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ben diesen Kan d der Sozialdemokrati üben dieser Tage dem Reichskanzler eine Zuschrift un Inhalts übermittelt:
lit Ew. Exzellenz auf die unerträgliche
Erhältnisse diktiert, noch weniger sind sie als unvermeid li ch
h Mk. und Schmalz 2,40 Mk. kosten, so bedeutet
Organ für die Interessen des werktätigen Volles.
der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
Die Oberhessische Volkszeitung erscheint jeden Werktag Abend in
Gießen. Der Abonnementspreis beträgt wöchentlich 15 Pfg., monatlich
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Nr. 245
Gießen, Dienstag, den 19. Oktober 1915
10. Jahrgang
Gegen den Lehensmitlelwucher.
Die Generalkommission der Gewerkschaften schen Partei folgen⸗
„Die Unterzeichneten nehmen erneut Anlaß, die Aufmerksam⸗
. Preissteigerung unserer zuhrungsmittel zu lenken. Unser Volk steht vor einer ernsten Ge⸗ ihr, die abzuwegden eine wichtige Aufgabe der inneren Politik ist. u den vielen Oßfern, die das deutsche Volk heute bringt, sind die im hier auserlegten nicht aus dem Zwange der wirtschaftlichen
bezeichnen. An Lebensmitteln haben wir gegenwärtig erfluß, aber doch auch soviel zur Verfügung, daß wir im allge⸗ beinen vor einer Hungersnot geschützt sind. Wir werden auf den lonsum einiger Artikel in höherem Maße Verzicht leisten
eil hier die Inlandsp
keinen
icht, daß die Bevölkerung zur Sparsamkeit im Konsum erzogen
Jonge
en.
Wenn gegenwärtig in Verlin das Pfund Butter bereits 4 diese Preis⸗
gerung, daß die ärmere Bevölkerung pom Konsum der Butter nid Schmalz ausgeschaltet wird, ohne daß die Wohlhabenden zur knschränkung gezwungen wären. Es ist einfach unmöglich, ß von den Arbeitern, den Angestellten und weiten Kreisen des nbürgertums solche Preise gezahlt werden. Unerträglich wird „ Zustand noch dadurch, daß Margarine im Preise von 0450 Mk. für das Pfund schon den Preis erlaugt hat, den die Lutter früher erreichte. Speck steht im Preise der Butter gleich
ulld ist deshalb nur noch selten im Haushalte des Armen, wie alle
icrigen Fette und Fleisch. Kann es da einem Zweifel unterliegen,
baß unsere Bevölkerung Einbuße erleidet an eiweiß⸗ und fett⸗ hetiger Nahrung, das heißt, unterernährt ist?
Fürchtbar sind die Klagen der Familien der Kriegs⸗ lilnehmer, die fortgefetzt an uns gelangen. Alle private
Fohltätigkeit vermag nicht die Not zu lindern, die vielfach hier üingetreten ist. Verzweiflungsvoll wird die Lage, wenn Kraukhei: ider Familie den Verdienst der Frau schmälert, oder die Krank⸗ het der Frau ihn vollständig aufhebt. Wie soll mit der geringen
Itterstützung ohne Verdienst der Frau die Familie durchkommen?
bi den jetzigen Preisen ist es unmöglich: hier kehrt Hunger i Entbehrung in die Familie ein, und das zu all dem Leid, * Sorge und Angst um den, der draußen sein Leben einsetzt für s Wohl und Wehe des Landes!
Mit allen den Notleidenden müssen wir den bitteren Vor⸗
fdurferheben, daß es in Deutschland leider eine große Inter⸗
sntengruppe gibt, die achtlos an diesem Jammer vorübergeht, ja, suen diese Preislage noch nicht hoch genug ist. Klingt es nicht wie ein Hohn auf die Lage
der ärmeren
Alksklassen, wenn heute eine Aktiengesellschaft nach der anderen
zer hoch gesteigerten Gewinne aus der Nahrungsmittelindustrie be⸗ lunt gibt? Das ist ein Beweis, wie fkrupellos die wirtschaftliche
klage ausgenützt wird und wie dringend notwendig der ener—
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lemmissionen über Preisfeststellungen usw. schützen uns nicht
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Aclleichwege sind viele und die Grenzen für zulässige
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iche Eingriff des Reiches ist.. Die Androhung mit dem Wuchergesetz, die Einsetzung von, ist; der Uebervor⸗
Preistreibereien, weil der Wucherer nicht zu fassen
tung sind weit gezogen. j g Wir bestreiten aber auch mit aller Entschiedenheit, daß die
budwirtschaft auf diese hohen Preise für ihre Produkte An⸗ hr u ch hat. Es ist nicht wah r, daß die Landwirte erheblich ge⸗ egerte Produktionskosten haben. Wir haben durch eine Umfrage
u einer Anzahl großer Güter in der Provinz Brandenburg fest⸗ ellt, daß stellenweise die Löhne gleichgeb lieben sind. hnerhöhungen über 20 bis 30 Pfa. pro Tag zu den tenheiten gehören. An die Stelle des Mannes ist die ligere Frauenarbeit getreten, ganz zu, schweigen von Vorteilen, die aus der Bereitstellung der Gefangenen die Großgrundbesitzer besonders erwuchs. 5 zorfef Ein Beispiel dafür, wie die Marktlage im freien Vorkehr von Landwirtschaft ausgenützt wird, geben uns die Viehpreise. Nach der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats d 7. September wurden im August d. Is. auf dem Berliner elachtviehmarkt folgende Preise im Vergleich zum August 4914 den Zentner Lebendgewicht notiert:
Au g ust 1915 August 1914 Ochsen e e 51,25% 1 45,88% . 40,83% Kälber b. 83,19% 52,17% ö e. 74,88 ¼ 47,17 10 5 39,50% 606,38% 0 Schweine b. 173,75% 48,51% 6. 169,54% 48,71 5 „„ 4775. 7 N 5 e. 146,—% e 9 die Buchstabenbezeichnungen sind die bei den Notierungen
lichen Einteilungen nach Qualität des Viehes. 5 5 „Die Schweinepreife sind somit über das Dreifache e⸗ esen. Wir haben in unseren früheren Eingaben darauf 1 en, wie notwendig Höchstpreise für Vieh sind, denn die e Marktlage muß hier eine wüste Preistreiberei hervorrusen, is nalsirlich au einem genügenden Augebot fehlt. Nieneand koa aupten, daß für die Schweinezucht die Landwirte beute das
Dreifache aufwenden müssen. die
5 Nein, es ist nützung der Notlage, die zu solchen Wucherpreisen führt. Landwirte die freie Marktlage ausnützen wollen, um diese Preise zu
skrupellose Aus⸗ Daß die erzielen, widerspricht den Interessen des Landes; diese Bestreb⸗ ungen müssen durch Festsetzung von Höchstpreisen zurückge- drängt werden. Für die Regierung muß das Wohl des Landes und nicht das unberechtigte Begehren von Leuten maßgebend sein, die immer nur im engen Bannkreis ihrer Intexessen sich bewegen. Im übrigen verkennen wir nicht, daß nicht alle Landwirte sich mit diesem Zustand einverstanden erklären, ihn vielmehr als beklagens⸗ wert anerkennen.
Entsprechend den Viehpreisen sind die Fleischpreise ge⸗
stiegen. Schweinefleisch ist gegenwärtig in Berlin nicht unter 2,10 Mk. das Pfund zu haben, für Wurst ist der Preis bis auf
3 Mk. gestiegen. Schmalz und Rückenfett ist bis auf 2,40 Mk. er⸗ höht. Selbst der minderwertige Schweinebauch erlangt einen Preis von 1,90 Mk. das Pfund. Wie soll mit diesen Preisen eine Arbeiterfamilie ihren Haushalt einrichten? Dabei ist das Ende der Preistreiberei noch nicht abzusehen, wir haben mit weiterem Hinaufschrauben der Preise zu rechnen.
Der Mangel an Fleisch und Fetten läßt es notwendig erscheinen, auch hier ein Verteilungssystem einzuführen, wie bei der Brotversorgung. Wir sind uns dabei bewußt, daß diese Ver⸗ teilung für die ärmere Bevölkerung wenig Wert hat, weil sie schon auf kleine Rationen gesetzt ist, aber es muß den Wohlhabenden auch klar werden, daß Krieg ist, und auch dort Einschränkungen ge— bjeterisch gefordert werden.
Große Sorge bereitet uns die Milchproduktion, und die Preissteigerung für dieses so wichtige und unentbehrliche Nahrungs⸗ mittel. Wir hatten bei früheren Besprechungen im Reichsamt de Innern empfohlen, daß durch Vermittlung von dieser Stelle mit den Organisationen der Milchproduzenten verhandelt werde, um ihre Anforderungen zurückzudrängen. Anscheinend ist nichts unter⸗ nommen, denn wir haben bereits die befürchtete Preissteigerung. Im engen Zusammenhang damit steht die Verteuerung der Fabrikgerste. Der hohe Preis von 350 Mark für die Tonne, dee der Deutsche, Landwirtschaftsrat mit der Gerstenverwertungsgesell⸗ schaft vereinbart hat, bringt für den Landwirt den Anreiz, seine Gerste zu verkaufen, anstatt sie für die Viehhaltung zu verwerten. Mit der weiteren Steigerung des Wertes der Gerste wird neuer Antrieb für die höheren Viehpreise gegeben.
Eine andere Folge dieser riicksichtslosen agrarischen Be⸗ strebungen ist, daß für gebrannte Gerste und für Graupen hohe Preise angelegt werden müssen. Gerade Nahrungs⸗ und Genuß⸗ mittel der ärmeren Volksklassen werden hier durch Preistreiberei besonders getroffen.
Für gebrannte Gerste betrug der Preis vor dem Krieg 20 Pfg. das Pfund, gegenwärtig 60 Pfg. Der Arme muß 200 Prozent mehr zahlen für seinen Kaffeeersatz, während der Reiche für seinen Kaffee 5 Prozent Aufschlag zahlt. Alles das geschieht, ohne daß von der Regierung diesem Treiben mit Erfolg Widerstand entgegen⸗ gesetzt worden wäre.
Die Autwort, welche Euer Exzellenz dem Vorstande der sozial⸗ demokratischen Fraktion des preußischen Abgeordnetenhauses auf seine Eingabe erteilt hat, läßt zwar die Absicht erkennen, die schwierige Lage namentlich der unbemittelten Bevölkerung durch Regelung der Lebensmittelpreise und der Lebensmittelbeschaffung zu mildern.
Die bisher ergriffenen Maßregeln erscheinen aber nicht ge⸗ eignet, dieses Ziel zu erreichen.
Die neuerdings zur Regelung der Kartoffelver⸗ sorgung berufene Organisation kann auf ihrem besonderen Ge— biete gewiß mancherlei Gutes schaffen, zu einer wirksamen Bekämpfung des Lebensmittelwuchers wird auch sie nicht imstande
ein.
Von der größten Wichtigkeit wären nicht nur Preisbestim⸗ mungen für Groß- und Kleinhandel, sondern auch für den Produ⸗ zenten. Die Produzentenpreise sind gegenwärtig viel zu hoch: bei der günstigen Ernte hat die Bevölkerung ein Anrecht auf weit herabgesetzte Kartoffelpreise. Das ist umso notwendiger, als bei der Preislage für alle anderen Nahrungsmittel die Kartoffel für die ärmere Bevölkerung zu mäßigen Preisen auf den Markt ge⸗ langen muß.
Dringend ersuchen wir um eine weitere Herabsetzung der Höchstpreise für Kartoffelmehl und Kartoffel⸗ präparate. Die hohen Preise, die heute über den Roggenmehl⸗ preisen stehen, sind keineswegs gerechtfertigt; sie sichern den Unter⸗ nehmungen nur unerhörte Gewinne. Die hohe Preislage für diese Produkte dient nur zur höheren Bewertung der Fabrik- kartoffel, und damit wieder zu Preistreibereien für die Eßkartoffel.
Wir sind weit entfernt, der Landwirtschaft die höheren Pro⸗ duktionskosten nicht in Anrechnung zu bringen— aber diese Preise gehen weit Über berechtigte Ansprüche hinaus; sie bedeuten Kriegs⸗ gewinne, und nicht geringer Axt. Dagegen erheben wir Einspruch.
Wir betonen noch einmal, daß die Preissteigerung, die uns die einheimische Landwirtschaft auferlegt, unsere Volksernährung in ernste Gefahr bringt. Das zu verhüten, verlangen wir, und wir bitten, daß die Regierung auch dann keine Bedenken gufkommen läßt, wenn sich ihre Maßnahmen gegen eine starke politische Inter⸗ essengruppe im Reiche richten. Das Wohl des gesamten Volkes er⸗ fordert, daß wir zu erträglichen Zuständen in der Lebensmittel⸗ versorgung kommen.“
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Die Preistreiberei auf dem Lebensmittelmarkte wird von Tag zu Tag schlimmer. Die Zahl derer, die von der Regie— rung verlangen, daß sie nun endlich ohne Rücksicht auf die ge— wissenlosen Preistreiber mit fester Hand zugreift, wächst immer mehr. Es sind längst nicht mehr allein die Vertretun⸗ gen der Arbeiterschaft, die sich an die Regierung um Abhilfe
wenden und Anklagen erheben. Auch in den Kreisen des
Mittelstandes und der weniger hoch besoldeten Beamtenschaft nimmt die Unzufriedenheit mit dem zögernden Vorgehen der amtlichen Stellen ersichtlich zu. Wahrhaftig, es wird die höchste Zeit, daß energisch eingegriffen wird.
Sofort nach dem Ausbruch des Krieges haben die Gene⸗ ralkommission der Gewerkschaften und der Vorstand der so⸗ zialdemokratischen Partei der Regierung ihre Vorschläge zur Verhütung einer Lebensmittelnot unterbreitet, immer und immer wieder haben sie später auf die zunehmende Ver⸗ schlimmerung der Zustände auf dem Lebensmittelmarkt hin⸗ gewiesen und Abhilfe verlangt. Alles, was geschehen ist, go⸗ schah entweder zuspät oder nur halb.
Die Verhältnisse haben jetzt derart zugespitzt— nicht gel an den upt wendigen Nahrungsmitteln, sondern Folge der gewissenlosesten Spekulation!—, daß für das ganze Volk die größten Gefahren heraufbeschworen werden, wenn nicht auf die unauf ichen„Erwägungen“ ingen verzichtet undo ndlich zur Tat geschrit⸗ ben id
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* Die Entente⸗Truppen in Salonik.
In Salonik sind bisher 45000 Mann Ententetruppen, die überwiegende Mehrzahl Frauzosen, gelandet. Unter diesen befinden sich mehrere Zugvenregimenter. Ein Teil des französi⸗ schen Landungskorps ist von der Südspitze der Dardanellen bei Sedd⸗-ül⸗Bahr weggenommen worden. Die französischen Kontingente stehen unter dem Oberbesehl des Generals Baillaud. Während sich die Franzosen sichtlich bemühen, freundschaftlich mit der einheimischen Bevölkerung zu verkehren, ist die Haltung der Engländer auffallend reserviert, teilmeise schroff. Die Lebens⸗ mittel sind in Salonik seit Wochenfrist um 100 Prozent gestiegen.
Havas meldet aus Athen: Nach hier eingetroffenen Nachrichten haben die Streitkräfte der Verbündeten Salonik verlassen, um sich een serbische Front an der serbisch-bulgarischen Grenze zu be⸗ geben.
Neue Landungen.
Wien, 17. Okt.(W. B. Nichtamtlich.) Die Südslawische Kor⸗ respondenz meldet aus Salonik vom 15. Oktober: Gestern und heute liefen neue Transportschisse im Hafen ein und landeten
weitere Kontingente englischer und französischer Truppen. Im Hasen wurde die französische Flagge gehißt. Die Franzosen organj⸗ sierten ein Hafenkapitanat und ein Gendarmeriekorps. Kleine
Truppenkontingente portiert. Die Blockierung der bulgarischen Küste.
London, 17. Okt. Amtliche Mitteilung. Der kommandierende Vizeadmiral der Flotte der Verbündeten im östlichen Mittelmeer hat, mit Wirkung vom 16. Oktober, vormittags 6 Uhr an, die Blockade über die bulgarische Küste im Aegäischen Meere verhängt. Von der Blockierung an werden den neutralen Schiffen 48 Stunden N eingeräumt, um die blockierte Zone zu verlassen.
Bulgarien und Griechenland.
Nach einer Budapester Meldung der Voss. Ztg. berichtet Vilag aus Salonik: Der bulgarische Gesandte Pasarow er⸗ chien bei dem griechischen Ministerpräsidenten Zaimis und teilte ihm mit, daß Bulgarien sich im Kriegszustande mit Serbien befinde, und daß die bulgarische Regierung Gewicht darauf lege, wiederholt und nachdrücklich ihren freundschaft⸗ lichen Gefühlen für Griechenland Ausdruck zu geben. Zaimis nahm die Erklärung zur Kenntnis und dankte namens der griechischen Regierung für die Bereitwilligkeit, mit der die bulgarische Regierung zur Abhilfe des infolge der Blockade der griechischen Küste drohenden Notstandes zu Hilfe ge⸗ kommen sei. Zaimis stellte weiter mit Freude fest, daß der Zeitpunkt gekommen sei, wo die beiden Nachbarstaaten zum Bewußtsein ihrer bisherigen Irrtümer gekommen wären und freimütig eingestehen, einander mißverstanden zu haben. Von nun an müßten beide Staaten eine Richtung einhalten.
9 Numänien lehnt das russische Durchzugs⸗ verlangen ab.
Nach einer Sofioter Meldung der Zeitung Viläg macht der russische Gesandte in Bukarest gemeinsam mit dem eng⸗ lischen Gesandten die äußerste Anstrengung, die Zustim⸗ mung der rumänischen Regierung zum Durchmarsch russischer Truppen durch die Dobrudscha nach Bulgarien zu erhalten. Die rumänische Regierung hat das Verlangen freundschaftlich aber entschieden zurückge⸗ wiesen. Die Gesandten erklärten schließlich namens der russischen Regierung, alle rumänischen Forderun⸗ gen für die Gestattung des Aufmarsches der russischen Trup⸗ pen in der Richtung der Linie Varna, Sumen, Rustschuk be⸗ willigen zu wollen, Bratianu erklärte jedoch entschieden, jeden Versuch der russischen Truppen, rumänischen Boden zu betreten, als einen gegen Rumänien gerichteten feindlichen Akt aufnehmen zu müssen.
sind bereits in Richtung Gewgheli abtrans⸗


