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N 10
Angriffe
dem Bergland südlich Grn. Milanowac in das Tal nordwest⸗
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Lebhafte Artilleriekämpfe zwischen Maas a und Mosel.
Ueber 3100 russische Gefangene Sofia: Der serbische Gesandte in Petersburg, Spalaikewitsch, erschien im russischen Ministerium des Aeußern
Siegesmarsch durch Serbien.
W. B. Großes Hauptquartier, 2. Nov., vorm.(Amtlich.)] mit, daß, a 0 f N massen nach Bulgarien schickt, daß der wesentliche Teil der
Westlicher Kriegsschauplatz
Alͤugesehen von starken feindlichen Feuerüberfällen auf serbi Butte de Tahure und lebhaften Artilleriekümpfen auf der ei, 5 Front zwischen Maas und Mosel ist nichts von Bedeutung zu Sonderfrieden zu schließen.
berichten. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Südlich der Bahn Tuckum—Riga hat ßeiderseits der Aa weitere Fortschritte gemacht. Vor Düna⸗ burg wird noch heftig gekämpft. Mehrfache starke russische sind blutig abgewiesen. Die Kämpfe zwischen Sventen⸗ und Ilsensee sind noch im Gange. Ueber fünf— hundert Gefangene sind in unserer Hand. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nichts Neues. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Die Russen versuchten unser Vorgehen
Bei Seemikowce war es den Russen vorübergehend ge-] bei trat Bratiauus Absicht klar hervor, lungen, in die Stellungen der Truppen des Generals Grafen] rungen der deutschen Rogierung auch dann zu erfüllen, wenn Ruß⸗ Durch Gegenangriff gewannen land dies nicht genehm sein sollte.
v. Bothmer einzudringen. wir unsere Gräben zurück und nahmen über sechshundert Russen gefangen. Der Ort Seemikowee selbst wurde nach er⸗
bitterten Nahkämpfen heute morgen zum großen Teil wieder wirtschaftliche, politische, aber auch militärische Vordeile gemacht reicht. Besonders wird die Küstenverteidigung der bulgari⸗ schen Ufer durch schnelle Herbeischaffung wichtiger Verteidig⸗
erstürmt, wobei weitere zweitausend Gefangene wurden. Balkan.
Nördlich und nordwestlich von Cacak ist der Austritt aus
lich Golizska Morava erzwungen. Cacak ist besetzt. Die Höhen südlich von Kragujewac sind genommen. Beiderseits der Morava ist die allgemeine Linie Bagrdan⸗Despotowac überschritten. 31. Oktober die Bejdan⸗Höhe westlich von Slatina in bey Straße Knjazevac⸗Scekok⸗Banja und die Höhe beiderseits Turija östlich von Splaig genommen.
Im Nasawa⸗Tal nordwestlich von Bela-Polanka wurde Vrandol überschritten. Oberste Heeresleitung.
Der österreichisch⸗ungarische Tages bericht Kämpfe am Styr und Strypa. 2000 Gefangene. Der Vormarsch gegen Montenegro.
Wien, 2. November.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 2. November 1915:
Ruffischer Kriegsschauplatz
Die Kämpfe an der Strypa⸗Front dauerten auch gestern M N 1 den ganzen Tag über an. Der Feind führte starke Kräfte zum An⸗ Fü E K Pfund
griffe vor und brach in tief gegliederten Sturmkolonnen bei
Gefangene in unserer Hand ließ. Im Gebiete des unteren Styr drängten wir die Russen weiter zurück. Ein unter großem Munitionsaufwand unternommerner russischer Gegenangriff brach zusammen.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Gestern wurde im Görzischen wieder heftig gekämpft. Hierbei traten auf Seiten der Italiener mehrere von der Tiroler und Kärntner Front herangebrachte Insanterie-Brigaden auf. Unter Einsatz dieser Verstärkungen versucht der Feind, um jeden Preis bei Görz einzubrechen. Die gestrigen Angriffe richteten sich sowohl gegen den Görzer Brückenkopf selbst, als auch gegen die Näume von Plava und beiderseits des Monte San Michele. Unter schwereren Ver lusten denn je wurden die Italiener überall zurückgeschlagen. Auf der Podgora⸗Höhe ist der Kampf um einzelne Grabenstücke noch im Gange.
Südöstlicher Kriegsschauplaßz.
An der montenegrinischen Grenze gingen unsere Streitkräfte an zahlreichen Stellen zum Angriff über. Wir er⸗ oberten die Grenz⸗Höhen Troglab und Orlovge südöstlich von Aptovac und die beherrschende Höhenstellung auf dem Vardar nord⸗ östlich von Bileca. In der von uns erkämpften Linie südöstlich von Visegrad wiesen wir montenegrinische Gegenstöße ab. Die Armee des Generals der Infanterie v. Koeveß gewann den Raum nördlich von Pocega und überschritt die Linie Cacal—Kragu⸗ jevac. Die Armee des Generals von Gallwitz steht auf den Höhen östlich von Kragujevac und nördlich von Jagodina im Kampf.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. * von Höfer, Feldmarschalleutnant.
** Die Lage Serbiens. Keine Vereinigung der Ententetruppen mit dem serbischen Heer.
Gegenüber den Lügenmeldungen der Ententeblätter stellt der Sofioter Spesfalberichterstatter des A; Est ausdrücklich sest, die Mel⸗ dung, den Landungstruppen der Ententemächte sei es gelungen, eine Verbindung mit dem serbischen Heere herzustellen— der Passus im serbischen Communique, in dem es hieß, in Mazedonien kämpfen wir Schulter an Schulter mit unseren Verbündeten— sei eine ebenso lächerliche wie plumpe Lüge. Die französisch-englischen Trup⸗ pen wurden vor einigen Tagen bei Strumitza geschlagen und am Samstag wurden die Franzosen bei Walandowo zurückge⸗ drängt. Wohl dauern die Truppenlandungen in Saloniki auch jetzt noch an, bis aber eine genügende Angahl eingetroffen ist, wird der serbische Feldzug bereits zu Ende sein.
Zu spät zur Rettung. T. u. Lugano, 2. Nov. Der Londoner Korrespondent des Giornale d'Italia fragte dem Militärkritiker der Times, Oberst Repington, nach seiner Meinung über die Lage in Serbien. Repington antwortete, daß nach seiner Ueber⸗
Sieniawa in unsere Stellungen ein. Unsere Reserven war⸗ a7 N 0 ö sen ihn aber in raschem Gegenangriff wieder zurück, wobei ö er in erbitterten Ortskämpfen große Ver luste serlitt und 2900 I 0 7 fl. Ja Pfund
6 1 5 1472 zeitig 5 1 1 um Serbien zu retten. Auch eine Landung der Tagesbericht des Großen Hauptguartiers. isse en de. d
Serbiens wäre nutzlos.
Kräften vorgehen können, jetzt sei es zu spät.
nötigt sei, mit den Zentralmächten und mit Bulgarien einen
Verfolgung des Feindes 0 Sokobania noch ein Gebirgsgeschütz. Auf dem mazedonischen Kriegsschauplatz ist die Lage ohne merkliche Veränderung.
langen des deutschen Gesandten hin erklärte die rumänische Regie⸗ rung sich bereit, die Bürgschaft dafür zu übernehmen, daß zwei in Turn⸗Severin liegende russische Torpedoboote und ein bestückter 7975 russischer Donaudampfer westlich von schriften behandelt würden.
Die Armee des Generals Bojadjeff hat auf örtliche Feuergefecht an. Ein Linienschiff nahm in der Um⸗
Auf der Kaukasusfront schlugen wir in der
1. November verzweifelt unternommene Angriffe des e an verschiedenen Stellen ab. f 2 — Sonst nichts neues. 5 f 5
Die englischen Truppen an den Dardanell Berlin, 2. Nov. Die Vossische Zeitung berichtet aus e ö 0 nopel: In der letzten Zeit ist ein weiterer Abtransport englischer 0 Truppen von Gallipoli nicht wahrgenommen worden. Alles weilf N darauf hin, daß sich die Engländer vielmehr auf einen Verteidi⸗ gungskrieg einrichten. 2 J
Verantwortlicher Redakteur; F. Vetters, Gießen.
Verlag von Krumm& Cie., Gießen. 1 Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a.
Die Marttpreise für Bieh und Frucht 5 und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 1. November 1
zur Unterstützung mit größeren
adriatischen Ostküste Italien hätte dort
Die Serben wollen Frieden machen. T. U. Budapest, 2. Nov. Das Blatt A Vilag meldet aus
und teilte Truppen⸗
wenn Rußland nicht bald solche
schen Truppen befreit wird, die serbische Regierung ge⸗
Der bulgarische Kriegsbericht. Sofia, 2 Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlicher
Schlachtviehpreise zu Fleischpreise in Gießen
Bericht vom 31. Oktober: Die Tätigkeit auf dem serbischen Frankfurt a. M. 3 ; 5 Kriegsschauplatz wird mit dauerndem Erfolg fortgesetzt. Im Ochsen 50 Kg Schlachtgewicht 118142 ME(/ 1g 120—124 Pfg. unser Angriff Morapatale eroberten wir vier Schnellfeuergeschütze und bei] Kälber 1% 5 9 5 119137 Pf%„ 1201 a
Schweine/„„%„190000
Getreidepreise in Mannheim. Brotpreise in Gießen Weizen 100 kg 27.00 Mk. Höchstpreis] Weißbrot 2 kg fg. Roggen„„ 23.00„ Höchstpreis Schwarzbrot 2„ 68 1 41
Versteigerung von Birken⸗Besenreiser.
Samstag, den 6. November 1915, vormittags 11 Uhr, werden
im Stadthaus, Gartenstraße 2, die in den Waldungen der Stadt Gießen sich ergebenden Birkenbesenreiser in verschiedenen Losen 4
de
160-178„
von Knjazevac in der Richtung
Russische Torpedoboote auf der Donau festgehalten.
Die Kölnische Zeitung meldet aus Bukarest:
Auf das Ver⸗
gengu nach den internationalen Vor-
Damit ist ein Angriff dieser Schiffe meistbietend versteigert.
1 1
Zeartorgst durch Gegenangriff auf breiter Front und in dich⸗[auf etwa vorüberfahrende Dampfer ausgeschlossen, und der Ver⸗ Gießen, den 29. pere 94
ten Massen zum Stehen zu bringen. Sie sind unter schweren] kehr auf der Donau ist gesichert. Es scheint, daß es der rumäni⸗ 1 J. V. Grünewald.„ 11 Verlusten zurückgeworfen. Unser Angriff wurde darauf 1770 h 10 1 1 9 85 sei, n 1 sie 110 3 5 05 875 9 e
0 russischen Kriegsschifse auf der Donau unschädlich machen wolle, Verstorbene. Frau Marie Schlabach geb. Husicker in Gießen N sorkgesetzt. ob durch Entwaffnung oder in irgend welcher anderen Art. Hier⸗ 1 en 1 g f. 1 0
82 Jahre alt.
die berechtigten Forde⸗
Danksagung. Für die bei dem Tode meiner lieben Frau, unserer guten Mutter
Anna Kath. Baum
uns bewiesene Teilnahme sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. 5 3 7 Giessen, den 2. November 1915. 1
Der Donauweg. Bukarest, 2 Nov. Durch die Säuberung der Donau sind
ungsmittel verstärkt und dadurch Bulgariens Sicherheit
erhöht. Der türkische Tagesbericht.
Konstantinopel, 2. Nov.(W. T. B.) Bericht des 8 1 Hauptquartiers: An der Dardanellenfront hielt gestern das Andreas Baum nebst Kinder. J
Lell! i d Dbaelbu
gegend von Kemiklikiman, ein Torpedoboot bei Ari Burnu erfolglos an dem feindlichen Feuer auf dem Lande teil. Unsere Artillerie beschädigte einen Schlepper von feindlichen Schaluppen, die westluh von Ari Burnu infolge des Sturmes scheiterten. Wir machten eine Mine unbrauchbar, die der Feind bei Sedd⸗ül⸗Bahr auf dem linken Flügel legte.
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