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Cine wichtige Entscheidung für Wöchuerinnen.
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Hessen und Nachbargebiete.
Gießen und Umgebung.
Nach§ 195 der Reichsversicherungsordnung 35 Wochengeld für acht Wochen zu zahlen, 5 5 5 1 sechs Wochen in die Zeit nach der Niederkunft f
Das Reichsversicherungsamt hat nun i 5 grundsätzlichen Entscheidung den Grundsatz aufgestel einer Wochengeld für zwei Wochensvor der Niederkunft 1 17 ausdrückliche Satzungsbestimmung gezahlt werden 1 50 1 handele sich hier um eine gesetzliche Ermächtigung fil 5 Kasse und ihren Vorstand, von der nach pflichtmäß für die messen Gebrauch zu machen sei. n i Gleichzeitig stand noch folgende Frage zur En Eine Frau war seit dem 7. April arbeitsunfähig krank und bezog von diesem Tage an Krankengeld. Am 10 Mai n 115 sie entbunden. Von diesem Tage an wurde ihr 9 Krankenkasse Wochengeld gewährt. Nach sechs Wochen 5 155 jedoch schon der Bezug des Wochengeldes mit der Hehe eingestellt, daß zwei Wochen auf das vor der Entbindun 0 währte Krankengeld angerechnet würden. Das Reichsver⸗ sicherungsamt sprach der Frau in der bereits erwähnten grundsätzlichen Entscheidung noch für weitere zwei Wochen
das Wochengeld zu. In der Begründung heißt es: 9 „Es fragt sich, ob eine Anrechnung von Wochengeld auf
die Zeit vor der Niederkunft auch dann zulässig ist, wenn die
5 das n mindestens allen müssen.
tscheidung:
Kasse in Anspruch genommen und Krankengeld erhalten hatte. Diese Frage war zu verneinen. Aus der Vorschrift des Ge⸗ setzes, daß von dem Wochengelde für acht Wochen mindestens sechs in die Zeit nach der Niederkunft fallen müssen, ist zu folgern, daß die Kasse auch bereits für einen vor der Nieder⸗ kunft liegenden Zeitraum von zwei Wochen Wochengeld ge— währen darf. Insoweit stellt sich das Wochengeld dann als eine Art Schwangerengeld dar. Diese der Kasse hier ein⸗ geräumte Befugnis kann aber lediglich dahin verstanden wer⸗ den, daß die Kasse unter Umständen ihre Leistung an Wochen⸗ geld, die im allgemeinen erst mit der Niederkunft bginnt, um zwei Wochen zeitlich verschieben kann. Daraus folgt aber noch nicht, daß die Leistung in diesem Umfange dann wegfällt, wenn die Klägerin für diese Zeit bereits Krankengeld bezieht. Hierauf würde die Auffassung der Kasse hinauslaufen. Es muß vielmehr angenommen werden, daß es dann der Kasse nicht mehr möglich ist, von der ihr durch das Gesetz ein— geräumten Befugnis Gebrauch zu machen. In solchen Fällen kann die Dauer des Wochengeldbezuges vielmehr erst von der Niederkunft an berechnet werden.“
— Ein alter Gießener Parteigenosse, Hermann Muhl, ist gestern gestorben. Er ist 67 Jahre alt geworden. Ge— boren in Grebenau im Kreise Alsfeld, kam er als Knabe nach Watzenborn, wohin sein Vater als Lehrer versetzt wurde. Nach seiner Schulzeit erlernte er in Gießen das Schreiner⸗ handwerk und verheiratete sich später auch hier, nachdem er den 70er Feldzug mitgemacht hatte. Vom Kriege steckte jeden⸗ falls noch Krankheit in seinem Körper, schon anfangs der neunziger Jahre trat bei ihm Invalidität ein und seit der ganzen langen Zeit konnte er nur an zwei Stöcken gehen. Er war einer der Mitgründer des Gießener sozialdemokratischen Wahlvereins und hat unserer Sache bis zum letzten Atem⸗ zuge Treue bewahrt. Dem stillen, bescheidenen Manne wer⸗ den die Gießener Genossen ein gutes Andenken bewahren.
— Der Verkauf von Kolonialwaren durch die Stadt findet jetzt außer in der Neustadt 66 auch Asterweg 25 in der alten Gewerbeschule statt und zwar täglich mit Ausnahme Samstags von 2 bis 6 Uhr nachmittags.
Zur beabsichtigten Erhöhung der Zigarrenpreise schreibt der Tabak⸗ Arbeiter, das Organ des Deutschen Tabakarbeiter⸗ verbandes: Wahrscheinlich wird man allmählich überall zu einer Preiserhöhung der Zigarren kommen. Daß eine Verteuerung in der Herstellung eingetreten ist, kann heute auch wohl von Konsu⸗ menten nicht mehr bezweifelt werden, aber ein 1 Prozent ist keine Kleinigkeit und will seine zutreffende Begründung haben. Nun sind wohl alle zur Zigarrenfabrikation bengtigten Rohmaterialien im Preise gestiegen, so daß sich auch. die Fabri⸗ kanten fast allgemein genökigt gesehen haben, höhere Engrospreise zu fordern; wenn aber in der Begründung diefer Preiserhöhungen immer die Erhöhung der Arbeitslöhne angeführt wird, miüssen wir doch, den Tatsachen entsprechend, ein nicht so eines Fragezeichen machen. Zunächst einmal: Wie viele Betriebe haben denn bis jetzt ihren Arbeitern und Arbeiterinnen eine Lohn⸗ dezw. Teuerungszula de gewährt? Nach den Angaben der Tabaks⸗ berufsgenossenschaft gibt es rund 5400 Zigarrensabriken. Seen davon wohl 2000 oder 3000 die Arbeitslöhne seit Beginn des 5815 ges erhöht haben. Wir glauben es nicht und können es nach den Meldungen der Verbände erst recht nicht glauben, wenn wir 17 0 zugeben, daß ein Teil der Zulagen nicht an. die Vorstände Wicke old. kind dabei lehrt die Erfahrung, daß vielfach klein a. iind ganz kleine Firmen eher als große zur Lohner ige e ab ee le r e c ödeser dee Arbeiter nach der größte Teil keine Lohnech nach len
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weise Teuerungszulagen in dieser Zeit erhä: 7
sagen, daß also in den allermeisten 9 0 115 e sie sich auf gesteigerte Arbeitslöhne bezieht, ung 915 b
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ist. Sie ist aber auch noch insofern tfe 5 1 Reb Bic wert ind. 10 20, 25 beo E ch Gasexplosi ereignete sich am Freitag in 2 szulagen das Reden nicht 1 2% 5 Eine were Gasexplosion exeignete Freitag
g. fle das n ist denn das. ee. au. Eine dort wohnende Frau Raue wollte
50 für das Tausend mehr, was. 1 14 70 5 05 e Teuerungszulage, machen die 1 neee Das heißt: Kann und will man damit in 11 e höhten Rohmaterialpreisen eine Preiserhöhung vo Menne ene gründen? Nur einige wenige Firmen haben 0 00 Lohn- bezw. Teuerungszulage an ihre N 1 5 bis jetzt Aber gewährt. Die meisten Fabrikanten haben si 10 wo die Organi⸗ haupt gedrückt namentlich in jenen Wenke Au bote sation fehlt. Aber die Waren dieser Claman lia 11 der Signierung: Erhöhte Arbeitslöhne! e pielleicht auch aufschlag, den die gutgläubigen Konsumen Tabakarbeiter ein
Händler in der Meinung zahlen, daß die armen ö itallenisch littenarbeiter Garneri 0 en 5 en. urteikte gestern den fungen itallenischen Hüttenarbeiter Garn r ene Jinherbisebenen. Die Hinter⸗— Naubmerbeß zum Tode. Der Verbrecher, der bereits wegen Die doppelten Ansprüche der haben außer dem Aecht auf] Tobschlages mit 1% Jahren Gefängnis bestraft war, ermordete in bliehenen von Kriegsteilnehmern ha waisengeld auch An⸗ Dillingen einen Landsmann mit 74 Messerstichen, schleppte die Kriegswitwen⸗ und Kriegs der Fun validen ⸗ Leiche in einen Keller und bederkte sie mit Sand. Nach der Ta raubte er dem Ermordeten die Barschaft.
spruch auf die Witwen⸗ und Waisenrenten aus soßern die For:
Aufschlag von 10
Witwenrente erhält die invalide Witwe, wenn der versicherte Ge⸗ sallene zur Zeit des Todes die Wartegeit für die Invalidenrente erfüllt und die Anwartschaft aufrechterhalten hatte. Als Invalide gilt die Witwe, die nicht imstande ist, durch eine ihren Kräften und Fähigkeiten und ihrer bishergen Lebensstellung entsprechende Tätig— leit ein Drittel dessen zu erwerben, was gesunde Frauen der⸗ selben Art mit ähnlicher Ausbildung zu verdienen pflegen. Die ehelichen Kinder unter 15 Jahren erhalten Waisenrente, wenn der versicherte und gefallene Vater die Wartezeit erfüllt und die An⸗ wartschaft aufrechterhalten hatte. Die Höhe dieser Witwen- und Waisenrente richtet sich nach der Klasse, in welcher die Marken ent⸗
richtet sind. Warn die Witwe des Gefallenen außerdem selbst für den Fall der Invalidität und des Alters, sowie zugunsten der
Hinterbliebenen versichert, so erhält sie als einmalige Leistung ein Witwengeld in Höhe des zwölffachen Monatsbetrages der Witwen⸗ 51 und bei Vollendung des 15. Lebensjahres der Kinder als Waisenaussteuer den achtfachen Monatsbetrag der Waisenrente. Der Anspruch auf diese Leistungen verjährt in vier Jahren nach der Fälligkeit.
Gnadenfrist für Waschkessel. Der Ersatz der lupfernen Wasch⸗ lessel und der Ascheraum⸗ und Rauchverschlußtüxen aus Messing würde sich sehr schwierig gestalten, wenn diese Dinge sofort der Beschlagnahme verfallen würden. Das Kriegsministerium will daher den Hausbesitzern ein besonderes Entgegenkommen zeigen und hat zu diesem Zwecke folgenden Bescheid an den Hauptvorstand der städtischen Hausbesitzervereine Deutschlands ergehen lassen: Die Erzeugung von eisernen Ersatzwaschkesseln wird fortdauernd gesteigert. In einigen Monaten werden daher genügend Ersatz⸗ waschbessel zur! Verfügung stehen. Mit Rücksicht auf die Verhältnisse wird in der im November zu veröffentlichenden Verordnung zur zwangsweisen Ablieferung der beschlagnahmten Gegenstände aus Kupfer, Messing und Reinnickel für die Ablieferung der erwähnten Gegenstände(Kessel, sowie Ascheraum⸗ und Rauchverschlußtüren) eine Frist bis zum 31. März festgesetzt werden. Außerdem ist den Kommunalverbänden anheimgegeben, in geeigneten Fällen eine Nachfrist zu bewilligen.
Zur schnellen Abwickelung des Postschalterverkehrs während der Weihnachtszeit kaun jedermann wesentlich beitragen. Die Ein⸗ lieferung der Weihnachtspakete sollte nicht lediglich oder vorwiegend bis aut den Abendstunden verschoben, namentlich müßten Familiensendungen tunlichst an den Vormittagen aufgegeben wer⸗ den. Auch sollte es die Regel bilden, daß die Absender die eintzu⸗ liefernden Weihnachtspakete durch Postwertzeichen selbst frei⸗ machen. Mit seinem Bedarf an Postwertzeichen müßte sich ein jeder bald versehen. Zeitungen dürften nicht in den Tagen vom 19. bis 24. Dezember am Schalter der Postanstalten bestellt werden. Für die Zahlungen am Postschalter sollte der Auflieferer das Geld a b⸗ gezählt bereithalten. Die Befolgung dieser Ratschläge würde der Post und der Allgemeinheit gleichmäßig zum Nutzen gereichen. —„Die Brücke zum Orient“ lautete das Thema, das gestern abend der bekannte Kolonialpolitiker Dr. Paul Rohrbach in
einem im Saale des Gesellschaftshauses gehaltenen Vortrage be⸗ handelte. Es hatte sich dazu ein sehr zahlreiches männliches und
weibliches Publikum eingefunden; der geräumige Saal war dicht besetzt und andächtig lauschte man der Erörterung der welt⸗ politischen Probleme, die der Vortragende vorführte. Unter der Brücke nach dem Orient veysteht er die durch den Eingriff Bul⸗ gariens in den Krieg und den Vorstoß der deutsch⸗österreichischen Truppen nach Serbien hergestellte Verbindung mit Konstantinopel, Mesopotamien und weiter nach dem Suezkanal. Dadurch werde Rußland, das stets nach dem Besitz Konstantinopels gestrebt habe und streben mußte, lahmgelegt und der englischen Weltmacht ein empfindlicher Stoß versetzt Man könne sagen, daß die Katastrophe für das englische Weltreich hereinbreche. Die Eröffnung des Weges nach dem Orient bringe uns alles, was wir an Lebensmitteln und Rohmaterialien nötig haben. Die Ausführungen Rohrhachs wur⸗ den mit lebhaftem Beifall aufgenommen.— Eine Diskussion folgte dem Vortrage nicht: vollgesogen mit den gehörten Weisheiten machte sich jeder auf den Heimweg. — Im Stadttheater fand am Sonntag abend die Gesangsposse „Der Juxbaron“ von dem gutbesetzten Hause sehr beifällige und heitere Aufnahme. Das ist bei den zahlreichen komischen Situationen und lustigen Szenen, die das Stück den Zuschauern vorführt, ganz erklärlich. An der Handlung selber ist nicht viel; in dieser Beziehung steht diese Neuheit mit vielen anderen in einer Reihe. Ein ewig mit den Gesetzen und Gesetzeswächtern im Konflikt liegender lustiger Stromer wird pon dem jungen Ehepaar v. Grabow veranlaßt, die Rolle eines Barons, des Freundes Grabows, von Kimmel, zu spielen, um einen dem jungen Paare gerade in den Flitterwochen nicht besonders willkommenen Besuch der Schwiegereltern abzuwimmeln. Der Plan verunglückt aber und es gibt dadurch die lomischsten Situationen. Wer lachen wollte, kam auf seine Kosten. Arthur Eugens gab den„Jux⸗ baron“ mit einer Lebendigkeit, die ihm durchschlagenden Erfolg sicherte. Auch die übrigen Mitwirkenden trugen ihr Teil zum guten Gelingen der Vorstellung bei, namentlich die Schwieger⸗ eltern, Margarinefabrikant Windisch und Frau, die von R. Goll und Else Jüngling vorzüglich dargestellt wurden. Hervorzu⸗
heben sind noch Ernst Theiling und Frl. Petri, das junge
Ehepaar, das durch den Schwindel mit dem falschen Baron in komische Verlegenheiten gerät. Allgemein gefiel Herta
die studentischem Ulk keines- wegs abgeneigt war und deren Gesangspartien lebhaftesten Bei⸗ fall fanden. Die Tänze waren von Balletmeisterin Lina Oldini vorzüglich arrangiert. — Stadttheater.
Zondervan als flotte Studentin,
Das Gastspiel des„Neuen Theaters“
Agesbericht des Gufen Hauptguartiers.
Mazedonien von den Ententetruppen befreit.
Zwei englische Divisionen aufgerieben. W. B. Großes Hauptquartier, 13. Dez., vorm.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz,. Es ist nichts von Bedeutung zu berichten. g Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg.
An verschiedenen Stellen fanden kleine Gefechte vorge⸗
schobener Postierungen mit feindlichen Aufklärungs⸗Abteil⸗
ungen statt. Dabei gelang es den Russen, einen schwachen
deutschen Posten aufzuheben.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. g
Ein vergeblicher Angriff gegen unsere Stellungen bei
Wulka(füdlich des Wyponowskoje⸗Sees) kostete den Russen
etwa hundert Mann an blutigen Verlusten und an Ge⸗
fangenen.
Heeresgruppe des Generals v. Linsingen.
Nichts Neues!
Balkankriegsschauplatz.
Die Lage ist nicht wesentlich verändert.
Bei der Armee des Generals von Koeveß
gestern über neunhundert Gefangene eingebracht. 5
Bei Ipek sind zwölf moderne Geschütze erbeutet, die die
Serben dort eingegraben hatten.
Hinter unserer Front wurden in den letzten Tagen über
tausend versprengte Serben festgenommen. In Mazedonien
hat die Armee des Generals Todorow die Orte Doiran und
Gewgheli genommen.
Kein Engländer und Franzose befindet sich in Freiheit
auf mazedonischem Boden.
Nahezu zwei euglische Divisionen sind in diefen Kämpfen
aufgerieben worden. Oberste Heeresleitung.
Der österreichisch⸗ungarische Tages bericht Die Verfolgungskämpfe in Montenegro.
Italienische Angriffe abgeschlagen. Wien, 13. Dez.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart, Dezember 1915. Russischer Kriegsschauplaßz. Keine besonderen Ereignisse. Jtalienischer Kriegsschauplatz. In Tirol beschießt italienische Artillerie den befestigten Raum von Lardaro, sowie unsere Stellungen bei Riva, Rovereto und am Col di Lang. In Zudicarien arbeitet sich die feindliche Infanterie näher heran; auf den Berghöhen östlich des Tales griff sie an und wurde abgeschlagen. 1 Am Görzer Brückenkopf fanden Geschütz⸗ und Minen⸗ werferkämpfe statt. Ein feindlicher Angriffsversuch auf die Kuppe nordöstlich von Oslavija war bald zum Stehen gebracht. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die Verfolgungskämpfe in Nordost⸗ Montenegro nehmen ihren Fortgang. Bei Korito wurden 800 Gefangene, bei zwölf serbische Geschütze eingebracht. Unsere Flieger bewarsen das Lager bei Bomben.
wurden
13.
Ipek neuerlich Berane erfolgreich mit
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: f v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
8 Der bulgarische Bericht. Die bulgarischen Siege über Franzosen und Engländer.
Sofia, 13. Dez.(W T. B.) Bulgarischer Heeresbericht vom 11. Dezember: Wir setzten heute die Verfolgung der englisch-französischen Truppen auf beiden Ufern des Wardar in der Richtung auf Gewgheli und Doiran fort. Diejenigen Teile unserer Streitkräfte, welche auf dem rechten Wardar⸗Ufer vorrücken, griffen die Franzosen auf de; ganzen Front an und nahmen deren Stellungen bei den Dörfern Miletkowo und Smokawitza bei der Höhe
aus den Einaktern:„St „Das Bachusfest“) in Krä
von Möllendorf, Haus als Gast mit Herr — Großen⸗Buseck.
beschieden.
dabei sein Leben ein.
der Hainstraße in Han sich kranen geöffnet. ist nicht festgestellt. Töchterchen der Raue
Die Frau war wegen
nehmung geladen und ihre Kinder töten.
Saarbrücken, 10. D
und binterbliebenenpersichenn ng
aussetzungen der Reichsversicherungsordnung erfüllt sind. Die
das Urteil anscheinend
Frankfurt am heutigen Dienstag bringt Arthur Schnitzlers Werk die Einakterfolge
iften der Frankfurter b Sangora und Marija Leiko und di
wirt Koch und Frau ihre si lberne Hochzeit. non Gleiberg und erfreut sich lich sind dem Paar noch
und ihre Kinder töten 1 Durch welche Ursache das Bei der Explosion
den Tod. Die Mutter und drei weitere Kinder Landkrankenhaus gebracht. Lebenswandels zux polizeilichen Ver⸗ wollte aus Furcht vor den Folgen sich und
wurden infolge Gasvergiftung in das
Wegen Naubmor
„Komödie der Worte“ 340
unde des Erkennens einer allerersten Besetzung.
lange Jahre glücklichen Kreis Metzlar.
Von Nah und Fern.
fand das
ihres
ez.
gleichgültig entgegen.
—„Große Szene“— Von ersten Bühne sind beschäftigt die Damen Poldi e Herren Paul Gwinner, Kurt Schwartze; außerdem wirkt in allen Stücken Bruno Harprecht vom Hoftheater in Darmstadt. Am Sonntag beging das Ehepaar Gast⸗ Koch stammt hier allgemeiner Beliebtheit. Hoffent⸗ Zusammenlebens
Ein tödlicher Unfall ereignete sich am Samstag auf der Grube„Juno“ ber Nauborn, die Krupp gehört. 18jährige Bergmann Fritz Söhn chen aus Bonbaden büßte
ind hatte zu diesem Zwecke den Gas⸗ Gas entzündet wurde, dreijährige
des zum Tode verurteilt. Das außerordentliche Kriegsgericht ver⸗
Der Verurteilte nahm
Der
720 südwestlich Kowanetz im Sturm. Die 122. fran zösische Division, die aus den Regimentern 45, 34, 148 und 284 zusammengesetzt ist und an diesem Abschnitt operierte, erlitt große Verluste an Verwundeten, Toten und Gefangenen. In einem einzigen Schützengraben bei Miletkowo wurden 100 Leichen gefunden. Die Kavallerie, die die Flanken unserer Armee deckt, griff bei dem Dorfe Negortzki ein französisches Bataillon an, das sie zersprengte, wobei sie dessen Kommandanten gefangen nahm.
Unsere auf dem linken Ufer des Wardar operierenden Abteilungen warfen mittels eines kräftigen Angriffes die englisch⸗französischen Truppen aus der von ihnen auf der Linie Baba⸗Berg, Cote 51, Dorf Dedeli, Cote 670 und Cote 610 ausgebauten Stellung, die sie besetzten. Die Eng- länder zogen sich nach Südosten in der Richtung des, Dorfes Karanglarlar, die Franzosen nach Südwesten in, der Richtung des Dorfes Bogdantzi zurück. Die englisch⸗ französische Stellung bei dem Dorfe Furka wurde mittels eines Bajonettangriffes erobert. Eine mazedonische Division, welche dem Feind in diesem Abschnitt nachsetzte, durchbrach im Laufe der Verfolgung die Front der englisch-französischen Truppen und nahm das Dorf Bogdantzi und schnitt auf diese Weise die fran⸗ zösischen Abteilungen, welche zwischen dem Koz⸗ ludere-Fluß und dem Wardar operierten, von den Eng ⸗ ländern ab, die sich südlich von Furka an den Doiran⸗See zurückzogen. Wir machten zahlreiche Gefangene, darunter 5 Offiziere. Die genaue Anzahl der Siegesbeute ist noch nicht festgestellt. Die Gefangenen und Toten gehören zumeist der englischen Armee und der Division des Generals 5 Bailloud an, welche die französischen Infanterie-Regi⸗
mentern 175 und 176, sowie zwei Zuaven-Regimenter umfaßt.
Gegen 2 Uhr nachmittags stand Gewgheli in Flammen.


