Ausgabe 
23.10.1915
 
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Die Erklärung Vivianis, die Debatten in der Kammer und der Presse, reden und schreiben um den Kern der Sache herum. Man weiß nur, daß Italien keine Truppen schickt, daß Frankreich und England 150 000 Mann schicken wollen aber noch nicht geschickt haben, daß Rußland Truppen schicken will. Wir wagen eine ro zeiung: Delcasse wird Recht behalten.

Eine russische Kriegsanleihe.

Amsterdam, 21. Okt. Laut einer Meldung der Times aus Petersburg beschloß die russische Regierung, eine neue innere An⸗ leihe von einer Milliarde Rubel zu 5 Prozent auszugeben.

Ein vergeblicher Friedensschritt des Papstes.

Laut der Kölnischen Volkszeitung schreibt der Secolo, der Papst habe an den König der Belgier appelliert, er möge die Initiative ergreifen, um dem euro päischen Kriege ein Ende zu bereiten. Papst Benedikt er⸗ innert dabei an sein apostolisches Amt und an seine Pflicht, nichts unversucht zu lassen, um den Frieden zu erlangen. Er

fügte hinzu, er halte es für zweckmäßig, sich an einen katho

lischen, vom Kriege so schwer geprüften Monarchen zu wen⸗ den, damit er sich mit ihm zum Friedenswerke vereinige. Der Papst habe den Heldenmut des Königs und des belgischen Volkes anerkannt. Die Bewunderung der Welt würde nicht geringer werden, wenn der König sich ernstlich um den Frie den verwende.

Die dieser Tage beim Kardinalstaatssekretär eingetrof fene Antwort sei, so meldet das italienische Blatt weiter, abschlägig ausgefallen. Der König danke darin dem Papst für sein Belgien bzeigtes Interesse und erkläre, auch er neige zum Frieden, der aber nicht geschlossen werden könne, solange sich noch ein deutscher Soldat auf belgischem Boden befände. Die Sache Belgiens sei übrigens die des Vierverbandes. Er halte es nicht für zweckmäßig, die Initiative zum Frieden zu ergreifen.

Arbeiterbewegung in England.

Wie die Times mitteilt, ist die Baumwollernte für diese Saison auf 11 Mill. Ballen zu veranschlagen, während die für den Verbrauch notwendigen Baumwollmengen auf 15 Mill. veranschlagt werden. In Lancashire ist eine neue Bewegung der Spinnerei und Webereiarbeiter zu erwarten. Den Spinnern war bekanntlich

eine Kriegszulage von 5 Prozent zugebilligt worden, und eine

gleiche Kriegszulage wird nun von den Webern verlangt. Die Ar⸗ beitgeber lehnen dies strikte ab und haben beschlossen, sämtliche Ar⸗ beiter auszusperren, falls auch nur in einer Fabrik ein Streik stattfinden sollte. Es würden hierbei 200 000 Arbeiter betroffen. In Südwales kommt es noch immer zu Streiks, da sich die Arbeiter trotz der Verabredung ihrer Führer mit der Regierung fortgesetzt weigern, mit nichtorganisierten Arbeitern zusammenzuarbeiten. So streiken auf der Kohlengrube von Penrhiweeiber 1500 Bergarbeiter, weil 100 nichtorganisierte eingestellt worden waren. Gleichzeitig find in der Kohlengrube von Bobrypridd 2000 Arbeiter zum Feiern gezwungen, da in den Häfen nicht genug Schiffe bereit liegen und die Wagen zum Transport der Kohlen mangeln.

Die Levolutionäre Bewegung in Rußland.

Das sozialistische holländische Blatt Tribüne veröffent licht folgenden Artikel:

Die wachsende revolutionäre Bewegung in Rußland geht aus dem Blatt des Zentralkomitees der russischen So zialdemokratie hervor, das folgende Tatsachen aneinander reiht:Im März 1915: Eine Anzahl von Anhängern so⸗ wohl des revlutionären Zentralkomitees, wie des mehr oppor tunistischen Organisationskomitees werden in Petersburg gefangen genommen. Das kurz zuvor gegründete un gesetzliche Organ. Die proletarische Stimme wird unter drückt. April: Große Proteststreiks zur Erinne⸗ rung an das Blutbad, das unter den streikenden Goldgräbern am sibirischen Fluß Lena durch den Zarismus veranlaßt wurde. Am 1. Mai streiken 25 000 Arbeiter, 300 werden gefangen gesetzt. Jun i: In Petersburg wirtschaftliche Streiks, vor allen Dingen unter den Metallarbeitern, also unter den Munitionsarbeitern, 15 000 Streikende; 400 wer den gefangen gesetzt, 300 wieder freigelassen, die andern be straft z. B. dadurch, daß man 30 von ihnen nach der Front schickt. In Kostroma nordöstlich von Moskau an der

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Wolga streiken die Textilarbeiter. Das Militär schießt, vier⸗ zehn Arbeiter werden getötet, viele verwundet. In Moskau

Aufruhr, zwanzig Personen getötet und verwundet. Juli 5 Die Bewegung nimmt einen ausgesprochen politischen Charakter an. In Jwanowo Wosne sensk, südlich von Kostroma, ein durch Revolutionäre geführter Streik. Zu gleicher Zeit große Demonstrationen mit roten Fahnen und Absingen revolutionärer Lieder; 100 getötet, 40 ver⸗ wundet. Aug ust: Große Proteststreiks wegen des Blut⸗ bades in Jwanowo Wosnesensk. In Petersbur 9 streiken 15 000 Arbeiter. Infolge des Versuchs der Bourgeoisie, die Industrie zu mobilisieren, um die Munitionsproduktion zu vergrößern, finden große Versammlungen in den Munitions- fabriken statt, an denen sich bei Putilow 15 000, bei Leßner 67000 Arbeiter beteiligen. Die Arbeiter verwerfen mit großer Mehrheit einen Vorschlag, sich am Kriegskomitee zu beteiligen. Vor der Vertagung der Dumasitzung werden eine Anzahl von Arbeitern, vor allem Vertreter der Krankenkassen, gefangen gesetzt. Als der Bericht der Vertagung bekannt wurde, begannen neue politische Streiks, die noch zunahmen, als die Duma nach Hause geschickt wurde. Die Parole ist: Einberufung der Duma und weg mit der Regierung. Ein Streik von drei Tagen wurde proklamiert. Trotzdem der Kommandant von Petersburg gedroht hatte, die Streikenden vor ein Kriegsgericht zu bringen, wurde durch das Peters⸗ burger Komitee dennoch der Streik für einen Tag prokla⸗ miert. In Petersburg streikten darauf 150 000, nicht 15 000 Mann, wie die bürgerlichen Blätter behaupteten, in Nischni⸗ Nowgorod 25000 Mann. In Moskau selbst und in Char- kow und Jekaterinoslaw nahmen die Streiks auch einen großen Umfang an. 5

Das sind die Taten der Vorhut des revolutio⸗ nären Proletariats, das begreift, daß der Feind im eigenen Lande zu suchen ist.

Die Wahlen in Südafrika.

Reuter meldet aus Kapstadt: Im ganzen Lande ist die Be⸗ teiligung bei den Wahlen außerordentlich stark. Um Mitternacht waren die Resultate der Wahlen bekannt: 30 Unionisten(Eng⸗ länder), 14 Südafrikaner(Ministerielle), 4 Arbeiter und 1 Natio⸗ nalist. Potchefstroom, von dem der Aufstand ausgegangen ist, hat einen Bothakandidaten mit einer Mehrheit von 50 Prozent gewählt. Der Arbeiterführer Creßbell wurde nicht gewählt.

Kapstadt, 21. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Am Vorabend

der Wahlen hat Botha eine Erklärung erlassen, in der er darauf

hinweist, daß die Wahl der kritischste Augenblick in der Geschichte Südafrikas sei. Ein jeder Fehler könne unheilbare Folgen haben. Ein Teil der Bevölkerung, der durch die Ereignisse in Europa in Aufregung versetzt sei, und das geistige Gleichgewicht verloren habe, sei zu bewaffnetem Protest übergegangen, ja selbst zur Revolution. Die Leute würden durch deutschfreundliche Gefühle beherrscht. Die verfassungsmäßigen Freiheiten gerieten in eine Gefahr, der man nur dadurch entgehen könne, daß man seine Regierung unterstütze. Waffenlieferungen an das Ausland.

Ein im Felde stehender Mitarbeiter der Voss. Ztg. hat die eroberte Festung Nowo-Georgiewsk besucht. In seiner Schilderung der Beute heißt es u. a.:Besonders fallen groß kalibrige Stücke auf, deren Lafetten und Bettung gelb ge strichen ist. Krupps Fabrikzeichen sind in die Stahlwände gegraben und daneben japanische Schnörkel eine unerfreu⸗ liche Zusammenstellung, die sich in der Zukunft hoffentlich nicht wiederholt.

Wir können nicht wissen, ob diese Hoffnung in Erfül⸗ lung gehen wird. Tatsache ist, daß im Frieden auf Angriffe wegen Kriegsmateriallieferung an ausländische und selbst solche Staaten, mit denen ein künftiger Krieg wahrscheinlich war, immer erwidert wurde, daß die gewaltigen Fabrik anlagen nur dadurch die höchste Leistungsfähigkeit für das Vaterland erlangen könnten. daß sie auch fürs Ausland lieferten. Hier klafft allerdings ein innerer Konflikt, der vielleicht nur durch die Verstaatlichung der Rüstungsindustrie wird gelöst werden können.

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Ein beschränktes Kohlenaus fuhr nach der Schweiz.

Deutschland hat kürzlich gegen 42 Schweizer Jabr drei Faser Farbeberke, die Auilinfarben nach Englan und 39, meist in der Westschweiz gelegenen, Fabriken, material für die Gegner der Zentralmächte herstell schränktes Ausfuhrverbot für Kohlen erlassen. handlungen der Bundesbehörden mit der deutschen Regier die Rückgängigmachung des Kohleuboykotts sezweckten 5 jetzt die Frankfurter Zeitung erfährt, nicht zum Ziele gefü Deutschland verharrt dabei, den betreffenden Fabriken Kohfen m abzugeben, falls sie erklären, dem Feinde keine Anilinfarben Kriegsmaterjal mehr liefern zu wollen. a

Beklemmung der Entente.

Nisch, 21. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Die A Havas meldet: Die Lage wird immer ernster. Auf der No front halten die Serben die Linie RasanacAleksandroygh⸗ GolobowiAzanja, Kosonaf und das rechte Kolubara 1 Auf der Ostfront halten sie die Linie Zajotschawin zevacVlassina. Aber die Bulgaren nahmen die St Vranja und Volassa ein und schnitten die Eisenbahnli diesen beiden Stellen ab. Der Widerstand der Serben äußerst erbittert und heldenmütig. Aber der starke Du der Oesterreicher und Deutschen im Norden und die bulgem schen Massen im Osten bedrohen ernstlich die serbische A die augenblicklich von Saloniki abgeschnitten ist. Di 2 kunft der verbündeten Truppen wird mit Beklemmung wartet. b 5

Serbien zum Frieden geneigt? Wie dem Elberfelder Generalanzeiger aus Genf b wird, soll der Tribund zufolge Serbien die Entente vor

Entscheidung gestellt haben, Griechenland sofort zur Hi veranlassen, andernfalls werde Serbien in seinen Eutschlüf frei sein. 1 Die Serben in die dritte Verteidigungslit gedrängt. 3 T. U. Wien, 22. Okt. Der Pester Lloyd meldet: Mit

oberung der Linie Bojerac-Obrenorac durch die Armee rals von Gallwitz haben wir die zweite Verteidigungsstel U Feinde entrissen. Der zurückgehende Feind verfügt jedoch nu mehrere vorbereitete Stellungen, doch sind die weiter zurück. nur unvollkommen ausgebaut und auch die Front veren l stusenweise; außerdem fehlen alle Verkehrsmöglichkeiten. Im ravatal haben die Serben kaum irgendwelche Verteidigungsln und sind von den Bulgaren vollständig abgeschnitten. Unter Gefangenen befinden sich viele Frauen. Der U-VBootkrieg im Mittelmeer. Haag, 22. Okt. Die Agentur Depeche de T meldet, daß in den letzten vierzehn Tagen im Mittellän Meer englische, französische und italienische Dampfer insgesamt mehr als 85000 Bruttotonnen durch deut che österreichische Unterseeboote versenkt worden seien. als 30 Dampfer aus den Häfen des Mittelländischen sind seit acht bis vierzehn Tagen überfällig.

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Wie der Londoner Berichterstatter der Stampa seinet drahtet, geben sich die englischen Techniker zurzeit A den Erfahrungen an den Dardanellen, wo englische Schiffe deutschen Unterseebooten zum Rückzug gezwungen wurden, zu konstruieren, die eine bessere Ueberwachung des Mittelme möglichen. Die neuen Unterseeboote sollen 25⸗Zentimeter⸗ schütze mit einer Tragweite von 27 Kilometern führen.

Russisches. b Moskau, 21. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Ruß Slovo meldet aus Moskau: Hier ist wieder ein Ausstand! Straßenbahnangestellten ausgebrochen. Die Stadt verw tung hat dagegen strenge Maßregeln ergriffen. Bruns aus Riga, dem vorgeworfen wird, die Bevölke gegen die orthodoxe Religion aufgehetzt zu haben, zum Verlust des Predigeramtes und zur Verbannu Sibirien verurteilt. f

Pulver und Gold.

Roman aus dem Kriege 18701871. 24 Von Levin Schücking.

Ich hatte nicht den Mut, weiter zu reden; nicht den Mut, ihr diesen Argwohn geradezu auszusprechen; denn war mein Argwohn unbegründet, waren die Beweise von Freundschaft, die Blanche mir gegeben, wirklich nur der Ausdruck eines Interesses, die Folgen einer keimenden Neigung, so würde ich sie zu grenzenlos beleidigt, ihr das ganze Herz umgekehrt und mir für immer entfremdet haben.

Sie war erschrocken beim Anfang meiner Rede aufge sprungen jetzt setzte sie sich wieder und sagte mit einer Stimme, die leise zitterte:Von welchem Argwohn reden Sie? Mein Gott, haben Sie mich nicht versichert, daß Sie nicht den geringsten Argwohn hegten?

Nicht den geringsten, daß Sie mich in Colomier den Franktireurs in die Hände liefern wollten; aber Sie werden einräumen, daß wir ein verstecktes Spiel gegeneinander treiben; und dies Spiel, das uns alle offene Unbefangenheit nimmt, wird mir unerträglich.

Welches Spiel meinen Sie?

Sie wünschen mich aus diesen Zimmern fortzubringen, und ich, dies durchschauend, halte fest darin.

Wenn das so wäre, entgegnete sie, während ihr voll tönendes Organ sich eigentümlich wie mit einem leichten Schleier von Heiserkeit bedeckte,dann könnte ich ja gerade in Argwohn verfallen und denken, alle die schönen Sachen von Ihrem Gefühl und Ihrer Leidenschaft seien nur gesagt, um ein leichtgläubiges Mädchenherz zu umgarnen, um mich zu betören und mir den Grund zu entlocken, weshalb ich Sie nicht ebenso gern in diesem wie in jedem anderen Zimmer des Hauses wohnen sähe!

Sehen Sie, sehen Sie, rief ich leidenschaftlich aus, das ist das Gräßliche, was mich foltert dieser Spielraum, den der böseste Argwohn zwischen uns hat; o Blanche, nur um das eine!

Sie hoben recht, versetzte sie nachdenklich;enden Wir

es; ich will Ihnen ja gestehen, daß es auch mich quält. Enden Sie es.

Ich? ö

Ja, Sie. Es liegt ja nur an Ihnen

Und wie an mir?

Verlassen Sie diese Zimmer!

Ich sah sie erschrocken an.

Wollen Sie es? fuhr sie fort.

Nein, sagte ich.Ich darf es nicht... oder doch nur dann, wenn Sie mir die heilige Versicherung geben, Ihre Versicherung auf Ehre und Gewissen, daß ich durchaus nichts tue, was wider meine Dienstpflicht ist.

Sie blieb stumm. Ihre Gesichtszüge waren sehr blaß geworden.

Ich kenne Ihre Dienstpflicht ja nicht, versetzte sie dann nach langer Pause.Was weiß ich davon! Nein, nein, da Sie es nicht wollen, diesemSpiele ein Ende zu machen, setzte sie gezwungen lächelnd hinzu,so will ich es; ich werde morgen weiter mit Ihnen davon reden, wenn Sie versprechen, jetzt ruhig zu sein und durch einen tiefen Schlaf diese Nacht Ihrer Wunde Zeit zur Heilung zu geben!

Damit stand sie auf und verschwand.

Recht ruhig sein, empfahl mir Blanche. Ich war durch⸗ aus nicht ruhig. Das Ende der Unterredung, die mir Ruhe und Klarheit geben sollte, hatte mir durchaus keine Ruhe, aber wenigstens die Klarheit gegeben, daß meine Pflicht mir gebot, jetzt das schwere Schloß in Friedrichs Kammer zu sprengen und mich zu überzeugen, was dahinter verborgen sei. Blanche hatte mir zu augenscheinlich verraten, daß meine Dienstpflicht es gebiete; und nun mußte ich, und ging all mein Glück darüber in Scherben, in dies Geheimnis blicken, ich mußte mir mit Gewalt den Weg dazu bahnen! Schon morgen wollte ich es, sobald ich die Kraft hatte zu solch einer Untersuchung.

Der Abbé kam nach einiger Zeit. Er fand meinen Puls sehr erregt und glaubte, es werde in der Nacht das Wund fieber kommen. Ich hätte ihm den erregten Puls erklären können, zog aber vor, ihn bei seinen Wundfieber⸗Ideen zu lassen. Er batte oben bei Frau Kühn Pulver, welche dieser

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nehmen sollte. Er kam damit zurück, mischte es mir und stellte es unter vielen Anpreisungen seiner Tugend einem Glase auf den Nachttisch. Dann leistete er mir 6 schaft, während ich etwas von meinem Nachtessen, das Fr rich brachte, verzehrte. Gegen neun Uhr ging er. räumte ab, Glauroth kam noch, um mir Bericht über s dienstliches Walten als Vizehaupt unseres kleinen Korps erstatten, und als er gegangen, um mir Ruhe zu lassen,! auch Friedrich um Urlaub, sich zurückziehen zu dürfen fühlte sich von den Anstrengungen der vergangenen Nacht 0 ganz entsetzlich müde, wie er sagte, und so schläfrig, w in seinem Leben nicht gewesen. Ich entließ ihn, schraub das Licht meiner Lampe niedriger und streckte mich Schlafen aus ich vergaß über all den Gedanken, die, f bald ich allein war, auf mich einstürmten, des Abbes Pulp und all seine Tugenden vollständig. Fürs erst war es m durchaus nicht darum zu tun, mich diesen Gedanken zu en ziehen und schlafen zu können.

Doch mußte mir der Schlummer nach einer Weile 9 kommen sein, ein halbwacher Traumzustand wenigstens; an einem solchen fuhr ich auf, als ich die Schläge der Schloßen von draußen her vernahm, wie sie heiser durch die stille Nag! schwirrten. Ich lauschte auf das leise Verstummen der eherne Töne; eine Weile darauf glaubte ich über mir oder doch l der Nähe das leise Oeffnen eines Fensters zu vernehmel vielleicht bewegte der Wind eine Jalousie. Von drüben, ber den Ställen her kam eben das Wiehern eines unserer Pferde wahrscheinlich kehrte eine Streifpatrouille zurück, wie wi nachts aussenden mußten. Ich legte mich zurück, um w einzuschlafen; aber es gelang mir nicht; mir fiel des Abb Pulver ein; ich dachte daran, es einzunehmen und schob Docht der vor mir brennenden Lampe höher; in di Augenblick hörte ich ganz unfern von mir ein Get b wenn langsam und leise ein Holz splittert; wäre das stärker gewesen, so hätte man es ein Krachen nenn so ab or kann ich es nur beschreiben, indem i

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