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Nr. 276
Gießen, Mitlwoch, den 24. November 1915
10. Jahrgang
Die alte Geschichte.
Von einem gelegentlichen Mitarbeiter wird uns eschri Kaum hat die neue deutsche Offensive auf dem Aae etzt, so beginnt auch schon wieder in der Presse der„neutralen“ Staaten das Gerede über angebliche Schandtaten“ der ver⸗ sohten deutschen Soldateska“. Diese Verichte und Notizen sind zo tach einer bestimmten Schablone gemacht, daß ein kritischer Leser schon daran ihren Ursprung aus einer der vielen deutschfeindlichen fachrichtenfabriken erkennt. Aber, wer ist in den neu⸗ kralen Ländern ein kritischer Leser und wer bemüht sich, dem Ur⸗ prung der Verleumdungen nachzuspüren, wenn diese Verleum⸗ zungen sich gegen Deutschland richten? Es lohnt sich gar licht mehr, unser deutsches Heer, in dem mehr als eine Million Bartei⸗ und Gewerkschaftsgenossen kämpft, gegen all den Unflat n Schutz zu nehmen. In Ausnahmefällen muß aber doch as Schweigen der Verachtung durchbrochen werden, und ein eolcher Ausnahmefall liegt darin vor, daß sich, wie wir zu unserem Schmerz bemerken, das rumänische Parteiblatkt Lupta
seiner Nummer 294 vom 24. Oktober und 6. November d. Is. um Träger ungeheuerlicher Angriffe auf deutsche Truppen macht. 5. da: „Von einem unserer Genossen, welcher Gelegenheit hatte, mit den serbischen Flüchtlingen zu reden, 125 halten wir folgende Einzelheiten über die deutsch⸗österreichische Besetzung. Es sind dies Tatsachen(1), welche den deutschen Militarismus auf denselben Pfahl der Infamie festnageln, auf welchem wir den russischen Militarismus festnagelten.
8 Die serbische Bevölkerung, welche bis zum Eintreffen der 915, deutschen Truppen nicht mehr flüchten konnte, wurde verhindert,
tags oder nachts das Haus zu verlassen. Mehr noch: die Leute ung. durften in den Häusern nicht laut sprechen und auch kein Feuer
machen.
WLb,Die Qual der Leute während dieser ganzen Winterzeit ist leicht erklärlich.
Da die Vorräte längst erschöpft waren, gab es Leute, die ganze sieben Tage hungerten, bis sie der Hunger zur Verzweif⸗
i900 machen zu dürfen. 1915 Es wurde dann auch den Geflüchteten gestattet, zurückzu⸗ 1 kehten, ohne ihnen jedoch die nötigen Transportmittel zur Ver⸗ fügung zu stellen. Es kehrte nur eine geringe Anzahl zurück. 5 10 Dias innere Regime ist nicht zu ertragen. Ohne Erlaubnis 955 ö ö des Kommandanten, der im Bürgermeisteramt seinen Sitz hat, f ö kann der Bewohner nicht einmal aus dem Hause, um sein Vieh zu füttern. Jeder Verkehr muß zwischen 9 Uhr morgens und 2 de 6 Uhr abends erfolgen. Es ist nicht gestattet, daß zwei zusammen⸗ % gehen. Jeder, der nach diesen Stunden auf der Straße ange⸗ art troffen wird, wird erschossen.
Abends dürfen nur Kerzen angezündet werden und an den
5 5— müssen dicke Verhänge sein, damit das Licht nicht durch⸗ immert.
Die Leute, die noch ihre Ernte auf dem Felde haben, müssen
zusehen, wie sie zugrunde geht, denn jeder, der auf dem Felde an⸗
7 getroffen wird, wird sofort als Spion erschossen. Dttesgleichen wird des Ungehorsams angeklagt, wer vor den en Behörden laut spricht.(1). 5 watt„Noch empörender ist die unsittlichkeit einiger Sol⸗ n 0 daten, welche sich zu Banden vereinigen, nachts die brel Türen der Häuser erbrechen, die armen Bewohner wecken und
nach den Frauen und Mädchen suchen, um sie zu entehren. Wenn etwa ein alter Vater oder ein invalider Bruder den Mut besitzt, die Ehre in Schutz zu nehmen, so 8 7 5 der Bestie in Menschengestalt einen Schlag auf den Kopf, daß das Gehirn an die Wand fliegt.(!)“. Er⸗ Ist es nicht geradezu unerhört, daß die e 7555 shlungen serbischer Flüchtlinge— die doch, eben 19 2 geben hen ind, gar nicht auf dem Schauplatz der angeblichen ugggson⸗ setten gewesen sind— nach dem Einmarsch der deutschen un 135 0 lschischen Truppen ist kein Serbe mehr über die Aae 1 von der Lupta als„Tatsachen“ hingestellt, wer der kriegs⸗ hikarester Blatt(bdessen Verdienste um die Bekämpfung aaner ean⸗ scgerischen Ententefreunde in Rumänien wir e in An⸗ aunt haben), kann keine der Entschuldigungeot shrten und miß⸗ much nehmen, die wir den unglücklichen, ige een wüten muchten serbischen Flüchtlingen immerhiu, zue t 7 97 75 Ann belogen und betragen, von 1 f 3250 Beweise hecherischen Regierung betrogen, sind die Ser 0 Zeitung(vom seiehen wir uns auf einen Bericht der Kölnis 01 einem bei den . November 1915) und auf Mitteilungen, die ware an offen ver⸗ el 17 65 Truppen in 7. artes lenken. In der Köln. Ztg. heißt es u. a. b des ser⸗ „Noch Mitte September erschien eine e vischen Kultusministeriums, das besahl, alle 997 Landschulen, wie indlichen Lehrkräfte des Staates, sowohl die licher nde en die der Gymnasien, der Universttät und säm 1 10 We schulen, aus der Armee zu entlassen, damit 205 ahme wieder tanzen Lande alle Schulen ohne e 925 Hochschulpro⸗ (röffnet würden. Aussagen eines e lassen aber sessors, der als Offizier in die Gesangenschaft ker dse Regierung Tlennen, daß sowohl die Heeresobefleititgder Verbündeten ge⸗ von dem in kurzem bevorstehenden Augriff Ruhe gehalten wvußt haben, und daß so das Volk u mien wurde. Als der u werden, planmäßig ge tändchaullbergangs einsetzte, vlötzliche Angriff mit Erzwingung des 2 10 n griff nun zu einem wurde das Volk von einer Panik erfaßt. 9 05 Bevölkerung für 14 Mittel, um die aufgeregten Wee man, wie ich durch ie Verteidigung dienstbar zu machen. in seststellen konnte, von Erkundungen an den verschiedensten 70 Truppen überall be⸗ Greueltaten berichtete, welche die, deubschaa gtigte sich des Volkes. agen hälten. Eine unsagbare Angst bonn 1 Vorkommmnisse, wie Frauen un Mädchen, und nur so schein
lung trieb und sie um die Erlaubnis nachsuchten, sich Nahrung
die on Petla gemeldeten, zu erklären zu sein, wo sich nicht nur die mäunliche Einwohnerschaft im Donaugebiet am Abwehrkampfe be⸗ teiligte, sondern auch Frauen und Mädchen mit der Waffe inder Handbetroffen wurden. Sicher sind, einem alten Balkanbrauch entsprechend, auch in diesem Kriege Frauen mit in die Kampflinjen gegangen. Belgische Freischärlerverhält⸗ nüsse daraus zu machen, dürfte durch eine breite Verallgemeine⸗ rung aber vollkommen falsch sein. In den von unseren Truppen besetzten Gebieten Alt⸗Serbiens stehen unsere Soldaten mit der Bevölkerung auf bestem Fuße.“
Diese Schilderung wird durch den Brief unseres bei den Bvandenburgischen Truppen befindlichen Freundes bestätigt, dem wir Nachstehendes entnehmen, indem wir eine dramatische Schilderung des Donauübergangs und der ersten Gefechte auf serbischem Boden übergehen:
„Von den Schwierigkeiten des serbischen Terrains macht man sich keine Vorstellung. Namentlich machen uns die hohen Mais⸗ felder, in denen sich ganze Regimenter verstecken können, arg zu schaffen.
Um uns vor den Anschlägen versprengter Soldaten oder fanatischer Komitatschis zu bewahren, denen in den ersten Tagen mancher Kamerad zum Opfer fiel, dürfen jetzt die Bewohner der Dörfer nur unter Bewachung auf die Felder; auch der innere Verkehr in den Ortschaften mußte scharf geregelt werden, weil offenbar noch viele Verbindungen mit den auf den Gebirgshöhen abziehenden serbischen Truppen bestanden. Man kann mit einer Bevölkerung, mit der es keinerlei Verständigungsmöglichkeit durch das gesprochene oder geschriebene Wort gibt, gar nicht vorsichtig genug sein und soll im Interesse unserer eigenen Leute lieber etwas zuviel als zu wenig„regieren“. Uebrigens haben wir auch sehr freundliche alte serbische Bauern getroffen und die erst sehr ängstliche weibliche Bevölkerung lernt allmählich, daß wir Deut⸗ schen wirklich keine Barbaren sind. Oftmals haben wir die hungernden Kinder gefüttert, obschon wir bei dem vaschen Vor⸗ warsch oft selbst kaum genug zu essen hatten. Wenn aber dieser Zug nach Serbien den Anfang vom Ende des Krieges bedeutet, dann wollen wir alle gern noch ausharren— es geschieht ja für unsere Lieben in der Heimat.“
1 Diese Zeilen, das weiß jeder von uns, atmen den wirklichen Geist unserer eigenen Leute im Heer. Er ist anders, als ihn die Lupta in ihrem unbesonnenen und ungerechten Artikel schilderte. Wenn man in Bukarest nicht mehr von dem„preußischen Militaris⸗ mus“ weiß, als man jetzt offenbarte, sollte man lieber schweigen und nicht so leichtfertig das Geschäft der ententefreund!l Verleum⸗ dung und der Völkerverhetzung betreiben.
*
* N 2 Der Seekrieg.
Reuter meldet aus Newyork: Der American Trans- atlantie Co. wird mitgeteilt, daß der Dampfer„Geneséer, der auf der britischen schwarzen Liste steht, nach Santa Lucia aufgebracht wurde.
Reuter meldet: Zwei britische Dampfer, der„Merganser“ und der„Kallanshire“, sind gesunken. Die Mannschaft wurde gerettet.
Lloyds vernimmt aus Port Said vom 22. November: Der britische Dampfer„Salvett“, der aus London nach Bombay unterwegs war, strandete im Golf von Suez und verlangt dringend Hilfe.
Daily Chronicele berichtet: Der Dampfer„Cals-⸗ conia“ ist in Plymouth mit einem Teil der Be⸗ satzung des Dampfers„Don“ angekommen, die am 11. No⸗ bember im Mittelmeer in zwei Booten angetroffen wurde, machdem sie fünf Tage herumgetrieben worden war. Von den anderen Booten des Dampfers mit dem Rest der Besatzung ist nichts gehört worden.
Die Times meldet aus Athen: Die Schiffe der alliierten Flotten haben alle griechischen Dampfer im Aegäischen Meere und im Mittelmeere einer strengen Untersuchung unterzogen.
Die norwegische Zeitung Tidens Tegn vom 19. November verbreitet die Nachricht, daß, englischen Mitteilungen zufolge, in den letzten Tagen zwölf deutsche Unterseeboote von englischen Kriegsschiffen auf der Strecke Galloper⸗Flamborough-Head eingebracht worden seien. Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, beruhen diese Angaben auf freier Erfindung.
Ein italienischer Feldpostbrief.
Ein Feldpostbrief aus dem Avanti vom 15. November sagt:„Kriegsgebiet, 11. November. Hier im Gebirge haben wir keine Möglichkeit, uns Briefmarken zu verschaffen. Da wir auch nicht imstande sind, die Postgebühren zu bezahlen und unfrankierte Postsendungen nicht befördert werden, können wir unseren Angehörigen, Freunden, Genossen und den in der Armee dienenden Kameraden nicht schreiben. Das ist ein neues Zensursystem, das sich schmerzlich für uns alle fühlbar macht, die wir gezwungen wurden, unsere Familien zu verlassen, um hier im Gebirge uns im Namen der Freiheit
zu schlagen.“
*
Vom Jeltkrieg.
Prozeß gegen Beamte der„Hapag“ in Amerika.
Aus Newyork wird von Havas gemeldet: Der große Prozeß gegen die Beamten der Hamburg⸗Amerika⸗Linie, die der Verletzung der amerikanischen Neu⸗ tralität beschuldigt sind, wird am 23. d. M. beginnen. Sämtliche Angeklagte sind Deutsche. sollen vernommen werden. Man erwartet„weitere Ent⸗ hüllung“. Die amerikanische Regierung hat„unwiderlegliche Beweise“ dafür, daß in Amerika 15 Fahrzeuge ge⸗ chartert wurden, um deutsche Kreuzer zu ver⸗ proviantieren. In einigen Fällen fand die Charterung mehrere Wochen vor der Kriegserklärung statt, woraus ge⸗ folgert werden kann, daß die deutschen Agenten in Amerika bereits wußten, daß der Konflikt unvermeidlich sei.(1) Die amerikanische Regierung versichert, es seien für die Charte⸗ rung von Fahrzeugen an der Küste des Atlantischen und des Stillen Ozeans mehrere Millionen Dollars ausgegeben worden. a
Natürlich wird hier stark geschwindelt, wie man das bei den Havasberichten gewohnt ist.
Die Stimme Gottes und die amerikanische Nüstungsindustrie. 8
Allan Benson erinnert in dem wegen seiner Millionenauflage bekannten sozialistischen Propagandablatt Appeal to
Reason vom 15. Oktober daran, daß Carnegie im Januar 1911 im
Republican Club in Newyork einen Vortrag gehalten habe, in
er vom Beginn seiner Tätigkeit in der Rüstungsindustrie erzählte. Er war gerade zum Sport in Schottland, da erreichte ihn ein Tele⸗ gramm vom Präsidenten, das ihn aufforderte, die Herstellung von Panzerplatten zu übernehmen. Er entschloß sich sofort, denn, so sagte er,„wenn die Oeffentlichkeit irgend etwas von mir verlangt, werde ich, bis an mein Lebensende, meinen Ruhm darin suchen, dem Verlangen nachzukommen. So tat ich denn auch, was der Präsident von mir verlangte, denn, wenn der Präsident es für meine Pflicht hält, irgendwas für mein Land zu tun oder irgendwohin zu gehen, so betrachte ich es als die Stimme Gottes“. Carnegie hatte sich im Jahre 1894 vor dem Kongreß wegen betrügerischer Lieferung von minderwertigen Panzerplatten zu verantworten und wurde zur Zahlung von 600 000 Dollar Entschädigung an die Staatskasse ver⸗ urteilt. Es war wohl wieder die Stimme Gottes, die diese Summe auf 140 000 Dollar herunterzudrücken ihn veranlaßte. Und der Herr verläßt die Seinen nicht:— Carnegie erhielt vom selben Kongreß größere Aufträge als je. In seinen Geschäften hatte Car⸗ negie einen treuen Helfer in Charles Schwab. Ob auch Schwab, der heute in seinen Werken allein mehr Granaten und Munition verfertigt, als in sämtlichen englischen Munitionsfabriken zusam⸗ mengenommen fabriziert werden, ob dieser selbe Schwab auch von göttlicher Stimme berufen wurde, ist nicht bekannt. Nur das ist bekannt, daß er sich heute einen uneigennützigen„uninteressierten“ Patrioten nennt. Dieser Patriotismus erfährt eine merkwürdige Illustration im Bericht des 53ten Kongresses Nr. 1468. Dort ist auf Seite 4300 nachzulesen, daß Schwab als Zeuge vernommen, zugab. daß er wußte, daß keine der Carnegie-Panzerplatten ohne Luftblasen war und daß sie im Geheimen geflickt wurden, was der staatlichen Inspektion verborgen gehalten werden konnte.— Herr Schwab war im Stand, 25 000 000 Dollar englische Kriegsanleihe zu zeichnen. Er rät Amerika ganz„uninteressiert“ und aufrichtig zu Rüstungen und zur„Bereitschaft“.
Im selben Bericht findet sich das Zeugnis von Herrn Corey, einem früheren Carnegieschen Angestellten und heutigen Mitglied des Stagats⸗Trusts, der es bei der Verhandlung„als unrichtige An⸗ gelegenheit“ bezeichnete, mitgeholfen zu haben, den staatlichen Inspek⸗ toren der Panzerplattenwerke extra angefertigte Musterplatten vorzulegen, die die ballistischen und Belastungsproben aushielten, währenddem die andern alle„gestreckt“ wurden. Auf 16 Schiffen sind im Lauf von 9 Jahren Kessel geplatzt und Geschütze explodiert, was den Tod von 147 Matrosen veranlaßt hatte; in jedem Fall war das minderwertige Material der Carnegie-Fabrikate daran schuld. So warpd die göttliche Mission erfüllt und brachte dem Stahltrust einen Verdienst von über 300 000 000 Dollar ein. Allein die Schwab⸗ werke haben im letzten Jahre durch den europäischen Krieg ihr Ver⸗ mögen um 60 Millionen Dollar vermehrt. Die Dupont'sche Pulver⸗ fabrik um 168 Millionen Dollar. Die Blißwerke, deren große Streiks im Sommer von sich reden machten, vermehrten ihr Ver⸗ mögen um 7612 000 Dollar, hatten ein um 306 Prozent höheres Einkommen. Die United States Steel Works verdienten 56 Pro⸗ zent mehr, d. h. 152 Millionen Dollar. 14 zum Stahltrust gehörige Firmen schätzen heute ihren Besitz auf 1821 Millionen Dollar gegen 1057 Millionen vor dem Kriege.
Der ru sische Vormarsch gegen Teheran
aufgegeben.
Die Kölnische Zeitung meldet aus Kopenhagen: Die Börsenzeitung erklärt, daß ihr vom Ministerium des Aeußern mitgeteilt worden sei, der Vormarsch der russischen Truppen gegen Teheran sei nunmehr aufgegeben worden, da der Schah öffentlich erklärt habe, mit der Regierung in Teheran ver— bleiben zu wollen. Somit seien die eigentlichen wirkßsn en Gründe für den Vormarsch gegen die Hauptstadt von weggefallen. 0
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Ueber hundert Zeugen
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