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Hessen und Nachbargehiete. Gießen und Umgebung. Weihnachten beim Roten Kreuz. Uns wird geschrieben:
Würziger Tannenduft durchzieht die Räume des Alten Palais am Lufsenplatz in Darmstadt, die der Großhoer—
Beilage zur Oberhessischen Volkszeitung Nr.
Gießen, Dienstag, den 21. Dezember 1915.
url aube zur Krankenkasse.
Bei Beginn des Krieges haben es viele Kriegsteilnehmer unterlassen, sich als freiwillige Mitglieder bei den Orts krankenkassen weiterzuversichern. Gemäß§ 3 des Gesetzes betr. die Erhaltung der Anwartschaft auf die Krankenver sicherung vom 4. August 1914 sind die Kriegsteilnehmer be— rechtigt, binnen sechs Wochen nach der Rückkehr in die Heimat der Krankenkasse als freiwillige Mitglieder wieder beizu
dg dem Roten Kreuz für seine Liebestätigtsit zur Verffi⸗ gung gestellt hat. Fleißige Hände regen sich, um den Ver⸗ wundeten draußen in den Feldlazaretten einen herz lichen Weihnachtsgruß zu schicken. 12500 N zweige werden hergerichtet, 12 500 schwarz⸗weiß⸗rote Bänd⸗ chen werden um sie geschlungen, um in ebensovielen Paketen den Duft des Heimattannenwaldes an die Betten der todes mutigen deutschen Krieger zu tragen, die den Weihnachts- abend fern don der Hermat verbringen müssen. Jedes dieser Pakete enthält als Grundstock eine ausgesucht gute Fisch
oder Fleischspeise und außerdem das draußen so viel begehrke Briefpapier mit Umschlagen. Zur geistigen Erfrischung ist jedem Päckchen eine kleine Schrift:„Eine feste Burg ist unser
Gott!“ mit vaterländischen und religiösen Beiträgen bei⸗ gegeben. 0
Im übrigen bringt der Inhalt der Patetchen verschie— dener lei Gaben, um den Neigungen der Empfänger Rech— nung zu tragen. Dem Raucher werden die hübschen Zigarren— taschen mit Zigarren oder Zigaretten oder eine Pfeife mit Tabak erfreuen. Praktischen Bedürfnissen dienen starke Hosenträger, mit deutschen oder österreichischen Farben be— rändert, kräftige Taschenmesser oder drei gute Taschentücher. Wer auf seinen äußeren Menschen Wert legt, wird eines der⸗ jenigen Pakete wählen, die das geschmackvolle Ledertäschchen mit Kamm, Bürste und Spiegel oder die Reinigungsgarnitur (Kamm, Zahnbürste, Seise und Waschlappen) enthalten. Der Musikfreund nimmt das Paket mit der Mundharmonika, ein anderer das mit Brieftasche mit dem Merkbuch. Begehrt wird auch dasjenige Paket sein, dem— um die Langeweile auf dem Krankenlager zu vertreiben— in einem gediegenen Beutel die Spiele: Dambrett, Mühle und Schach beigegeben find; die Zeichnungen des Dambretts sind auf einer Lein⸗ wand aufgetragen, sodaß es sich bequem verschicken und von jedem Soldaten leicht mittragen läßt. Alle diese Gegen⸗ stände sind von dem Roten Kreuz in einheimischen Geschäften gekauft, damit den Detaillisten, deren Lage in der gegenwär⸗ tigen Zeit auch nicht leicht ist, der Verdienst hieran nicht ent⸗ zogen wird.
12 500 Pakete sind auf diese Weise in den letzten Wochen auf der Materialien⸗Abteilung des Roten Kreuzes von frei⸗ willigen Helfern und Helferinnen hergerichtet worden. In den anderen deutschen Bundesstaaten sind die Vereine vom Roten Kreuz nach einem einheitlichen Plan in gleicher Weise tätig. Von Sammelstellen gehen diese Weihnachtspakete nach den Feldlazaretten, und nach der großzügigen einheitlichen Organisation ist zu erwarten, daß an keinem Bett in einem deutschen Feldlazarett am heiligen Abend der heimatliche Weihnachtsgruß fehlen wird.
Aehnlich wie für unsere Verwundeten im Feld ist auch den gesunden Mann schaeffen, die draußen im Felde stehen, die Weihnachtsgabe gerüstet. Das Rote Kreuz im Großherzogtum Hessen, in Frankfurt a. M., und im Regierungsbezirk Wiesbaden har sich zusammengeschlossen, um einheitlich für alle Truppen, die im Fries ensbereiche des 18. Armeekorps aufgestellt worden sind, zu sorgen. Für je 100 Mann sind die Liebesgaben in Einheitskisten zusammen⸗ gestellt. Jede Einheitskiste enthält:
10 Hemden, 10 Unterhosen, 10 Paar Handschuhe, 300 Paar Socken, 24 Taschentücher, 10 Paar Hosenträget, 24 Paar Fußlappen, 3 Wämser, 400 Zigarren, 500 Zigaretten, 20 Pakete Tabak. 6 Pfeifen, 6 Messer, 3 elektr. Lampen, Pakete Kerzen, 300 Bogen Briefpapier, 12 Tintenstifte, 10 Dosen Konserven, 30 Tafeln Schokolade, Konfekt, 6 Mund⸗ harmonikas, 3 Spiele Karten, Seife. 5
Um auch den Offizieren eine Freude zu bereiten, sind Offizierskistchen mit Zigarren, Zigaretten, Handschuhen, wolleuen Westen, Briefpapier usw. zusammengestellt.
In sechs Sendungen gehen die Liebesgaben für Mann- schaften und Offiziere gemäß einem von der. tung ausgearbeiteten Plan nach Ost und West in alle die
1 1 5 031 8 Ar— genden, in denen Truppenteile aus dem Bezirk des 18. Ar
meekorps sich befinden, sodaß wo hl keine 5 unser. 1 5 e 8 5 Landsleute draußen in Feld und Etappe
übersehen wird und jeder rechtzeitig seine Weihnachts
gabe erhält. Für die Rußland sind schon im Oktober lich mit warmen Kleidungsstücken abgegangen. Liebesgabensendung des Hessische Marine hat sich das Rote Kreuz ebe Daß auch allen Verwund 79 sich in den heimischen La Weihnachtstisch gerüstet wird, ist sprechend der Teuerung der Lebens sische Landesverein vom Roten Kreuz Beitrag gegenüber dem Vorjahr we jeder in einem hessischen Lazare kranke Krieger bedacht wird. So rühren sich überall fleißige die in opferwilliger Begeisterung und treuer; e Leben und Gesundheit für das Vaterland in die Schanz
deutschen Kriegsgefangenen 20 An
nsalls beteiligt.
zaretten befinden, der selbstverständlich; ent
um den Männer:
Hände
(unter„Rückkehr in die Heimat“
Tonnen.
versicherung bei der zuständigen Krankenkasse zu beantragen und sich im Falle einer Verwundung oder Erkrankung im
reiche Sendungen, nament- einer
n Flottenvereins für die eten und Kran ben, vechältnisse hat der Hes⸗ den hierzu gestifteten
jentlich erhöht, sodaß tt befindliche verwundete oder
er Pflichterfüllung
treten. Das Reichsversicherungsamt hat nun entschieden, daß nicht erst die Rückkehr nach dem Kriege gemeint sein kann, sondern jede Rückkehr aus dem Felde auf längere Zeit. Sofern ein Soldat also einen Urlaub von mehr als 10—12 Tagen erhält und während dieser Zeit sich in der Heimat aufhält, ist es ihm möglich, seine Wieder—
Felde die Wohltaten der Krankenversicherung zu sichern. Es sej daher allen Urlaubern, die sich in der Heimat aufhalten, geraten, die Aufnahme als freiwilliges Mitglied bei seiner früheren Krankenkasse zu veranlassen.
— Landtagsabgeordneter Lutz gestorben. Der Vertreter des 6. Oberhessischen Landtagswahlkreises Grünberg, Abge ordneter Lutz, der den Feldzug als Rittmeister d. L. mit machte, ist im Alter von 49 Jahren in einem Krankenhause in München gestorben. Er erlitt in Serbien einen Nerven— chok, wozu sich Lungenentzündung gesellte, die jetzt den Tod herbeiführte. Abgeordneter Lutz vertrat seit 1908 den Wahl— lreis Grünberg in der hessischen Zweiten Kammer. Er ge— hörte der bauernbündlerischen Fraktion an.— Gegenwärtig sind vier Landtagsmandate unbefetzt.
Was der Kartoffelhöchstpreis für einen Wert hat, zeigt folgender Fall, der uns von Darmstadt berichtet wird: Recht eigentümliche Erfahrungen machte ein Darmstädter Kar⸗ toffelhändler mit verschiedenen Landwirten des vorderen Odenwaldes, mit denen er größere Abschlüsse auf Lieferung von Kartoffeln zum gesetzlichen Höchstpreise von Mk. 6.10 das Malter frei Bahnhof Lengfeld abgeschlossen hatte. Als er die Kartoffeln in Empfang nehmen wollte, verweigerte ein Teil der Landwirte überhaupt die Hergabe derselben, ein an⸗ derer Teil verlangte den Betrag von Mk. 7.50, da sie von der Gemeindeverwaltung Darmstadt ebenfalls diesen erhöhten Betrag für ihre guten auserlesenen Kartoffeln erhielten. Auf seine Beschwerde wurde dem Händler angeblich die Antwort, daß man auch der ärmeren Bevölkerung ausgesuchte bessere Kartoffeln sichern wolle und deshalb den höheren Preis ange⸗ legt habe. Der Händler hat nunmehr Anzeige gegen die Stadt resp. die betreffenden Beamten wegen Ueberschrei⸗ tung der Höchstpreise verfolgt und bezieht sich hierbei auf einen Vorfall in einem anderen Bundesstaate, in welchem eine Bestrafung der in Frage kommenden Personen eintrat, Ermittelungen durch die Staatsanwaltschaft sind im Gange. Die Gründung einer Kartoffelbeschaffungsstelle für Süd⸗ und Westdeutschland wurde dieser Tage von Vertretern der Landwirtschafts⸗ und Handelskammern, Genossenschaftsver⸗ bänden und Handelsorganisationen beschlossen. Bei ihr sollen in paritätischer Weise die Produzenten und Konsumenten mitwirken und zwar durch Vertretungen der Landwirtschafts— kammern und Handelskammern, der Kommunalverbände, Städte und landwirtschaftlichen Vereinigungen der südwest— deutschen Bezirke. Auf diese Weise hofft man die Versor⸗ gungsarbeiten der Reichskartoffelstelle wirksam unterstützen zu können. Der Vorstand besteht aus Vertretern der Land— wirtschaftskammern und Handelskammern, der Städtever⸗ tretungen, des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens und des Handels, die die ehrenamtliche Tätigkeit der Geschäfts⸗ führung unter ständiger Kontrolle halten. Die vorläufige Geschäftsstelle der Kartoffelbeschaffungsstelle für Süd- und Westdeutschland zu Frankfurt a. M. befindet sich Fichard⸗ straße 51, Fernsprecher Hansa 717.
— Die Geschäftsstelle des Kommunalverbandes Gießen (Mehßperteilungsstelle) bleibt vom 22.—31. Dezember für das Publikum wegen des Jahresabschlusses geschlosfen.
Die städtischen Verkaufsstellen für Kolonialwaren in der Neustadt 61 und Asterweg 25 sind von Mittwoch, den 22. bis Montag, den 27. Dezember einschließlich geschlos⸗ sen.— Um einer Milchnot vorzubeugen, hat die Stadt 3000 Dosen kondensierte Schweizermilch angeschafft, die im Januar zum Verkauf bereit gestellt werden soll.— Kürzlich war berichtet worden, daß auch ein Quantum Speck und Dörrfleisch angeschafft worden sei, das ist leider unzu⸗ treffen d.
— Eine bedeutende Stiftung wurde dem Oberbürger— meister von einem hiesigen Bürger überwiesen, deren Zinsen für die Kriegsfürsorge verwendet werden sollen. Die Stif tung beträgt 150000 Mark.
— Die Auszahlung der Verpflegungsgelder für die Landstürnter, welche im Monat November in Blügerquar— tieren untergebracht waren, erfolgt Dienstag, den 21. Dezent
K und Mittwoch, den 22. Dezem
ber für die Buchstaben A ber von 8—12 Uhr vormittags und 2—5 Uhr nachmittags.
Gefallene aus Oberhessen und Nachbargebieten. Rittmeister Eduard Lutz, Landtagsabgeordneter aus Elpen rod.— Freiwilliger Willy Müller, Kaufmann aus Gießen, Inf.-Reg.— Musketier Philipp Otto aus Beuern, bayer.
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Musketier Wilhelm Som imer bad aus e
0 350 600 Zentner Kartoffeln enideckt. zu Hannover war die Kartofselknappheit in solchem Grade gestiegen, daß die Bürger, vereine sich unmittelbar mit einer Eingabe an das Reichsamt des Innern wandten unter der Angabe, die Händler seien nicht imstande,
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Provinzen verfrachteten, neitig wurde das Rose der Kaxt
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s war überraschend: Bei den 7 stand er⸗
: Zentner Kartoffeln! messen, war also von einer wirklichen Knappheit gar bene Rede, besondere, wenn man bexücksichtigt, daß die angegebene Bestand zifser eher zu niedrig s zu hoch gegriffen war. Kartsffelung es füberall die schwere 6 cs war ja eine glänzende Rekord cute!—; die ö ichen Gewalten müssen nur Ernst machen, dir
in Frankfurt erfolgt. Bisher betrugen di 7 22. 2 2 8— 7 3 Mk., für Familien o Kinder 5 Ml. und anit
Arbeiter 3 Ml. Lipz 10 Mk. im Monat. Magiftrat hat diese Sätze nun mie folgt
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3 und mehr Kindern von 10 auf 15 Mk. im
beiden städtischen Theater erhalten. Gehaltsgrenze für die Zulage auf 1800 Mk., bet den Vert auf 2500 Mk. sestgesetzt. 5 — Von reichlichen Heringssängen wird aus dem Norden be⸗ richtet. Unter anderem wird mitgeteilt, daß Fischer aus Gothen⸗ burg in Schweden an einem Tage einen Fang von etwa 14600 Hekto⸗ litern gemacht hätten. Der Preis für 1 Hektoliter beträgt 46—50 Kronen, sodaß der Riesenfang einen Wert von 6700 000 Mark darstellt. Fast die ganze Menge soll uach Deutschland ausgefshrt werden. Ob man aber die Heringe deshalb billiger bekommen wird, ist sehr die Frage. Unerhörte Preise werden gegenwäptig für Heringe gefordert, die jetzt gar nicht mehr als„Volksnahrungs⸗ mittel“ bezeichnet werden können, denn dafür sind sie viel zu teuer. Eine Steigerung der Preise um mehr als das Doppelte ist ganz eut⸗ schieden unbegründet und vermutlich auf das Zurückhalten der Ware zitrückzuführen. Hier wäre es auch schon längst Sache der Regierung gewesen, einzuschreiten; allein Höchstpreise werden in der Regel erst dann festgefetzt, wenn die Preise auf eine wahnsinnige Höhe geklettert sind. — Mazedonien ist die Walstatt der jüngsten Phase des Welt⸗ krieges geworden. Was die Serben durch ihre Erfolge im zweiten Balkankriege an sich gerissen, wird ihnen jetzt durch das bulgarische Schwert wieder abgenommen. Um jenes Gebiet tobt der Kampf. das vom Schardagh-Gebirge im Norden, von der Struma im Osten, von Griechenland im Sliden, und von Albanien im Westen begrenzt wird. Ein buntes Völkergemisch haust hier: Serben und Bulgaren, Griechen und Albanesen, Zigeuner und Juden. Wirtschaftlich wird dieses Gebiet durch den Wardarstrom erschlossen, der in der Nähe von Saloniki ins Aegäische Meer fließt. Freilich ist das Land, das Jahrhunderte hindurch unter türkischer Oberherrschaft stand, arg vernachlässigt. Aber der Boden ist fruchtbar und könnte bei intensiver Bewirtschaftung reiche Erträge hergeben. Wenn man die wirtschaftlichen Erfolge, die die Bulgaren im eigenen Land in einigen Jahrzehnten er⸗ zielten, als Maßstab anlegen will, so dürfte Mazedonien unter bulgarischer Herrschaft einer aussichtsvollen Zukunft entgegen⸗ gehen. Wer das Land bereist, dem bieten sich nicht nur land⸗ schaftlich, sondern auch ethnologisch unvergeßliche Bilder. Ludwig Lessen hat in seinem lesenswerten Buche:„Kreuz u n d quer durch den Balkan“(Berlin, Buchhandlung Vorwärts, Preis 1,50 Mk.) manches Interessante aus Mazedonien geschildert, Das Buch kann durch unsere Expedition bezogen werden. — Kriegslasten der Städte. In Frankfurt hat der Magf⸗ strat wieder 8 Millionen Mk. Kredit für Familienunterstützung und sonstige Ausgaben der Kriegswohlfahrtspflege bei der Stadt⸗ verordneten-Versammlung beantragt. Man berechnet, daß der Stadt 20 Millionen Mk. als dauernde Kriegslasten ver⸗ bleiben.— Offenbach hat bis jetzt über 2 Millionen für Kriegs⸗ fürsorge verausgabt. f — Weihnachts⸗Unterstützung des Metallarbeiter⸗Verbandes Den Familien der eingezogenen verheirateten Mitglieder wird der Metallarbeiterverband, Verwaltungsstelle Gießen, eine kleine terstützung überweisen. Diese kann am Donnerstag nachmittag 26 Uhr oder am 2. Feiertag von 3—6 Uhr im Gewerk⸗ schaftshause abgeholt werden.
Vereinskalender.
Gießen. Metallarbeiter. Die Frauen unserer einge— zogenen Mitglieder werden ersucht, sich am Donnerstag zwischen 2—6 Uhr, oder am 2. Feiertag von 3—6 Uhr zur Empfangnahme einer kleinen Unterstützung einzufinden.
Städtischer Wohnungsnachweis Gießen.
Es sind zu vermieten:
1 Haus zum Alleinbewohnen 10 Zimmer, Bad, Küche und Zu⸗ behör, 1 herrschaftliche Wohnung von 7 Zimmern mit Zentral⸗ heizung, 4 herrschastliche Wohnungen von 6 Zimmern, 4 Wohnungen von 5 Zimmern, 6 Wohnungen von 4—5 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit ohne ohne Laden, Wohnungen von 2 Zimmern, 3 Wohnungen von 1 Zimmer, 2 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 2 Lagerräume, 3 Lagerräume mit 1 Arbeitsraum, 12 möblierte Zimmer, davon 2 nebeneinander⸗ liegende, 3 leere Zimmer, 2 Stallräume mit Burschenstube. Zu mieten gesucht:
15 Wohnungen von 1—7 Zimmer, 2 möblierte oder un möblierte Zimmer.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Es können eingestellt werden: a) bei hiesigen Arbeitgebern:
5 Dreher, 2 Installateure, 5 Schlosser, 1 Maschinist, 1 Schmied
5 Eclektromonteure, 4 Gerber, 3 Schuhmacher, 5 Wärter für Heil⸗ und Pflegeanstalt, 1 Haararbeiter, 1 Rechnungsführer für Gasthof 1 Koch für Gastwirtschaft, 1 Verkäufer, 4 Hausburschen, 1 Bäcker, lehrling zu Ostern 1916, 1 Hotelköchin. b) bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Knecht, 1 Viehfütterer, 1 Dlenstmädchen für Landwirtschast
1 Schriftsetzer oder Schweizerdegen, 7 Schlosser, 2 Schmiede, Maschinenschlosser, 2 Spengler, 3 Kaufleute für Zigarrenfabrik. 1 Kaufmann für Kleiderfabrik, 10 Wärter für Heil- und Pflege⸗ austalt, 20 Arbeiter für chemische Fabriken, 1 Hausbursche bei eine;
Heilaustalt. Es suchen Arbeit: Maun und Frau für landw. Arbeit, 2 Schweizer, 2 landw. Ar beiter, 1 Gartenarbeiter, 1 Schriftsetzer, 2 Lehrlinge für Fein⸗ mechanik, 1 Schreiner, 1 Tapezierer, 1 Schuhmacher, 2 Buroau⸗ gehilsen, 1 Kellner, 12 Putz- und Lauffrauen, 3 Arbeiter, 2 Haus hälterinnen, 2 Dienst⸗ und Zimmermädchen, 1 Verkäuferi 1 Lehr. ling für Schlosserei oder Schreinerei
Verstorbene. Frau Witwe Jon ech, geb. Fremd, in Braun sels.— Frau Elisabeth Schäfer, geb. Kolbe, in Gießen, 67 Jahre alt.— Joh. Erust Wurstius in Alsfeld, 84 Jahre alt.
schlagen, eine Weihnachtsfreude zu bereiten.
—
zu liefern, da die Produzenten die Kartoffeln zurückhielten be⸗
— Wolf Stein in Grebenau, 64 Jahre alt.


