t. 12 Abf. 1 des Entwurfes legt dax, Gemeindebeamte durch eine Betäti⸗ ig unwürdig machen würde,
„Die Begründung zu Ar daß sich ein berufsmäßiger gung als Sozialdemokrat der Achtun die sein Amt erfordert und daß er deshals disziplinär zu ahnden wäre. Angesichts der vaterländischen Haltung, die im gegen⸗ wärtigen Kriege auf dem Boden der geltenden Stagtsordnung auch von Seiten der Sozialdemokraten an den Tag gelegt wurde, hält die K. Staatsregierung jene Darlegung wicht aufrecht und erachtet damit diese Stelle der Begründung als weggefallen. Hierbei steht die K. Staatsregierung auf dem Standpunkt, daß der Wortlaut des Art. 12 unverändert zu bleiben hat und hofft, daß die Beratungen über den Gesetzentwurf in Kürze zu Ende geführt werden.“
Bethmann hilf!
Der Vorstand des Deutschen Landwirtschaftsrates hat an den Reichskanzler die dringende Bitte gerichtet, den nach der Auffassung des Landwirtschaftsrates„irreführenden Dar— stellungen“ in den Zeitungen und Eingaben an die Behörden über die„Wucherpolitik der Landwirtschaft“ nicht nur durch die Zensur, sondern auch durch amtliche Aufklärungen mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. In der Be gründung dieses Hilferufes der Landwirte an den Reichs- kanzler heißt es nach der Deutschen Tageszeitung:
Von den landwirtschaftlichen Vertretern ist mit allem Nach⸗ druck wiederholt die Festsetzung von Höchstpreisen schon zu einer Zeit verlangt, als man so einschneidende Maßnahmen, denen aus Handelskreisen lebhaft wiedersprochen wurde, bei der Regierung noch für entbehrlich hielt. Nur zweierlei wurde dabei allerdings immer zur Voraussetzung gemacht: Einmal die Sicherheit dafür, daß diese Höchstpreise auch den Verbrauchern wirklich zu gute kommen— d. h., daß nicht, nachdem der Landwirt sich mit einem mäßigen Höchstpreise abgefunden, nachträglich auf dem dem Wege vom Erzeuger zum Verbraucher ungebührliche Kriegs⸗ gewinne gemacht und Verteuerungen verursacht werden dürften; daher die Forderung von Höch stpreisen im Groß⸗ und Kleinhandel, auch für Mehl, Brot und für die übrigen wich⸗ tigsten Lebensmittel. Die zweite Voraussetzung war, daß auch eine ungebührliche Verteuerung der landwirtschaftlichen Pro⸗ duktionsmittel,(Kunstdünger, Futtermittel, Brennmaterial usw.) verhütet und Eingriffe in die landwirtschaftliche Produktion ver⸗ mieden werden, welche die regelvechte Fortführung der Betriebe und damit unsere gesicherte Volksernährung in einem späteren Zeitpunkt des Krieges in Frage stellen könnten. Wie wenig diese beiden Voraussetzungen im ersten Kriegsjahr erfüllt worden sind, ist bekannt. Dennoch hat die deutsche Landwirtschaft auch für das zweite Kriegsjahr nicht nur die gleichen, sondern noch viel weiter als im ersten Jahre gehende Beschränkungen ihrer Verkehrs- und Verfügungsfreiheit über ihre Erzeugnisse auf sich genommen und wird sie in vaterländischer Opferwilligkeit auch weiter auf sich nehmen, obgleich damit vielfach die äußerste Grenze ihrer Trag⸗ 2 Leistungsfähigkeit wohl manchmal schon überschritten wor⸗ en ist. N 1 Auch die Bekämpfung ungebührlich hoher Lebensmittelpreise durch angemessene Höchstpreise hat, noch in neuester Zeit die vollste Unterstützung der Landwirtschaft gefunden. Wogegen sich ihre berufenen Vertretungen indessen auf das allexentschiedenste ver⸗ wahren müssen, ist, daß trotz aller dieser Opfer, welche unsere Landwirtschaft auf sich genommen hat, neuerdings ein Teil unserer Presse es über sich gewinnt, der deutschen Landwirtschaft„Lebens⸗ mittelwucher“ vorzuwerfen.— Damit— das heißt mit einer so unwahren und ungerechten Beschuldigung— würde das Maß des Erträglichen überschritten werden. Es würde den berufenen
8 landwirtschaftlichen Vertretungen vollkommen unmöglich gemacht werden, weiter einer tiefen und sehr bedrohlichen Miß⸗ stimmung und Erregung auf dem Lande zu begegnen, wie sie leider schon fetzt weite Kreise— namentlich unserer bäuer⸗
lichen Bevölkerung— ergriffen hat. Der parteipolitische Bur g⸗ friede, den wir doch auf wirtschaftlichem Gebiete zu erhalten das dringendste Interesse haben, würde durch nichts stärker als durch die Fortsetzung derartiger Angriffe gegen unsere Landwirt⸗ schaft gefährdet werden.“
Mit Redensarten über die Notwendigkeit der Erhaltung des Burgfriedens ist die Lebensmittelnot nicht zu beseitigen
Soll etwas geschehen und soll der Vorwurf des Lebensmittel⸗
wuchers gegen die Produzenten und Händler verschwinden,
müssen eben die Lebensmittel billiger werden. Dafür soll die Landwirtschaft sorgen helfen. Von Redensarten und
Eingaben an den Reichskanzler wird das Volk nicht satt.
Rundschau aus Deutsch⸗Ostafrika erfährt Stelle bestätigt wird, ist unsere ostafri⸗ en und Munition in jeder Beziehung und reichlich versorgt. wird ein neuer Angriff der Eng⸗ länder dort nicht im geringsten gefürchtet, zumal die Schutztruppe und überhaupt die ganzen Kräfte in Deutsch⸗Ost⸗Afrika sich ganz bedeutend vermehrt haben. Ueber die heutige Waffen⸗ und
Munitionsversorgung der auch unterrichte die sich ihnen b
und
Kolonie sind die Engländer zweifellos t, dagegen ahnen sie nicht die Stärke unserer Kräfte, ei einem neuen Angriff entgegenstellen würden. Die französische Ministerkrise.
Geuf, 29. Okt. Die Bemühungen Vivianis, sein Kabinett neu zu bilden, eiterten endgültig. Briand über⸗ nahm die Bildung des neuen Kabinetts und wird den Vorsitz und das Ministerium des Aeußern übernehmen, mit Jules Cambon als Unterstaatssekretär. General Gallieni erklärt sich bereit, das Kriegsministerium zu übernehmen, während für den Marineminister ein bekannter Admiral in Aussicht genommen ist. T. U. Amsterdam, 29. Okt. Nach hier vorliegenden Pariser Privatnachrichten ist die Umbildung des französischen Kabinetts in folgender Weise gedacht: Briand Minister⸗ bräsident und Aeußeres, General Ga llieni, bisher Kom⸗ mandant von Paris, Kriegsminister, Viviani übernimmt die Justiz, Ribot behält die Finanzen. Admiral Lacaze wird Marineminister. Das neugeschaffene Amt eines Unter—
staatssekretär des Aeußeren übernimmt Cambon. Die meisten Unterstaatssekretär sind abgeschafft, nur der Mu⸗
nitionschef, Unterstaatssekretär Thomas, bleibt. Kragußevac von der serbischen Zivil⸗ bevölkerung geräumt.
T. U. Budapest, 29. Okt. Einer Bukarester Meldung zufolge hat die serbische Zivilbevölkerung Kragnjevac bereits verlassen. Die serbischen Streitkräfte ziehen sich weiter in südlicher Richtung zurück.
Griechenland weist serbische Flüchtlinge zurdck.
Aus Saloniki wird über Bukarest gepeldet, da die griechische Regierung mit der Möglichkeit eines Lebensmittel— mangels rechnet, hat sie die Grenzbehörden angewiesen, serbische Flüchtlinge mit ungenügenden Mitteln nicht mehr über die Grenze zu lassen.
Eine unangenehme Maßnahme. Budapest, 28. Okt. Das Blatt A Vilag meldet aus Athen: Die griechische Regierung hat eine Verordnung erlassen, welche den Wert des französischen Papiergeldes mit 75, des russischen mit 70 und des englischen mit 80 Prozent sestsetzt. Die Verfügung hat in Ententekreisen Bestürzung verursacht. Eine Widervergeltung.
Sofia, 28. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Da durch die Beschießung von Dedeagatsch auch sehr beträchtliches bulgari⸗ sches Privateigentum zerstört worden ist, beabsichtigt die bul⸗ garische Regierung, das gesamte in Bulgarien sich befindliche französische und englische Eigentum unter Verwaltung zu stellen, um ein Unterpfand zur Schadloshaltung der durch die Beschießung Geschädigten in der Hand zu haben.
Krsegs notizen.
der Saale, dem Hauptzwiebelmarkt Mittel⸗ 3000 Zentner Zwie⸗ Zentner für die Stadt
In Calbe an deutschlands, wurden beschlagn ahmt: beln für die Militärverwaltung und 600 Elberfeld.
Das englische Kriegsministerium, teilt mit, daß vom 6. No⸗
vember ab keine Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und sonstigen Druckschriften, abgesehen von Handelszirkularen, mehr nach den neutralen Ländern Europas ausge⸗
führt werden dürfen, außer durch besondere vom Kriegsminister ermächtigte Agenten. 5 Nach der Rjetsch wurden wegen Zugehörigkeit zur So⸗ zialdemokratie die Arbeiter Pawlow und Kowalowsky vom
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gewesen. er wurde ein Opfer der Inquisition.
Petersburger Krtegsgericht zu je a cht Jahren verurteilt... Slowo meldet: Der
Rußkoje
Flüchtlinge befindet sich in kein Geld hat und das um Geld ganz taub bleibt. Gesuche um Unte Aus dem Gouvernement sind 400 000 Flüchtlinge unterwegs. Sibirien lagern 5000 Flüchtlinge u Aus Dresden wird gemeldet; Innern ermächtigt die Ge zeit die Einstellung w' den Fabriken zu erleichtern, erschweren,
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zu milde Eine Massen
sationsgesuche von
Heimatlande zurückkehren wollen. turalisierten bereits auf 1000.
Die Guerre Sociale daß die Deutschen vor Be verloren haben.
worden. der an dem deutschf Die jetzige Ankle
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die Pariser Massen
zurzeit in Baden liegen fast jeder Sitzung des
Das Resultat ist nur dem Drucke Kriegsbeginn Anstoß genommen hat.
schwedische Auslandspolitik,
schaftliche Aktion zu gewinnen. 0 8 t Malatesta, der viele Jahre als in London gelebt hatte; er stammt aus einer Grasenfamilie seinen sogzfal revolutionären
einer 5 Gründungskapital war bald verbraucht, ba die lalisten nur eine geringe Mehrheit der fran bildeten und nicht imstande w Die Hauptstltze waren die Paviser Erdarbeite Opfer für ihr Organ brachten. vertrat die Bataille Syndicaliste die alten Grundsätze.
nach wurde sie wicht mehr, als ein schwacher Abklatsch der Hut die olten syndikalistischen Redakteure wurden entl holländische Anarchist Cornelissen
Tageblatte geworden und setzt gegenwär Sein Name ist jedoch ganz veraltet. Sociale müßte das Blatt Guerre Nationaliste heißen. Hervé kürzlich, daß ihm ein franzbösischer Reaktionär näher fü als ein deutscher Sozialdemokrat. 4 Diese Eveignisse aus der Par
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vom Antimilitarismus blieb kein Schatten einer Spur. Häuflein der syndikalistischen Arbeiter wagte zuweilen, Haltung des Blattes Einspruch zu erheben, jedoch ohne jed Es entzog ihm die letzte Stütze, worauf die Bataille S ihr Erscheinen einstellen mußte. Andererseits blüht Gustav Hervés Guerre Sociale Krieg); aus einem antimilitaristischen
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Pulver und Gold.
Roman aus dem Kriege 1870-1871. Von Levin Schücking.
30
Und doch erhob ich mich, ich vermochte es nicht, so ruhig dazuliegen; der Abbé saß gebeugt, die gefalteten Hände zwischen den Knien und den Boden anstarrend, da; ich bat ihn, Friedrich zu rufen, der mir helfen sollte, mich zu kleiden; in diesem Augenblicke kam Friedrich, er meldete, daß ein Detachement unseres Regiments Chateau Giron nahe. Ich ließ mich, so rasch es bei meiner Verwundung ging, ankleiden. In kurzer Zeit ritt das Detachement auf dem Hofe auf; es war ein ganzer Zug unter Führung eines Offiziers; ich ging diesem entgegen, um ihm meine Meldungen zu machen. Er war natürlich sehr erstaunt darüber, mich verwundet zu finden, wollte die Wunde, als wir in mein Zimmer gekom⸗ men, sehen, und sprach sehr bestimmt seine Meinung dahin aus, daß ich nicht weiter hier Dienst tun könne; um nicht von ihm sofort hinter die Front in ein Lazarett gesandt zu wer— den, wendete ich meine ganze Beredsamkeit auf, bis er ein— willigte, daß ich in meinem trefflichen Quartier hier noch ein paar Tage der Ruhe pflege, um mich dann in Noroy bei unserem Kommandeur melde, damit der Stabsarzt entscheide. „Sie können dann gleich das Leutnantspatent dort in Empfang nehmen,“ sagte er;„es ist schon vorgestern beim Kommandeur angekommen, wie mir dieser auftrug, Ihnen zu sagen; für Ihren Fang werden Sie nebenbei gehörig belobt werden; und nun zu unserem Geschäft, zu dem ich hierher kommandiert bin. Wo ist das Geld?“ 5 Ich führte ihn zu meinem Schatze; er zählte die Fäßchen, verglich sie mit dem Verzeichnisse, das ich Glauroth mitge— geben, und übernahm den von mir gemachten Fund, um ihn auf einen Wagen bringen zu lassen der der kleinen Truppe nachgekommen war. Nach einer Viertelstunde konnte ich, auf das Treppengeländer vor der Haustür gestützt, sehen, wie dis Kriegskasse des Bataillons der Mobilen der oberen Saone, von unseren Ulanen umgeben, durch das Gittertor des Hofes von Chateau Giron davongeführt wurde, und konnte nun gehen, die zwei Posten aufzuheben, die ich zur Sicherung
Zum Glück ließ mich Glauroth mit seiner Suada und dem Bericht über seinen Ritt und seine Erlebnisse im Stabs⸗ quartier in Ruhe— er ging mit den Leuten zum Essen— mir wurde eben in meinem Zimmer serviert; ich dankte meinem Schöpfer dafür, daß ich eine Weile allein sein konnte.
Allein— mit der grenzenlos elegischen Stimmung, in der ich mich befand, und die ich mich geschämt hätte, irgend— einer Menschenseele zu verraten! Aber sie lag nun einmal auf mir; ich war nahe daran, in Tränen auszubrechen.. als der offene Bauernwagen mit dem Gelde durch das Hoftor geschwankt war, war mir zumute, als ob nicht das elende Gold, sondern ein Sarg mit einem geliebten Toten davon— geführt würde. Es tat wohl meine Verwundung, meine Er⸗ mattung, der ganze fieberhafte Zustand, worin ich war, daß ich mich so weich, so schmählich, so vollständig mutlos und niedergeschmettert fühlte! Aber es war einmal so und ich konnte es nicht überwinden. Umsonst sagte ich mir selber: Was ist dabei, was nicht Tausenden im Leben geschieht, daß sie einmal in einen Konflikt von Pflicht und Neigung ge⸗ raten? Es ist das allgemeine Menschenlos! Die Moralisten haben dicke Bücher darüber geschrieben, unsere Romane und Dramen nehmen ihre Motive von solchen Konflikten her, und wenn die Schicksale der Menschen zu Ereignissen werden, die in ihr Seelenleben greifen, dann drehen sie sich um diesen einen großen Punkt! Das ganze Leben ist eine große Lehre der Entsagung auf die Neigung um der Pflicht willen; das
Ne ganze Sittengesetz ist nur dazu da, um uns zu zwingen, in diesem Konflikt die Pflicht über die Neigung siegen zu lassen, wenn wir's nicht schon aus angeborener Sittlichkeit ver— möchten. Und es ist ja auch nichts Großes... wer's nicht vermag, ist eben ein verächtlicher Mensch, ein Schwächling, ein Lump, ein ehrloses Subjekt, ein Verbrecher... was frei— lich die Welt nicht abgehalten hat, die als Helden zu preisen die großen Versuchungen widerstanden. Die Welt muß e also doch auch schwer, sehr schwer finden!— Das Bewußt⸗ sein, sagt man, das innere Glück soll dafür lohnen. O, mein Gott, ich fühle viel von Glück in mir!
In der Tat, das Bewußtsein, daß ich ohne alle Rücksicht auf Blanche gehandelt und unbeirrt meine Pflicht getan, hinderte mich nicht, mich sterbenselend zu fühlen. Was half mir alles Philosophieren über die Sache, alles Denken und
8
brauchen! Wie
Rätsel mit dem k
starken und uner
könne mich hasse
Trost, Situation war f konnte.
gewesen
meines Fundes hatte aufziehen lassen.
alles Räsonieren! Die Gründe der Vernunft und die Bei—
spiele anderer machen in uns, wie ja auch die Erfahrung anderer uns Besondere und Individuelle unserer Lage übt seine wältigende Macht auf uns als sei diese Lage etwas ganz Apartes und nie Dage uns ist, als hätten wir ein ganz besonderes Recht, uns! das Schicksal zu empören und es anzuklagen.
Es mochten Hunderttausende wie ich um ihrer Pf willen ihrer Neigung haben entsagen müssen— es hatt noch keiner deshalb auf ein Mädchen wie Blanche zu e
sich alle Fibern meines Her doch sollte ich mein Herz losreißen von ihr; wie gla nicht mehr leben zu können ohne sie, und sollte doch
meine Pflicht getan? wenn es einer gewesen wäre. ge o unglückselig, daß ich ihn gar nicht
wir haben in
O
O, mein Gott, ns an dieses
Blanche!
30e 05
gehen auf Nimmerwiedersehen! Wie war ich mir se ecken Leichtsinn, dem heiteren Ueberm
selbstgefälligen Scherzhaftigkeit, womit ich mich ihr gel und die ich früher in den Verkehr mit ihr gelegtz a hatte mich so überlegen gefühlt, ich war endlich so ü geworden, bei meiner Wahrnehmung eines Spi mit mir treiben wollte... hätte ich vor ihr hinknien, sie anbeten mögen, dies h Mädchen mit ihrem edeln aufopferungsfähigen Her
schrockenen Charakter.
Aber ich hatte nicht einmal diesen Tro können, wie ich sie bewunderte. mir sagen konnte, auch sie müsse wenigstens mich achten sen, was ich getan, aber if
n wegen def
verachten, sie müsse einsehen, daß ich stark und unerse Nein, ich hatte nicht einma Unsere gegen
Denn was Blanche sich jetzt sagte, was deres, als daß mein Handeln nur beweise, wie wen Wahrheit gesprochen, als ich ihr von meiner Leidensche sie geredet? Was sie don den Männern hielt, hatte oft genug gesagt; wenn sie so urteilte, konnte sie nin deres glauben, als daß ich sie von Anfang an nu wollte, um ihr Vertrauen zu erschleichen, ihr Geh zu entlocken, daß es mir nur um dies verfluchte G'
(GGortsetzung folgt)
solchen Lagen wenig Eindruck 1
so kindisch übermütig!
War es ein Trost, daß
nichts hilft. 5
imer das G
—.—————
wie klamme Mädchen
eles, d Und!
zen, ih
st, ihr sagen
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