogtum Hessen.

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Friedberger Pferde- und Fohlenmarkt.

Der Friedberger Pferde- und Fohkenmarkt findet in der bisher üblichen Weife am

Dienstag, den 27. Oktober tfd. Js.,

der Rindvieh- und Schivememarlrt

Mittwoch, den 28. Oktober >sd. Js. statt.

Durch den Krieg liefern die Zechen nur einen eil der Abschlutzquantitüten. Um unsere Kundschaft .'eijeit prompt bedienen zu können, haben wir eine genannte Glanzkohle auf Lager gelegt und ver­tu ci! dieselbe zu Mk. 1. per Zentner ab Lager nd -Ai. 1.10 franko Haus bei Abnahme von über 20 ,en>ner. Unter 20 Zentner erhöht sich der Preis um 1 Pfennig pro Zentner.

Diese Kohle ist als Hausbrand ein gleichwertiger ^-iatz fixe Nußkohlen und im Preis wesentlich billiger, ie Lieserung kann jederzeit prompt erfolgen-

Gustav Schwarz & Söhne

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,>r»edberg. Telefon Nr. 35.

Von einer Verlosung und Prämierung wurde ab­gesehen,

Friedberg, den 17. Oktober 1914.

Ter Bürgermeister.

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Kuhbach (Oberhessen,)

Amtliche Uoliermig der Frankfurter Kieh- mnrktpreilc vonr 19. Oktober.

Zum Berkau, üanoen; 1882 Rinder, oaruniei 886 Ochsen

38 Bullen, 959 Färsen und Kühe, 278 Kälber, 98 Schafe, 2558 Säure ine.

Peers« sür 1 Zeninei

Gebend-

Schlacht«

qewichi

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1 . -Under:

A. Ochsen:

3 ) 1 . oolfflcijd). ausflemäjtere

«chlachtwerts, 47 Zahle alt 2. Die noch nicht gezogen haben

5156

95-100

lungejochte) .......

dl junge, lietldiige. Nicht ausgemäftetc und älter« ausgemaitetc ....

e! mnfcia genährte hinge, gut genährte

4750

85-90

ältere...........

43-45

7983

b. Bullen:

ooUUetjchige, gusgemnstele höchsten

Lchlachtwerts ........

47-50

7883

b) o. l-leiscknw.üngeie .....

c) mnüig genährte, funge und gut

41-40

7080

rtcnalirfc ä-tere . . . . .

C. /Wirten und Kühe:

*) vollfleischipe, ausgemästete ftärjij:

höchsten Schlgchtwerts ....

40-50

83-89

o) oallsleischige. gusgeniästete Kühe

höchsten Schlochlwerts vis zu 7 %

4-1-48

82-86

c) 1 . wenig gut entwickelte Färsen

40-44

77-85

2. ältere ausgernästete Kühe . .

39-43

7280

dl mnjsig genährte Kühe und Fällen e) gering genährte Kühe und Färsen

3236

6472

20-30

59-67

v. Gering genährtes Zungpieh (Freffer)

11. Kälber:

u) Doppellender, seinste Mast. . .

b) leimte Mastkälber......

00 - 65

100 -108

cj mittlere Malt- und beste Sanafülbci

5059

05100

d) geringere Mast- und gute Saugkälber.

-*

o) geringere Saugkälber , , , , .

lll. Schafe:

,) Weidemastschafe; . . .

_

bf bmiulammei und Masthammel .

41-42

90-92

c) geringere Masthammel und Schafe

' -

d) möjzig genährte Hammel u. Schafe (Merzschafe) ........

IV. Fettschweine:

«) Fettschweme über 3 Ztr. Lebendge-

wicht...........

b) »outtetschtge Cchwetne über 2)4 Ztr.

Lebendgewicht........

62-64

78 -80

e) voUilerschiae Schweine über 2 Ztr.

Lebendgewicht d) »ollsleischiae Schweine bis zu 2 Ztr. Lebendgewicht ....... .

62-64

78-80

62-64

7880

e> fleischige Schwein«......

f) Sauen . ..........

Marklverlauf: Gedrückter Handel; bei Großvieh und Schwei­nen Ueberstand,

Frankfurter Fruchtmarkt am Ittontog, 19. GK1.

Die Preise für Weizen und Roggen wurden am heutigen Markt Markweise in die Höhe gesetzt bis zu 30 Mark sür Weizen, doch fanden sich zu diesem Preis keine Käufer, wo­rauf ein Rückgang bis auf Mk, 28. eintrat. Gerste war ebenfalls erheblich gesteigert. Hafer behielt feinen vorwöch- igen Preis. Mehl gesucht. Futterartikel, besonders Wei- zcnschalcn und Kleien sehr fest. Es notieren:

Weisen 28-0028.25, Roggen 24.0024.50, Hafer 22.0023,50, Gerste 24.0024.50, Kar­toffeln 6.008.00. Die Preise verstehen sich per 101) Kilo franko Frankfurt.

Weizenkleie 00.0000.00, We izenschalen 16.00-16.50, Roggenkleie 00.0000.00, Bier­treber 00.0000.00. Die Preise für Futtermittel verstehen sich per 109 Kilo cinfchliefilich Sack ab Mühle. Weizenmehl 40.2540.50, Roggenmehl 33-0033.50 ab Mühle.

Für das Aale Kren;

Für das Rote Kreuz gingen ferner ein: Bo» Eret chen Hosfmann: 1 P. neue Socken; Herr Heinrich Faber: 2 getr. Hemden, 2 geil. Unterjacken, 1 getr. Unterhose; Frau Philipp Fritzei; II getr. Hemden; Frl. Dina Schutt: 1 P. neue Socken; Frau Ph. Pfeffer; 1 P. neue Sacken, 1 P. Pulswärmer; Frau Hilbrecht, hier 3 getr. wall. Hemden; Frau Probst: 6 P. neue Strümpfe, 1 Wurst; Frau Fröhlich: 1 P. neue Socken; Fräul. Köichen Brill: 2 P. neue Socken; Frau Waldschmidt: I P< Kniewärmer; Frl. R. Fleischmann: 1 P. neue Sacken; klugen, l P. neue Socken; Unzen.: 4 Ohrenschützer, 2 P. Pulswärmer) Frau Zahnarzt Metzler: 3 P. neue Socken; Unzen.; 1 P. neu« Socken; Ortsgruppe Rieder-Wöllstadt: 12 P. neue Socken, 2 P. Pulswärmer; W. Füller: 1 P. neue Socken, 2 P. Pulswäru,el: Frl. St.: Altes Leinen; Frau Feld. Stern: Verbandszeug; A. E., Offenheim; li getr. Hemden; Frau M., Ilbenstadt: 4 P.

neue Socken; Herr Hans Meuer, Ober-Rasbach; 12 Etzlöfjet, 12 Gabeln, 12 Kaffeelöfsel; Frau Bern: 1 P. neue Socken; Frl. Hede Haat: 5 P. neue Socken; Frau Geometer Michel: Kakao, Tee. Zigaretten; Ungen.: 1 Tops Birnen, 1 Tops Gelee, 1 Glas Gurken.

Naturalien usw.:

Gemeinde Ossenheim: 51 Pack Tabak, 1000 Zigarre»; Ge­meinde Södel; 29 Schinken und Speüstücke, 18 Pfd. Kaffee, 25 Würste, 49 Pfd. Würfelzucker, 152 Eier, 39 Päckchen Tee, b5 Pack Tabak und Zigaretten, 5 Kisten Zigarren, 10 Pfd. Scho­kolade und Kakao, Butter, Bienenhonig und Euppenwürsel. Herr Herrn. Bausch II., Rieder-Wöllstadt: 12 Fl. Rotwein, 103 Zigarren; Adolf Hensel, Dortelweil: 3 Würste; Adolf Schmidt: 500 Zigarren, 10 Packet Seife; Herr Eg. Steinhauer: 4 Pfand Kaffee, 10 Pakete Gates, 10 Pak. Schmalzner, 1 Pfd. Kaulabak, 100 Zigarren, 100 Bouillonwürfel, Lebkuchen; Herr I. A. Win­decker: 10 P. Zwieback, 3 Liter Himbeersaft; Frau Bäcker Dietz: 5 große Dosen Cokes; Gemeinde Hochweisel: Kaffee, Zucker.

Schokolade, Wurst, Speck, Zigarren, Zigaretten, Tabak, Seife;

Alle» Gebern herzlichen Dank!