Vor der Enischelbungeschlacht? Budapest, 27. Dez. Nach einer Meldung des Est aus Salonik wollen die Ententetruppen die entscheidende Schlacht gegen die Zentralmächte auf den Höhen von Kilkitsch, 40 Kilo—
eter nördlich von Salonik neben der Bahnlinie Salonik⸗ 1 Doiran schlagen. Auf den Höhen von Kilkitsch, Langada ee Wortiads wurden bedeutende englisch⸗französische] d Truppenmassen zusammengezogen.
8 Die Lage in Saloniki. T. U. Sofia, 27. Dez. Die Eisenbahnverbindungen zwischen Bul⸗ 1 garien und Griechenland sind unterbrochen; auch der Post⸗ und ö 8 elegraphenverlehr befindet sich schon seit längerer Zeit in eng⸗ Llischen Händen. Mit dem letzten Zuge aus zählen, daß in Saloniki der fro Ape 9 Sarrail 10 0 15 Herr sei. Zwischen ihm und dem gricchischen Oberst Pallis sei es des öfteren zu Differenzen gekommen. In Coloniti selbst nimmt das Elend 8 mehr zu. Die ö zeisten Lebensmittel sind a. N eine
angen, die Preise 7 l be. Die Lage obendrein durch die Ankunft
her Flüchtlinge erschwert, obwohl man, wie bereits
gemeldet, mit 3525 Abtran— ort nach Italien begonnen hat.
Die Befestigung Saloniks— ein Bluff?
Ein bewährter Balkankenner schreibt im Berner Tag⸗ blatt: Die Reutermeldung, Salonik sei in eine wahre Festung
verwandelt worden, sei ein Bluff, durch den wohl kein Bul⸗
gare sich abschrecken ließe, den Wardar. Salonik könne in sechs bis acht Wochen nie und nimme
in eine„Festung“ umgewandelt werden. Das
flache sumpfige Mündungsgebiet des Wardar würde unge⸗ 4 5 Trockenlegungen usw. nötig machen, die sich kaum in ein bis zwei Jahren durchführen ließen. Die Hafe anlagen böten der kämpfenden Flotte keinen Schutz. Die Einwohner von Salonik haßten die englisch-französischen Eindringlinge und erwarteten nichts sehnlicher als den baldigen Einmarsch der Bulgaren und ihrer deutschen Freunde.
* Sie sichern ihren Rückzug?
Wien, 27. Dez. Nach Berichten einer hochgestellten Per— sönlichkeit, die bis zum 22. Dezember in Salonik weilte, legten die Fran zo sen eine breite Verteidigungs- linie von Topiien nach Orfano, wohin sie Vorräte aller Ark schaffen. Nach der Aulage der Vefestigung zu urteilen ichern sich die Ententetruppen den Rückzug
nicht nur nach Salonik, sondern nach der ganzen Chal—
kidike⸗Halbinsel. An den drei Südspitzen vor
Chalkidite wurden von den Engländern Zrücken ge—
schlagen, die den eventuell zurückflutenden Truppen die
Flucht auf bereitstehende Schiffe erleichtern sollen. Vor Sglonik liegen zehn bis en Ktiegsschiffe.(Frankf. Ztg.)
1
0 Die Haltung Griechenlands. 1 Wien, 27. Dez. Radoslawow erklärte einem hervor—
ragenden Politiker, daß das griechische Kabinett nach In⸗ formationen der bulgarischen Regierung eine Landung von t in Kawalla nicht zu⸗ 1 Iassen werde. Diesen Beschluß hätte die griechische Regie— 0 rung der Enter e in Athen mitgeteilt. 10 Laut einer Meldung des Athener Spezialkorrespon— denten des Petit Journal untersagte die griechische Regie⸗ rung die Ausfuhr von Lebensmitteln nach Sa—
Monik. Die französische Presse erklärt, das Ausfuhrver⸗ bot sei eine bedauernswerte Maßnhme, die die Zivilbevöl— kerung und die Soldaten belästige und beweise, daß die Un⸗
gnnehmlichkeiten, denen die Verbündeten andauernd von der
0* Verwaltung ausgesetzt sind, noch nicht beendet eien.
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Nussischer Truppenabschub nach Odessa.
Auf dem russischen Kriegsschauplatz ist, nachdem ein in der ketzten Tagen vom Feinde unternommener heftiger Durchbruchs⸗ verfuch an ber Bukowinger Grenze mißglückt ist, eine Zurück⸗ ziehung ber in Sübbessarabien angehäuften russischen Truppen
nach Odessa zu verzeichnen, wohin auch die Munitionsdepots von Reni gebracht wurden.
türkiiche Tage⸗„cn. verband die Zahlungen in RNewyork oder Tokkr Ter kürt ne e 5 siatt wie früher selbstverständlich in London zu verlangen, von 5 e nopel, 27. D(W. S0 Das Hauptquartier ie et an um so strenger durchgeführt werden. Unser Torpedo. teilt mit: Die Krieger des Scheiks der Senussen setzen schuß hat das Londoner Wirtschaftsleben an der verwund. in mehrer ren Kolonnen ihre Angriffe gegen die Eug⸗ barsten Stelle getroffen.
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länder mit Erfolg fort. Die Gegend von Si va ist vvll⸗
1 von den Engländern gesäubert. Die Kolonne, die an eee Fie
5 r Küste vorrückt, griff die Ortschaft. f 8. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M. ich von Solum) an. Im Kampfe wurden der Kommandan von Matruh und 300 englische Soldaten getötet, Vereinskalender.
der Rest der Feinde floh gegen Osten. Die muselmanischen Giebel Gew 25 5 7215 ede 9 Ur Sitzung Krieger er b. bei Solum und Matruh von den im Gewerkschastshause. Die Vorstände der Gewerkschafben wollen
Engländern zwei Feldkanonen und eine Menge Ar⸗(sich dazu einfinden.
tilleriemunition, dei zehn Automobile, wovon drei ge. Frei tag 3 1. Dezember..
„ panzert sind, und eine Menge Kriegsmaterial. Heuchelheim. Arbester⸗ Bildungsverein. Abends *
8 Uhr Mitgliederversammlung bei Wirt Aug. Rinn. Alle erscheinen!
57„ 1 2 5 of 24 5
An der Dardanellenfront zwang in der Nacht vom 24. Be ch
zum 25. Dezember unsere Artillerie ein Torpedoboot, das!“ ekanntma ung
4 1. e 1 e 1 1 N 1 Die Auszahlung der Familienunterstützungen für 1. bis 15. die Land telle bei Ari Burnn beschoß, sich zu entfernen. Bet Janmar an die Angehörigen der zum Heeresdienst Hinder ene Sedd⸗sil⸗Bahr warf der Feind eine ziemlich große Menge! findet statt:
von Bomben und Lufttorpedos. Unsere Artillerie zerstörte 20 8 a) deict zun ee
5 Minenwe 8 bede S 1 An diejenigen, deren Namen beginnen mi . Min. 1 45 eee e be 11 1 5 21 Mittwoch, den 29. Dezember 1915
in der ersten und zweiten Linie der feind ichen Se hützen⸗ E Donnerstag, ben 30. Dezember 1515, gräben. Unsere Artillerie warf viermal einen feind⸗ 5„Freitag, den 31. Dezember 1915.
1 Kreuzer, der verschiedene Male Altschi Tepe b) Städtische Unterstützung(Mietszuschuß). und Umgebung beschoß. Unsere Meerengen batterien AN„Montag, den 3. Jauuar 1916,
I Dienstag, den 4. Januar 1916,
beschossen wirkfam die Landestellen von Sedd⸗ül⸗ 5 82 Mittwoch. Janwer 1916
Vahr und die Versammlungsplätze der Truppen bei Morto 0 An Vermieter, die Mielbeträge abholen.
Liman, sowie die feindlichen Schützengräben in der Umgebung Donnerstag 6. Januar 1916.
von Kere Visdere, die Reservetruppen westlich von Eski und Die Auszahlungen 1 8 n 8—1 Uhr vormittags im Stadt⸗
ier id eine S genb Sie richteten merk haus Zimmer Nr, 7 statt. Hissarlik und eine Haubitz„„ 1 Die Unterstützungen dürfen nur an den vorgenannten Tagen baren Schaden an und versenkten zwei gepanzerte Boote bei aogeholt werden.
Morto Liman. Am 25. mber führte eines unserer Gießen, den 22. Dezember 1915.
Wasserflugzeuge erfolgreiche Erkundungsflüge über Tenedos, Der Oberbürgermeister.
die Insel Mavro und die feindlichen Stellungen bei Sedd⸗ 5. Keller.
ül⸗Bahr aus und traf ein Torpedoboot südlich von Sedd⸗ül⸗ Verstorbene. Ferdinaud Link, Schutzmann in Gießen.
Ber effffrelender Tällerer Jahreszeit halte ich meine
Are
Bahr mit einer Bombe. Sonst nichts von Bedeutung. Teilung der Verwaltung in Ru s sich⸗Polen. and und Oesterxeich-Ungarn ist eine n worden iiber die Verwa lang der be⸗ Die österreichische Presse nbaru 115 und bemerkt dazu, daß da⸗ nandersetzung auf Grund des Stiedens judiz geschaffen worden sei. Die
Abgrenzung ist wie folgt getroffen:
Die Südgrenze des alten Gouvernements Siedlce bil⸗ det die Grenze der beiderseitigen Verwaltungsgebiete zwi⸗ schen Weichsel und Bug.
Die betriebliche Abgrenzung der Eisenbahnen zwischen Weichsel und Bug ist bereits durch unmittelbare Vereinba⸗
gen zw ischen f den Chef des Feldtransportwesens und dem
1 2 2——— run deutschen Chef des Feldeisenbahnwesens erfolgt. 4 Die Verwaltung des Weichselstromes von Iwangorod⸗ 1 I rug, ie en Pilicamündung wird in strom⸗, sanitäts⸗ und sicherheits⸗ polizeilicher Hinsicht der deutschen Heeresverwaltung zuge⸗ e
standen, ohne das Recht der Schiffahrt für die österreichisch⸗ l. ungarische Heeresverwaltung auszuschließen. Zigarren⸗ Spe ta Geschäft
Ein schwerer Schlag für England. seine aus rein überseeischen Kalaten ergestelten Fabrikate besten! Zur Torpedierung des„Pasaka Mar Abarten l. 1 5 Kal L. Shuupftabake
Zum Untergang des Dampfers„Jasaka Maru“ wird der Kölnischen Zeitung mitgeteilt: Für die englische Geldpolitik r
ist die Verseukung des Postdampfers„Nasaka Maru“ im„ feinecke Frau Jiasgal. Mittelländischen Meere ein schwerer Schlag. Die japanische Fahnen Hannover 1
Finauzkonferenz im Dezember hatte beschlossen, von den reins- Bedarfsartikel. Dir.: Hermann Steingoetter. großen Regierungsguthaben zunächst 40 Millionen Gold aus.— 2... mmiuwoch, den 29. Dezember, London zurückzuziehen trotz Transportwagnisses und Bundes⸗ abends 8 uhr
Zwischen Deut Wa getro
genossenschaft, weil das Gold in Japan für den amerikanischen 9. Dienstags⸗Abonn.⸗Vorstellung
Verkehr dringlich gebraucht würde. Mit Rücksicht auf die
* 7 2. Unterseeboote wurde die Sendung auf mehrere Postdampfer Rheumatis 5 Armut.
verteilt. Einer davon ist jetzt also untergegangen. Nicht nur, mus, Ischias u. Gicht können] Ein Trauerspiel in 5 Akten vou
daß die britischen Versicherer für den Verlust aufzukommen] Tue selbst bekämpfen. Ich will Anton Wildgans. haben. Die Bank von England muß diese Millionen an Gold nichts verkanfen. Für Aus- Ende gegen 10½ Uhr. zum zweiten Male! hergeben. Vor allem aber wird der älteref Kkuntt Freimarke beifügen. Gewöhnliche Preise(ermäßigt)
Beschluß d der japauischen Regierung, wegen der gefährlichen Brandt, Kriegschulbeamter a, D. Sofdcten vom Feldwebel abwärt⸗
Verbindung mit London bei allen Lieferungen für den Drei⸗] Halle a. S. 438, Jakobstr. 44. 1— dur Halbe eile
zu verkehren, ist Pflicht eines jeden organisierten Arbeiters. Durch den Besuch desdtewerkschaftshauses un terstützt der Arbeiter sein eig. Heim
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