Ausgabe 
16.11.1915
 
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sunnitischen Afghanen

einfaches. Wollen wir das Zeugnis, das sie für die Tapferkeit ihres Geschlechts ahlegte, ehren, so können wir ihrem Geschlecht politische Freiheit geben. Der Antrag könnte billigerweise von Mr. Mac Kenna im Unterhaus und Viscount Gladstone im Ober⸗

haus eingebracht werden. Wird dieser Vorschlag aber mit töd⸗ lichem Schweigen aufgenommen, so werde ich wissen, daß Edith Cavells Opfer von ihrem Lande abgelehnt wurde. Die Bahn PetersburgKola. Kristiania, 13. Nov. Alle Nachrichten von der Fertigstellung der Bahnwege PetersburgKola(Eismeer) und der Inbetrieb⸗

nahme der Bahn sowie des sogenannten eisfreien Hafens ent⸗ sprechen nicht der Wirklichkeit. Ein Mittelstück von der Länge BergenKristiania durch ein äußerst schwieriges Felsterrain ist kaum in Angriff genommen. Die dort notwendigen Tunnel- und Durchbruchsarbeiten können erst nach vielen Monaten, um nicht zu sagen Jahren fertig sein, weshalb erst von der Eisenbahn Peters⸗ burg Eismeer und ihrer Benutzung gesprochen werden kann, wenn der jetzige Krieg der Vergangenheit angehört, wozu nicht wenig der lange harte Winter dort beiträgt. Vorläufig existiert der Bahn⸗ weg PetersburgKola nur auf dem Papier. Besorgnisse der Engländer um Indien.

T. U. Konstantinopel, 14. Nov. Von einer hier einge troffenen gutunterrichteten. Persönlichkeit wird gemeldet, daß die aufständische Bewegung in Indien und Persien an der afghanischen Grenze die Form regelrechter Kriegsunter nehmungen angenommen hat. Die Aufständischen haben sich in Schützengräben verschanzt; sie sind mit Waffen und Munition versehen. Die englandfeindliche Erregung greift in ernster Weise nach Afghanistan hinüber, wo inzwischen eine Expedition aus Persien eingetroffen ist, die von den als hochverehrte Gäste empfangen wurden. Die schwere Besorgnis, welche die Engländer hin⸗ sichtlich der Lage äußern, deutet auf diese Vorgänge in Indien, Afghanistan und Persien hin.

Die Opfer des Krieges.

Von offizieller englischer Seite ist die Nachricht verbreitet wor⸗ ben, der Nieuwe Rotterdamsche Courant berechnet die Höhe der Ver⸗ luste, die die Mittelmächte und ihre Verbündeten bisher erlitten haben, auf 5 Millionen Menschen und knüpft daran die Frage, was

damit eigentlich erreicht worden sei.

Dazu stellt die Nordd. Allg. Zig. fest, daß das genannte hollän⸗ dische Blatt in Wirklichkeit geschrieben hat:

Wenn man die Verluste der Mittelmächte zusammenzählt, kommt man auf ungefähr 5 Millionen. Man kann annehmen, daß die Verluste der verbündeten Franzosen, Russen, Engländer, Ita⸗ liener, Belgier und Serben sich auch auf dieser Höhe halten. Die Gesamtsumme der Opfer des Krieges beläuft sich also danach auf etwa 10 Millionen Menschen, und diese Zahl ist eher zu niedrig als zu hoch gegriffen. Jeden Tag kommen neue Opfer hinzu. Ein Teil davon, wohl der größte, ist nicht für den Rest des Lebens zum Un⸗ glück verdammt(soll wohl heißen, wird wiederhergestellt). Ist es aber nicht furchtbar, daß bereits einige Millionen Menschen tot oder zu Krüppeln geschossen worden sind, ohne daß ein Ende des Unglücks abzusehen wäre?

Zur Behebung von Knopflochschmerzen.

Die in manchen Kreisen herrschende Sehnsucht nach einem Ordensbändchen ist durch den Krieg nicht vermindert Fworden. Die Eisernen Kreuze der Feldgrauen lassen in manchen Nichtkriegern den neidischen Wunsch aufkeimen, auch ein Ehrenzeichen zu besitzen. Wenn Nachfrage danach ist,

warum soll sich denn nicht auch Angebot einstellen? Es gibt

auch auf diesem Gebiete Leute, die Mittel und Wege zu finden wissen, um dieKonjunktur auszunutzen, wie folgen⸗ des Briefelein zeigt: Georg Kärger, Direktor Berlin W. 30, Freisingerstraße 16. Fernspr. Lützow 7797. 5 Sehr geehrter Herr! Hierdurch gestatte ich mir die höfliche Anfrage, ob beifolgende Notiz ernsthaftes Interesse für Sie hat? In diesem Falle bin ich gern bereit, Ihnen auf Wunsch weitere Informationen kostenlos zukommen zu lassen. Ich bemerke, daß die Durchführungskosten nur im Falle des Erfolges zu bezahlen sind.

Mit vorzüglicher Hochachtung Dem mit Schreibmaschinenschrift geschriebenen Briefe ist

Dir. Kärger. eine gedruckte Notiz beigefügt, deren Hauptinhalt folgen⸗ der ist:

Berlin, den 18

Ehrenzeichen des Roten Kreuzes.

Wie seinerzeit amtlich verlautbart worden ist, hat Kaiser Franz Joseph zu Beginn diefes Krieges aus Anlaß des 50jährigen Bestandes der Genser Konvention neue Ordensauszeichnungen ge⸗ stiftet, Ehrenzeichen für Verdienste um das Rote Kreuz: Verdienst⸗ stern, Ehrenkreuze 1. und 2. Klasse und zwei Ehrenmedaillen, silberne und bronzene, oberster Inhaber ist der Kaiser selbst. Diese Auszeichnungen werden für wirkliche Verdienste auf dem Gebiete des freiwilligen Hilfsdienstes des Roten Kreuzes 5 mit Allerhöchstem Diplom verliehen und können auch in Miniatur oder das Vand allein(Rosctte) getragen werden; sie bleiben für die Nachkommen ein historisches Andenken an den großen Krieg. Das Note Kreuz verdient jetzt möglichste Unterstützung, die ent⸗ sprechend anerkannt wird. Voraussetzung ist natürlich, daß der an allerhöchster Stelle vorzuschlagende Bewerber einen tadellosen Leumund besitzt und die amtliche Prüfung seine erforderliche Qualifikation erweist. 5

Es folgt dann eine lange Aufzählung von hochgestellten Persönlichkeiten, die bereits jetzt Inhaber von Ehrenzeichen sind, und zum Schluß heißt es:So wie das Eiserne Kreuz und die österreichische Tapferkeitsmedaille für den Krieger, ist das Ehrenzeichen vom Roten Kreuz die schönste Auszeich⸗ nung ideeller Verdienste für den Bürger.

Es wäre interessant, zu erfahren, wie viele Leute dem verlockenden Angebot nähertreten, und wieviel der Herr Direktor Kärger bei der Geschichte verdient. Wir vermuten, daß das Geschäft recht einträglich sein wird. Die Spekulation auf die Eitelkeit der Menschen hat sich noch immer bezahlt gemacht. ö Friedens möglichkeiten?

T. U. Sofia, 15. Nov. Das Blatt Kambana bemerkt zu der letzten Erklärung Asquiths und Greys, es besteht kein Zweifel, daß England seine Balkanerpedition als gescheitert betrachtet. Es sei bestürzt von dem ungeheuerlichen An⸗ wachsen der Kriegsopfer an Menschen und Geld. Von den hochbedeutsamen Erklärungen hätten die englischen Bundes⸗ genossen bereits Notiz genommen und es sei sehr bald zu erwarten, daß eine Ententemacht nach der anderen Frieden verlangen werde.

Französische Beklemmungen.

Geuf, 15. Nov. Die französische Militärpresse zeigt Be⸗ unruhigung über die eigene Front. Es mehren sich die Stimmen, die von einer nahe bevorstehenden deutschen Offen⸗ sive im Westen sprechen. Wie General Berthaut im Petit Jouprnal betont, ist man besorgt über das Fehlen jeden Gegengewichts durch erfolgreiche Stöße der russischen Armee gegen das deutsche Zentrum. Noch trauriger sei, daß die Russen weder gegen die Bukowina noch gegen Bulgarien sich betätigen wollen.

Euglische Behinderung des holländischen

Heringfanges.

Amsterdam, 14. Nov. Die Zeitung De Tockomst schreibt: Aus höchst zuverlässiger Quelle erfahren wir von jemand, dessen ganze Familie dem Fischfang in der Nordsee obliegt, daß an den 11 hol⸗ ländischen Fischstellen, die sich ständig verändern, die holländischen Fahrzeuge ständig von englischen Trawlern umringt sind. Diese englischen Trawler setzen eine große Menge Minen aus, um uns beim Fischen zu behindern Man ist allgemein der Ansicht, daß es die offene Absicht der Engländer ist, die Heringszufuhr nach Deutschland zu verhindern. Viele holländische Fischer weigern sich infolge der großen Gefahr, in See zu gehen.

Der Aufstand in Indien.

In Konstantinopel eingetroffene Reisende haben nach Meldungen in verschiedenen Morgenblättern bestätigt, daß die Aufstandsbewegung in Indien wachse und besonders an der afghanischen Grenze gefährlich sei.

Spvengstofffabrikation.

Paris, 14. Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) Le Journal meldet, daß man aus Koks in Gasfabriken Sprengstoff herstellen werde. Ende dieses Monats würden in Paris, Lyon, Marseille und Bordeaux auf diese Weise täglich 55000 Kilogramm Sprengstoff hergestellt werden, Paris allein werde von den nächsten Tagen ab täglich 20 Tonnen Sprengstoff liefern.

Weshalb siegt Deutschland? Petersburg, 14. Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) In der Nowoje Wremja stellt MWenschikoff mit tiefem Bedauern

fest, daß die Russen in der ärztlichen Wissenschaft

E Br W

aufs kläglichste hinter Europa herhinken und

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von Deutschland übertroffen werden, wa wiederum erwiesen habe. Im deutschen Reiche k Prozent Verluste wieder an die Front zurück, Rußland nur auf 18 Prozent bringe. Demnach habe 2 land bei jeder Million an der Front gewissermaße Vorsprung von 420 000 Mann oder 10½ Armeeko durch erklärt sich die Unerschöpflichkeit der deutschen mannschaften. Nicht nur artilleristisch sei die deutsche legenheit zu erklären, sondern auch aus den mehr a fachen Heilerfolgen. Dieses Verhältnis 60 zu 18 Rußlands Schicksal schwere Folgen haben. Nach dem 1870 war es sprichwörtlich, daß die deutsche Schule di zosen geschlagen habe, jetzt seien der deutsche Arzt u deutsche Techniker der gefährlichste Feind der Alli Ebenso wie Rußlands Waffenbestellungen im vorigen die deutsche Kriegsindustrie gestärkt hätten, ebenso ha große Prozentsatz der russischen Kranken, die deutsche ö orte besuchten, zur Verbesserung der deutschen Aerztewisse schaft beigetragen. i 0

Prlegsnolizen.

Die deutsche Forstverwaltung wird im kommenden WI russischen Waldgebiet große Einschläge von Holz nehmen lassen. Schon setzt wird ein Verkauf von 50 000 Festn Kiefernlangholz augetürdigt, und noch größere Mengen we folgen. Weitere Einschläge in der Nähe von Augustow sin Gange. Das Holz soll vor allem für den Wiederaufbau df preußens verwandt werden. 5 1

Nach einem bei dem Kardinal v. Hartmann eingegangenen Tel gramm hat, wie die Köln. Volksztg. meldet, der Kaiser die g die Gräfin von Belleville, Frl. Thulier und Lo Severin in Brüssel erkannte Todesstrafe auf die Fürbit des Papstes im Gnadenwege in lebens längliche Zuchthat strafe umgewandelt. 1

Wie Progrés aus Paris meldet, hat der Kassationshof die 3 rufung Villains, der Jaurèes ermordet hat, gegen. Beschluß der Anklagekammer verworfen, welche die 9 legenheit vor das Schwurgericht verwiesen hatte.

Die Moskauer Polizei wurde durch die War tert und das sechste Don-Kosakenregiment 8 e

Die im Amurgebiet angekommenen Juden werden dort zurückgeschickt, da nach der Ansicht des Generalgo neurs das Zirkular vom 4. August über die Aufhebung aller siedlungsrayons des europäischen Rußland keine Gültigkeit für Amurgebiet hat. Ein Abgeordneter wandte sich an den M des Innern um Aufklärung. 5

Holländische Blätter melden: Auf einer amerikani Werft wird gegenwärtig eine Flugmaschine mit einer 2 kraft von 2700 Kilogramm gebaut. Sie soll mit einer 77 Mill meter-Kanone bewaffnet und mit zwei Motoren von je 160 PS ver- 0 sehen werden. Die Schnelligkeit soll je nach der Belastung 80 bis 125 Kilometer in der Stunde betragen. Das Flugzeug soll sieht Stunden in der Luft bleiben können. 13 N

Eine Depesche der Times aus Montreal besagt, daß in d ji Fabriken, die Sprengstoffe für die Verbündeten her stellen, gegenwärtig 30 000 Arbeiter beschäftigt sind. 0

Arbeiterbewegung. J Weihnachtsunterstützung im Verbande der Tapezierer. Verbandsvorstand und Ausschuß haben beschlossen, aub diese Weihnachten den Frauen der zum Heere einberufenen Mitglieder eine Unterstützung zu gewähren. Die Frauen de bis zum 1. Dezember 1915 eingezogenen Kriegsteilnehme erhalten bei einer Mitgliedschaft von 2651 Wochen 5 Mar und bei einer Mitgliedschaft von 52 Wochen 10 Mark Unter stützung. Voraussetzung ist, daß das Mitglied, dessen Fra Anspruch erhebt, mit seinen Beiträgen nicht länger all 8 Wochen im Rückstande ist.:

Den Zweigvereinen wird nahegelegt, die ausgeworfene Summen durch freiwillige Sammlungen oder aus Mitte der Lokalkassen nach besten Kräften zu erhöhen. 3

Der Verband hat bereits vorige Weihnachten und ebe Ostern 1915 namhafte Beträge an die Familien der eing zogenen Mitglieder gezahlt und dadurch manche No lindert. N 1

Der abscheuliche Simmons.

Novelle von Arthur Morrison.

Thomas Simmons vermied es daher, von diesem Gegenstand weiter zu sprechen. Er wagte nicht einmal mehr zu brummen, wenn sie sich entschloß, ihm die Haare zu stutzen.

In diesem stillen Glück gingen für Thomas Simmons Jahre dahin. Da es war an einem goldenen Sommer abend geschah es einmal, daß Frau Simoons einen Korb um den Arm nahm, um kleine Einkäufe zu besorgen, während ihr Mann zu Hause bleiben mußte. Er wusch das Teegeschirr ab und stellte es in den Schrank. Dann verfiel er in tiefe Betrachtung einer neuen Hose, die an diesem Tage fertig gemacht worden war und jetzt an der Tür hing. Ja, da hing sie in all ihrer Unberührtheit, das Gesäß unzerknittert, die Beine kürzer, der obere Teil länger alles noch unerhörter in der Fasson denn je. Und wie er so die Hose anstarrte, fühlte er etwas in seiner Brust krabbeln: der kleine Teufel der Erbsünde war erwacht und meldete sich. Simmons er schrak beschämt, denn er war sich sehr wohl bewußt, welche Dankbarkeit er seiner Frau für eben diese Hose und andere Wohltaten schuldete. Doch er vermochte den kleinen Teufel, der sich in gemeinen Einflüsterungen nicht genug tun konnte, nicht zu meistern. Der kleine Kobold beschwor schon jetzt die neuen Sticheleien herauf. die Simmons von seinen Kollegen zu gewärtigen hatte, wenn er mit dieser neuen Hose das Arbeitslokal betrat.

Steck' sie in die Misttruhe, raunte der kleine Teufel Simmons zu,dorthin gehört sie.

Simmons schauderte vor dem bösen Teufel, den er in sich trug, und in seiner Verzaͤgtheit und Anwandlung häus licher Disziplin wollte er wieder das Teegeschirr hernehmen, um es nochmals abzuwaschen. Er besann sich und lenkte seine Schritte gegen das Hinterzimmer; auf der Treppenstaffes bemerkte er, daß die Haustür offen stand, offenbar durch Verschulden des kleinen Kindes der Leute zu ebener Erde. Aber eine artenstehende Haustür. das war etwas, das seine

Frau absolut nicht leiden konnte. Simmons ging daher sofort hinunter, damit seine Frau, wenn sie nach Hause komme, nicht Ursache habe, mit ihm zu zanken. Bevor er die Tür schloß, sah er die Straße entlang.

Ein Mann schlenderte auf dem Pflaster daher und spähte neugierig auf die Tür her. Sein Gesicht war sonnverbrannt, die Hände hatte er in den Hosentaschen stecken und fast im Genick hatte er eine hohe Schirmmütze mit einer Wollquaste sitzen, wie sie meist um die Docks herum bei Schiffs bediensteten beliebt sind. Er bewegte sich näher zur Tür her. Jetzt fragte er:Ist Frau Ford drinnen?

Simmons starrte ihn einige Sekunden lang an und fragte dann:Wie meinen Sie?

Die gewesene Frau Ford, jetzige Frau Simmons ist sie drinnen? fragte der Fremde, wobei er einen unheim lichen Seitenblick in den Hausflur warf.

Nein, antwortete Simmons,sie ist jetzt nicht da.

Sie sind ihr Mann, nicht wahr? fragte der Fremde.

Jawohl.

Der Fremde nahm die Pfeife aus dem Mund. Ein leises Grinsen verzerrte sein Gesicht.

Wahrhaftig, sagte er nach einer Weile,so muß der Mann aussehen, den sie braucht. Dabei grinste er wieder. Als er sah, daß sich Simmons anschickte, die Tür zu schließen, setzte er einen Fuß auf die Schwelle und legte eine Hand an den Türstock.Nicht so eilig, mein Lieber, bemerkte er.Ich bin nämlich gekommen, um mit Ihnen ein bißchen zu plaudern. Dabei runzelte er die Stirn und sah furchtbar finster drein.

Tommy Simmons fühlte sich höchst unbehaglich. Die Tür vermochte er jetzt nicht zu schließen. Halb geistesabwesend fragte er:

Was wollen Sie eigentlich? Ich kenne Sie nicht.

Ich werde mir erlauben, mich Ihnen vorzustellen. Mit einer kleinen spöttischen Verbeugung griff er an den Mützen⸗ schirm.Ich bin Bob Ford, sagte er.Komme sozusagen aus dem Jenseits. Seit ich mit dem Schiffe untergegangen

Und fügte noch hinzu:

bin, sind fünf Jahre vergangen. Ich will meine Frau sehen. Während dieser Aeußerung ließ Simmons den Kopf immer tiefer sinken. Dann fuhr er sich mit den Fingern durchs Haar, sah abwechselnd zur Strohmatte nieder, hinauf zum Türoberlichte, hinaus zur Straße und schließlich auf. den unheimlichen Besuch. Doch brachte er kein Wort über di Lippen. ö Ich will meine Frau sehen, wiederholte der Mann, Nun können wir darüber reden. Als Mann zu Mann. Simmons kniff die Lippen zusammen. Ganz mechanisc stieg er die Treppe hinauf... Die Finger hatte er noch immer in den Haaren stecken. Die Sinne drohten ihm zu schwinden und der kleine Teufel in ihm erwachte wieder, Wenn nun dieser Mann wirklich Bob Ford war? Wenn, wirklich sein Weib verlangt? Wäre das nicht nieder, schmetternd? Er dachte an die Hose, das Teegeschirr, di Wäscherolle, die Messer, die Kessel und die Fenster. E cen dachte er wie ein Drückeberger an alle diese Dinge. 5 Jetzt packte ihn Ford beim Arm und fragte heiset flüsternd:Wann kommt sie zurück? 1 Ich denke, in einer Stunde etwa, erwiderte Simmons, Dann öffnete er die Zimmertür. 1 Ah, rief Ford aus, indem er um sich blickte,Sie haben

es ja sehr hübsch eingerichtet da. Die Sessel und die Sachen da er zeigte mit der Pfeife herumgehörten ihr, das heißt mir, grad herausgesagt als Mann zu Mann. Er setzte sich nieder und paffte aus seiner Pfeife.Well, da bin ich wieder, ich, der olle Bob Ford, der Untergegangene und Er, trunkene. Nur daß ich nicht ertrunken bin; und warum nichts Dabei betupfte er Simmons Weste mit dem Pfeifenstiel, Weil ich gerettet wurde und als Matrose nach San Fra cisco ging. Seither habe ich mich da und dort herum schlagen und nun mit einem scharfen Blick auf Simmo will ich meine Frau sehen. 1 Sie... sie kann das Rauchen hier nicht leiden, mein Simmons aufs Gergtewohl, um nur irgend etwas zu (Schluß folgt.)