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St t. 233

(Ämcihct heute derOsicrvatore Romano" in einem Leitartikel endgültig das Tischtuch zwischen den Katholiken und Nationa­listen, indem er aussührt, diese hatten in der großen Weltkrise endlich ihr wahres Gesicht gezeigt und bewiesen, daß die katho­lischen Ideale nicht die ihren sind. Die Katholilen Italiens solg.cn der Weisung de« verstorbenen und des neuen Papstes, Zillien den Krieg zu ersparen, Tics sei übrigens nicht nur die Forderung der katholischen Kirche, sondern auch ein Gebot der Vaterlandsliebe, v

Die sranzösisch gesinnten italienischen Blätter solgen schein­bar einer gemeinsamen Parole, indem sic die gestern gemeldete Verurteilung taktloser Kricgsrcden katholischer Geistlicher von leiien des Vatikans aus die deutsch.freundliche itaHenische Presse beziehen mochten. Das Aianöver kann nicht verfangen, da bekannt ist, das, der Vatikan zu dieser Auslassung durch hier­her gemeldete Reden sranzösischcr Priester veranlaßt wurde. Uebrigrns dürfte es kein Geheimnis mehr sein, daß die an­gebliche Franzosenlicbe Benedikts XV. eine französische Grün­dung ist, die in der entschieden neutralen Haltung des Papstes auch schon ihre Widerlegung gesunden hat,

(in nnirr Krilgsiliinißer in Italien.

,1 o m , 11. Ott. Der König hat das Entlassungsgesuch des Kriegsministcrs Grandi angenommen und den Generalmajor 3 r p e 11 i zum Kriegsniinistcr ernannt. Auf die Haltung Italiens hat dieser Wechsel im Ministerium keinen Einfluß,

Von nnirrein f»mi:rrKönigsberg".

Amsterdam, 11. Oft. (W, D.) Aus Sabaug meldet dasHandelsblad": Ein deutsches Schiff brachte drei Offi­ziere und die Mannschaft des Schiffe?Cith of Wostminster" iuer ein, das von dem detttlchcn KreuzerKönigsberg" im

Indischen Ozean versenkt wurde.

England wird's angst.

London, 10. Olt. DieMorning Post" schrieb vor­gestern in ihrem Leitartikel: Indem die Deutschen ungeheure Massen ins Feld werfen, gewonnen sic sofortige Vorteile, de­ren Neutralisierung die Dcrbündcten schreckliche Anstrengungen und viele Menschen kosten wird, Lüttich, Namur, Antwerpen und Maubcuge, alle mühen zurückerobert werden. Bevor die­ses versucht werden kann, müssen die deutschen Heere zurückgc- schkagen werden. Diese Schläge hätten vermieden werden können, wenn die Berbündcten den Feldzug mit größeren Trup- penmasien hätten beginnen können. Die Heeresstärken, die zur Verteidigung Belgiens und der sranzösischen Grenze ausgereicht hätten, werden nicht genügen, um die Deutschen aus den besetz­ten Gebieten zu vertreiben, sodaß die Versäumnisie aus der Friedenszeit größere Anstrengungen, größere Verluste und grö­ßere Kosten verursachen werden, als bei mehr Voraussicht not­wendig gewesen wäre,

Der Iar im Felde.

Budapest, 10. Olt. Ueber Rumänien wird gemeldet: Die Petersburger Telegraphen-Agentur" gibt bekannt, daß der Zar das Oberkommando über die Armee mit dem Hauprquar- tier in Brest und Litawsk übernommen hat, Krregsmtuister Smhomlinow zungiert als Generaladjutant de; Zaren, Eroß- sürst Nikolaus Rikolajcwitsch hat den Obcrbesehl über die Nrrdarmee übernommen.

?u»ri frnniöfiidjc ssorpcdoboote gelnnkkn.

Paris, 10. Okt, DerTemps" meldet aus Toulon: Die Torpedoboote 338 und 317 sind gestern aus hoher See zusam- mcngcstoßen und sosort gesunken. Die Besatzungen sind geret­tet, ein Matrose ist schwer verletzt worden. Da die Torpedo­boote in 300 Meter Tiefe liegen, ist es unmöglich, sie zu heben.

Die portugiesische Neutralität.

Wien, 9. Okt. (SB. B. Nichtamtlich.) Auf diplomatische Auflagen über die portugiesisch-englischen Verhandlungen erklärte, wie dieReichspost" von diplomatischer Seite er­fährt, die Lissaboncr Regierung, daß sie nicht daran denke, die Neutralität Portugals aufzugebcn und daß England sic nicht ersucht habe, von ihrer Neutralität abzugehen..Die portugiesische Regierung habe einen Kredit von 8 Millionen zu Niistuugszwcckeu gefordert.

Rußland und Persien.

Wir», II, Okt, (SB*. B. Nichtamtlich.) Der persische Eesandte äußerte sich zu einem Vertreter derReichspost" selgendcrmaßen über die Lage: Nach dem Ableben des frühe­ren Srtzalis lvar Persien von inneren Wirren heimgcsucht, voraus die russische Politik Nutzen zog. Gegenwärtig Herr­chen in Persien vollkommen geordnete Verhältnisse, und die pegirrnng unseres neuen Monarchen wandte sich an das inssische Ministerium mit einer State, um vor allem die Zu­rückziehung der russischen Trirppen aus Nordpersien zu cr- ieleu und gewisse finanzielle Vorrechte rückgängig zu "rochen. Die Antwort der russischen Regierung war nicht 'friedigend, woniit aber noch nicht der Kriegszustand mit Rußland cingetreten ist. Nach vorliegenden Nachrichten ' oben an verschiedenen Stellen Persiens Känipfe mit russi­schen Truppen stattgefunden. Es handelt sich aber hier nur uni ernstere Zwischenfälle lokaler Statur,- die auf die russen- 'eindlichc Stimmung in der Bevölkerung zurückzusührcu sind,

pfutld)frfuni>Iuljf Stimmung iu Auliralirn.

Der stenographische Bericht über die Sitzungen des Parla- nieltts von Neusudwalcs in den ersten Augusttagen enthält eine Kundgebung, die für die Stimmung der bevölkertsten Kolonie des australischen Staatenbundes bezeichnend ist (Parliamen- tary Dcbates, Cecvnd Session 1011, S. 588). Ein Mitglied äußerte am ö, August den Wunsch, sich jeder unnötigen Heraus- smderuug der »leie» taufend » ut nr a l r verir» Deutschen ,i> <-«*-

Neue Tagesazeitng. Monta,, den 12. Orrovrr m«.

halten. Der Führer der Opposition, Mi. Wade, fügte oi:scm Wunsch den weiteren hinzu, es möchte auch gegen die nicht ein­gebürgerten Deutschen Duldung geübt werben. Der Premier­minister, Mr. Holman, antwortete joigendcrmaßen:Ich bin für die Anfragen dankbar, denn sic geben mir Gelegenheit, mich über diesen Gegenstand zu äußern. Ich glaube, den Gefühlen des ganzen Gemeinwesens sicherlich denjenigen dieses Hau­ses Ausdruck zu verleihen, wenn ich sage, daß der Abbruch der freundlichen Beziehungen zwischen den beiden Nationen den Gefühlen, welche Australien als ein Ganzes gegenüber den in unserer Milte wciiendcii Deutschen empfindet, leinen Abbruch getan hat. Ich brauche nichts beizusügen. Ich hasse, daß ,vah- renb der schweren Zeit diese unsere Wohngenosien crsahre» wer­den, was australische Gastfreundschaft heißt,"

König Carol *h

Bukarest, 10. Oktober. König Carol von Rumänien ist heute früh g e st o r b e n.

König Carol I., König von Rumänien, geb, am 20, April 1830 als Prinz Karl Eitel-Friedrich Zephyrin, zweiter Sohn des Fürsten Karl Anton von Hohenzoller», trat 1857 in das preußische 2. Earde- dragonerregiment und wurde am 20. April 1866 nach Vertreibung des Fürsten Cusa zum Fürsten von Rumänien gewühlt. Am 20. Mai 1866 erschien er in Turn-Severin und hielt am 22, Mai seinen feier­lichen Einzug in Bukaiest. Die Mächte gaben end­lich chre Zustimmung; die Türiei fügte sich, und der Sultan erteilte Carol, der selbst nach Konstantinopel reiste, die Investitur, Größere Schwierigkeiten hatte Carol im Innern zu besiegen. Die Zuchtlosigkeit der Armee, die Unzuverlässigkeit der Beamten, die Finanznot, endlich die Anmaßung der Rumänen, ihre Parteizerklüslung und politische Verderbnis legten Carol große Hindernisse in den Weg, Sym- palhien des Volkes für Frankreich wurden namentlich 1870 dem Fürsten gejährlich. Indeß gelang es Carol, allmählich ein tüchtiges Heer zu bilden, das Schul­wesen zu heben und den Bau von Eisenbahnen zu fördern,

Skachdem er 1878 als souveräner Fürst aner-, könnt worden war, ward er am 26, März 1881 zum König proklamiert und am 22. Mai in Bukarest ge­krönt. Carol ist seit dem 15. November 1869 in kinderloser Ehe mit der Prinzessin Elisabeth von Wied (geboren am 29, Dezember 1843, als Dichterin unter dem Namen Carmen Sylva bekannt) vermählt. Zu seinem Nachsolger wurde sein Neffe, Prinz Ferdinand von Hohenzollern, ernannt.

Mit dem verewigten Monarchen ist unzweifel­haft eine bedeutende Persönlichkeit dahingeschieden, ein Herrscher, der es verstanden hat, aus einem ver­rotteten, durch Parteienhader zerriffenen Lande einen lebensfähigen, in stetem Aufblühen begriffenen Nationalstaat zu schaffen, dem noch eine bedeutende Zukunft bevorsteht. König Carol war in seinem Wesen von einfacher, schlichter Art und trotz seiner KönigswUrde bescheidenem Auftreten. Er vereinigte in sich die Weisheit des Staatsmannes mit großem Feldherrntalente, so daß es die Russen einzig ihm und der von ihm und der von ihm so ausgezeichnet geschulten rumänischen Armee zu verdanken haben, daß sie die Verschanzungen von Plewna stürmen und damit den Feldzug gegen die Türkei gewinnen konnten. Zum Danke dafür nahmen sie Rumänien allerdings Bessarabien weg. König Carol aber aibeiiele un verdrossen weiter an der Hebung des Wohlstand seines Reiches und dem Ausbaue der rumänischen Wehrmacht, so daß diese schon seit Jahrzehnten einen bedeutenden Faktor in Osteuropa darstellt, der auch bei der Beendigung der letzten Balkankriege das ausschlaggebende Wort sprach, denn gestützt auf seine Armee erzwang Rumänien den Bukarester Frieden. Ein herzliches Freundschaftsverhältnis verband König Carol mit Kaiser Franz Josef, den er Jahr für Jahr in Ischl zu besuchen pflegte. Mit ihm starb ein überzeugter Freund und treuer Anhänger des Drei­bundes, mit dem Rumänien auch durch eine Militär- konoeniion verbunden war. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß auch sein Thronerbe, also sein Reffe, Kronprinz Ferdinand getreu in den Fußtapsen seines verewigten königlichen Oheims in der auswärtigen Politik Rumäniens wandeln wird.

Die AlitoOrnng nnlerer Mim.

DieNeue politische Korrespondenz" schreibt:

In den Verlustliste» sollt bei allen Truppenteile», die starke Verluste haben, die unverhältnismaßige Beteiligung un­serer Offizicrtoips aus. Bekanntlich entsallen bei der mobilen Truppe aus 50 Mann immer ein Offizier. Das gleiche Ver­hältnis müßte sich also bei den Verlusten ergeben. Hier aber fällt ein Offizier oft schon bei 20 Mann, ja selbst bei 10 M INN, Die Nennung einzelner Regimenter wird dies im Detail er­geben, Das Infanterie-Regiment Nr, 111 hat einen Verlust an Toten und Verwundeten von 110 Mann: es müßte als ent­sprechend einen Verlust von 8 Offizieren haben, cs hat aber ei­nen solchen von 23 Offizieren, Das Leib-Garde Jnfanlerie- Regiment Nr, 115 hat einen Verlust von 100 Mann, es müsste also ebenfalls einen Verlust von 8 Offizieren haben, es hat ei­nen solchen von 23 Offizieren, Dar 1. und 3, Bataillon des Jnsaateric-Regiments Nr, 129 haben einen Verlust von 331 Mann, sie müßten also einen Verlust von 7 Offizieren habe», sie haben aber «inen solchen von 15, Da» Franz-Garde G:e- »adier-Regiment hat einen Verlust von nicht ganz 250 Mann »» Toten: «» müßte alla »inen Berlult n«n 0 toten Okkiliere«

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haben, aber Offiziere sind vor dem Feinde gefallen, und so geht es fort.

Diese großen Osjizicrsvcrluste beruhen natürlich darauf, daß in der preußisch-deutschen Armee seit jeher die Offiziere ihren Mannschasten beim Angriff vorangehen und sich überall besonders der Gefahr aussetzcn. Gewiß sind so große Verluste an Ossizicren nicht nur vom menschlichen, sondern auch vom militärischen Standpunkte außerordentlich bedauerlich: aus Her anderen Seite aber lammt dem hervorragenden Verhalten u», screr Osfiizerc, das zu solchen Verlusten führt, ein großer An­teil an den Ersolgen unserer Heere zu, so daß diele Verlust- doch, reiche Früchte tragen.

Der Fall Battenberg.

Aufklärung über den Fall Battenberg hat nunmehl ein Darmstädter Blatt durch den Anwalt der Familie Batten­berg, Geh, Iuslizrat Klcinschmidt, der auch Mitglied der Er, sie» Kammer ist, erhallen. Danach ist Prinz Ludwig a Pr tcnbcrg, z. Zt, englischer Admiral, schon im Jahre 1808 in den Dienst der englischen Flotte getreten und hat in dem glcichc» Jahre durch Naturalisation die englische Etaalsangchörigteit erworben. Demnach kann strajrcchtlich wegen Kriegsverrais nicht gegen ihn vorgegangcn werden. Die deutsche Staate angchörigkcit hat er verloren.

Im Jahre 1907 wurde zwischen den Kindern des Prinzen Alexander von Hessen (der erwähnte Prinz Ludwig v, Batten­berg, dem Prinzen Franz Josef v, Battenberg, Marie, Witwe des Fürsten Erbach Schünbcrg) ein Beitrag abgeschlossen, wo­nach allen das glcichc Recht an Schloß Hciligcnberg bei Jigen- heim zustcht und Prinz Ludwig, der Aeltestc, nur als jar- mcllcr Eigentümer betrachtet wird.

Der Anwalt fugt noch bei, baß seit dem 11, Juli IN': kein bricslicher oder sonstiger Verkehr zwischen dem Prinzen .iiid seinen hier lebenden Geschwistern statlgcsunden hat.

Ans der Heimat.

* Fricdbcrg, 12. Okt, (Stilles Selben tum). Be­

wundernswert ist der Heldcntuni und die getreue Pslichtcrfül- lung unserer wackeren Truppen, Da kommen sic nach unsäg­lichen Mühen und Entbehrungen verwundet zurück. Wie viele aber gibt es, die sich im Lazarett kaum die nötigste Erholung gönnen, sondern nur von dem Wunsche bestrebt find, wicd-r zurück zur Front zu komme», um dem Vaterlande die wicdcr- gcwonncnen Kräfte zur Verfügung zu stelle», Ei» Friedl>erg»i Krieger wurde am Arm und Bein verwundet: die Wunden

sind geheilt, aber der Arm und das Bein wollen »och »ichl so recht. Was tut unser Braver? Er füllt einen Eimer mit cl- mas Wasser, hebt ihn mit dem Arm hinaus: dadurch, daß er immer etwas mehr Wasser zugießt und das Gewicht des Ei mers erhöht, suchte er dem Arm die nötige Siärle wieder zii geben, ebenso macht er mit dem Bein Uebungen an einem Sä­gebock, um auch diesen Gliedern wieder die vorherige Gelenkig­keit zu geben. Alles nur, um bald wieder hinaus zu den Ka­meraden zu lammen. Wenn solch' ein (Seist unsere Soldaten beseelt, kann der Sieg wahrlich nicht fehlen,

* Fricdbcrg Fauerbach, 12. Okt, Wie uns vom Schlacht seid mitgeteilt wird, hat der Gefreite Karl L o t h , der Sohn des hiesigen Maiirormcistcrs Loth, den Stabsarzt vom Tode errettet, sowie eine jranzösischc Fahne erbeutet. Für diese Heldentat ist er zur Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz porgeschlagen worden, Loth macht den Feldzug im Reserve. Jnf.-Regt. Nr, 116, welches in Fricdbcrg formiert wurde, mit,

* Frautsurt o. M 12. Olt, Der 08 Jahre alte Häsnrr Hcn- jel, der nach Verbüßung einer wegen Notzucht erlittenen drei- zährigen Zuchthausstrafe lürzlich feine Fra» i» der Leipziger straßc 12 erschoß und sich durch eine» zweiten Schuß an der rich­ten Schlüsegegend verletzte, wurde am Donnerstag nachmittag 1 Uhr hinter der Bockcnheimer Milchluranstalt an der öinn- heimer Landstraße am sogenannten Weiherchen an einem Bau II aufgchüngt ausgesunden und dem Bockcnheimer Friedhof zaic fuhrt

Hrsseu-Rasian

* Hochhcim a, 9)1., 12. Okt, Der weit und breit bekannte und stark besuchteHochheimer Marti" wird dieses Iah.- in­folge der Kriegswirren ein reiner Pferde-, Rindvieh- und Krammarkt sein. Alle Lustbarteiten sind untersagt. Der Markt findet am 9, und 10, November statt.

Stnrkknburg.

* Dornisladt, 9. Oft. Ans Givet, der kürzlich in »nserr Hände gefallenen französischen Festung, die ans dem weit nach Belgien hineinragenden Landzipftl, nn der Grenze liegt, ist gestern ein ganzer Zug mit Kriegsbeute, hauptsächlich Geschütze angekommen, Außer einer Anzahl Feldgeschützen kleineren Kalibers befinden sich auch etwa ein Dutzend schwere Fcstungsgeschütze mit furchtbar schweren Lafetten, ciscrnen Rädern darunter. Tic meisten sind jedoch auch recht alten Datums. Mit der Jahreszahl 1846, 1858 etc. versehen sind auch eine Reihe unter der Beute befindlich recht schwere Mörser, von denen einzelne ein Kaliber von 27 Ceutinictern haben. Auch drei Rcvolverkanonen älterer Constrnktton, aber mit Panzcrschutz versehen, fünf läufig sind von Interesse. Schon der Materialwert ist von Bedeutung. Die Darm- städtcc Jngcndwchr ist nunmehr zusammcngetrcten und ist die Zahl der Angehörigen, die sich ans allen Bevölkcrungs- freifen rekrutieren, wie wir hören auf etwa 800 junge Leute angewachsen. Deninächst soll die erste gemeinsame Hebung ans dem Excrcicrplatz stattfinden. Sic ist in 12 Züge ein­gekeilt,.

Fronksiirlrr Wetterbericht-

Varaussage: Bedeckt, zeitweise Niederschläge, mild, west

liche Winde,

Derantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg; für den Anzeigenteil: K. S ch in i d i, Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A, G Friedbera i. L.