grenze hat das Tempo des Vormarsches wieder beschleunigt.
des Vierverbandes auf dem Balkan unmöglich macht. Alle Hoffnungen auf eine Besserung der Lage des Vierver-
rosstes, elegantestes
ow, erklärt in Balkanska Posta, daß Rumänien und Griechen⸗
Alle Gruppen schoben sich dicht an die montenegrinischen Grenzberge heran, sodaß den vor ihnen Zurückweichenden nur die Möglichkeit bleibt, ihr Vaterland zu verlassen und sich ins montenegrinische Gebirge zu schlagen. Insgesamt haben sieben Gruppen auf einer Frontbreite von annähernd 180 Kilometer die Grenze des alten Königreiches überschritten. Monastir. Eine vom 20. November datierte Meldung aus Salonik, welche
zie Pariser Blätter unter Vorbehalt veröffentlichen, besagt, daß die Vorhuten der bulgarischen Truppen in, Monastir angelangt u
seien. Sie bilden die Spitze von drei feindlichen Kolonnen, die aus drei verschiedenen Richtungen vorrücken. Angriffe aufdie Entente im erbischen Kronrat
T. U. Wien, 21. Nov. Im letzten Kronrat im serbischen[z Hauptquartier erklärte Generalissimus Puttnik, daß nur das d Zögern der Leitung der gelandeten Ententetruppen an der verzweifelten Lage der Serben schuld sei. Es fielen sehr d heftige Worte gegen den Vierverband, der Serbien in Stich lasse. Die anwesenden Gesandten der Entente verzichteten darauf, das Wort zu ergreifen. Schließlich wurde auf Wunsch des Kronprinzen Alexander die Entsendung von Telegrammen über den Verlauf des Kronrats an den Zaren, den König von England und Präsident Poincar« beschlossen.
Es kann festgestellt werden, daß die Zahl der in Saloniki ausgeschifften Ententetruppen 85 000 Mann nicht übersteigt. Die Verbündeten verfügen über keine entbehrlichen Truppen, die sie nach Saloniki senden können.
Die abgelehnte Audienz.
Az Est meldet: Die griechische Regierung hat alle griechischen Schiffe requiriert, um Truppen aus dem Piräus nach Saloniki zu transportieren.— General Sarrail wollte von König Konstantin in einer Audienz empfangen werden und der englische Gesandte in Athen, Elliot, verwandte sich für ihn. Der König erklärte aber kategorisch, daß er den General in einer Privataudienz nicht empfangen könne. All- gemeine Audienzen könne er aber zur Zeit nicht geben.
Griechische Truppenkonzentration an der
Betr.: Meldepflicht der dienf
Heeresverwaltung aus der Front, d. h. nicht im Dienst mit der einer Kriegsstelle beliehen, als weit verwendet werden.
Nur die zum Friedensstande des Heeres und der Marine ge⸗ Meldepflicht ausgenommen. Untauglichen, det haben, fordere ich daher auf, und
hörigen Beamten sind von der Alle hiernach in Betracht kommenden
haben sich die Gedienten ten bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes Meldepflicht im Unklaren ist, kann sich bei dem Bezirksfeldwebel oder auf dem Geschäftszimmer des Unter⸗ zeichneten(Regierungsgebäude, Zimmer 4) befrageen. November 1915. Der Zivilvorsitzende der Ersatz⸗Kommission des Kreises Gießen. J. V.: Hemmerde.
Ansichts⸗Karten
melden.
Oberhessische Vo
Bekanntmachung.
Zur Beseitigung von
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untauglichen Personen betroffen, oh
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ies sofort bei Meidung strenger Bestrafung zu* bei ihrem zuständigen Bezirksfeldwebel und
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tuntaugl Zweifeln wird infolge des Gesetzes vom 4 September 1945 alle am 8. September 1870 und später pflichtigen zur Anmeldung macht keinen Unterschied, oh die Dien oder nach der aktiven Dienstzeit oder gestellt worden ist.
dauernd zur Stamm rolle stuntauglichkeit vor, 1 bei der Kriegsmusterung fest⸗
erwähnten Gesetz werden auch alle Anlaß des Krieges in Stellen a
ne Rücksicht darauf, ob sie mit Beamtenstellvertreter oder ander⸗
ichen Wehrpflichtigen. darauf hingewiesen, daß
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dauernd
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Butter(Land-) per Pfd. 1.90 Mk.] Hammelfleisch v. Pfd. 95—210 Pfg. ö 5 Milch 2 55 26 Pfg.] Kartoffeln p. Malter e . Wehr⸗Hühnereier Stück 1720 Pig Kartoffeln Pfd. 4 Pfg. ind. Es Gänseeier Stück— Pfg.] Zwiebeln per Pfund 25—28 Pfg. während] Käse Stick 879 Pfg. Blumenkohl per Stck. 20—40 Pfg. Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg.] Weißkraut p. Haupt 10— 20 Pfg. Tauben ver Paar 1.30— 1.50 Mik Rotkraut p. Haupt 10— 25 Pg von der] Hühner per Stück 1.80—2.30 Mk.] Wirsing p. Haupt 10— 15 Pfg. ußerhalb] Hühne der Stuck 1.50—2.50 Mt.] Kohlrabi ver Stück 6 8 f n dienst⸗ Gänse Pid 1.10— 1.30 Mk Sellerie per Kopf 6— 12 P Ochsenfleisch per Pfd. 1.20—1.2 1 k. Birnen Pfund 7— 12 Pfg Kalbfleisch ver Pfd. 120—124 Pfg.] Aepfel Pfund 6— 12 Pfg. Kuh⸗ u. Rindfl. per Pfd. 110-116 afg.] Nüsse 100 Stück 40-45 Pfg. Schweinefleisch Pfd. 150—000 Pfg.
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albanischen Grenze.
T. U. Basel, 21. Nov. Dem Giornale d'Italia wird aus Du⸗ razzo telegraphiert, Griechenland kontriere große Truppenmassen bei Berat und schloß gegen Albanien vollständig seine Grenze.
Griechenland und Rumänien.
Aus Sofia wird der Frankf. Ztg. berichtet: Einer der bulgarischen Minister erklärte zur Lage:„Wir stehen vor der Vernichtung Serbiens. Eine wichtige Folge wird die Ein⸗ mischung Griechenlands an der Seite der Zentralmächte sein. Zur Verwirklichung der griechischen nationalen Ansprüche ist diese Einmischung bedeutungsvoll, da eine teilweise Besetzung der albanischen Küste durch griechische Truppen die Pläne
bandes sind gescheitert. Nach der erneuten Neutrali⸗ tkäts erklärung Rumäniens gegenüber Bulgarien unter der Berücksichtigung, daß Rußland über keine Truppen für den Balkan verfügt, und daß ein neues Kabinett mit dem Freunde der Zentralmächte, Car p, gebildet wird, werden die Beziehungen zwischen beiden Staaten keine Verschlechterungen erfahren.“ Zum Schluß drückte der Minister die Ueberzeugung aus, daß die Ereignisse mach der Vernichtung Serbiens einen baldigen Frieden bringen würden.
*
Budapest, 21. Nov. Der bulgarische Minister des Innern, Po⸗ land neutral bleiben würden. Trotz der verzweifelken Agi⸗ tation der Entente werde es Veniselos nicht gelingen, die patriotische griechische Regierung vom richtigen Wege abzulenken.
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Türkische Kriegsberichte.
Konstantinopel, 20. Nov.(W. T. B.) Das Haupt⸗ quartier teilt mit: An der Dardanellenfront dauerte das ge⸗ wöhnliche örtliche Feuergefecht an. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr heftiger gegenseitiger Kampf mit Bomben im Zentrum. An den übrigen Fronten nichts von Bedeutung, abgesehen von Schar⸗ mützeln zwischen schwachen Abteilungen und Patrouillen.
Konstantinopel, 20. Nov., 5½ Uhr abends.(W. T. B.) Das Hauptquartier teilt mit:
An der Dardanellenfront verjagte eine unserer Patrouillen eine kleine feindliche Abteilung aus ihrem Schützengräben und erbeutete 1000 Sandsücke, eine Menge Spaten und Hacken. Ein im Koyunliman gestrandeter Schleppdampfer wurde durch Pionierabteilungen zer stört. Unsere Torpedobvote bewarfen mit einer Granate ein feindliches Torpedoboot, das auf der Höhe von Atche gegen uns feuerte. Das feindliche Schiff entfernte sich in Rauch gehüllt. Bei Ari Bur nu heftigerer Kampf mit Artillerie und Bomben. Bei Sedd⸗ül Bahr gegenseitiges In— janterie- und Maschinengewehrfeuer; dergleichen heftiges
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Feuer der Artillerie und Kampf mit Bomben. Unsere Artillerie zerstörte ein feindliches Blockhaus am Kerevizdere und brachte die dort aufgestellte Artillerie zum Schweigen. Sonst nichts zu melden.
Verantwortlicher Redakteur; F. Velters, Gießen. Verlag von Krumm& Cie., Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H. Offenbach a. M
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In der alten Gewerbeschule, Asterweg Nr. 25, wird Dienstags und Freitags, vormittags von 8—12 Uhr Weißkraut pro Zentner zu 5,50 Mk. abgegeben. Gießen, den 19. November 1915. Der Oberbürgermeister. Keller.
Bekann machung.
Die nachstehende Bekanntmachung wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Schriftliche Meldungen sind unter Angabe des Geburtstags und des Militärverhältnisses an mich zu richten, mündliche im Rathaus am Marktplatz zu bewirken. Gießen, 18. November 1915. Der Oberbürgermeister: Keller.
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