Der Westhang des Hartmannsweilerkopfes ist planmäßig und ohne vom Feinde gestört zu werden, heute nacht von uns wieder geräumt worden, nachdem die feind— lichen Gräben gründlich zerstört sind.
Bei St. Souplet, nordwestlich von Souain, brachte Leutnant Bölke im Luftkampf ein französisches Kampfflugz 45 g— damit in kurzer Zeit sein fünftes feindliches Flugzeug— zum Absturz.
1 Welche Erwartungen unsere Feinde im Westen auf ihre
aufgewandt hatten, ergibt sich, abgesehen von dem schon ver⸗ öffentlichten Befehl des Generals Joffre vom 14. September, aus folgendem weiteren Befehl, der am 13. Oktober bei
Gr. H. qu. der Ostarmeen. Generalstab 3. Bureau Nr. 12975. 5 Gr. H. qu., den 21. Sept. 1915.
1
. Geheim! N Weisung für die nördliche und mittlere 3 Heeresgruppe.
Allen Regimentern ist vor dem Angriff die ungeheure Kraft des Stoßes, den die französischen und eng⸗ lischen Armeen führen werden, etwa in folgender Weise klar zu machen:
8 Für die Operationen sind bestimmt: 35 Divisionen unter General de Castelnan, 18 Divisionen unter General Foch, . 13 englische Divisionen und 0 15 Kavallerie-⸗Divisionen(darunter füuf englische). Außerdem stehen zum Eingreifen bereit: 12 Infanterie⸗Divisionen und die belgische Armee.
an der allgemeinen Schlacht teil. Sie werden unterstützt durch 2000 schwere und 3000 Feldgeschütze, deren Munitionsrüstung bei weitem jene vom Be— ginn des Krieges übersteigt.
Alle Vorbedingungen für einen sicheren Erfolg sind ge—
geben, vor allem, wenn man sich erinnert, daß bei unseren
letzten Angriffen in Gegend Arras nur 15 Divisionen und 300
schwere Geschütze beteiligt waren.
0
. gez. J. Joffre. g Oestlicher Kriegsschauplatz 5 Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls 5 v. Hindenburg. HOestlich von Mitau warfen unsere Truppen den Gegner aus seinen Stellungen. Nördlich und nordöstlich Gr. Eckau wurden die Russen bis über die Misse zurückgedrängt. Sie ließen fünf Offiziere und über 1000 Mann als Gefangene in unserer Hand.
Vor Dünaburg wurden starke russische Angriffe schlagen. Die Russen verloren dabei 4 Offiziere, 440 Mann an Gefangenen.
5 Ebenso wurden südlich von Smorgon russische zum Teil in Nahkämpfen, überall abgewiesen. Heeresgruppe des Geueralfeldmarschalls
Prinzen Leopold von Bayern.
Nichts Neues.
Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. f Die Russen sind auch bei Mulczyce über den Styr ge— worfen. Angriffsversuche derselben am Kormyn scheiterten.
Balkankriegsschauplatz.
Beiderseits der Bahn Belgrad--Palanka wurden der Petropgro⸗Berg und der beherrschende Avala-Berg sowie der Vk. Kamen und die Höhen südlich von Rivotek(an der Donau) genommen; das Höheugelände südlich von Belgrad ist damit in unserer Hand. Die Armee des Generals von Gallwitz warf den Feind von der Podunaplje hinter die Ralja(süd⸗ westlich von Semendria) und von den Höhen bei Sa⸗ pina und Makai. Die Armee des Bojadjeff erzwang sich den Uebergang über den unteren Timok und erstürmte den 1198 Meter hohen Glogovica-Berg (östlich Knjazevac), wobei acht Geschütze erbeutet und 200 Ge— fangene gemacht wurden. Auch in Richtung Pirot drangen bulgarische Truppen weiter vor.
Die Heeresgruppe Mackensens eroberte bisher 68 serbische
Vorstöße,
letzten Unternehmungen gesetzt und welche Kräfte sie dafür
einem gefallenen französischen Stabsoffziier gefunden wurde:“ e aufragende Höhe Glogovica,
Drei Viertel der französischen Streitkräfte nehmen somit“
abge⸗
bulgarischen Generals“
Geschütze. Oberste Heeresleitung.
Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht Erstürmung ferbischer Höhenstellungen. Erfolglose italienische Angriffe. Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Wien, 17. Oktbr.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 17. Oktober 1915. 8
Desterreichisch⸗ungarische und deutsche Bataillone haben gestern in umfassendem Angriff von Norden und Westen die serbischen Stellungen auf dem Avala⸗Berg ge st ür met. Die beider⸗ seits der Straße Belgrad⸗Groeka vordringenden k. und k. Truppen entrissen dem Feind die Höhen Velly—Kamien und Pasuljiste, südwestlich von Semendria. Südöstlich von Pozarevac wurde der Gegner durch die Deutschen neuerlich ge⸗ worfen. Die Bulgaren übersetzten abwärts von Zajecar den Timok und erstürmten die östlich von Knjazevac wobei sie 200 Mann gefangen
nahmen und acht Geschütze erbeuteten.
all vorwärts. Russischer Kriegsschauplatz.
Am Kormyn⸗Bach wurden starke russische Angriffe abgeschlagen. Sonst im Nordosten nichts Neues.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Nach kräftiger Artillersevorbereitung setzten die Italiener gestern früh gegen den Nordwestabschnitt des Plateaus von Doberdo mehrere Infanterieangriffe an, die an unseren Hindernissen zu⸗ sammenbrachen. Der Feind erlitt große Verluste und ging in seine früheren Stellungen zurück. Ein in den Nach⸗ mittagsstunden erneuerter Angriff wurde schon durch unser Ge⸗ schützseuer zum Stehen gebracht. Am Abend und während der Nacht versuchte die feindliche Infanterie noch weitere Vorstöße, die wie alle früheren scheiterten. Die angreifenden Truppen werden auf drei bis vier Insanterie-Regimenter geschätzt. Weiter nördlich im Görzer⸗ und Tolmeiner Brückenkopf standen unsere Stellungen tagsüber unter feindlichem Artilleriefeuer. Der Gegner verschoß gegen Teile des Tolmeiner Brückenkopfes Gasbomben. In Kärnten und Tirol stellenweise Geschützseuer. Keine Ereignisse.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höfer, Feldmarschalleutnant. 1 0 Das Vordringen im Morava⸗Tal.
Paris, 17. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Der Sonderbericht⸗ erstatter des Temps drahtet aus Nisch, daß die Oesterreicher und die Deutschen im Morava-Tale mit außerordentlich starken Streit⸗ kräften angreifen, augenscheinlich, um ihre Vereinigung mit Bul⸗ garlen im Timok-Tale zu vollziehen. An dieser Stelle seien die Serben stark gefährdet. Es sei zu befürchten, daß die serbische Armee, die bei Pozarevac kämpft, in zwei Teile geteilt, und daß der rechte serbische Flügel an die griechische Grenze zurückgeworfen werde. Man verlange in Serbien stürmisch Hilfe, da die Ueber— zeugung herrsche, daß bei einem rechtzeitigen Eintreffen von Ver⸗ stärkungen die österreichisch-deutsche Armee vernichtet werden könne. Die Eisenbahn Salonik⸗Nisch außer Funktion.
Wien, 17. Okt. Die bulgarische Meldung von der Ein⸗ nahme der Pässe von Njegotin an der Strumitza wird von allen Beurteilern als Hindernis jeder Ententeaktion gegen Mazedonien bezeichnet. Die Eisenbahn Salonik-Nisch ist schon damit außer Funktion.
Eine große Schlacht.
Lyoner Blüttern wird gemeldet, daß eine große Schlacht in der Umgegend von Valandowo im Gange ist, das von 40 000 Bulgaren mit zahlreicher Artillerie angegriffen werde. In Mazedonien steht ein Zusammenstoß zwischen den den Serben zu Hilfe geeilten Verbündeten und den Bulgaren bevor.
Ein Zusammenstoß in Salonik.
Zwischen griechischen und französischen Kolonialsoldaten in Salonik ist es nach Berichten bulgarischer Blätter, zu einem blutigen Zusammenstoß gekommen. Da Klagen erhoben worden waren, daß englische und französische Soldaten in die Hänser der Vorstädte eindringen und dort allerlei Gewaltakte verüben, wurden griechische Wachen entsandt, die vorgestern nacht in einem Hause acht französische Soldaten antrafen, die dort gewalttätig auftraten. Die französischen Soldaten widersetzten sich der Wache. Die Wache tötete hierauf vier Franzosen, während die übrigen schwer verletzt wurden.
Verwirrung in Serbien.
Nach sicheren Nachrichten aus Ni sich nimmt die Ver⸗ wirrung der leitenden serbischen Kreise über⸗ hand. Der Hof und sein Gefolge haben sich in Vranska Banja, einem kleinen, zwischen Nisch und Vranja gelegenen Badeorte, provisorisch installiert. Das fremde diploma⸗ tische Korps tat gestern das Gleiche, doch werden jetzt schon Vorbereitungen zur definitiven Uebersiedelung nach Pirstina getroffen. Stimmen, die zu einem raschen Frieden
Ihr Angriff schreitet über⸗„
mit den Zentralmächten raten, sind in Zunahme, sie werden sich zweifellos vermehren, wenn die sehusüchtig erwartete
Hilfe der Ententemächte ausbleibt, und es dem bulgarische⸗
Vorstoß gelingt, die Eisenbahnlinie Kumanowo—Vrauja in 1 0 der serbischen Haupt⸗ stadt nach Pristina liegt der Gedanke zu Grunde, im Falle g 5 gesicherte Flucht
Besitz zu nehmen. Der Verlegung der Niederringung Serbiens eine cher 5 linie zu haben. König Peter mag beabsichtigen, dann bei dem König von Montenegro ein schon einmal benutztes Asyl zu gewinnen oder über Monastir griechischen Boden zu er⸗ reichen. f N 5 5
N
Verantwortlicher Nedakteur: F. Vetters, Gießen. Verlag von Krumm& Cie., Gießen. 1 Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M.
Wochenmarktpreise in Gießen am 16. Oktober 1915 4 0 Hammelfleisch p. Pfd. 96— 110 Pfg.
Butter per Pfd. 1.90— 2.00 Mk. 1
Milch 55 Liter 26 Pfg. Kartoffeln p. Malter 7-7 50 Mt. Hühnereier Stück 18—20 Pfg.] Kartoffeln Pfd. 4% Pfg. Gäuseeier Stück— Pfg. Zwiebeln per Pfund 15—18 Pfg. Käse Stück 8—9 Pfg.] Blumenkohl per Stck. 20—40 Pfg. Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg.] Weißkraut v. Haupt 10— 20 Pfg. Tauben per Paar 1.30— 1.50 Mk.] Rotkraut p. Haupt. 10—255 Pfg. Hühner per Stück 1.80—2.30 Mk. Wirsing p. Haupt 1015 ig. Hähne per Stück 1.50— 2.50 Mk. Kohlrabi ver Stück 6—8 Pfg. Gänse 5 Pfd. 1— 1.15 Sellerie per Kopf 812 Pfg. Ochsenfleisch per Pfd. 1.20—1.24Mk. Birnen Pfund 7—12 fg. Kalbfleisch per 0 Pfg. h 1 e 915 Kuh⸗ u. Rindfl. per Pfd. 110.416 Pfg.] Falläpfe Pfund 4 Pfg. 0„cd Nüsse 100 Stück 40 45 Pfg.
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Nuntlhnmg ber bel
Auf Grund der Verordnung des Stellvertretenden Generalkom⸗ mandos des 18. Armeekorps vom 34. Juli 1915, betreffend Beschlag⸗ nahme, Meldepflicht und Ablieferung von fertigen, gebrauchten und ungebrauchten Gegenständen aus Kupfer, Messing und Reinnickel, fordere ich die Besitzer der seit 31. Juli ds. IJs., nachts 12 Uhr be⸗ schlagnahmten Gegenstände auf, diese unter Verwendung des vor⸗ geschriebenen Vordrucks in der Zeit vom 17. Oktober bis 16. Novem⸗
dem Stadthaus, Zimmer 7 zu melden. Nach dem 16. November 1915 wird die Enteignung der nicht freiwillig abgelieferten Gegen— stände erfolgen.
Die vorgeschriebenen Meldevordrucke sind im Stadthaus, Zim⸗ mer 7, sowie in den Brotmarkenausgabestellen zu erhalten. Letztere sind täglich von 8—9 Uhr vormittags geöffnet.
Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben bis auf weiteres in den Händen der Besitzer.
Freiwillige Ablieferungen können nicht mehr erfolgen, da die städtische Metallabnahmestelle geschlossen ist.
Nachstehend gebe ich nochmals die einschlägigen Bestimmungen der Verordnung vom 31. Juli 1915 sowie die Strafbestimmungen bekannt:
82. Von der Verordnung beirofsene Gegenstände. Klasse A. Gegenstände aus Kupfer und Messing:
stuben, wie beispielsweise Koch- und Einlegekessel, Marmeladen- und Speiseeiskessel, Töpfc, Fruchtkocher, Pfannen, Backformen, Kasserollen, Kühler, Schüsseln, Mörser usw.; 2. Waschlessel, Türen an Kachelöfen und Kochmaschinen bezw. Herden; g. Badewannen, Warmwasserschiffe, ⸗behälter, ⸗blasen, ⸗schlangen, Druckkessel, Warmwasserbereiter(Boilex) in Kochmaschinen und q Wasserbasten, eingebaute Kessel aller Art.
ber 1915, unbeschadet bereits anderweitig erfolgter Meldungen, auf
1. Geschirre und Wirtschaftsgeräte jeder Art für Küchen und Back⸗] 5
sagnahmken Hegenstände aus Kupfet,
Klasse B. Gegenstände aus Reinnickel:
1. Geschirre und Wirtschaftsgegenstände jeder Art für Küchen⸗
und Backstuben, wie beispielsweise Koch- und Einlegekessel, Marmeladen- und Speiseeiskessel, Fruchtkocher, Servierplatten, Pfannen, Back⸗ formen, Kasserollen, Kühler, Schüsseln usw.:
Einsätze für Kochein richtungen, wie Kessel, Derkelschalen, Innen⸗ töpfe nebst Deckeln an Kipptöpfen, Kartoffel-, Fisch⸗ und Fleisch⸗ einsätze usw. nebst Reinnickelarmaturen.
§ 3. Von der Verordnung betroffene Personen und Betriebe. Von der Verordnung werden betroffen:
1. Handlungen, Laden- und Installationsgeschäfte, Fabriken und Privatpersonen, die obengenannte Gegenstände erzeugen oder verkaufen, oder die solche Gegenstände, die zum Verkauf bestimmt sind, im Besitz oder in Gewahrsam haben:
Haushaltungen;
Hauseigentümer; 8
Unternehmungen zur Verpflegung fremder Personen, insbeson⸗ dere Gast⸗ und Schankwirtschaften, Pensionate, Kaffeehaus⸗, Konditorei- und Küchenbetriebe, Kantinen, Speiseanstalten aller Art, auch solche auf Schiffen, Bahnen u. dergl.;
5. öffentliche leinschl. kirchliche und stiftjsche usw.) und private
Heil-, Pflege⸗ und Kuranstalten, Kliniken, Hospitäler, Heime,
Kasernen, Erziehungs- und Strafanstalten, Arbeitshäuser u. oͤgl. 8 5
Meldepflicht. Die von der Beschlagnahme Betroffenen haben unter Benutzung vorgeschriebenen Meldevordrucks eine Be st an dsmeldung beschlagnahmten durch§ 2 gekennzeichneten Gegenstände an die
1
—=
des der
mit der Durchführung der Verordnung beauftragten Behörden
le fg und Reinnickel
innerhalb der von den letzteren festzusetzenden Frist einzurei ö den letzte 0 en Frist einzureichen. Nicht zu melden sind diejenigen Gegenstände, die bereits nach der Mebanntmachunn ben Bestandsmeldung und Beschlagnahme für 3 7 M. 1. 4. 15 K. R. A. vom 1. Mai 1915 der Meldepflicht unter⸗ 0 1. f 8 8. Ausnahmen.
6 en 1 8 mit dem beschlagnahmten Metall überzogene 3. B. galvanisch) und plattierte Gegenstände aus Ei. r einem anderen nicht beschlagnahmten Metall. nde an w a b Bestehen Zweifel, ob gewisse Gegenstände von der Verordnung 1 0 sind, so kann eine Befreiung von der Beschlagnahme be⸗ 5 igt werden. Ueber die Befreiung entscheidet die mit der Durch⸗ führung der Verordnung beauftragte Behörde endgültig. 0
§ 12. Strafbestimmungen.
Wer vorsätzlich die Bestandsmeldung auf schri N
8. i Bestandsmeldung dem vorgeschriebenen 1 nich in der gesetzlichen Frist einreicht, 95 feen 1 1 5 oder unvollständige Angaben macht oder den erlassenen e elührungsbestimmungen zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis i sechs„Ronaten oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark be⸗ straft Auch können Vorräte, die verschwiegen sind, im Urteil für 20 verfallen erklärt werden. Fahrlässige Verletzung der 5 8 unftspflicht wird mit Geldstrafe bis zu Dreitausend Mark, iw
Fpermigensfalle mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft..
aich mit Gefängnis bis zu einem Jahr bestraft, sofern 1 1— dae ll gomeinen Steafgeseden höhere Strafen verwirkt e 5 Verbot gemäß Ss 4 und ß dieser Verordnung über⸗ oder zur Uebertretung auffordert oder anreizt 0. Gießen, den 15. Oktober 1915.. 5 Der Oberbürgermeister. 15
Keller.


