Ausgabe 
23.11.1915
 
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chen, als auch an der ostgalizischen Front herrscht vollkommene uhe. Die durch das Schneegestöber vorübergehend eingetretenen

Verkehrsstörungen in Oftgalizien und der Bukowina wurden rasch

behoben, sämtliche Verlehrsmittel funktionieren wieder. 5

Deulsche Unterseeboote an der Arbeit.

Die Kölnische Zeitung meldet aus Athen: Nach einer Meldung aus Kreta ist am vergangenen Samstag 150 See⸗ meilen südöstlich von Kreta der englische Frachtdampfer Macalister, 4000 Tonnen, Herkunft Glasgow, Bestimmung Port Said, mit einer Ladung Seife, Mähmaschinen und Zigaretten durch ein deutsches Unterseeboot versenkt worden. Von der Mannschaft retteten sich 22 Mann; diese versicherten, daß dasselbe Unterseeboot kurz zu⸗ vor noch zwei Dampfer unbekannter Nationalität versenkt habe.

Eröffnung des südafrikanischen Parlaments.

Amsterdam, 21. Nov. Reuter meldet aus Kapstadt: Das Parlament wurde heute eröffnet. Der Generalgouver⸗ m eur hielt eine Rede, in der er andeutete, daß nach Untersuchung jedes einzelnen Falles die aufständischen Elemente mit Nachsicht be⸗ handelt werden sollen. General Hertzog teilte im Volksrate mit, daß er vorschlagen werde, Dewet und seine Anhänger in Freiheit zu setzen und eine allgemeine Amnestie zu verkündigen. Der Gene⸗ ralgouverneur sprach sodann über den Anteil, den Südafri a am Kriege genommen hat. Er erklärte, daß dem Aufruf zum frei⸗ willigen Dienst in Europa, Zentralafrika, Ostafrika und auch anders⸗ wo in befriedigender Weise entsprochen worden sei. Südafrika werd. seinen Anteil an den Kosten dieser Hilfskorps tragen.

Ein englisches Dementi über Indien.

London, 20. Nov. Reuter meldet: Der Minister für Indien veröffentlicht folgende Note:

Von der deutschen Presse veröffentlichte und in gewissen auswärtigen Ländern wiedergegebene Berichte über angeblich innere Unruhen in Indien versichern, daß überall eine Revolte ausgebrochen sei, daß die Buddhisten, die Brahminen und die Mohammedaner sich vereinigt hätten, um den verhaßten Engländern alle nur möglichen Schwierigkeiten zu bereiten, daß der Rajah von Bhagalpur die Bewegung leite, daß schwere Unruhen in Bombay, Madras, Nagur, Allahabad und Inasgus ausgebrochen seien und daß die Rebellen sich bemühten, die Abreise indischer Truppen zu verhindern, daß in Inasgur die indischen Truppen sich hätten zurückziehen müssen und daß die Rebellen die Kasernen und die Arsenale besetzt hätten. Der Staatssekretär für Indien erklärt, daß an all diesen Nachrichten kein wahres Wort ist. Einen Rajah von Bhagalpur gibt es überhaupt nicht. Wenn die Deutschen den Nabab von Bhagalpur meinen, so würde es sich dabei um ein Kind von elf Jahren handeln. Eine andere von der deutschen Presse veröffentlichte Nachricht, die für die neutralen Länder bestimmt ist, besteht in der Absetzung des Nezam von Haiderabad durch sein Volk. Der Minister für Indien dementiert auch diese Mitteilung kategorisch.

Begräbnis eines dentschen Gefangenen. (Aus einer englischen Zeitung.)

Das Begräbnis des deutschen Gefangenen Karl Brundig, eines Heizers vom KreuzerMainz, welcher in der Helgoländer Bucht versenkt wurde, fand dieser Tage statt. Dem Verstorbenen gelang es, sich von derMainz freizumachen, als sie versank; er wurde durch unsere eignen Leute aufgefischt und im weitern Verlauf nach hier zur Internierung gebracht. Er war anscheinend ein großer Liebling im Gefangenenlager, und als seine Kameraden von seinem Ableben hörten, erbaten sie sich von dem Lagerkomman⸗ danten Oberst Haines die Erlaubnis, der Totenfeier beizuwohnen, ein Wunsch, der verstanden und genehmigt wurde.

Die Nachricht, daß einem der Gefangenen die letzten Ehren ge⸗ währt würden, veranlaßte eine gute Anzahl Leute so weit hinaus wie St. Peters mitzugehen. Diesenigen, welche sich so weit hinaus⸗ wagten, wurden Zeugen eines Anblicks, welchen sie nie vergessen werden und welcher durchaus niedergeschrieben werden müßte, wenn 1 Ae des Krieges, sofern sie die Insel betrifft, beschrieben

Die Gefangenen von Blanches Banques, etwa 50 an der Zahl, angeführt von ihrer eignen Musikkapelle, verließen die Quartiere unter Eskorte und erreichten die St-Peters⸗Baracken kurz 20 een nr

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Front des Hospitals auf und bald nachher wurde der Sarg, bedeckt mit der deutschen Kriegsflagge und obenauf des Verstorbenen Matrosenmütze, von der Totenhalle nach der Bahre getragen: inzwischen präsentierte die schießende Abteilung bestehend aus 12 Mann und 2 n. c. o. 8, die Gewehre, und die Musik spielte einige Verse eines Grab⸗ liedes. Die Prozession formierte sich dann und verließ die Baracken in folgender Ordnung: Die Feuerabteilung marschierte mit ge⸗ senkter Waffe mit aufgepflanztem Bajonett, die Musik, die Bahre, die Trauernden und die Eskorte. Beim Abmarsch spielte die Musik Chopins Trauermarsch..

Bei Ankunft an der Kirche spielte die Musik wieder den Marsch, und als die Leiche von der Bahre gehoben wurde, schlug sie Töne eines Chorals an. Die Leiche wurde auf den Schultern von sech⸗ des Verstorbenen frühern Schiffsmaats in die Kirche getragen, vier andere gingen nebenher und trugen schöne Kränze, welche seine Freunde aus der Gefangenschaft gesandt hatten. Am Eingang an⸗ gelangt, läutete die kleine Glocke. Die ganze Zeremonie wa eine sehr feierliche.

Die Inschrift auf dem Brustschild lautete wie

Karl Brundig Alter 21 Jahre 24. August gestorben.

Denn Zuge schloß sich in der Nähe der K. Haines und Dr. E. Marett, Arzt des Lagers, an. 5

Die Gefangenen mit ihrer Eskorte nahmen gegenüber der Kanzel ihre Sitze ein und schienen großes Interesse an dem Gottes⸗ dienst zu haben, welcher abgehalten wurde von dem Rev. Frs. De Gruchy(Rektor von St. Peter) und Dr. F. F. Nandell(Kaplan des Lagers). Letzterer verlas den Text. Der Gottesdienst am Grabe war besonders eindrucksvoll. Ein viereckiger Raum war für die Ge⸗ fangenen und die Schießer vorgesehen, und als der flaggenbedeckte Sarg neben der Gruft niedergesetzt wurde, entblößten die Männer ihr Haupt und hörten andächtig dem Gebet zu, welches vom Rektor gesprochen wurde. Als der Leichnam versenkt wurde, spielte die Musik einen Choral.

Zum Schlusse hielt Dr. Nandell eine sprache, der die Leute aufmerksam zuhörten.. wieder einen Choral, die üblichen drei Salven wurden abgeschossen und so endete die Zeremonie. Am Grabe vorübergehend, warf jeder der Gefangenen ein Handvoll Erde auf den Sarg. Sie ßellten sich im Hauptweg unter Eskorte auf und marschierten in Richtung Blanches Banques ab unter Klängen lebhafter Musik, von der kleinen Kapelle sehr achtbar und kräftig ausgeführt.

Die Matrosenmütze des Verstorbenen wurde, wie nachdeut⸗ scher Militärvorschrift üblich, auf den Sarg gelegt und mit dem Körper begraben. 5

So berichtet das englische Blatt und flügt der wörtlichen Schil⸗ derung noch zwei bildliche hinzu. Man ehrte den deutschen Seemann, indem man feinen Sarg mit der Kriegsflagge seines Vaterlandes schmückte, man befolgte sogar die deutsche Militärvorschrift und legte seine Matrosenmütze auf den Sarg. Seine Kameraden durften ihm das letzte Geleit geben, englische Männer ehrten ihn am Grabe, ein englischer Prediger redete die gefangenen und leidtragenden Kame⸗ raden in ihrer Muttersprache an und tröstete sie. Diese Art entspricht offenbar auch der öffentlichen Meinung. Denn die Presse berichtet mit sichtlicher Befriedigung darüber, und sie will doch das Sprachrohr der öffentlichen Meinung sein.

Es gibt immer noch Leute in Deutschland, die sich an den Eng⸗ ländern ein Beispiel nehmen könnten. Wir dürfen sogar hoffen, daß diese Behandlung eines verstorbenen Kriegsgefangenen ni vereinzelt dasteht. Und das mag all denen, die sich um ihre Lieben, die noch in Gefangenschaft sind, bangen, ein, wenn auch schwacher

Trost sein. Gegen Kriegs⸗Theaterzensur.

Zu den Verboten ernster Bühnenwerke geht der Hartung⸗ schen Zeitung von einem deutschen Theaterdirektor eine Zu⸗ schrift zu, der wir folgendes entnehmen:

Wir Bühnenleiter erbitten die Aufmerksamkeit des Publikums für diese Dinge, die über das Interesse der Theaterwelt weit hinausgehen. StrindbergsVater darf zur Zeit in Berlin zugleich an zwei Bühnen gespielt wer⸗ den und übt an beiden eine erschütternde Wirkung aus. Wie kann in Hannover störend wirken, was in Berlin er⸗ schüttert? Ist in Hannover ein anderes Deutschland als in Berlin? Und zur selben Zeit spielt Max Reinhardt dasselbe Stück auf seinem Gastspiel in Stockholm! Ueber⸗ legt man sich denn nicht, wie das draußen wirkt, wenn ein deutscher Theaterdirektor im Auslande mit einem Werk Eindruck erzielt, mit dem auf ein deutsches Publikum zur

selben Zeit zu wirken die Zensoren verbieten? Die Neu⸗

nach 2 Uhr. Sie stellten sich in

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kurze deutsche An⸗ Die Musik spielte

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tralen sind deshalb den Deutschen so wenig fre man ihnen gesagt hat, in Deutschland herrsch würdige Bevormundung in Dingen der Kultt rechnet jetzt, wo uns so viel an der Meinung der Nei liegt, geben wir ihnen neue Beweise dafür, daß j Auslande verbreitete Behauptung von den unmün Deutschen doch nicht so ganz Unrecht hat.. 0

... Die Zensur hat nichts dagegen, daß in Operett und Possen allerhand lockere Seichtigkeiten auch wäh des Krieges gespielt werden aber man verbietet ein

Serbiens Ende. 5 Alle Mo: enblätter sagen, daß, nachdem das alte Kön reich Serbien ganz im Besitz der Verbündeten sich befinz und die Reste der geschlagenen serbischen Armeen zu haltigem Widerstand kaum mehr befähigt seien, auch die v. ständige Besitznahme Neuserbiens durch die Verbündeten 1 einiger Zeit zu erwarten steht. 5 Der serbische Generalstab soll sich nach Genfer Blätt

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Barfüßele. g

Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach.

Sie suchte in den Taschen, aber plötzlich fuhr sie sich an den Hals und sagte:Nein, nimm nur das.

Sie hauchte sich mehrmals in die steifen Finger, bis sie es zustande brachte, denn sie nestelte eine fünfreihige Granat schnur, daran ein gehenkelter Schweden-Dukaten hing, vom Halse und schlang das Geschmeide um den Hals des Kindes, wobei sie es küßte.

Amrei sah wie verzaubert drein unter all diesen Hantie tungen.

Für dich hab' ich leider nichts, sagte die Frau zu Damit, der eine Gerte, die er in der Hand hatte, in immer kleinere Stücke zerbrach,aber ich schicke dir ein Paar lederne Hosen von meinem Johannes, sie sind noch ganz gut. Du kannst sie tragen, wenn du größer bist. Jetzt b'hüt euch Gott, ihr lieben Kinder. Wenn's möglich ist, komme ich noch zu dir, Amrei. Schicke mir jedenfalls nach der Kirche die Marann. Bleibet brav und betet fleißig für eure Eltern in der Ewig keit und vergesset nicht, daß ihr im Himmel und auf Erden noch Annehmer habt.

Die Bäuerin, die zum behenden Gang ihren Oberrock in Zwickel aufgesteckt hatte, ließ ihn jetzt beim Eingang des Dorfes herab; mit raschen Schritten ging sie in das Dorf hinein und wandte sich nicht mehr um.

Amrei faßte sich an den Hals, beugte das Gesicht nieder und wollte die Denkmünze betrachten, aber es gelang ihr nicht ganz. Dami kaute an dem letzten Stück seiner Gerte, und als ihn jetzt die Schwester betrachtete und Tränen in seinen Augen sah, sagte sie:

Wirst sehen, du kriegst das schönste Paar Hosen im Dorf.

Und ich nehm' sie nicht, sagte Stück Holz aus.

Ich will ihr schon sagen, daß sie dir auch ein Messer kaufen muß. Ich bleib' heut den ganzen Tag daheim, sie kommt ja noch zu uns.

Ja, wenn sie schon da wär'! entgegnete Dami, ohne

Dami und spie dabei ein

Zurücksetzung hatten ihm diesen mißtrauischen Vorwurf ein⸗ gegeben.

Es läutete schon zum erstenmal, die Kinder eilten ins Dorf zurück. Amrei übergab mit kurzem Berichte den neu⸗ gewonnenen Schmuck der Marann, und diese sagte:

Du bist ja ein Glückskind! Ich will dir's gut aufheben. Jetzt hurtig in die Kirche.

Während des Gottesdienstes sahen die beiden Kinder immer nach der Landfriedbäuerin, und beim Ausgange warteten sie an der Tür, aber die vornehme Bäuerin war von so vielen Menschen umringt, die alle in sie hineinredeten, daß sie sich immer im Kreise drehen mußte, um bald da, bald dort zu antworten. Für den wartenden Blick der Kinder und deren ständiges Nicken fand sie keine Aufmerksamkeit.

Die Landfriedbäuerin hatte das jüngste Töchterchen des Rodelbauern, die Rosel, an der Hand; sie war um ein Jahr älter als Amrei, und diese stieß in der Entfernung immer vor sich hin, als müßte sie die Zudringliche, die ihren Platz einnahm, wegdrängen. Oder hatte die vornehme Bäuerin nur ein Auge für Amrei draußen beim letzten Hause in der Einsamkeit, aber mitten unter den Menschen kannte sie sie nicht? Gelten da nur die Kinder reicher Leute, die Kinder der Verwandten?

Amrei erschrak, als sie diesen leise sich regenden Gedanken plötzlich laut hörte, denn Dami sprach ihn aus; aber während sie mit dem Bruder in ziemlicher Entfernung dem großen Trupp folgte, der die Landfriedbäuerin umgab, suchte sie dem Bruder und damit wohl auch sich den bösen Gedanken auszureden. Die Landfriedbäuerin verschwand endlich in dem Hause des Rodelbauern, und die Kinder kehrten still zurück, wobei Dami plötzlich sagte:

Wenn sie zu dir kommt, sag' nur auch, daß sie auch zum Krappenzacher gehen muß und ihm sagen, daß er gut gegen mich sein soll.

Amrei nickte, und die Kinder trennten sich, ein jedes ging nach dem Hause, wo es Unterkunft gefunden hatte.

Die Nebel, die sich am Morgen verzogen hatten, kamen am Mittag als voller Regenguß hernieder.

Der große rote Regenschirm der Landfriedbäuerin be⸗ wegte sich aufgespannt hin und her im Dorfe, und man sah

zu wissen was er sagte; nur sein Zorn und das Gefühl der

die Gestalt kaum, die darunter war. Die schwarze Marann

meldungen auf dem Rückzug durch die Berge in Prizrend 5 finden, wo bereits die Regierung eingetroffen ist. 0 Energische Naßnahmen der Entente gegen 10 Griechenland. a 942 T. U. Budapest, 22. Nov. A Nap meldet aus Athen: N. fl hier eingetroffenen Nachrichten gestaltet sich die Lage imn 160 komplizierter. Nach der vom Finanzminister abgegeb bliebe Erklärungen, daß die auf griechisches Gebiet flüchtend des serbischen Soldaten entwaffnet werden, hat die Entente b. put schlossen, energische Maßnahmen zu unternehme 10 Die Solidarität Griechenland gegenüber scheint zustande denen kommen zu sein. Die vier Gesandten der Ententemächte werbe schienen vorgestern mittag bei Skuludis und überreichten hib, Kollektivnote, die entschiedene Beschlüsse über die ine Haltung Griechenlands verlangt. 1 15 Beginn der Handelsblockade gegen Griechenland Hil Englische Blätter berichten aus Athen, nach Meldu 2 griechischer Zeitungen hat die englische Gesandtschaft m irzli geteilt, daß die Ententemächte die wirtschaftliche und Handel Kreuz blockade gegen Griechenland begonnen habe. 1 15 Ein Bluff der Entente an den Dardanellen agel Der Köln. Ztg. wird aus Sofia über Konstantinopel ö 105 richtet, an den Dardanellen habe eine große Offen znzel. der Verbündeten begonnen. Maßgebende türkisch der O cht Kreise glauben, daß es sich nur um einen Bluff handelt daß n Das Unternehmen wird mit der Sendung Kitcheners in Ver 1510 bindung gebracht. 5 unser Beschlagnahme für Rumänien bestimmter Waren Leiche durch die Entente. f 155 T. U. Bukarest, 22. Nov. Die Epoca meldet aus Salon berein Das rumänische HandelsschiffBukarest, das die Streck Frank nikiMarseille befährt, brachte nach Saloniki verschiedene, fendur Rumänien bestimmte Waren, besonders Automobile und und L material, die von den englisch-französischen Truppe usw.), und nach Saloniki gebracht worden waren. endlic Kriegs nolijen. 1 11 Ohne Grundangabe wurde dem Breslau obethega⸗ ka ter für die Kriegsdauer die geplante Wiederaufnahme von Arth danken ie SchauspielProfessor Bernhardi 0 8 f Das erste Balkangetreide ist an der sächsisch⸗ böhmischen Grenze eingetroffen. Es wird in Aussig umgeschlagen und g wird, dann auf dem Wasserwege nach Deutschland. Wie es heißt, sol jüngs jetzt täglich große Getreidesendungen vom Balkan größe eintreffen, besonders Mais, Hafer und Weizen. Auch große 5 Mengen gedörrter Pflaumen sind nach Deutschland unter die 0 wegs. 2 In ei 0 een Es ein 6 hatte die Landfriedbäuerin nicht getroffen und sagte bei der] frühe Heimkunft:Sie kann ja auch zu mir kommen, ich will nichts werde von ihr. 0 I ande Die beiden Kinder wanderten wieder hinaus nach den Geh elterlichen Hause und saßen dort zusammengekauert auf den 2 Türschwelle und redeten fast kein Wort. Wieder schien brit ihnen zu ahnen, daß die Eltern doch nicht wieder kämen Auski und Dami wollte zählen, wie viel Tropfen von der Dach bombe traufe fielen; aber es ging ihm allzuschnell, und er machte fort sich's leicht und schrie auf einmal:Tausend Millionen! 900 9 Da muß sie vorbei, wenn sie heimgeht, sagte Amrei, 9 und da rufen wir sie an; schrei' nur auch recht mit, un) ich d dann wollen wir schon weiter mit ihr reden. So sagts bon Amrei, denn die Kinder warteten hier noch auf die Land/ bon 4 friedbäuerin. I die g Es klatschte eine Peitsche im Dorfe. Man hörte jenes ohn nachspritzende Pferdegetrapp im aufgeweichten Wege, und diere ein Wagen rollte herbei. Vin Wirst sehen, der Vater und die Mutter kommen in mh einer Kutsche und holen uns, rief Dami. N reise Amrei schaute traurig nach ihrem Bruder um und sagte Sawätz nicht so viel Als ste sich umwandte, war de. Wagen ganz nahe, es winkte jemand von demselben unter b 10 einem roten Regenschirm hervor, und fort rollte das Gefährt er nur der Spitz des Kohlenmathes bellte ihm eine Weile nach 0 et und tat, als wollte er mit seinen Zähnen die Speichen auf 9 halten, aber am Weiher kehrte er wieder zurück, bellte unter 70 der Haustür noch einmal und schlüpfte dann hinein ins b Haus. 2 0 Heidi! fort ist sie! sagte Dami wie triumphierend; 5 war ja die Landfriedbäuerin! Hast des Rodelbauern Rapp 10 nicht gekannt? Die haben sie davongeführt. Vergiß mein? 1 ledernen Hosen nicht! schrie er noch laut mit aller Kraft ö 6 seiner Stimme, obgleich der Wagen bereits im Tale der gat schwunden war und jetzt schon die kleine Anhöhe am Holder · w wasen hinaufkroch. 55 b mie Die Kinder kehrten still ins Dorf zurück. f ö 10 Wer weiß, wie dies Ereignis eine feine N f inneren Dasein bildet, und was daraus aufsprossen wi 1 1 Zunächst deckt ein anderes Gefühl dasjenige der e schweren Enttäuschung d b

(Fortsetzung f