Ausgabe 
18.11.1915
 
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inden 1 72 Dib Festung

auf Prilep und Monastir morschiere,

Der österreichisch uugarische Tagesbericht

Die Montenegriner zurückgeworfen. Flugzeuge üver Brescia.

6 Wien, 17. Nov.(D. T. B.) Amtlich wird

17. November 1915.

5 5 Nussischer Kriegsschauplaßz.*

Nicht Neues..

5 Italienischer Kriegsschauplatz. Gestern sanden im Görzischen keine größeren

fanterielämpfe statt. Auch bie Tatigkeit der italienischen

Artillerie mar im Nergleich zu den früheren Tagen bedeutend ge⸗

ringer. Die Lage ist an der ganzen Sudwestfrant unver⸗ 5 e ändert. Vorgestern belegte eines unserer Flugzeuggeschvader glieder des Kabinetts ri Vresbia mit Bomben. Di

beobachten. Alle Flugzeuge siud glatt gelandet.

Süböstticher Kriensschauplatz. Die zu ßer Sandschalgrenze

den Lin zurück. 0 gesetzt. Die gegen Szeniea vordringenbe

verlaulbart: 0

Zu] Regierung am Mittwoch den 10. d. M. ein Kriegsrat abge⸗

ie Flieger konnen starke Brände keiten und Abschluß eines Waffenstillstandes mit den Zentral⸗

0 kämpfenden k. und k. Truppen 0 wee sen die letzten monleuegrinischen Nachhuten ü her Nordostfront di 5

Di fol 2 ird 1 f Nor do 5 zun Eintreffen der Hilfstruppen Die Nersolcung der Serben wird überall fort. Nordostfront bis zum Eintreffen der Hilfstruppen österreichisch⸗ungarische

Kolonne warf den Feine aus selnen zäh verteidigten Gehirgs⸗

stellungen nördtich von Javer. Die Generals von Aöbeß stonden get von Rasla estfesg!. ku tuen.

deutschen Truppen de⸗ 1* abend einen halben Tagmarsch In Kursumlja ist es zu Ortskämpfen

Der Stenpertreter des Chese des Generalstabes. 71 von Höfer, Feldmarschallentnant. *

Die Situation in Serbien.

des ge⸗

der ehe⸗

S

drungen und warfen den Feind aus seinen zäh verteidigt Gebirgsstellungen nördlich von Javor.

Die beiderseits der tiefen Ibarschlucht gegen Raschka und im tceiteren Verlauf gegen Nowibazar vorrückenden deulichen fte standen gestern bereits einen halben Wegmarsch Raschka entfernt. Sie haben in ihrem

weiteren Vorrt sehr schwieriges Gebirgsgelände zu über⸗ e Bewältigung des Gebirges gilt es dann noch Nowibazar niederzuringen, welche die Straße, die nach Montenegro führt, sichert. Sie ist für den Rückzug

15 des sesbischen Heeres von besonderer Wichtigkeit. Sie soll

in verhältnismäßig gutem Zustande sein, hat eine alte Zita delle, 7 Forks, die hauptsächlich an der Nordfront und Nord⸗ ostfront liegen; zwei weitere sperren die von Kurschumlja kommende Straße. Die Bulgaren rücken von Osten her un⸗ gestüm weiter vor. Von Crokuclje aus haben sie bereits das Arabanskatal, das bei Dolni⸗Toponitza in die Toplitza ein⸗ mündet, erreicht. Weiter füdlich erreichten sie den Ort Bresiowatz und südlich davon im Tale der Medwegya den wichtigen Straßenknotenpunkt Lebane. Die Schlacht am Babunadefilee.

Ein Telegramm des Corriere della Sera aus Fioring meldet nach der Frankf. Ztg, daß die Schlacht am Babunadefilee von den Serben verloren wor den sei. Zwei serbische Regimenter, die 16 Tage lang die Stellung gehalten hätten, seien von 50000 Bulgaren um⸗ stellt und in Gefahr gewesen, durch das bulgarische Heer, das vom Rückzug abge⸗ schnitten zu werden. Die Reste der serbischen Truppen ziehen

ge⸗

ö Pie Vierverbandstrunnen

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ETC

Der aus Mitrowitza über Albanien. in Salonik eingetroffene Gesandtschaftssekretär der russischen Gesandtschaft in Serbien, Jakomschew, den der Korrespondent des Matin ausfragen konnte, hält Altserbien für vollständig verloren und die Lage Neuserbiens für aufs höchste gefährdet. In Mitrowitza berrsche größtes Elend und Hungersnot.

Serbi che Stimmen für den Frieden.

T. U. Lyon, 17. Nov. Hiesige Blätter erfahren aus Saloniki, daß unter Beisein aller Mitglieder der serbischen

cheidungen wurden bezüg getroffen. Mehrere? i zur Einstellung der Feindselig⸗

Bedeutende Ent g des Krie

halten wurde. lich der Weiterführun

mächten und Bulgarien, er daß ein w

stand unnütz sej. Die Krieg i stimmte j sodaß schließlich beschlossen wurde. den Widerstan

bündeten fortzusetzen.

0

Nach einer Meldun⸗

Truppen, die 1 sta rv k als die Alliier

ibungen mit den Kaufleuten wegen der Lieferung von auch sollten die Griechen den Trausporten

ten machen. Im Augenblick könnten täglich nicht mehr als 5004(daten der Alliierten landen, die Aus⸗ schiffung von 300 000 Mann würde also 2 Monate dauern.

Hilfe für General Sarrail!

Paris, 17 Nog n. Nichtamtlich.) fordert in der Gu Sociale dringende Hilfe Arniee des General rrail. Man habe seit Krie bruch so viele Fehler begehen sehen, daß die Oeffentli 0 jetzt berechtigt sei, die Regierung zu warnen. Man dürfe

VVVVVVVVJVVVVVVTCC

Sitzung im Gewerkschaftshause. scheinen.

von Montag, den 22. November ab abends 8 Uhr Unterweisungen in der Handhabung der Kochliste unentgeltlich für jedermann statl

Samstag, den 20. von 9 bis stadt 61 amnelden.

Griechenlands Vergewaltigung e den Vierverband. Laut einer Pariser Meldung hat England die aller in englischen Säfen befindlichen griech Dampfer verboten bis zum Eintreffen einer feiedigenden Antwort der Athener Regierung auf die au rst energischen Schritte des Vierverbandes, der sich für das i Salonik gelandete Expeditionskorvs volle Aktionsfreihent sichern, sowie gegen den Plan der Entwaffnung der serbischen oder verbündeten Truppen bei einem Rückzug auf griechisches Gebiet Garantien erlangen will. i Die Daily Mail meldet, daß die britischen Behörden in Liberpool und Newcastle 90 griechische Dampfer zurückhalten. Brieffasten. 3 S.⸗Landenhausen. Wer haben bisher keine Auszeichnungen von N Kriegsteilnehmern gebracht und können jetzt auch nicht damit an⸗ fangen. Es geht auch so! 75 75 Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen. 5 Verlag von Krumm& Cie., Gießen. 7% Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H. Offenbach o. M Vereinskalender. E Donnerstag 18. November. 9 1 Gewerkschaftskartell. Abends Uhr: Alle Delegierten wollen er

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Gießen.

In der städtischen Haushaltungsschule, Neustadt 61, finden

Wer hieran teilnehmen will, wolle sich am Freitag, den 18. und 1 12 Uhr im städtischen Schulgebäude Weu⸗ I Gießen, den 17. November 1915. a Der Oberbürgermeister.

Keller.

.

nicht glauben, daß die serbische Armee sich in guter gin die Berge zurückziehe, um einen plötzlichen Vor⸗ n die Oesterreicher und Deutschen zu unternehmen. Das serbische Heer, das auf beiden Flügeln von der Um⸗ klammerung bedroht sei, müsse sich gegen die albanische Küste oder Griechonland zurückziehen. Die letztere Rückzugslinie sei wahrscheinlich, da in Griechenland die Allfierten stünden, um zu helfen. Es sei ganz klar, daß die Oesterreicher, Deuk⸗ schen und Bulgaren gegen Salonik marschierten. Wenn man nicht schleunigst große Verstärkungen nach Salonik sende, wo nichts für den Widerstand vorbereitet werden könne, gehe man einer schlimmeren Katastrophe entgegen, als der Fall von Antwerpen für die Alliierten gewesen sei. Herbs schließt seinen Artikel mit der Frage: Was macht Italien, was Rußland? ö

Donnerstag frisch vom See- platz eintreffend:

Bratschellsische 46,

sich südlich von Prilep im Cernatal gegen Wonastir zurück,

wo vielleicht die letzte mazedonische Schlacht stattfinden werde. Zwischen den bulgarischen Vorhuten und den serbischen Nach⸗ huten werde auf den Höhen längs der Straße von Veles nach

Prilep erbittert mit den Messern gekämpft. Die Bulgaren beherrschten schon die Babunaberge, seien der Stadt Prilep sicher und bedrohten Monastir. Die Serben aus dem Kreise

Monastir seien auf der Flucht nach Griechenland. Der Korre⸗

spondent gibt zu, daß die örtlichen Erfolge der Franzosen

am Wardar gegenüber den Zusammenbruch der Serben in Mazedonien wirkungslos seien. Er habe von serbischen Offizieren, die nach Salonik eilten, gehört, daß Serbien derloxen sei.

Die Kämufe bei Katschauik.

Laut Meldungen aus Salonik vom 16. ds. ist eine mörde rische Schlacht in Katschanik im Gange. Die Serben disten verzweifelt Widerstand gegen bedeutende bulgarische, öster⸗ chische und deutsche Streitkräfte, doch dürfte dieser bald gebrochen i, da der Feind, der sich einen von Norden kommenden Weg ge⸗ Inet. die Möglichke! hat, sich weiter zu verstärken. Der Kampf am ungang dieses Defilees ist von größter Wichtigkeit. Die Serben verlangen daher mit Nachdruck einen kräftigen Vorstoß der nach Norden ie ser Umgegend von Weles operierenden französi⸗ schen und englischen Truppen, was zur Entlastung der serbischen krmeen bedeutend beitragen würde. Ihre einzige Hoff⸗

zung besteht darin, auszuhalten, bis die Alliierten ihre Verbindung;

unter sich durchgeführt haben.

Die Franzosen am Wardar zurückgeschlagen. T,. U. Sofia, 17. Nov. Westlich von Leskovac haben die

Mulgaren die ihnen von einer Ueberzahl entrissene Stellung

wieder eingenommen. Die Franzosen sind westlich des

Warbar abermals blutig zurückgeschlagen worden. Französi

sche Flieger sind von Saloniki zur Front aufgestiegen.

Weniger verzweifelte Lage.

General Sarrail bezeichnete auf die Frage des Korrespon denten des Corriere die Lage der Serben als zwarimmer noch

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dor augenblicklich weniger verzweifelt als zuvor.

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